Psychosomatisch hoher Puls

    Ich habe bei psychischer Anspannung und Muskelschmerzen tagelang einen Ruhe-Puls von 120. Ist das schädlich oder kann man etwas dagegen machen?

  • 6 Antworten

    wie kommst du drauf dass es psychosomatisch ist?


    so ein ruhepuls ist nicht gut für das herz.


    ab zum arzt und abklären lassen.

    @ gustav33:

    so ein Ruhepuls ist dann nicht gut fürs Herz, wenn er organischer Genese ist! Wenn man aber wochenlang angespannt ist und daher dieser hohe Ruhepuls zustande kommt, dann steckt es das Herz schon mal weg. Stress ist in vielerlei Hinsicht nicht gut für den Körper und sollte nie zum Dauerzustand werden!


    Schädlich nicht unbedingt, aber Stress durch psychische Anspannung ist im allgemeinen nicht förderlich für die Gesundheit. Da kann man super was dagegen machen - ich an deiner Stelle würde mir einen Ausgleich zur psychischen Belastung suchen. Autogenes Training, Sport, Meditation, ein Buch lesen, spazieren gehen, auf dem Sofa liegen und ein Hörbuch hören oder Musik hören. Du findest schon etwas passendes für dich *:)

    @BlackToni er schreibt was von tagelangem ruhepuls von 120.


    wenn mir das einer durch psychische anspannung vormacht glaube ich das auch, ansonsten nicht.


    dem herzen ist die genese egal, es muß arbeit leisten.

    Ja auch bei tagelangem Ruhepuls von 120bpm trägt ein gesundes Herz keinen Schaden davon. Ich rede eher von monatelangem Stress, der langsam aber sicher pathologische Auswirkungen hat. Wenn das durch psychische Anspannung kommt, dann vergeht es ja durch Entspannung wieder. Also schlage ich Entspannung vor oder Meidung dieser Situationen wenns denn möglich ist. Mein Kardioprof schlägt da auch nichts anderes vor... :=o

    Ich habe das auch, auch ein Ruhepuls von 120, manchmal schoss er für kurze Zeit auch schon auf 180. Wurde im Langzeit-EKG gemessen.


    Hm, hast du das kardiologisch abklären lassen? Also ob es psychosomatisch ist oder ob da organisch was nicht stimmt?


    Hast du mal ein Langzeit-EKG machen lassen?


    Weil wenn nicht, manche sind beim Puls messen unbewusst ein bisschen aufgeregt und dann schießt der Puls schon einmal ein bisschen höher. Und wenn man selbst misst, dann steigert man sich teilweise auch so rein, dass er wieder zu hoch sein könnte, dass er es dann auch ist.


    Mein Kardiologe meinte, das wäre in Ordnung, also wir haben erstmal nicht eingegriffen.


    In einer psychiatrischen Klinik habe ich dann aber mit Absprache von den Ärzten ganz niedrig dosiert Beta-Blocker bekommen, aber hauptsächlich, weil mit dem hohen Puls noch mehr Unanehmlichkeiten einhergingen. Also Schweißausbrüche, Schwindel, Frieren und überhaupt massive Unruhe.

    Bist Du sicher, dass es rein psychosomatisch ist? Ich kenne das auch, besonders unter Anspannung und wenn Entspannen nicht mehr hilft - es ist eben nicht nur psychosomatisch, sondern ich habe coronare Vasospasmen. Die sind mit Hydrochlorid als Beigabe zum Blutdrucksenker und/oder Betablocker gut einstellbar. Ein temporär hoher Puls ist sicher bei gesundem Herzen nicht schlimm, aber dauerhaft strengt sich das Herz doch sehr an...Bei mir hatte es bereits zur Vergrößerung geführt, bevor ich Medikamente bekam.