Pulmonalvenenisolation

    ?Nach ca. 20 Jahren Herzrhytmusstörungen (Vorhofflimmern) und erfolglosem Durchprobieren verschiedenster Medikamente schlägt man mir jetzt eine Pulmonalvenenisolation vor. Als gesetzlich Versicherter wurde ich natürlich nur sehr kurz beraten und informiert. Ich habe verstanden, dass dies die "heftigste" Art einer Ablation sein soll? Ist der Eingriff zu empfehlen ? Wer hat wo welche Erfahrungen gemacht und mit welchem Erfolg? Danke im Voraus für Ihre Tipps.

  • 224 Antworten

    Erfahrung Pulmonalvenenisolation

    Hallo Viennois,


    dein Beitrag is schon etwas älter, so weis ich nicht, ob noch Interesse an Informationen zu dem Eingriff besteht oder du ihn vielleicht schon hast vornehmen lassen.


    Falls noch interessiert, melde dich im Forum.


    Kann dir einiges zu PVI mitteilen.

    Hallo ihr beide,


    ich habe heute hier in dem Forum angemeldet weil ich eben durch die Pulmonalvenisolation


    hier her gefunden habe. Ich habe das am 16. Dezember noch vor mir. Eigentlich sollte es heute sein, aber die wollen das ich nochmals 1 Woche Makrumar nehme und außerdem brauchen sie ein HerzCT.


    Das muss ich dann auch dort machen lassen, weil dieses CT nicht jeder machen kann.


    Wenn jemand was weis ob dies wirklich hilft, würede ich mich auf Antwort freuen.


    Herzliche Grüße Pejo:)z

    Die Beiträge oben sind schon etwas älter, deshalb weiss ich nicht ob in diesem Forum noch von Interesse. Aber alle diese Fragen wie oben habe ich auch vor meiner PVI gehabt - und ich habe mich geärgert, dass mir niemals jemand von seiner PVI ein feed-back gegeben hat. Mittlerweile habe ich meine PVI ca. 6 Wochen hinter mir. Und ich bin gerne bereit, meine Erfahrungen mit Euch zu teilen.


    Ich habe kein permanentes Flimmern gehabt, sondern paroxysmal, also gelegentlich. Ich kann daher noch nicht definitiv sagen, ob es geholfen hat. Mittlerweile muss ich Medikamente nehmen, darf sie aber in ca. 14 Tagen absetzen. Bisher habe ich kein Flimmern mehr gehabt. Ich habe mir als Erfolgsziel gesetzt, wenn ich ohne Medikamente bis Ende diesen Jahres kein VHF mehr habe, sollte es sicher sein, dass die OP ein Erfolg war.


    Ich bin medizinisch als Pharmazeut ein bischen angehaucht, und habe wohl meine Ärzte sehr genervt, weil ich die Dinge, die mit mir gemacht werden sollten, sehr genau verstehen wollte. Und der Gedanke an die OP war mir sehr unheimlich. Das Wichtigste daher vorweg, die OP war bei weitem nicht so schlimm wie ich dachte und ausser Halsschmerzen und Blasenkatheder bedingten Schmerzen hatte ich nichts. Nach 2 Tagen habe ich mich wieder fast wohl gefühlt und nach 2 Wochen bin ich das erste Mal wieder gejoggt. Ich bin sehr froh, dass ich das gemacht habe, obwohl ich noch nicht definitiv weiss, ob es geholfen hat. Aber ich bin guter Dinge, und weiss zumindest, dass ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe, wieder ein Leben ohne Medikamente weiterführen zu können - und das sage ich als Apotheker.


    Also habt Mut, traut Euch und geht in eine Klinik, die damit erfahren ist und dies nicht mal nebenbei macht. Wenn ihr etwas spezielles wissen möchtet, nur zu ....


    Ende des Jahres melde ich mich mal wieder, ob mein Traum in Erfüllung gegangen ist.


    Alles Gute meinen Leidensgenossen.

    Hallo auch an meine leidensgenossen!!!


    Habe totale angst vor diesem eingriff,da ich gerade mal 25 jahre bin und unter herzrhytmusstörungen leide


    meine ärztin möchte natürlich das ich diesen eingriff noch am besten dieses jahr mache,aber die risiken


    machen mit totale angst!!!


    Nach dem ich den abschnitt vom hamsterfrosch gelesen habe,hatte ich etwas mut bekommen und wiederum


    ist die angst grösser!!!


    habt ihr noch irgentwelche tipps?oder ratschläge?wäre echt toll!!!!

    Hallo Lessio,


    habe Dir eine PN geschickt. Keinesfalls wollte ich Angst verbreiten, genau das Gegenteil war meine Absicht. Der Eingriff wird von Klinik zu Klinik etwas unterschiedlich gehandhabt. Wichtig ist nur, dass es eine Klinik macht, die erfahren ist in diesen OPs. Das Krhs um die Ecke ist es wahrscheinlich nicht. Dein Kardiologe kann Dir sicher sagen, welche Kliniken erfahren sind, irgendein Herzzentrum.


    Hinsichtlich Tipps: Nicht immer wird der Eingriff unter Vollnarkose gemacht. Ich hatte eine bekommen und bereue es nicht. Wieder je nach Klinik dauert der Eingriff zwischen 3,5 bis 5 Stunden. Und das ist finde ich unakzeptabel lang dies ohne Vollnarkose mitzumachen. Darauf würde ich bestehen.


    Den Entscheid für die PVI kann Dir keiner abnehmen, das musst Du für Dich ganz alleine entscheiden. Aber gerade weil Du noch so jung bist, würde ich mir dringend überlegen, in den nun folgenden 50 Jahren ohne Medikamente auszukommen. Wenn Du Dich aber mit den Antiarrhythmika wohl fühlst und Du rhythmisch stabil bist, kannst Du auch unter dieser Medikation noch warten. Gerade auf dem Gebiet der PVI hat man eine derzeit rasende Entwicklung und in 5 Jahren mag dieses OP Verfahren noch weiter etabliert und verfeinert sein. Aber auch heute bist Du nicht der Erste. An der Klinik in Bad Krozingen, die den Eingriff bei mir gemacht hat, wurden zuvor bereits über 1000 (!!!) Patienten in dieser Art behandelt, ohne eine einzige schwerwiegende Komplikation. Ich würde es machen, ich bereue es nicht.

    Hallo Hamsterfrosch!


    Vielen lieben dank!(Habe eine PN an dich zurück geschickt)!Das motiviert einen diesen eingriff zu machen,da ich bestimmt nicht ein leben lang medikamente einnehmen möchte!und wir ja alle wissen das die nebenwirkungen nicht toll sind!


    Das mit dem warten und erst einmal meine Antiarrhythmika einzunehmen hatte mir auch mein kardiologe geraten!


    Und irgentwie möchte man am liebsten so schnell wie möglich alles hinter sich haben!!!


    Aber ich werde die ratschläge befolgen und mich noch ein bischen schlau machen!


    Werde mich aufjedenfall hier nochmal melden und berichten!!

    Hallo zusammen,


    so nun muß ich mich hier mal wieder melden. Nun ist fats ein ganzes Jahr wieder rum, seit meinem letzen Beitrag. Ich hatte ja am 16. Dezember 2008 eine Pulmonalvenisolation gehabt. Auch ich möchte da niemanden angst machen. Der einfriff selber war soweit ganz ok. Sie hatte etwas mehr wie 3 Stunden gebraucht. Das lange Liegen hinterher(7Stunden mit Druckverband) fand ich persönlich am schlimmsten. Leider hatte das ganze bei mir so ca 2 Monta gedauert, bis ich wieder die ersten Rhytmusstörungen bekam. aber das wurde mir auch vorher gesagt, das man es eventuel ein 2. mal machen muß. Ich hatte danach Flecainid bekommen. Die Symbtome das es mir gleich schwarz vor augen wird und ich umkippe, war auch immer noch da. Ich hatte dann noch im April ein Langzeit EKG. Das war auch nicht ok. Danach als ich beim Arzt zur Besprechung war, wie es denn weitergeht, machte er nochmals ein Ruheekg. Dann ging es schnell, ich wurde gleich ins Krankenhaus mit dem Krankenwagen eingeliefert. Ich merkte wohl das mein Herz längere Aussetzer hatte und mein Puls ging teilweise unter 40runter. Dann mußte ich mit dem Flecainid aufhören. Ich bekma 1 Monat später den Termin für eine 2.Pulmonalvenisolation . Also ich dann in der Herklink war, meinten die, es wäre ein Herzschrittmacher das beste für mich. nun ja ich habe jetzt seit dem 5. Juni einen Herzschrittmacher. Aber leider hatte ich bei der letzen Konntrolle immer noch 16% Rhytmusstörungen. Natürlich habe das auch jedes mal gemerkt. Ich bekomme da auch weniger Luft und bin richtig schlapp dabei.seit dem Schrittmacher nehme ich nun Amiodaron(Cordarex) Jetzt soll ich aber dauerhaft immer 2 Tabletten nehmen. Ich hoffe ja immer noch auf das neue Produkt das kommen soll. In der USA ist es jetzt bereist zugelassen, jedoch die europäische zulassung fehlt noch. die Ärztin wo ich diesmla war, sagte das das Medikamnt schwächer wäre wie Amiodaron und das amiodarodaron besser für mich. Wenn da nur nicht die Nebenwirkungen wären. Ich werde im Januar 50 Jahre alt und habe vor auch noch etwas älter zu werden. Am 22. Okt habe ich die nächste Schrittmacherkrontolle. Da kann man ja alles rauslesen, wie oft und wie stark ich die Rhytmusstörungen hatte. Nur habe ich das GEfühl seit ich jetzt 2 Amiodaron nehme, habe ich das Gefühl das die Störungen häufiger da sind wie vorher, aber nicht mehr so lange anhalten.


    Ich bin fro das es so ein Forum gibt.


    Herzliche Grüße Petra

    Hallo Pejo60!!!!


    Wow du hast ja auch schon einiges hinter dir!


    Weiss man denn warum es bei dir nicht mit der PVI geklappt hat???


    Ich hab im Januar nochmal einen Termin mit meiner Ärztin und da werde ich noch einiges erfragen!


    Wurde denn bei dir auch einen sogenannten Cyro-Ballon benutzt, beim veröden der Lungenvenen???


    Und tut der Eingriff weh? Bemerkt man während des Eingriffes was?


    Soviele fragen !!! Leider konnte ich sie an Hamsterfrosch nicht stellen, hoffe aber das bei ihm noch alles in ordnung ist!


    Versuche trotzallem positiv über die PVI zu denken, bleibt ja nichts anderes übrig!!!


    Tschüss *:)

    Ich habe am 02.11.2009 eine PVI machen lassen, leider kam es zu Komplikationen und der Eingriff musste nach ca. 3 Stunden abgebrochen werden. Mitte Januar habe ich den nächsten Termin für eine PVI. Ich werde versuchen in den nächsten Tagen etwas ausführlicher zu schreiben. Lessio, falls du Fragen haben solltest werde ich gerne versuchen darauf zu antworten. Auf bald, und viel Gesundheit wünsche ich euch! :)^

    Hallo Kolja Klaus!


    was ist denn bei dir schief gegangen, während des Eingriffes?


    Hattest du eine Vollnarkose? Wie fühlt man sich nach dem Eingriff?


    Fühlt man denn während dessen was? war es auch mit einen sog. Cyro-Ballon?


    Wow bewundere das ihr keine Angst habt!


    Gut wie schon oben beschrieben, bin gerade mal 25 jahre und deshalb totale Angst davor!


    Danke!!! Wünsche dir viel Glück bei dem nächsten Eingriff und hoffe das alles gut verläuft!!!:-D

    Hallo Lessio, liebe Leidensgenossen und Genossinnen...


    Leider komme ich jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht dazu ausführlicher zu schreiben, aber nach den Feiertagen hole ich es nach, versprochen! :)z Natürlich hatte ich auch Angst vor der PVI, aber das ist doch normal... Und eine andere Wahl hatte / habe ich auch nicht mehr, also Augen zu und durch. Bei mir gab es nach 3 Stunden!!! einen sogenannten "Pericarderguss", also eine Einblutung in den Herzbeutel, woraufhin die PVI abgebrochen werden musste. Diese Komplikation passiert in ca. 1-2 % der Fälle, also sehr selten, aber ich war dabei. :°( Das war schon schlimm, mit den Details verschone ich euch lieber, auch die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Aber nach 24 Stunden hatte ich das Schlimmste hinter mir und durfte auch wieder auf meine normale Station. Die PVI fand ich persönlich erträglich, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Gemacht wurde sie in Teilnarkose, aber ich habe trotzdem kaum was mitbekommen, sondern vor mich hingedöst und die 3 Stunden vergingen wie im Flug. Auch das anschliessende (in meinem Fall 12-stündige) Ruhigliegen wegen der Druckverbände fand ich nicht so schlimm, darüber klagen ja viele. Aber mir hat es nichts ausgemacht. Insgesamt habe ich eine Woche in der Klinik bleiben müssen. Die Ärzte hätten mich gerne noch einige Tage behalten, aber mein 40. Geburtstag stand an und so durfte ich heim. Nun denn, leider war alles umsonst, und am 18. Januar habe ich den nächsten Termin zur PVI. Hoffentlich habe ich dann etwas mehr Glück!!! :-D Jetzt freue ich mich auf die Feiertage und versuche so viel Kraft wie möglich zu tanken, um dann optimistisch ins neue Jahr zu starten. Falls ich mal etwas mehr Zeit haben werde, schreibe ich wie genau die PVI in meinem Fall abgelaufen ist. Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr nur etwas: die Gesundheit! *:)

    So liebe Leute, die zweite PVI habe ich überstanden, und dieses Mal ohne Komplikationen. Die Prozedur hat knappe 4 Stunden gedauert und sie war wirklich erträglich. Der gesamte Klinikaufenthalt hat auch nur 5 Tage gedauert, also deutlich kürzer als beim ersten Mal. Das Vorhofflimmern ist leider noch nicht weg, aber es dauert auch seine Zeit bis man von Erfolg / Misserfolg der PVI sprechen kann. Monatlich werde ich ein Langzeit-EKG machen müssen, und in 3 Monaten steht ein Termin zur Verlaufskontrolle in der Klinik an. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


    Herzliche Grüße! :)^

    HALLO *:)


    Das freut mich das soweit alles ohne Komplikationen gelaufen ist , ich drücke dir fest die Daumen das,dass Vorhofflimmern verschwindet :)^


    Das stimmt,es dauert eine weile bis man von Erfolg oder Misserfolg reden kann.


    Also ich habe mich jetzt auch für die PVI entschieden und habe den Termin am 24. März vor mir!


    Hoffe das es auch bei mir gut verläuft und ich danach Medikament frei weiter leben kann, da die Medikamente einen total fertig machen!


    Ich werde mich auf diesen Weg dann nochmal melden und berichten wie es gelaufen ist!!!!


    Bis dahin einen schönen Tag an alle!!!


    LG Lessio

    Hallo zusammen, ich habe gerade Eure Beiträge gelesen. Bei mir wurde Anfang Dez 2009 eine PVI gemacht. Ich hatte bei versch. Langzeit EKGs einen sehr hohen Puls ( Ruhepuls 200 ) und auch sehr viele Extra-Systolen. Der Kardiologe hat es zuerst mit Verapamil versucht, das half etwas, aber ich bekam übel Verstopfung. Im Krankenhaus bei der amb. Untersuchung sagt man mir dann, daß bei mir nur eine 50 % Erfolgsqote zu erreichen wäre. ( Ich habe ein gut eingestelltes Asthma ) Ich habe mich dann zu dem Eingriff entschlossen, und der Erfolg war sofort spürbar.


    Ich bin wieder belastbar, kann Sport machen, was vorher nicht möglich war. Am meisten war es für mich eine Erleichterung, daß ich nachts kein Herzrasen mehr bekomme. Der Eingriff ist auszuhalten. Es gibt schöneres, aber wenn man Erfolg hat ist es bald vergessen. Bei mir hat es 4 Stunden gedauert, hatte noch eine Nachblutung und mußte 24 Stunden liegen.


    In 4 Wochen muß ich zu einer gründlichen Nachuntersuchung in die Klinik und nochmals nach 4 Wochen bekomme ich ein 14-tägiges Langzeit-Ekg.


    Ich habe mich auch bei einer Studie eingeschrieben, da wollen sie über einen längeren Zeitraum überprüfen, wie sich der Patient fühlt.


    Ich nehme jetzt seit Nov.Marcumar und hoffe in 4 Wochen damit aufhören zu können.


    Meine Lebensqualität hat sich durch den Eingriff sehr verbessert.


    Allen gute Besserung und liebe Grüße


    creitercriz

    Hallo Lessio,


    zu Beginn möchte ich dich für deine Entscheidung, die PVI machen zu lassen, beglückwünschen! Einerseits, weil ich weiß, wie schwierig es ist sich für diesen Eingriff zu entscheiden, andererseits macht man die PVI ja auch erst, nachdem man alle anderen Möglichkeiten ausprobiert hat und nichts geholfen hat. Und wenn man sich nicht zu lange mit der Entscheidung Zeit lässt, sind die Heilungsaussichten ja recht gut, meines Wissens nach bei ca. 80%. Bei mir waren es leider nur ca. 50% da ich das VHF schon seit über 10 Jahren habe. Also, je früher man es macht desto höher sind die Chancen. Und die Aussicht auf ein dauerhaftes Leben ohne Einschränkungen und Medikamente ist mit Sicherheit all die Anstrengungen, die die PVI mit sich bringt, wert. Übrigens, ich habe den Eingriff im Uniklinikum Heidelberg machen lassen. Wie gesagt, falls du noch eventuelle Fragen oder Unsicherheiten haben solltest, nur zu! Ansonsten drücke ich dir ganz fest die Daumen! :)^


    Liebe Grüße

    Hallo Creitercriz, habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen. Vieles, von dem was du geschrieben hast, hätte auch aus meiner Feder stammen können. Der sehr hohe Ruhepuls, die Extrasystolen, die Dauer der PVI, die Nachblutung, die 50%ige Heilungschance, das alles kenne ich auch. Durch die Einnahme von Amiodaron (Cordarex) hat man sich noch eine Steigerung der Erfolgsaussichten um weitere 10% versprochen. Leider merke ich bis jetzt noch recht wenig davon. Tachyarrythmien habe ich nach wie vor (teilweise mit einer HF bis zu 200), die dann von bradykarden Phasen (HF unter 50, teilweise unter 40) abgelöst werden. An Anstrengungen wie z.B. Sport wage ich überhaupt nicht zu denken. Aber die zweite PVI ist ja auch erst knappe 2 Wochen her, man muss wirklich etwas Geduld haben und nicht gleich die Hoffnung aufgeben. Ich kann dir nur zustimmen, es gibt Schöneres als eine PVI, aber ich fand sie auch erträglich. Und man kann, falls keine schwerwiegenden Komplikationen auftreten sollten, eigentlich nur gewinnen. An Lebensqualität und Lebensfreude. Vor allem wenn man noch recht jung ist. Creitercriz, ich hoffe dass der Erfolg deiner PVI auch dauerhaft ist, aber bis jetzt sieht es ja sehr danach aus!


    Liebe ­Grüße :-)

    HALLO AN ALLE!!!!:-D


    So habe die PVI jetzt hinter mir und erst einmal überstanden,toi toi toi ist alles erst mal gut verlaufen,ohne Komplikationen!


    Ich muss sagen,das ich vom Eingriff so gut wie nichts mitbekommen habe,daher kann ich auch nicht erwähnen,das es unangenehm war (ist sicherlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich).


    Muss auch sagen,das 24 Stunden lange liegen ist echt anstrengender!


    Bis jetzt hat bei mir die PVI angeschlagen,aber muss trotzallem für noch 4 Wochen meine Medikamente einnehmen plus noch Markumar!


    Meine Ärtzin sagte trotzallem,dass das Ergebnis der PVI erst nach länger Zeit sichtbar wird und es etwas brauch!


    Also freu ich mich zwar,das es bis jetzt geholfen hat,aber so richtig freuen werde ich mich erst ,wenn ich die Medikamente absetzt und mein Herz von alleine richtig schlägt!!!


    Abwarten heisst es nun mal wieder!


    Aber werde nochmal Bericht erstatten!Wenn bei irgentjemanden da draussen Fragen bestehen sollten,beantworte ich gerne jede,da ich weiss was es heisst nicht zu wissen was da gemacht wird!


    Ansonsten wünsche ich euch noch weiterhin viel Erfolg und Gesundheit!!!


    BYE BYE*:)

    Hallo lessio,


    schön, dass Du es hinter Dir hast und auch noch gut überstanden hast. Ist denn bei Dir die Kryotechnik angewendet worden?


    Für alle Leidensgenossen, die es mit der PVI nicht geschafft haben beschwerdefrei zu werden, es gibt ein neues Antiarrhythmikum Dronedaron. Ich habe einen Bericht in der Zeitschrift "Herz Heute" gelesen. Es wäre eine Alternative zu Amiodaron. Nicht ganz so wirksam wie Amiodaron , aber viel weniger Nebenwirkungen! Nach wie vor steigt man mit Betablocker und Flecainid oder Propafenon ein. Reicht dies aber nicht mehr, muss man nicht gleich auf Amiodaron durchstarten, sondern kann einen Versuch mit Dronedaron machen.


    Grüsse