Hallo,


    ich mal wieder


    Meine Blutergebnisse vom Hausarzt sind da:


    alle Entzündungsparameter sind im Normbereich


    und auch alle übrigen Werte.


    Das ist schon einmal gut


    wobei eine Vaskulitis damit nicht automatisch ausgeschlossen ist


    und ich am nächsten Dienstag zum Rheumatologen gehen soll.


    Ausserdem habe ich gestern in der kardiologischen Praxis angerufen


    und nochmal alles geschildert.


    Meine Kardiologin wird mir zurückrufen


    und das finde ich mega klasse.


    So hat die Ungewissheit noch vor Weihnachten ein Ende.


    Entweder es ist nichts oder eine adäuate Therapie kann eingeleitet werden

    Hallo, Lebenshungrige,


    das ist in jedem Fall gut! Ich persönlich komme selbst mit schlimmsten Horrornachrichten besser klar als mit Ungewissheit.


    Ich drück Dir die Daumen, dass Du eine GUTE Nachricht bekommst.


    Und vielleicht überlegst Du ja mal, ob Du innerhalb der Therapie etwas ändern kannst. Nach 5 Jahren müsste eigentlich mehr Stabilität in solchen Situationen sein, finde ich... Das ist keine Kritik an Dir oder Deiner Therapeutin, aber manchmal braucht es auch in einer Therapie einen neuen "Kick", dann geht es weiter, manchmal sogar in eine ganz andere Richtung als geplant.


    Lieben Gruss, und halt uns am Laufenden...


    Cha-Tu

    Es ist schwierig mit meiner Therapie


    und ich fürchte


    ich bin auch abhängig von meiner Therapeutin.


    Weisst du


    sie ist er erste Mensch


    der mich nie hat sitzen lassen


    die immer zuverlässig


    ehrlich und konsequent ist


    sie ist seit 5 Jahren wöchentlich für mich da


    Termine an Hl. Abend vormittags und an Silvester


    auch Samstags


    alles, das alles bietet sie mir


    konstant, zuverlässig...


    Ich kann mir nicht vorstellen zu gehen


    und das habe ich auch schon angesprochen


    aber meine Therapeutin ist überzeugt davon


    dass ich eines Tages gehen werde


    weil ICH es möchte


    SIE wird niemals


    niemals den Schlusstrich ziehen....

    Oh, da hast Du mich wohl falsch verstanden. Ich will keineswegs dafür plädieren, dass Ihr Euch trennt. Ich meinte, Änderungen INNERHALB einer Therapie. Ich war durchaus dankbar, wenn mir ein Klient sagte, dass er das Gefühl habe, in einer Sackgasse zu sein, auch in der Therapie, und ob es nicht einen Versuch wert wäre, mal einen anderen Weg (gemeinsam!) zu gehen.


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    hm, ich habe gar keine Idee


    was wir anders machen könnten


    es liegt an mir


    an mir


    dass ich nicht gut sprechen kann wenn ich erst einmal drin bin


    dass ich immer das Gefühl habe, dass ich das Ruder in der Hand haben muss


    weil sonst alles unter geht und weil es auch ein Stück weit von mir verlangt wird.


    Einmal hat meine Therapeutin zu mir gesagt, dass sie mich für sehr intelligent hält


    und es war Gift für mich weil ich danach glaubt alles ALLEINE schaffen zu müssen


    weil schliesslich intelligent ]:D


    So könnte ich die Reihe fortsetzen


    Es liegt an MIR


    weil ich an ein WIR irgendwie nicht recht glauben kann

    So, ich bin zurück vom internistischen Rheumatologen und Hämatologen


    und habe nach langen Wochen der Angst endlich mal wieder ein besseres Bauchgefühl.


    Er hat sich alle Befunde angesehen, mir einige Fragen gestellt, mein Herz und meine Lungen abgehört und die Organe abgetastet.


    Dann hat er mir 7 Röhrchen Blut abgenommen.


    Das kleine Blutbild hat er sofort ausgewertet: alles im absoluten Normbereich.


    Die anderen Werte besprechen wir am nächsten Dienstag.


    Er sagt, er kann eine Vaskulitis natürlich erst dann ausschliessen


    wenn er alle Ergebnisse zusammen hat


    aber selbst wenn es eine Vaskulitis wäre, so müsse ich nicht daran sterben,


    das könne man gut behandeln.


    Ausserdem wird er die Radiologin anrufen und nocheinmal fragen


    ob ein Bild wie meines auch bei völlig gesunden Menschen auftreten kann.


    Finde ich gut, wenn die Ärzte auch untereinander zusammenarbeiten.


    Er schaut nun nach den Rheumawerten, Antikörpern und auch ein Thrombophiliescreening führt er durch wegen meiner Spätaborte.


    Es geht mir ncht ganz gut


    aber besser als in den vergangenen Wochen

    Habe ich ihn auch gefragt


    ob er nicht die Kardiologin anrufen möchte


    aber er sagte nein, die Frau, die solche Bilder macht


    er möchte etwas über die Fehlerquellen erfahren.


    Ja, meine Angst hat etwas nachgelassen.


    Ich habe ihn auch gefragt ob er sich das mit dem vegetativen Nervensystem vorstellen kann und auch das hat er absolut bejaht.


    Er findet es auch gut, dass ich das beim Neurologen/Psychiater abklären lasse


    und auch dass ich in psychotherapeutischer Behandlung bin.


    Aber er sagte auch, dass wir das organsische ausschliessen müsssen


    "auch Menschen mit psychischen Erkrankungen können physische Erkrankungen haben"

    Zitat

    Aber er sagte auch, dass wir das organsische ausschliessen müsssen


    "auch Menschen mit psychischen Erkrankungen können physische Erkrankungen haben"

    Oja! Aber man sollte das alles nicht auf "100% sicher" abzielen, denn 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Ich denke, wenn diese Untersuchungsserie jetzt beendet ist, solltest Du versuchen (wenigstens versuchen!), dieses Ergebnis zumindest vorläufig zu akzeptieren.


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    absolut lasse ich es dann auf sich beruhen, absolut!


    So viel, wie ich in den letzten 8 Wochen bei Ärzten war


    war ich in meinem ganzen Leben noch nicht.


    Ansonsten gehe ich nur 1 mal jährlich Zahnarzt


    und 1 mal jährlich Gynäkologe.


    Ich bin nicht freiwillig gegangen


    sondern das zog alles das umfallen in der Arbeit nach sich.

    Neuigkeiten


    guuute Neuigkeiten :-)


    Meine Kardiologin hat vorhin zurückgerufen.


    Undsie sagte mir:


    und


    sie sagte mir:


    Mikroangiopathie und Vaskulitis können Internisten ausschließen


    aber


    sie kann mir sagen:


    für Mikroangiopathie müsste Blutdruck erhöht sein, Fettstoffwechsel gestört oder Diabetes vorliegen...


    Eine Vaskulitis ist eine sehr seltene Diagnose


    und würde sich zudem auch noch anders zeigen.


    Ausserdem sagte sie mein CRP und Blutsenkung liegen im absoluten Normbereich was eine Vaskulitis sehr unwahrscheinlich macht.


    Von ihrer Seite aus


    ist das Herz in Ordnung.


    Auch der Ultraschall zeiget eine gute Pumpleistung etc.


    Hmmmmm


    Nun nur noch morgen den Befund beim Internisten abwarten


    er hat die ganzen Antikörper abgenommen und dann mal sehen....


    Aber wieder eine Nachricht


    die mich beruhigt


    wenn morgen alles okay ist


    dann lege ich dieses Thema ad acta


    dann war es ein falsch positives Szinitgramm

    :-)


    Danke lieber Cha-Tu, dass du mich so geduldig durch die Zeit begleitet hast


    ein Danke ist dafür eigentlich noch viel zu wenig.


    Die letzten Wochen stecken mir in den Knochen.


    Nie, nie habe ich meine Endlichkeit so deutlich gefühlt


    um sie gewusst: ja


    aber nie gefühlt.


    Die Zeiten in meinem Leben


    in denen ich nicht leben wollte


    waren nicht wenige


    und nach den letzten Wochen


    kann ich mich nicht mehr verstehen


    etwas so wertvolles


    wie das eigene Leben mehrfach nicht mehr gewollt zu haben.


    2011 wird es einige Veränderungen in meinem Leben geben


    denn eines weiss ich ganz sicher


    und fühle ich ganz sicher:


    ICH WILL LEBEN