• Probleme mit dem "Herz", was kann es sein?

    Bin mir unsicher, ob die Probleme kardial sind, deswegen das "Herz" in Anführungszeichen. Ich hab seit ein paar Tage das Problem dass ich in der Herzgegend über den Tag verteilt öfter einen unspezifischen Druck habe, fühlt sich manchmal schmerzend / krampfend an. Dazu hab ich einen Schmerz im linken Oberarm. Lokalisiert ist der Schmerz etwas über der…
  • 27 Antworten

    Und da hat dein Kardiologe recht, das hat mit Mäuse melken nichts zu tun. Ich lege dir ans Herz, die Coronarangiografie durchführen zu lassen. Mehr kann ich nicht für dich tun. Und Montag morgen gehst du nicht zu deinem Hausarzt, sondern stehst bei deinem Kardiologen auf der Matte und schilderst ihm alles so,wie du es hier geschrieben hast, mit oder ohne Termin. Auf Grund der Beschwerden wird dich kein Arzt abweisen, höchstens den Termin für eine Herzkatheteruntersuchung in einem Herzkatheterlabor festlegen. Okay?

    Wenn du absolut eine Coronarangiografie ablehnst, ist ein Herz MRT nicht die beste Alternative, das wäre die koronare CT Angiographie. Diese Untersuchung ist ebenfalls nicht invasiv und zeigt eine sehr hohe diagnostische Genauigkeit.

    Hyazynthe schrieb:

    Du hast neben der Kammertachykardie noch VHF?

    Ja. Das VHF wurde vor einigen Jahren diagnostiziert. TdP vor ein paar Monate.


    Hyazynthe schrieb:

    Ist eine Sono der hirnversorgenden Gefäße, der Arteria Carotis gemacht worden?

    Das letzte Mal vor 2-3 Jahre.


    Danke für deine Antworten. Werde Montag dann mal versuchen mit meinem Kardiologe Rücksprache zu halten.

    Ich bin entsetzt, dass man Dich mit TdP ohne Behandlungen gehen lässt. Nicht nur, dass die potentiell lebensbedrohlich sind sondern ebenso, dass sie in Deinem Alter auftreten. Das hat ja Ursachen. Wurde ein Herzecho gemacht? Wie ist Deine aktuelle EF?

    Das hört sich gut an, auf jeden Fall den Kardiologen kontaktieren. Mir ist noch etwas wichtiges eingefallen. Eine letzte Frage an dich. Nimmst du vielleicht irgendwelche Medikamente, die die QT Zeit im EKG verlängern? Das wäre z.b. Seroquel - Quetiapin. Ich wünsche dir alles Gute!

    @Hyazynthe


    rechthaberisch biste gar nicht, hm?


    Der Hinweis, dass es auch einfach von einer schlechten/ungewohnten Hotelmatratze kommen kann steht ja nicht in Widerspruch zu dem sicherlich sinnvollen Rat, es genauer untersuchen zu lassen.

    rr2017 schrieb:

    @Hyazynthe


    rechthaberisch biste gar nicht, hm?


    Der Hinweis, dass es auch einfach von einer schlechten/ungewohnten Hotelmatratze kommen kann steht ja nicht in Widerspruch zu dem sicherlich sinnvollen Rat, es genauer untersuchen zu lassen.

    Das hat nichts mit Rechthaberei zu tun. Hier geht es um Lebensgefahr und das hast du nicht erkannt.



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    In diesem Faden geht es um eine ärztlich diagnostizierte Torsade de Pointes Tachykardie. Das ist eine lebensgefährliche!, Herzrythmustörung, die immer wieder, in unterschiedlichen Zeitabständen auftritt. Die Lebensgefahr liegt darin, daß diese Tachykardie in Kammerflimmern übergeht. Wenn bei einem Kammerflimmern nicht sofort!!! eine Defribillation durchgeführt wird, kommt es zum Exitus. Therapie: bei dieser lebensgefährlichen Tachykardie kommt es zu Verlängerung der QT Zeit im EKG. Ursache: Medikamente, die die QT Zeit verlängern, diese müssen dann sofort abgesetzt werden. Ist das nicht möglich oder die Rythmusstörungen sind erblich bedingt, implantiert man den Patienten einen Defribillator, um deren Leben zu retten. Zu meiner Person, ich bin am Anfang des Rentenalters und verfüge über genügend Zeit. Wer mich als rechthaberisch bezeichnet, der soll es gerne tun. Ich habe versucht, dem TE zu helfen und ihn auf die Lebensgefahr hingewiesen, die ihm ja selber bekannt ist. Jeder kann hier schreiben, was er will, aber ich bin der Meinung, man sollte zumindest erkennen, um was es bei dieser Frage geht. Es ist mir unverständlich, daß die Arrythmie nicht therapiert wurde und dazu noch im Alter von 3O Jahren.

    Hyazynthe schrieb:

    In diesem Faden geht es um eine ärztlich diagnostizierte Torsade de Pointes Tachykardie. Das ist eine lebensgefährliche!, Herzrythmustörung, die immer wieder, in unterschiedlichen Zeitabständen auftritt. Die Lebensgefahr liegt darin, daß diese Tachykardie in Kammerflimmern übergeht. Wenn bei einem Kammerflimmern nicht sofort!!! eine Defribillation durchgeführt wird, kommt es zum Exitus. Therapie: bei dieser lebensgefährlichen Tachykardie kommt es zu Verlängerung der QT Zeit im EKG. Ursache: Medikamente, die die QT Zeit verlängern, diese müssen dann sofort abgesetzt werden. Ist das nicht möglich oder die Rythmusstörungen sind erblich bedingt, implantiert man den Patienten einen Defribillator, um deren Leben zu retten. Zu meiner Person, ich bin am Anfang des Rentenalters und verfüge über genügend Zeit. Wer mich als rechthaberisch bezeichnet, der soll es gerne tun. Ich habe versucht, dem TE zu helfen und ihn auf die Lebensgefahr hingewiesen, die ihm ja selber bekannt ist. Jeder kann hier schreiben, was er will, aber ich bin der Meinung, man sollte zumindest erkennen, um was es bei dieser Frage geht. Es ist mir unverständlich, daß die Arrythmie nicht therapiert wurde und dazu noch im Alter von 3O Jahren.

    Eine Angina Pectoris ist ein Symptom dieser Arrythmie, die erwähnten krampfartigen Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den Oberarm.

    Sorry für die lange Zeitspanne der Antwort.


    Natürlich hat mich mein Kardiologe nicht einfach so gehen lassen.

    Er hat mich für einen stationären Aufenthalt in einem Herzzentrum angemeldet. Ich habe mir das Herzzentrum ausgesucht.

    Bekam auch schnell einen Termin trotz der Corona Pandemie, sollte dann an einem Sonntag über die Notaufnahme aufgenommen werden.

    Die Aufnahme schlug aber wegen eines Mitarbeiters bei der Notaufnahme Anmeldung fehl. Will mich dazu nicht im Detail äußern, die Klinik entschuldigte sich mehrfach und bot mir an die Reisekosten zu erstatten aber ich habe mich entschieden mich dann doch wo anders behandeln zu lassen.


    Das war meine erste schlechte Erfahrung in einem Krankenhaus. Sonst wurde ich immer sehr lieb und interessiert behandelt.


    Habe die stationäre Behandlung bislang zum missfallen meines Kardiologen aufgeschoben.

    Mein Kardiologe ist natürlich nicht begeistert darüber.



    Bzgl. der Medikamente:

    Ich habe lange Zeit Flecainid in hoher Dosis (Natürlich Ärztlich indiziert) eingenommen.

    Allerdings wurden zu dem Zeitpunkt keine QT Veränderungen dokumentiert.

    Merkwürdigerweise erst als ich Flecainid abgesetzt hatte.


    Später wurden dann auch die TdP´s diagnostiziert.


    Bis vor kurzen habe ich Flecainid nicht mehr genommen.

    Aktuell muss ich es aber aufgrund der Vorhofflimmer Prävention denn wenn ich Vorhofflimmern habe dann in sehr sehr starker form in Frequenzen welche gefährlich sind.

    Ohne Flecainid, tritt das VHF regelmäßig auf und dann konvertiert es nicht spontan sondern nur durch elektr. oder medikamentöse Kardioversion.


    Man steckt in der Zwickmühle.

    Wenn man das Flecainid weglässt dann haben wir das Problem mit dem VHF.

    Wenn wir Flecainid nutzen, ist die Gefahr für TdP´s erhöht.


    Pulmonalvenenisolation wurden bereits durchgeführt, brachten aber nur wenige Monate erfolg. Dann kam das VHF zurück.

    Habe neben den PVIs auch weitere Herzkather gehabt, inwiefern meine Herzkranzgefäße dabei überprüft wurden weiß ich Allerdings nicht.

    So weit ich weiß wurde jedenfalls kein Kontrastmittel verwendet.


    Aktuell bemerke ich, dass meine Herzfrequenz phasenweise stark abfällt, 1-2 Minuten so bleibt und dann wieder auf sein normales Niveau steigt.

    Habe das bisher noch nicht mit meinem Kardiologen besprochen weil der ein wenig angefressen ist dass ich so lange schludere wegen dem Stationären Aufenthalt.

    Ich hoffe dieser phasenweise Frequenzabfall ist kein negatives Zeichen.


    Hast du dafür vielleicht eine Erklärung Trastevere ?

    Ja das habe ich.