Puls überall Spürbar - Gefäßerweiterung

    Hallo!


    Vor einigen Wochen haben sich plötzliche meine Venen am ganzen Körper erweitert. Dies begann mit einem Zucken und Zwicken an mehreren Körperstellen. Nun sind meine Venen am Körper deutlich mehr sichtbar.


    Ich kann seitdem auch meinen Puls sehr intensiv spüren und mein Hals und Bauch pulsiert obwohl ich nicht schlank bin. Das ist definitiv neu. Es ist sehr lästig, da ich nun in vielen Körperpositionen nicht mehr schlafen kann, da der starke Herzschlag mich regelrecht durchrüttelt. Das fällt mir auch im Sitzen auf, ständig wird mein Körper leicht durchgeschüttelt.


    Ich war bereits beim Kardiologen und es wurde ein Ultraschall gemacht.

    Das Herz ist gut.

    Halsschlagader gut und bei 0,5mm

    Blutdruck 130/80 also normal

    Puls leicht erhöht


    Weiß jemand Rat? Hängt das mit den Venen zusammen? Ich bin 25 und meine Eltern haben deutlich größere Venen als ich und da pulsiert nichts. Kann das auch durch Stress ausgelöst werden oder eventuell durch einen Brustwirbel ???, ich will echt nicht damit leben müssen :-|


    Liebe Grüße

  • 13 Antworten
    Fuchs323 schrieb:

    Kann das auch durch Stress ausgelöst werden oder eventuell durch einen Brustwirbel ??? , ich will echt nicht damit leben müssen

    Klingt nach Stress und zu starken in sich horchen.


    Fuchs323 schrieb:

    Vor einigen Wochen haben sich plötzliche meine Venen am ganzen Körper erweitert.

    Ich frage mich ja, wie man zu dieser Einschätzung kommt.



    Ich weiß, dass es sehr lästig sein kann seinen Puls stark zu spüren, gerade wenn man EInschlafen will.

    Dagegen kann man aber nicht viel machen, man sollte dem keine große Bedeutung geben. Irgendwann, wirds auch wieder ruhiger.

    Einen Krankheitswert sehe ich jedenfalls nicht.


    Trinkst du genug?

    Die Venen am ganzen Körper haben sich erweitert.... alle ? Wer hat diese Diagnose gestellt ? Auf welchem Diagnoseweg ?

    Die Vorgeschichte ist, dass ich Opfer eines Ärztepfuschs wurde. Mir wurde ein falsches Medikament verschrieben mit verheerenden Folgen.


    Jetzt ist es schwer für mich zu differenzieren, was welche Beschwerden auslöst. Ich stehe natürlich auch momentan unter starker psychischer Belastung.


    Kann es einen Zusammenhang zwischen Wahrnehmung des Pulses und erweiterter Venen geben?


    Ich bin noch relativ jung und konnte meine Venen vorher gar nicht sehen. Jetzt sehe ich sie überall.


    Es tut mir leid wenn ich nun etwas Elend loswerden muss.. vor 2 Monaten war ich noch komplett gesund und jetzt muss ich jeden Tag kämpfen, weil ein Arzt mit Substanzen herumspielt von denen er keine Ahnung hat

    Ich nehme deine negativen Erfahrungen ernst und ich finde es schade, dass du so etwas erleben musstest.


    Ich denke aber Trotzdem, deine Wahrnehmung der erweiterten Venen sind nicht Real.

    Manchmal sind Venen halt besser zu sehen und manchmal nicht, das hat aber mehr mit unseren aktuellen Hautteint zu tun, unserer Hydration und weiteren Faktoren.


    Ich bezweifel, dass man subjektiv eine erweiterung der Venen wahrnehmen kann.


    Ich denke, du spürst deinen Herzschlag weil du durch das Erlebte, unterbewusste Ängste hast die dich dazu verleiten, auf jedes Symptom zu achten.


    Fuchs323 schrieb:

    vor 2 Monaten war ich noch komplett gesund und jetzt muss ich jeden Tag kämpfen, weil ein Arzt mit Substanzen herumspielt von denen er keine Ahnung hat

    Wegen der oben genannte Symptome?

    Ne ne ne .. Sorry, kann mir Vorstellen dass es belastend ist aber man kann sich im Kopf auch selbst einreden kranker zu sein als man ist.


    Dein Puls Problem könnte auch Orthopädische Ursachen haben.


    Aber mal am Rande:

    Hast du Anbindung zu einem Psychologen wegen der erlebten Sache?

    Welches Medikament soll das sein, dass am gesamten Körper alle Venen erweitert ? Und dieser Zustand dann auch so bleibt ? Es gibt kein Medikament, dass am ganzen Körper Venen "erweitert" und sie sichtbar macht.

    Ich glaube vielleicht, dass Du in Deinen Augen ein falsches Medikament bekommen hast, aber diese Symptome, nein.


    Tatsächlich wäre ich auch der Meinung, dass eine Psychlogische Betreuung nötig und sinnvoll wäre.

    Fuchs323 schrieb:

    Mir wurde ein falsches Medikament verschrieben

    Welche Ausbildung veranlasst Dich, dass zu beurteilen.. oder hat der verschreibende Arzt seinen Fehler selbst erkannt und das mit Dir besprochen bzw ein anderes Medikament verschrieben.



    Fuchs323 schrieb:

    mit verheerenden Folgen.

    Was unternimmst Du, um diese Folgen zu mildern bzw ungeschehen zu machen.


    Fuchs323 schrieb:

    Opfer eines Ärztepfuschs

    Und wenn das tatsächlich so ist, hast Du ja sicher schon Kontakt zur Ärztekammer aufgenommen, die Verbraucherzentrale angeschrieben, Dir einen entsprechenden Opferverband gesucht und dort um Hilfe und Rat ersucht oder Dir einen Anwalt genommen.. wenn die Folgen so verheerend sind, wie Du sagst, sollte ja sicher etwas gegen diesen Arzt unternommen werden.

    Hallo,


    Es war vielleicht nicht gut die ganze Geschichte wegzulassen, dennoch habt bitte etwas Nachsicht mit mir, meine Leiden sind nicht eingebildet.


    Wegen Prüfungstress hatte ich vor 2 Monaten Schlafprobleme. Ich spürte Zuckungen und Verspannungen, manchmal Atemnot. und hatte einen kleinen Stressanfall beim Aufwachen. Später stellte sich heraus, dass ich eine leichte Brustwirbelblockade hatte


    Ich konsultierte einen Neurologen, der meinte das sei alles Psychisch und verschrieb mir Tavor, er meinte das mache schnell abhängig, aber so schnell jetzt auch wieder nicht.


    Ich konnte wieder besser schlafen und besuchte nächste Woche den Neurologen erneut und fragte ihn wie lange ich das noch nehmen soll.


    Er meinte nehmen Sie es ruhig noch eine Zeit, solange ich es nicht 2 Monate nehme passiert schon nichts.


    Nach 3 Wochen habe ich Tavor abgesetzt und es brach die Hölle los. Unter anderem leide ich nun an kompletter Schlaflosigkeit, Schmerzen an mehrern Körperstellen, Psychische Leiden und andere. Wie im Eingangspost auch die Sache mit den Adern. Mein Blutdruck war in der akuten Woche sehr hoch und nun wieder stabil.


    Es ist nun schwer für mich zu differenzieren was nun Entzugserscheinungen sind, ich möchte ja keine "richtige" Krankheit übersehen.


    Ich bin wirklich zermürbt und erschöpft. Ich bin auch unter Schock, da ich nicht wusste was ich da tat und ich mache mir auch viele Vorwürfe.


    Ich nenne es Pfusch, denn einem jungen Menschen Tavor zu verschreiben wegen "Prüfungsangst" hielt bisher jeder Arzt denn ich seitdem besuchte für mehr als nur verantwortungslos.


    Für einen Anwalt fehlt mir grad etwas die Kraft, ich will einfach wieder mein altes Leben zurück.

    Ab heute beginne ich eine Psychotherapie


    Grüße und bleibt gesund

    Aha, dann sieht es ja schon anders aus:

    Tavor ist ein Angstlöser, immer schon gewesen.

    Pfusch ist das sicher nicht, es war vielleicht für Dich das falsche Medikament, für viele andere es ist das nicht, weder für junge, noch für alte Menschen.

    Ärztepfusch ist das sicher nicht.

    Anwalt bringt da garnichts.

    Hast DU das Tavor eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt ??

    Tavor ist sicher nicht verantwortlich für eine Venenerweiterung am ganzen Körper.

    Was jetzt ? Venen oder Adern ?

    Reiß dich mal zusammen Dackellove, deine passive Aggressivität kannst du dir sparen.


    Ich bin in einer Krise und versuche lediglich Lösungen zu finden und keinen Streit.


    Insbesondere Tavor und andere Benzodiazepine sind hochgefährliche Substanzen die lediglich im Notfall eingesetzt werden, so wurde es mir gesagt. Von anderen Ärzten.
    Und ich spüre es grad am eigenen Leib.


    Ich bin nach den 3 Wochen erneut zum Neurologen und der meinte, die Menge, die ich genommen habe sei ja nix und ich bin ganz sicher nicht abhängig. Ich war dann erstmal beruhigt, denn ich wollte es glauben in dem Moment. Er sagte nur meine alte Krankheit sei zurück. Das Tavor habe ich seitdem abgesetzt und weggeschmissen.


    Ich hätte damals in die Entzugsklinik gemusst, anstatt einen Kaltenzug zu machen. Und ich beziehe mich auch hier wieder auf die Aussage anderer Ärzte.



    Natürlich habe ich viel falsch gemacht, aber der Neurologe hat meines Erachtens in jedem Moment falsch gehandelt.


    Ich bin ein Student kein Mediziner, also nur ein Laie. Ich kann keine Dissertation über den Unterschied zwischen Adern und Venen schreiben.


    Also ist das so richtig:


    Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Größe der Venen/Adern und der Sichtbarkeit/Wahrnehmung des Pulses


    starker und erhöhter Herzschlag, können auch eine orthopädische Ursache haben



    Bezüglich der Absetzsymptome beziehe ich mich auf das hier: Da gibt es nichts, was es nicht gibt, deswegen fällt es mir so schwer zu differenzieren.


    https://www.benzo.org.uk/german/bzcha03.htm

    Nur, wil Du nicht hörst, was Du scheinbar unbedingt hören willst, bin ich noch lang nicht aggressiv.


    "Insbesondere Tavor und andere Benzodiazepine sind hochgefährliche Substanzen die lediglich im Notfall eingesetzt werden, so wurde es mir gesagt. Von anderen Ärzten."


    Falsch, es gibt sehr viele Patienten, die sowohl das Eine als auch das Andere über eine lange Zeit einnehmen. Dann ergibt sich eine Abhängigkeit, aber "Hochgefährliche Substanzen" sind das nicht. Crack ist hochgefährlich wenn man das Wort unbedingt bemühen muss.


    Nach 3 Wochen zum kalten Entzug, so ein Unsinn. Tavor dosiert man langsam runter, Schrittweise und "entzieht" es so, aber sicher nicht mit einem kalten Entzug.

    Eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten ist niemals sinnvoll, das Resultat siehst Du jetzt.


    Richtig erkannt, als Laie kann man es nicht wissen, aber mit Worten wie Ärztepfusch rumschmeissen, das geht.....

    Niemand verlangt eine Dissertation, aber wer so rumwütet und dem Pfusch mit dem Anwalt droht, der sollte sich schon einig sein, ob es Venen oder Adern sind.


    Ich würde weiterhin dringend zu einer Psychotherapie raten.



    Und ich vermute, die Adern, Venen waren vorher nie im Fokus des Interesses.


    Aber jetzt, auch zusammen mit der Erkenntnis, ups, ich nehme Tavor, Gottchen, was für ein Scheißmittel, das ist brandgefährlich, das nehme ich nun um Himmels Willen nicht mehr, das werfe ich nun mal schnell weg,

    Und die Psyche fährt drauf ab auf die neuen vermeintlich schlimmen Erkenntnisse. Tavor, ein Teufelszeug. Und schon beginnt der Fokus Richtung Drama. Plötzlich fallen die Adern/Venen auf, es pulsiert (bei Tavor gibt es durchaus den gegenteiligen Effekt, dass man völlig aufdreht und man tatsächlich gefühlt pulsiert nicht zur Ruhe kommt).


    Und nun dreht sich alles nur um diese Beobachtungen, das fährt den Stress in ungeahnte Höhen, der Körper spielt verrückt, dazu Gedanken wie Ärztepfusch und schon peitscht sich das so hoch, dass man an gar nichts anderes mehr denken kann.

    Ja ich habe viel falsch gemacht.. aber ich wusste es nicht besser.


    Ich kann nur sagen, dass der Neurologe mich falsch beraten hat, ob es jetzt Pfusch ist egal.


    Ich will doch nur dass alles wieder gut wird

    Fuchs323 schrieb:

    Ich will doch nur dass alles wieder gut wird

    Dann wende Dich an einen Psychotherapeuten, das wird helfen