Pfeifender Atem, Atemnot - Allergie oder was?

    Hallo! Seit einigen Wochen kommt es hin und wieder vor, dass meine Lunge irgendwie "zu macht". Genauer gesagt, ob ich liege, sitze oder steh (meistens im sitzen oder liegen) hab ich das Gefühl, keine Luft zu kriegen, mein Atem pfeift und rasselt und ich fange an zu hyperventilieren. Normalerweise geht das nach ein paar Stunden wieder weg, nur jetzt hab ichs gerade seit zwei Tagen...


    Ich hab mich dann im Internet ein bisschen schlau gemacht, und da hab ich gelesen, dass diese Symptome oft bei Lebensmittel-Allergien vorkommen.


    Weiss jemand von euch was darüber?? Ich muss dazu vielleicht noch sagen, dass ich rauche.


    Liebe Grüsse, Djana

  • 21 Antworten

    Vielleicht Astma???

    Meine Freundin hat Astma. Da hört sich das auch immer so an. Dann muss sie sprühen und danach geht es weg. Warst du schonmal beim Arzt deswegen. Es könnte ja auch von rauchen kommen. Kommt drauf an wie lange du schon rauchst.

    Geh lieber zum Arzt, es kann wirklich vieles sein. Hast du schonmal deinen Blutdruck kontrolliert, wenn das Symptom auftritt? Je nach Alter können es verschiedene Sachen sein. Lebensmittelallergien wirken sich meist kaum auf die Lunge aus, eher Pollen, Tierhaare etc. Wenn du wieder diese Atemnot hast, solltest du auf keinen Fall hyperventilieren, sondern (meist am besten im Sitzen) langsam und tief einatmen und durch zusammengepresste Lippen langsam ausatmen, das könnte etwas helfen. Ich empfehle dir jedoch auf jeden Fall zum Arzt zu gehen, bevor es schlimmer wird.


    lg

    Noch nicht beim Arzt

    Hmmm... weisst Du, ich war noch nie deswegen beim Arzt, weils ja meistens nach kurzer Zeit wieder weggeht. Rauchen tu ich seit ca 8 Jahren. Könnte schon deswegen sein, ich weiss nicht... jetzt hab ich den ganzen Morgen gehustet, und mittlerweile kann ich auch Schleim abhusten, scheint jetzt besser zu werden.

    Ich wußte dein Alter ja nicht, hätte genauso gut sein können, dass du 45 bist, dann spielt der Blutdruck schon mehr eine Rolle, vor allem wenn er zu hoch ist.


    Wenn du Schleim abhustest und er nicht klar und glasig ist, würde ich trotzdem noch zum Arzt gehen. Vom Rauchen kommt das eher nicht, Rauchen verursacht eher Langzeitsymptome und weniger spontane Anfälle.


    lg

    Re:

    Ich schätze mal, wenn es jetzt weg ist und du schleim Abhustest, dass es vielleicht eine leichte Lungenentzündung war. Das es Anfallsartig aufgetreten ist, spricht zwar eher dagegen, es ist aber trotzdem möglich. Auch wenn du keinen weiteren "Anfall" bekommst, solltest du auf jeden Fall mal zu einem Internisten oder einem Pneumologen

    Schon wieder

    Letzte Nacht hatte ich schon wieder einen Anfall, der ca. 3 Stunden dauerte. Ich dachte, ich muss sterben, und heute früh hab ich all meine Zigaretten in den Müll geworfen. Jetzt fühl ich mich total ausgelaugt und kaputt. Ich wollte jetzt einen Termin mit dem Arzt ausmachen, aber ich komm mir total blöd vor, weil's ja jetzt wieder vorbei ist... der kann doch so gar nix rausfinden, wenn ich quasi "Beschwerdenfrei" komme, oder?

    Re: smiling...

    Der Arzt kann sehrwohl die Lunge abhorchen und Dich allenfalls röntgen. Vermutlich hast Du eine Bronchitis, dabei bildet sich Schleim und verkleben die Flimmerepithelien, das wird durch das Rauchen noch gefördert, darauf folgt ein Husten mit Auswurf, damit eben diese Flimmerhäärchen wieder vom Schleim befreit werden. Eine normale Reaktion. Geh aber zum Arzt, damit Du Gewissheit bekommst.

    Hallo!


    Es ist äusterst wichtig zum Arzt zu gehen. Und zwar nicht zu irgendeinem, sondern zu einem Lungenfacharzt und Allergologen.Das hört sich sehr nach Asthma an.Beim Asthma ist es typisch dass man nachts Probleme hat die dann tagsüber wieder verschwinden können.Vor allem der Pfeifende Atem ist auch für Asthma sehr typisch, und dass es dann wieder aufhört. Der Lungenfacharzt kann auch wenn er im Moment beim Abhorchen nichts hört, einen Lungenfunktionstest machen.Der zeigt an ob die Atemwege verengt sind, auch wenn es nur ganz leicht ist.Außerdem kann er auch einen Provokationstest machen.Da mußt Du etwas was die Bronchien reizt einatmen.Vorher und wärend des Tests wird die Lungenfunktion gemessen.Wenn sich bei dem Test die Lungen verengen, dann ist die Diagnose Asthma gesichert.Der Test ist nicht schlimm.Wenn sich die Bronchien verengen, dann bekommst Du gleich ein Spray, das die Bronchien wieder erweitert.Wichtig ist nur, dass der Arztbesuch nicht hinausgeschoben wird und dass auch ein Allergietest gemacht wird.Wenn Asthma rechtzeitig erkannt wird lässt es sich gut behandeln.

    Auf jeden Fall zum Arzt gehen. Es sind Anzeichen von Asthma. Der Lungenfacharzt macht auch einen Lungenfunktionstest, da kann man das sehr schnell fest stellen. Auch musst Du ihm sagen, wie der Auswurf aussieht. Beim Raucher, na ja........


    Gruß Julchen

    Seit dem letzten Anfall hatte ich kaum mehr Beschwerden, und ihr wisst sicher selbst, wie peinlich es sein kann, wenn man völlig ohne Symptome zum Arzt rennt... also mir ist es das :-(


    Mein Hausarzt ist Momentan eh in den Ferien, also werd ich wohl den nächsten Anfall abwarten. Vielen lieben Dank für eure Antworten!

    @Julchen

    Okay, das werd ich machen. Ich weiss, es mag blöd klingen, aber Ärzte machen mich halt einfach nervös und ich warte immer bis zum letzten Drücker... aber Du hast schon recht... Ich werd mich gleich Morgen anmelden.


    Djana

    Ohne dir Angst machen zu wollen... Weißt du wieviele Leute es gibt, die "den letzten Drücker" nicht mehr mitbekommen? Oder die sich wünschen sie wären früher gegangen? Es sind schon 12 Tage her, allein dass du dein Problem hier vorgetragen hast, seit einigen Wochen vorher hast du es... Verzeih mir, aber was kann einem wichtiger sein, als die eigene Gesundheit? Ich kann ja Leute verstehen die Angst vor dem Zahnarzt haben, aber ein Internist oder Lungenfacharzt? Wenn du morgen nicht gehst, zählt das für mich schon als leichtsinnig...


    lg

    Lange, aber notwendige Widerlegung

    Der Facharzt kann eine Diagnose erbringen und ist auch sonst nützlich. Laut Expertenaussage aber "Ist das Handlungsprinzip des Gesundheitssystems Betrug". Vorsicht also vor einer Megapharmafalle und dem subtilen Einpflanzen einer Lebenslüge, nämlich, dass man die Lunge ohne Asthmamittel nicht aufkriegt.


    Für eine weitere Warnung eines Experten siehe Dr. Klaus Dörner (Dt. Ärzteblatt Jg. 99 20.9.2002)


    "Eine wissenschaftliche oder industrielle Innovation bei der schweren Ausprägung einer Erkrankung ist höchst segensreich; sie wird aber auch des größeren Marktes wegen bei geringerer Intensität derselben Krankheit angewandt, obwohl dies eigentlich nicht indiziert wäre (so zum Beispiel das Antibiotikum bei leichter Grippe).Wenn sie die Wahl haben, beginnen Ärzte gern ihre Interventionen der größeren und schnelleren Erfolgswahrscheinlichkeit wegen bei "leichteren Fällen"."


    Gerade hier gilt diese Warnung vor Missbrauch von hochpotenten Mitteln. Die sofortwirkenden Sprays werden ohne Grund zur Basisbehandlung gemacht. Die durch die resultierende Fehlatmung entstehende Schädigung der Atemwege wird zur Ursache von Asthma und die Unausweichlichkeit von Kortison zur höchsten medizinischen Wahrheit erklärt. (http://www.gsf.de/Aktuelles/Ze…/pdf_mu_spezial/51-53.pdf)


    Da als Teil eines Betrugsprogramms der heutige Medizinbetrieb sich grundsätzlich nie für die Selbstheilung interessiert – das würden die Aktionäre der Pillenmacher sowieso verhindern – ist es wirklich nicht von der Hand zu weisen, dass nach dem obligaten Besuch beim Arzt man selbst etwas für die Atmung als Schlüsselfaktor der Gesundheit tun und das Ganze als nützliche Warnung ansehen soll.


    Nach Dr. Julius Parow ist der Weg zurück zu einem vitalisierenden, normalen und entspannenden Durchatmen verblüffend einfach, auch wenn etwas Geduld benötigt wird.


    Man liest das Buch "Heilung der Atmung von Parow". (http://www.lrz-muenchen.de/~s3…rver/webdata/ParowHDA.pdf, kostenloses Downloaden) Anhand von S. 36 erfährt man vom Zusammenspiel zwischen Nasenwiderstand und Zwerchfellatmung bzw. Zwerchfelltätigkeit. Siehe auch S. 65 "Die richtige Dosierung des Widerstandes ist daran zu erkennen, daß die Atmung ausschließlich unter Bewegen der Taille geschieht." Siehe ebenfalls insbesondere S. 58, letzten Absatz.


    Das Endergebnis ist der Wirkung eines Sprays nicht unähnlich. Das Zwerchfell wird befreit. Weil dies aber ohne muskelentspannende (bzw. muskellähmende) Mittel geschieht, verspricht die Methode eine Ausheilung der Atmung. Die Zwerchfellatmung befreit die Bronchien, ob der Facharzt das will oder nicht.


    Die Verkehrtheit der schulmedizinischen Methode wird außerdem durch die erstaunliche Leistungssteigerung beim orientalischen Kampfsport bewiesen, bei dem die Atmung die Schlüsselrolle spielt. Bei dieser Atemtechnik ist eine Art Mentaltraining von entscheidender Bedeutung. Man stellt sich vor, der ki (prana oder chi) findet seinen Weg in den Körper hinein und sammelt sich in einem gedachten Punkt (tanden usw.) unterhalb des Nabels. Unsere Schulmedizin wird nie müde über diese so erfolgreiche Methode zu lästern. Der unerfahrene Patient wird wie vor der Inquisition damals ausgetrickst, weil er nicht zum Ausdruck bringen kann, dass es sich um nützliche Vorstellungen und nicht um eine versuchte Widerlegung des Lehrstoffs für die Medizinerausbildung handelt. Man hat sich also durch "Eso" oder "Alternativheit" versündigt und seine (unsterbliche?) schulmedizinische Seele in Gefahr gebracht. Gruß, Richard Friedel.

    übrigens...

    ...wollte euch eigentlich schon lange schreiben...


    Es IST Asthma, bin aber noch in Abklärung mit Lungenfacharzt, Allergologe und so...


    Ach ja, @Richard Friedel: Das klingt ja alles ganz nett und im Übrigen bin ich dabei, mir selber zu helfen... hab mit dem Rauchen aufgehört und versuch auch mit etwas mehr Sport meine Atmung auf Vordermann zu bringen - doch was soll ich tun, beim nächsten Anfall ersticken, nur um die Schulmedizin Lügen zu strafen?


    Djana

    Also mit solchen Sachen soll man nicht spassen. Ich will dir auch keinen Angst machen, aber mein Schwager war genau so leichtsinnig wie du und hat immer auf nächsten Tag verschoben. leider ist der an Athemnot und Asthma Anfall vor 18 Monaten verstorben. Er war gerade 29 Jahre alt.


    Die nacht bevor das schlimme passiert ist hat er das ganze Spräh von seine Tochter genommen und hat natürlich nichts genuzt, weil es zu niedrig dosiert war. So was passiert nicht häufig, aber wenn man so weit bringt kann es viel passieren.


    Also geh bitte zu Docktor.