Nächtlicher Harndrang

    Hallo,


    schon längere Zeit muss ich Nachts 3-4 mal, manchmal stündlich zur Toilette und muss dann wirklich viel, also richtig nötig.


    Jetzt wurde bei mir ein Schlafapnoesyndrom mit O2- Werten knapp unter 40% über viele und längere Zeiträume während der Nachtruhe festgestellt.

    Die Ärztin sagte, man hätte richtig Angst um mich gehabt, solche niedrigen Werte über den Zeitraum noch nicht gesehen.


    Seitdem ich jetzt mit einer Maske schlafe, muss ich im Höchstfall einmal nachts zur Toilette, zu 80% gar nicht mehr.


    Gibt es einen Zusammenhang?


    Viele Grüße

    Carmen

  • 19 Antworten

    Also du meinst, es könnte am Sauerstoff liegen, nachts oft aufs Klo zu gehen? Ich muß nämlich nachts genauso oft wie du...nicht immer nötig, aber etwas und das nervt mich nachts dann auch, so dass ich jedesmal zum Klo gehe.

    Ich muss Nachts auch 2-3 mal zum Wasserlassen aufstehen.

    Vermute, es liegt am Herz aber genau weiß ich es nicht.


    Wenn ich deine Schilderung so lese, sollte ich vielleicht mal beim nächsten Checkup beim Arzt ansprechen ob ein Schlaflabor sinnvoll wäre. ":/

    @ Carmen

    Ich habe jetzt mal durch Deine anderen Beiträge gestöbert und gesehen, dass Du ja noch ne Menge andere Krankheiten hast, auch oft Wasserstau in den Beinen. Dann wird das wohl immer eine Entwässerung sein, die da bei Dir vonstatten geht. Wird wohl ein Nebeneffekt Deiner anderen Beschwerden sein.

    Ich gehe davon aus, daß die Schlafapnoe mittels Polysomnografie im Schlaflabor .diagnostiziert wurde. CPAP? Du brauchst wegen des nächtlichen Wasserlassens nicht ins Schlaflabor. Einmal pro Nacht zur Toilette ist völlig normal. Wenn das mehr wird und du gehst wieder öfters nachts zur Toilette gehst du bitte zum Hausarzt, ein Diuretikum kann helfen. Mit welchem Druck eingestellt? Wenn du Fragen hast, meine eigene Diagnose: schwerste Schlafapnoe+ austherapiertes RLS. Alles Gute für dich!

    Hallo !

    Der nächtliche Harndrang kann schon an der Schlafapnoe hängen- vor allem wenn man öfter zur Toilette muß.
    Es ist einfach eine natürliche Option unseres Körpers uns wach zu machen - so treibt er einfach Harn aus - wenn der Sauerstoff wenig ist.
    Ich war noch bei 53 % - und die hatten schon geringfügige Panik im Schlaflabor.

    Seit ich mit CPAP schlafe ist es maximal einmal - meistens überhaupt nicht mehr wo ich nachts raus muß ....
    Ich würde - anders als mein Vorredner hier - durchaus Schlaflabor und CPAP empfehlen. Und nein- ein Diuretikum wird da nicht reichen.
    Ich bin da aus eigener Erfahrung heraus sehr sicher
    (ich hab auch mehrere Baustellen aber trotz ab und an vorhandener Wasseransammlungen steh ich seit CPAP nachts nicht mehr auf )

    und 40 % ist echt nicht ungefährlich ! ....

    Ich habe die Themen bisher noch nie verbunden, aber ich hatte auch schonmal überlegt, aufgrund dessen, dass ich über übermüdet und völlig fertig bin morgens, in eion Schlaflabor zu gehen. Bisher hielt ichs aber für unsinnig WEIL ich an nächtlichem Harndrang leide. Ich dachte mir, was sollen die messen wenn doch klar ist, dass ich einfach zu wenig schlafe weil ich ständig aufstehe.


    Wie läuft das denn in so einem Schlaflabor ab? Man wird da ja irgendwie verkabelt, was mache ich dann wenn ich aufs Klo muss? Bei mir sind das 5-10 Toilettengänge in ~8 Stunden. Kann man sich da dann selbst befreien, aufs Klo gehen und wieder anschließen? Ist da immer jemand dabei der das macht? Muss ich gar jemanden rufen und warten (dann wäre ich ja hellwach und es käme die restliche Nacht zu keinem Schlaf mehr)? Irgendwie befürchte ich bisher immer, dass da sowieso nichts messbar ist, wenn ich nach 2 Stunden das erste mal aufwache und aufgrund der "Laborbedingung" dann gar nicht mehr schlafe, statt meines üblichen Intervall- und Sekundenschlafens.

    Die TE schläft doch mit Maske, warum erneut eine Polysomnografie im Schlaflabor? Maske - CPAP.

    Mike578 schrieb:

    Man wird da ja irgendwie verkabelt, was mache ich dann wenn ich aufs Klo muss? Bei mir sind das 5-10 Toilettengänge in ~8 Stunden. Kann man sich da dann selbst befreien, aufs Klo gehen und wieder anschließen?

    Vermute mal das würde Ähnlich ablaufen wie mit so nem Herz Monitor. Da kann man das Kabel ja auch abziehen wenn man auf Toilette muss und wieder dran machen.



    Ich bin bisher noch nicht in ein Schlaflabor weil ich ebenfalls den Erfolg anzweifel. Schlafe sehr schlecht und ich denke, in solch einer Situation würd ich die ganze Nacht nur Wach rumliegen.

    Egal wie Müde ich bin.

    Ich war bis jetzt 15 Mal in einem Schlaflabor. Wenn man kein RLS hat, ist das alles kein Thema. Meine Diagnosen: hochgradige Schlafapnoe + austherapiertes RLS. Ich muß die Maske unter CPAP tragen, würde das gerne tun, kann es aber nicht. Warum könnt ihr in meinem Faden nachlesen.

    Mike578 schrieb:

    Ich habe die Themen bisher noch nie verbunden, aber ich hatte auch schonmal überlegt, aufgrund dessen, dass ich über übermüdet und völlig fertig bin morgens, in eion Schlaflabor zu gehen. Bisher hielt ichs aber für unsinnig WEIL ich an nächtlichem Harndrang leide. Ich dachte mir, was sollen die messen wenn doch klar ist, dass ich einfach zu wenig schlafe weil ich ständig aufstehe.


    Wie läuft das denn in so einem Schlaflabor ab? Man wird da ja irgendwie verkabelt, was mache ich dann wenn ich aufs Klo muss? Bei mir sind das 5-10 Toilettengänge in ~8 Stunden. Kann man sich da dann selbst befreien, aufs Klo gehen und wieder anschließen? Ist da immer jemand dabei der das macht? Muss ich gar jemanden rufen und warten (dann wäre ich ja hellwach und es käme die restliche Nacht zu keinem Schlaf mehr)? Irgendwie befürchte ich bisher immer, dass da sowieso nichts messbar ist, wenn ich nach 2 Stunden das erste mal aufwache und aufgrund der "Laborbedingung" dann gar nicht mehr schlafe, statt meines üblichen Intervall- und Sekundenschlafens.

    Da kann ich dir aus eigener Erfahrung ein Buch zu schreiben.Ich habe dazu bei med 1 schon in drei Fäden geschrieben. Falls ich diese finde, poste ich Links.

    Hallo,


    vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.


    Ja, meine Schlafapnoe wurde im Schlaflabor festgestellt und ich schlafe mit einem CPAP Gerät. Mein Druck liegt zwischen 6-14 mbar.


    Kalinkana, Barrio und Mike, ich würde unbedingt Euren Hausarzt darauf ansprechen und ihn fragen, was er von einer Untersuchung im Schlaflabor hält. Auf einen Termin wartet man allerdings sehr lange. Ich habe 8 Monate gewartet.

    Allerdings besteht auch die Möglichkeit einer ambulanten Untersuchung beim Pulmologen. Dort bekommt man ein Gerät mit nach Hause, womit man dann im eigenen Bett schläft.

    Ich hatte diese Untersuchung auch vorher. Das Gerät besteht aus einem Bauchgurt, einem Brustgurt mit einem kleinen Kästchen und Mikrofon dran, Nasenbrille und Fingersensor wegen O2. Mit dem Gerät kann man auch gut zur Toilette gehen.


    Im Schlaflabor war die Verkabelung sehr viel ausführlicher plus Elektroden an Kopf und Bein. Erst schläft man eine Nacht nur mit den Kabeln um den Ist-Zustand festzustellen, dann kommt, in 2 weiteren Nächten, die Maske mit dazu und der nötige Druck wird eingestellt.


    Ich hatte auch große Sorgen, wie das mit der Toilette und den Kabeln wird, bekam aber einen Nachtstuhl neben das Bett gestellt, wo ich gut, auch mit den Kabeln, rauf gehen konnte. Da man ja allein im Zimmer ist, hat mich das nicht gestört und geschlafen habe ich danach gleich wieder.

    Ab dem Tag mit der Maske habe ich ja dann aber sowieso kaum noch raus gemusst.


    Ich denke, es ist wirklich so wie grottche schreibt, das es am niedrigen O2-Wert liegt, das man so oft raus muss.


    Alles Gute für Euch!


    Liebe Grüße

    Carmen