seit 9 Monaten produktiver Husten...

    Hallo,


    ich wollte mal fragen, ob es jemandem ähnlich geht oder weiß, was mein Problem sein könnte. Nach meiner letzten Erkältung geht mein Husten einfach nicht mehr weg!


    Das Schlimmste ist aber der ständige Schleim in meinem Rachen!

    Ich wache nachts sogar manchmal auf, weil der Schleim meinen Rachen so dick benetzt, dass ich keine Luft mehr bekomme. Husten muss ich eigentlich ständig und jeden Tag. Manchmal bekomme ich Schmerzen in der Lungengegend vom Husten, manchmal merke ich nichts. Manchmal lässt sich der Schleim richtig leicht abhusten, manchmal huste ich bis zum erbrechen ohne Auswurf.


    Die Symptome sind aber immer unterschiedlich!

    Es gibt Tage, da huste ich kaum und alles ist gut.

    Dann gibt es aber Tage, da huste ich quasi 24/7 mit viel/wenig Schleim oder mit/ohne Auswurf und mit/ohne Schmerzen.


    Seit ich Husten habe bin ich zum Dauerpatient beim Arzt geworden, aber die finden einfach nichts!


    Lunge frei, keine Lungengeräusche, Lungenfunktion top, Röntgen ohne Befunde, Blut vollkommen okay, keine Entzündungen, kein Fieber, keine Allergien, absolut nichts...laut Arzt ist meine Lunge vollkommen gesund.


    Ich habe sämtliche Tabletten, Pillen und sogar schon Asthmasprays bekommen - nichts hilft! Sowohl mein Arzt als auch ich sind langsam am verzweifeln!


    Es gibt kein "wann ist der Husten schlimmer" denn es ist immer unterschiedlich! Gestern hatte ich nachts wieder enorm viel Schleim im Rachen, sodass ich im sekundentakt schlucken muss, in besonders schweren Fällen muss ich mich dann auch permanent räuspern, da der Schleim meine Stimme belegt und mir die Stimme versagt (Frosch im Hals). Heute zB kaum Schleimfluss, dafür enorm trockener Reizhusten früh und abends.


    Der Auswurf (wenn vorhanden) ist glasklar, der Schleim im Rachen ist entweder dickflüssig oder zieht Fäden.


    Kann mir irgendjemand sagen, was ich noch machen könnte??

    Das ist doch nicht mehr normal!

  • 24 Antworten

    Hast du mal den Schleim....beim Arzt heißt es wohl Sputum, untersuchen lassen?


    Ansonsten würde ich auf eine Allergie tippen.

    Lungenklinik wäre der nächste Schritt, wenn es nicht bald besser wird...


    ansonsten: keine Allergie, keine anderen Beschwerden.

    Hallo


    Da bei dir die Lunge in Ordnung ist und du auch keine Allergie hast, sollte man woanders nachschauen.

    Nimmst du Tabletten ?

    Mir fällt auf, das dein Husten oft nachts ist, oder morgens.

    Es gibt auch andere Krankheiten, die die Symptome haben .


    Ich denke an einen stillen Reflux, also eine Störung der Speiseröhre.

    Der Magensaft kann bis in den Mund hochkommen und in die Luftwege gelangen.

    Neben Husten kann auch eine chronische Heiserkeit auftreten.


    Hast du dort Beschwerden ?

    Ich hatte auch oft, morgens eine Räuspern und leichten Husten.

    Es war die Speiseröhre.


    Gruß Rubyfee

    Ich denke bei diesen Beschwerden auch an den Reflux. Es ist wichtig , zu einem möglichst auf die Verdauung spezialisierten Internisten zu gehen.Mein Exlungenfacharzt sagte auf Grund einer Breischluckuntersuchung : Sie haben keinen Reflux.Der Internist hat Vorbefunde von mir.Der sieht das anders.Wenn ich mich bücke , habe ich die letzte Mahlzeit im Hals.Eine neuerliche Gastroskopie habe ich erst.Mein trockener Reizhusten war auch nur unter der Einnahme des kompletten Magensäureblockers weg.Ich hatte auch 10 KG zugenommen , als es begann.Der HNO Arzt äußerte schon viel früher diesen Verdacht. Den Besuch dort empfehle ich auch.

    Ich habe mal wegen Reflux gegoogelt und ich glaube nicht, dass dies das Problem ist...würde man das denn nicht merken, wenn da Zeugs wieder hochkommt? Und ich huste ja nur, weil zu viel Schleim im Rachen vorhanden ist und je nach Tageslage (viel/wenig Schleim) muss ich dann auch husten. Außerdem fingen die Beschwerden ja auch nach der letzten Erkältung an.


    Außerdem gibt Tage, da huste ich fast gar nicht und dann welche, wo ich permanent husten muss. Und das ich früh vermehrt husten muss ist ja auch logisch, denn der Schleim sammelt sich ja nachts an.


    Chronische Heiserkeit habe ich auch keine und Räuspern muss ich nur, wenn wenig Schleim vorhanden ist. Bei viel Schleim setzt der Husten ein. Auch hier gibt es Tage, wo ich ohne Probleme sprechen kann und dann aber Tage, wo ich während des Sprechens räuspern muss, weil der Schleim die Stimme belegt.


    Ich persönlich vermute das es mit der Nase was zu tun hat, denn der Schleim, den ich hochhuste schmeckt manchmal stark nach diesem Erkältungsschleim. Außerdem habe ich den Begriff "Post-Nasal-Dripping" gefunden, der könnte auch passen. Und wenn meine Nase recht trocken ist, habe ich auch kein Problem mit schleimigem Rachen.


    Hierzu muss ich aber nochmal den Arzt ansprechen. Was wäre denn die Behandlungsmöglichkeit, wenn tatsächlich die Nase das Problem ist?

    Meine Tochter hatte das als Kind. Die bölkte sich halb tot.


    Die kriegte 11 verschiedene Medikamente. Nichts half.


    Es waren die Nasennebenhöhlen. Unglaublich, was da an Rotz produziert wurde. Der lief lief den Kehlkopf, der reagierte mit Husten. Heftigst und ununterbrochen besonders nachts.


    Sie wurde mit Globulis behandelt und ein monatelanges Märtyrium war abrupt beendet, sie bekam Jod D 30

    Hallo


    Genau das meinte ich, .du kannst zum HNO Arzt gehen, der kann das mit einer Spiegelung sehen ,ob es vom der Speiseröhre kommt.

    Und der HNO Arzt kann auch gleich die Nebenhöhlen ansehen.,


    Bei mir hat er das gesehen, ich bin aber noch zum Gastroenterologen gegangen.


    Und natürlich noch genauer ist es bei einer Gastroskopie zu sehen.

    Gruß Rubyfee

    hallo ruby,


    was genau sind denn die behandlungsvorgehen, sollte es reflux sein?

    hab was von tabletten und PPI gelesen, aber geht das auch wieder irgendwann mal weg?

    @kaherou, stillen Reflux hat man , wenn die Magensäure mit Galle vermischt ist.Dann fließt auch die Galle in die falsche Richtung.Du kannst ohnehin nur eine Untersuchung nach der anderen machen .

    kagerou schrieb:

    hallo ruby,


    was genau sind denn die behandlungsvorgehen, sollte es reflux sein?

    hab was von tabletten und PPI gelesen, aber geht das auch wieder irgendwann mal weg?

    Hallo


    Also der HNO kann mit einer Kehlkopfspiegelung schon was sehen .


    Die Behandlung wird mit Sâuerhemmern durchgeführt .

    Durch die Behandlung wird die Säure gemindert, die die Symptome machen.

    Je nach Diagnose, es könnte auch eine Störung der Schließmuskeln des Magen sein.

    Das wird bei der Gastroskopie zu sehen sein.

    Und die Ernährung sollte auch verändert werden.:p>


    Berichte mal, was genau festgestellt wurde.

    Das interessiert mich sehr.


    Alles gute

    Gruß Rubyfee

    Ich war heute nochmal beim Hausarzt und habe ihm von dem Forumsvorschlägen, dass es Reflux sein könnte, erzählt und er war etwas verdutzt, dass er da nicht von selber drauf gekommen ist.


    Er hat mir nun erstmal Säureblocker verschrieben und gemeint, ich solle in einer Woche nochmal zur Kontrolle kommen. Wenn es besser geworden ist, überweist er mich an eine HNO Klinik und wenn nicht, an die Lungenklinik.


    Die Tabletten muss ich dreimal am Tag nehmen.


    Bisher merke ich natürlich nicht viel, außer, dass ich heute bereits einige male Schluckauf hatte. Ich halte euch auf dem laufenden.