Plötzlich taube und kalte Beine

    Guten Mittag,


    im November letzten Jahres bekam ich es das erste Mal: Plötzlich merkte ich, wie meine Füße kalt wurden und ich darin Kribbeln bekam, daraufhin bin ich zur Hausärztin gefahren, welche dann gemeint hat, dass es eventuell eine Hyperventilation gewesen sein könnte. Da es allerdings im Laufe des Tages nicht besser geworden ist (und abends mein Oberschenkel gekribbelt hat), bin ich in die Notaufnahme gefahren, wo ich in die Kinderklinik für Neurologie (Bin 16 Jahre alt) verwiesen wurde, welche mir versicherten, dass auf neurologischer Basis keine nennenswerte Beeinträchtigung vorlag. Daraufhin blieb ich noch eine Nacht zur Überwachung und am nächsten Tag war es schon besser. Nach 3 weiteren Tagen merkte ich davon überhaupt nichts mehr. Allerdings fing es gegen Ende letzten Monats erneut an. Plötzlich wurde mein Bein kalt, doch diesmal merkte ich, dass es eher ein Gefühl war, als ob man mir das Blut abschnüren würde, da es mir beim Stehen so vorkam, als würde mir das Blut in die Beine schießen, nachdem man es eine Stunde hochgehalten hätte (Was nicht der Fall, ich saß ganz normal da). Mit der Zeit wurde es dann erneut wieder besser und nach mehreren Stunden hatte ich nur noch beim Auftreten in der Ferse leichte Druckschmerzen, die dann nach einem Tag erneut weh waren.


    Hat jemand Erfahrung damit und kann mir eventuell weiterhelfen, was das sein könnte? Herzkrankheiten liegen soweit ich weiß nicht in der Familie vor und bei mir ist auch nichts bekannt bisher.


    Danke im Vorraus

  • 8 Antworten

    Wenn der Junge schon in der Pädiatrischen Neurologie untersucht wurde, sollte eine entsprechende neurologische Ursache eigentlich unwahrscheinlich sein. Da mit 16 Jahren die Pubertät sicher noch nicht abgeschlossen ist, können die Ursachen darin begründet sein. Krämpfe, eigentlich unklare Schmerzen, Herzrasen (Tachykardie) oder verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), schwankender Blutdruck, Nervosität, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, auch Reizbarkeit, alles kann auftreten, muss es aber nicht. Einzelsymptome, verschieden intensiv müssen nichts bedrohliches Bedeuten. Treten solche Symptome aber über etliche Monate hinweg immer wieder auf, ist der Gedanke, einen Arzt aufzusuchen, sicher nicht verkehrt.


    Ich vermute Kreislauf- oder Herzprobleme, wahrscheinlich im Rahmen der Pubertät. Hormonell ist ja nun einiges neu im Körper. Da muss sich so Einiges erst aufeinander einspielen.


    Also nicht den Kopf hängen lassen.

    Zitat

    bin ich in die Notaufnahme gefahren, wo ich in die Kinderklinik für Neurologie (Bin 16 Jahre alt) verwiesen wurde, welche mir versicherten, dass auf neurologischer Basis keine nennenswerte Beeinträchtigung vorlag. Daraufhin blieb ich noch eine Nacht zur Überwachung und am nächsten Tag war es schon besser.

    Was wurde denn da gemacht? Nur körperlich untersucht (was ich vermute, da in der neurologischen Notfallaufnahme primär schwerwiegende, akute Erkrankungen ausgeschlossen werden sollen, die in der körperlichen Untersuchung immer Auffälligkeiten verursachen) oder tatsächlich auch eine elektrophysiologische Untersuchungen/Elektroneurographie? Wenn Letzteres nicht der Fall gewesen ist, wäre das noch eine sinnvolle Untersuchung.

    @Meerli13 Ein Ultraschall meines Bauches und meiner Organe wurde im Sommer letzten Jahres gemacht. Dort war alles in Ordnung. Würden Sie dies dennoch als sinnvoll halten, wenn man dies wiederholen würde? Eine Skoliose liegt laut meines Krankengymnasts vor (In leichterer Form).


    Danke für die Antwort :)