Restriktive Ventilationsstörung der Lunge, was genau ist das?

    Hallo,


    war am Donnerstag beim Arzt, da ich Probleme mit dem Luft holen habe (manchmal). Er hat eine Retriktive Ventilationsstörung festgestellt, meinte das hätte jeder 2te Patient und wäre nicht schlimm, da braucht man nichts zu machen. Deshalb hat er mir nicht erklärt was genau das ist und das ist jetzt hier meine Frage, was genau bedeutet die Diagnose und ist es wirklich so das man nicht behandeln muss? <danke schonmal ;-)


    Schönen letzten Weihnahtsabend noch

  • 7 Antworten

    Bei der restriktiven Lungenfunktionsstörung ist die Vitalkapazität und die totale Lungenkapazität vermindert. Verursacht ist dies durch eine eingeschränkte Compliance des Atemapparats (die Dehnungsfähigkeit ist eingeschränkt). Das Auftreten einer Restriktiven Lungenfunktionsstörung kann zum Beispiel an Verwachsungen der Pleura, Lungenfibrose, Verlust von Lungengewebe oder Thorax-Beweglichkeit (zum Beispiel Skoliose, Trichterbrust) liegen.


    quelle wikipedia

    "restriktive Ventilationsstörung" heißt grob vereinfacht gesagt "zu kleine Lunge" – korrekter ausgedrückt: Die Luftmenge, die bei einem Atemzug ein- und ausgeatmet werden kann (vitalkapazität) ist zu klein.


    Wenn das bei diesem Arzt 50% der Patienten haben, kann das nur zwei Ursachen haben: Entweder seine Patienten bestehen ausschließlich aus kettenrauchenden Bergarbeitern oder die Messungen werden nicht ordentlich durchgeführt. Was das wahrscheinlichere ist, kannst Du wahrscheinlich selbst beurteilen...


    Fast alle Lungenfunktionsmessungen sind Leistungsmessungen: Hast Du bei der Messung so tief wie nur irgend möglich eingeatmet und dann so lange ausgeatmet, bis absolut gar nichts mehr ging, selbst wenn Dir jemand eine Pistole an den Kopf gehalten hätte? Falls nein: Vergiss die Messung einfach.


    Grüße