Wenn perniziöse Anämie genetisch bedingt sein kann (was ich nicht weiß, da ich mich damit nicht auskenne), dann ist es eine absolut zwingende logische Folgerung, daß die genetisch bedingte perniziöse Anämie nicht unmittelbar tödlich sein kann. Die Betroffenen konnten sich schließlich schon vor dem Zeitalter der Vitamin-Supplementierung und Bluttransfusionen vermehren und ihre Gene an die Nachfolgegeneration weitergeben.


    Das ändert aber nicht viel an dem Anschein, daß du dir eine Krankheit im Internet ausgesucht zu haben scheinst und nun überzeugt bist, diese zu haben. ":/

    Ich würde dir empfehlen, mal einen Arzt aufzusuchen, der dann auch mal alles gründlich abklärt. Wenn du eine PA vermutest, sollte das ein Gestroenterologe oder Internist sein. Eine Magenspiegelung wäre z.B. auch sinnvoll. Ein Neurologe für die Nerventests.


    Neben dem Vit. B12 sollte auch das Holo TC bestimmt werden, weil das Frühformen eines B12 Mangels erkennt. Ggf. musst du das alleine bezahlen, wenn der Arzt die Notwendigkeit nicht sieht. Dann bist du wenigstens beruhigt. Und dann solltest du mal den Vitamin D Spiegel kontrollieren lassen.


    Ich hatte auch diverse Beschwerden, die in die Richtung deuteten – aber alle Werte waren negativ! Dann kann man das akzeptieren oder glauben, alle Ärzte haben keine Ahnung und man selbst wüsste es besser und irgendwelche Präparate unkontrolliert einwerfen. Ich habe dem Arzt geglaubt.


    Erhöhtes Bilirubin habe ich auch – und die unbedeutende Diagnose "Morbus Meulengracht". Man muss nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen – wenn es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt.


    Wenn aber alles negativ ist, dann solltest du es mal mit einem Hobby, das deinen Focus vom "Kranksein" ablenkt versuchen oder einer psychologischen Unterstützung.


    Aber Dr. Google ist gefährlich – danach haben ganz viele Personen mit Kopfschmerzen einen Gehirntumor. Wenn das auf hypochondrisch veranlage Menschen trifft – eine Katastrophe.


    Bist du Veganer und isst nichts tierisches? Sonst nimmt man in der Regel ausreichend B12 auf.

    Ds Supermom64


    Wie bereits mehrfach von mir geschrieben, bin ich in ärztlicher Behandlung und bereits zu einem Spezialisten (Hämatologe) überwiesen.


    Dieser Termin findet in den nächsten Wochen statt. Ich suche hier also keine Diagnose oder Therapievorschläge STATT einem Arztbesuch, ich versuche nur diese Aussage zu verifizieren, da ich die Internet Seite nicht mehr finde.


    Deshalb bin ich derzeit auch nicht bereit, hier über meine Symptome, Krankheitsbilder, gesicherte Unersuchungsergebnisse, Untersuchungsergebnisse innerhalb der Familie usw. öffentlich in einem Forum zu berichten, da ich eben mir erhoffe, in den nächsten Wochen genaueres zu erfahren.


    Aber wie bereits geschrieben, ich werde berichten (auch wenn sich mein Verdacht nicht bestätigt).

    Zitat

    Deshalb bin ich derzeit auch nicht bereit, hier über meine Symptome, Krankheitsbilder, gesicherte Unersuchungsergebnisse, Untersuchungsergebnisse innerhalb der Familie usw. öffentlich in einem Forum zu berichten, da ich eben mir erhoffe, in den nächsten Wochen genaueres zu erfahren.

    Warum schreibst Du dann hier? Du machst eine Hype um diese Sache, ohne uns die nötigen Informationen zu geben, damit wir Deiner Geheimnistuerei wenigstens halbwegs folgen können. Wenn Du erst was schreiben willst, wenn Du Klarheit haben wirst, dann ist bereits Dein erstes Posting überflüssig gewesen.

    Ich mache da keinen Hype drum, ich habe einfach nur die Frage gestellt, ob es zwischen der erworbenen PA und der vererbten PA u. a. den Unterschied besteht, dass die Sauerstoffversorgung bei der vererbten PA gesichert ist.


    Diese Frage ist ohne konkreten Einzelfall ziemlich unspektakulär von jemanden der sich damit auskennt, mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten.


    Diese Thema könnte also nach 2 Postings erledigt sein.

    Zitat

    ich habe den Verdacht, dass ich an der erblichen Form der Perizösen Anemie leide.

    Ich wüsste nicht, dass eine perniziöse Anämie überhaupt vererbbar ist. Es kann nur höchstens die Erkrankung vererbbar sein, die die Anämie ausslösen kann z.B. eine Autoimmungastritis.

    Zitat

    Mein Verdacht begründet sich darauf, dass ich verschiedenste, immer wieder beschriebene Symptome habe. Des weiteren habe ich ohne Alkoholmißbrauch einen erhöhten Bilirubin Wert.

    Ein erhöhtes Bilirubin läasst nicht den Schluss zu, dass du eine perniziöse Anämie hast.

    Zitat

    Seit ca. 2 Monaten nehme ich 10 Mikrogramm B12. Vor ca. 1 Woche wurde mir Blut zur Bestimmung des B12 Wertes entnohmen. Leider ist dieser dann doch nicht bestimmt worden.


    Kurz danach fing ich an, verstärkt (90 – 100 Mikrogramm) B12 pro Tag zu mir zu nehmen.

    Man sollte nicht auf eigene Faust was einnehmen. Das Problem ist: Wie will man jetzt eventuell nachweisen können, ob du tatsächlich einen B12 Mangel hast? Man kann die Blutwerte durch solche Aktionen verfälschen.

    Zitat

    Reicht diese kurze Zeit und die Dosis aus, um jetzt bei der erstmaligen Auswertung des B12 Blutwertes ein unauffälliges Bild zu zeigen, oder musste er (sofern ein B12 Mangel vorlag) immer noch deutlich von der Norm abweichen?

    Kommt darauf an, wie ausgeprägt der Mangel war/ist.

    Zitat

    Kommt darauf an, wie ausgeprägt der Mangel war/ist.

    Falls es überhaupt einen gab.


    Und ... mein Bilirubin war auch ohne Alkoholmissbrauch erhöht.


    http://www.medizinfo.de/labormedizin/elektrolyte/bilirubin.shtml


    Ich frge mich, was das für ein "toller" Arzt ist, der eine PA vermutet und dann das abgenommene Blut nicht auf B12 etc. untersucht. Was hat er denn mit dem Blut gemacht und warum hat er die Untersuchung nicht vorgenommen???

    Zitat

    Ich wüsste nicht, dass eine perniziöse Anämie überhaupt vererbbar ist. Es kann nur höchstens die Erkrankung vererbbar sein, die die Anämie ausslösen kann z.B. eine Autoimmungastritis.

    genau ist es wie der/die Parvati schreibt ...in der Familie meines Mannes alle Geschwister und die Mutter haben perniziöse Anämie jedoch die Ursache liegt an der Schilddrüse ,alle haben Hashimoto Krankheit (nachgewiesen).


    Gruß I.