Liebe Regentropfen,


    es geht mir nicht darum, im NOTFALL einen Notarzt zu rufen, das ist selbstverständlich. Aber nur, weil sich die anderen Ärzte angeblich nicht mehr um einen kümmern (irgendwer schrieb das hier), immer den Notarzt zu rufen, halte ich für eine Zumutung, und zwar für die echten Kranken und auch für die Notärzte. Ich bin schwer herzkrank und muss 3-6 Monate auf einen Kardiologen-Termin warten, nicht zuletzt, weil die Praxen von "Notfällen" sind, die keine sind.


    Ich weiss, dass das alles Angst machen kann. Ich kenne alle Arten von ES, von den "üblichen", über die Doppelschläge und Salven bis hin zu den "elektrischen", bei denen man das Gefühl hat, jemand legt einem ein Stromkabel ans Herz. Die tun richtig weh, richtig schmerzhaft. All diese ES machen Angst und sind trotzdem harmlos.


    Warum lauft Ihr eigentlich von Arzt zu Arzt und kommt nicht mal auf die Idee, Euch psychotherapeutische Hilfe zu holen? Extrasystolen sind normal und harmlos, die hat fast jeder (auch wenn die meisten sie nicht spüren, aber sie sind da, im EKG zu sehen), und wer damit nicht klar kommt und sein ganzes Leben nur noch unter dem Aspekt der Extrasystolie abläuft (was dann keine Lebensqualität mehr ist!), der sollte sich beim Bemühen, diese Dinger zu akzeptieren, einfach psychotherapeutische Hilfe holen.


    Mir ist auch nicht klar, dass Ihr anscheinend Euren Ärzten nicht glaubt (die Euch ja versichert haben, dass das alles harmlos ist). Haltet Ihr die alle für so unfähig, dass sie da etwas übersehen, was ein Medizinstudent im Klinischen Semester sofort erkennen kann?


    Bitte missverstehe das nicht: Ich weiss, wie angstmachend diese Stolperer sind. Ich rede das auch nicht klein und nehme diese Angst auch ernst. Aber irgendwann sollte man mal den "Kick" bekommen und dorthin gehen, wo man wirklich Hilfe bekommt. Beim Kardiologen werdet Ihr die nicht finden, und ich kenne aus meiner Praxis zu viele Menschen, die erst bei Chronifizierung einer Organangst zum Therapeuten gingen. DANN war die Therapie viel schwieriger als wenn man das frühzeitig genug macht.


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    das einzige worüber man gedanken machen müsste wäre........DAS NICHTS VON DEN ES BEI EINEM GESUNDEN HERZEN GEFÄHRLICH WERDEN KANN......IRGENDWIE HAB ICH DAS GEFÜHL ALS WÜRDE DAS HIER GERNE ÜBERLESEN WERDEN....UND MAN SICH DOCH LIEBER GEDANKEN ÜBER DINGE MACHT DIE ANGST MACHEN UND NICHT DER REALITÄT ENTSPRECHEN.....sorry , ich weiss ihr habt angst ...ich hab das alles hinter mir aber ich hab mich immer auf die positiven dinge gestützt und so meine angst in den griff bekommen.....ES KANN EUCH NICHTS PASSIEREN ES IST WEDER GEFÄHRLICH NOCH WERDET IHR DARAN STERBEN......en arzt sagte mal , es ist eine andere normalität des herzens......es gibt eben viele normalitäten.....es ist nicht immer nur das was wir kennen oder haben NORMAL........stellt euch mal vor wenn alle die an ES leiden herzkrank wären....ES GEBE FAST KEINEN GESUNDEN MENSCHEN AUF DER WELT.....tut mir leid wenn ich jetzt etwas zu kalt rübergekommen bin ....ich mein es nur gut ....umarme auch alle und hoffe , dass das leiden sich bald legt.... :)_ :)_ PS: BEI MIR RUMPELT ES DEN GANZEN TAG NICHT GANZ 1000 STÜCK AM TAG UND DAS IST IM GEGENSATZ ZU ANDEREN HIER AUCH SEHR WENIG.....ganz ehrlich spür ich sie fst nicht mehr , weil ich mich nicht mehr fürchte.....nur die angst schürrt auch die intensität.


    ausserdem würde ich mal ...WIE SCHON MAL ERWÄHNT....zu einem ostepathen gehen....mir hat er sehr geholfen..... :)^

    Stolpersteinchen,


    ja, es wird vieles nicht gelesen hier oder es wird nicht geglaubt, sonst würde auch nicht immer wieder dieses Vorurteil, VES seien "besonders gefährlich", die Runde machen. VES können bei Herzkranken (und nur bei denen!) gefährlich werden. Aber selbst bei denen sind VES mindestens zu 97% harmlos. Dem gesunden Herzen ist es egal, ob der Vorhof oder die Kammer stolpert...


    Dein Arzt hat Recht, ein "Herz mit ES" ist eine andere "Normalität". Mein Freund, den ich schon mehrfach erwähnte (Medizinprofessor) sagt immer, ein stolperndes Herz sei eine "Variante des Normalen", das sagt das gleiche aus wie das, was Dein Arzt Dir sagte.


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    Regentropfen, ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich glaube, du hast eher ein psychisches Problem.


    Deine Probleme, die du schilderst sind sehr übertrieben dargestellt. Du hast keinerlei andere Grunderkrankungen, oder sonst irgendwelche Einschränkungen :-/ Cha-Tu hat dir das ja nun wirklich vorbildlich und super erklärt. Diese Ängste die du hast, sind nachvollziehbar und auch verständlich, aber wie Cha-Tu schon beschrieb, die Wartezimmer sind voll mit solchen Problemen, die nicht wirklich welche sind :(v


    Manchmal wenn ich mich so durch das Forum lese, macht mich das sogar wütend. Denn wenn man sich ab und an mal seine Probleme oder Fehler eingestehen könnte, dann hätten wirklich kranke Menschen es bei den Ärzten, Behörden oder Ämtern es ein klein wenig einfacher :(v


    Dein Leben könnte umso viel besser und schöner verlaufen, wenn man sich nicht immer an etwas festklammert, das so verkompliziert.


    Von daher kann ich dir nur raten, geh mal zu deinem Hausarzt, red mit ihm über deine Ängste und Sorgen und geh dann evt. in Therapie, arbeite das auf und leb dein Leben unbeschwert.


    Gesundheit ist so etwas wertvolles, das man echt vermisst, wenn man es nicht mehr hat, da sollte man sich mal bewusst werden, wenn man dabei ist, sich diese selbst zu zerstören *:)

    Vielleicht hälst du uns (alle die Angst haben) ja ein wenig für blöd, aber der Arzt steckt ja nicht in einem drin :-) er hört und fühlt die Schläge ja nicht. Er spürt das Flattern ja nicht... er schaut auf Kurven und sagt so und so ist das... fertig. Er spürt die Verzeiflung nicht! Und er hat sie ja auch nicht! Sobald der Patient die Tür hinter sich zu macht ist er vergessen.


    Klar sollte man seinem Arzt glauben... aber ich z.B. kann das meistens nicht.. mein Dad war im Krankenhaus und der Arzt sagte ende der Woche wird er GEHEILT entlassen und in der Nacht ist er gestorben. Der Kardiologe sagt zu meinem Bruder alles ist in Ordnung die Adern wäre so schön :-) hätte er lange nicht gesehen und in der Nacht ist mein Bruder gestorben!


    Ich habe mir ne Überweisung für psychotherapeutische Hilfe holen. Das bringt mir meine Familie auch nicht wieder und es hilft mir bestimmt auch nicht bei meiner Angst die jeden Abend wieder schlimmer wird sobald ich im Bett liege. Man sollte nicht über Menschen urteilen die man nicht kennt. Vielleicht sind die VES nicht gefährlich.. aber sie sind da.. immer jeden scheiß Tag.. mal mehr mal weniger..vielleicht wird man mit der Zeit gelassener... ! Manche haben ja auch keine Angst.. glauben an Gott oder haben ihren Frieden mit sich selbst gefunden... wer weiß das schon. Also ich habe viel Angst.. :)D

    @ Cha-Tu...

    doch ich möchte schon soooo sehr glauben was DU schreibst!! Ganz ehrlich!


    Hoffe du bist nicht böse...!


    Morgen habe ich einen Termin bei meinem Arzt .. werde ihn mal in Ruhe fragen und gucken was er sagt.


    So geh jetzt mit dem Hund am Rhein soazieren bei dem schönen Wetter!


    LG und einen schönen Sonntag! :)*

    Wieso sollte ich euch für blöd halten?


    Aber ehrlich Regentropfen

    Zitat

    Ich habe mir ne Überweisung für psychotherapeutische Hilfe holen. Das bringt mir meine Familie auch nicht wieder und es hilft mir bestimmt auch nicht bei meiner Angst die jeden Abend wieder schlimmer wird sobald ich im Bett liege.

    Das bringt dir wirklich nicht deine Familie wieder, und so schrecklich wie das ist, aber es ändert auch nix an den Tatsachen, dass dir wieviele Ärzte schon gesagt haben, dass du nix hast. Du könntest lernen mir dieser Angst umzugehen, und das kann man wirklich, es macht es dir leichter. Wieso also willst du das nicht?


    Ich kann das wirklich nachvollziehen, dass du grade abends Angst hast, aber gerade das, müsstest du so nicht haben.


    Weißt du denn woran genau dein Vater und Bruder gestorben sind? Wenn es da irgendwelche Schäden gab, vielleicht wäre es einfach ratsam in dieser Hinsicht Untersuchungen und Risikoabwägungen durchzuführen zu lassen, z.B. kann man das Blut speziell untersuchen, da es für manche Dingen genetische Anomalien gibt. Das könnte dich ein Stück weit beruhigen und du hast Gewissheit, und du könntest lernen das ganz anders zu verabeiten oder damit umzugehen. Aber eine Therapie wäre wirklich nicht verkehrt.

    Zitat

    Zitat Regentropfen77:


    Bist DU Herzkrank @leana?

    Regentropfen: genau das ist doch Dein Problem. FAchärzte bescheinigen Dir : Du hast keine Herzkrankheit. Du hast eine Herzphobie. Und glaubst, die Ärzte irren sich. Werden sie aber nicht tun, die können ihr Fach....


    Herzphobie ist eine seelische ERkrankung und hättest Du nicht eben genau dieses absolut gesunde Herz, wärst Du tatsächlich bereits von den Fachmedizinern mit entsprechenden Medikamenten 'abgefüllt'.


    Du willst dies alles nicht hören, wäre es Dir tatsächlich lieber wirklich eine Herzkrankheit zu haben, die das Leben unter Umständen so stark einschränkt ?! Was verbirgt sich dahinter? Fehlende Aufmerksamkeit?


    Niemand sagt hier, dass solche Stolperer nicht unangenehm sind. Das sind sie. Aber man kann sich auch sagen: gut, liebes Herz, du arbeitest so brav, du erhälst mich am Leben und ich vertraue Dir, dass du das auch noch die nächsten zig Jahre so tun wirst.


    Damit vertraust Du erst mal Dir selbst und dann beruhigt sich auch das Herz, es muß ja nicht unruhig sein, es darf Dir und dem Leben vertrauen...


    Das kann man üben. Du bist das, was Du denkst. WEnn Du denkst, Dein Herz ist


    ver – rückt (schlägt nicht dort, wo es soll), macht es genau dies. Du kannst Dir aussuchen was Du denkst: 3000 x am Tag: ich habe ne Störung und das macht mich fertig und die Ärzte und alles ist eh nicht richtig...


    oder Du kannst 5000 x denken: ich vertraue Dir, liebes Herz, ich umarme Dich, bei mir bist Du geschützt und wir beide werden zusammen alt und ich räume Dir wieder den richtigen Platz in meinem Leben ein: das Herz und der Herzschlag am richtigen Fleck und zur richtigen Zeit.


    Das kommt irgendwann an. Du mußt nur überzeugt davon sein. Dann wirst Du auch Dein eigener Zeuge, dass Du Dein Herz irgendwann nicht mehr wahrnimmst, so wie es auch war, als Du Deinem Herzen noch nicht den Furz eines Gedanken im Leben gewidmet hast. Diese Zeit hat es ja schließlich gegeben, als Kind, als bereits Erwachsene....


    Du bist Bestimmerin des Denkens.


    Ich wette mit Dir: käme eine wirklich Gefahrensituation (Haus brennt ab oder so als Beispiel) in Dein Leben, Du würdest nicht eine Sekunde Dein Herz bemerken und wie der Wind selbst 20 Treppen runterrennen können..... Und Dein (eben gesundes) Herz würde ohne Probleme schlagen....


    Mach Sport, fahre Fahrrad, bewege Dich, das trainiert das Herz und erfreut es....


    Und überhaupt: man kann in der Verwandschaft noch so viel Menschen gehabt habe mit einer Krankheit, man stirbt tatsächlich, weil das Herz stehen bleibt. Das ist so.


    Aber Herzkrankheiten sind dann auch diagnostiziert und Millionen alter Menschen haben auch Herzschwäche, das ist so und die ist gut behandelbar. Damit kann man sogar uralt werden....


    Du hast keine Herzkrankheit, es ist eine Phobie. Nimm doch ein paar Tropfen gegen Herz'neurose', wie zum Beispiel das Mittel Aurum/Stibium/Hyoscyamus ( als Kügelchen) von Wala. Das hilft gegen harmlose Rhythmusstörungen, die sich beim Einschlafen verschlimmern....

    Hilfe jetzt hackt doch alle auf mir rum :-( ich schreib nix mehr...!


    Hm, hast du das so gemacht @Ahornblatt... und hat es dir geholfen?


    Ich weiß das man sich nicht verrückt machen soll... das man keine Angst haben soll... das ihr alle recht habt und ES nicht gefährlich sind....


    aber ich muss meine ANGST erst noch überwinden...

    Nein, Regentropfen,


    ich bin weder sauer noch hacke ich auf Dir rum. Ich möchte Dir einfach helfen, auch wenn es nicht so aussieht...


    Ich weiss ja, dass Deine Familie viel Leid erfahren hat durch Herzkrankheiten. Aber genau da liegt das Problem: Meiner Meinung nach hast Du den Tod Deines Vaters und Deines Bruders noch lange nicht verarbeitet, und das ist auch mehr als verständlich. Und unbewusst, d.h. innerpsychisch, projizierst Du das, was Du da erleben musstest, auf Dein eigenes Herz. Und auch das ist mehr als verständlich, das schrieb ich ja schon mal. Und dass man nach solchen Erfahrungen ständig in sich hineinhört, ist auch normal und jeder wird es verstehen.


    Aber irgendwann, nach zahlreichen Untersuchungen, muss man einfach akzeptieren, dass DORT (am Herzen!) NICHT die Baustelle liegt, sondern woanders. Du willst nun einen Therapeuten aufsuchen, das finde ich klasse. Und es wird Dir helfen, aber Du musst Dir da Zeit geben. So etwas lässt sich nicht in wenigen Wochen aufarbeiten.


    Klar, der Arzt sitzt nicht in Dir drin, er fühlt nicht, was Du fühlst. Aber so einen Arzt gibt es nicht, der das alles könnte. Das wird NIEMALS ein Arzt schaffen, übrigens auch kein Therapeut...


    Ich hatte heute bei meinem Spaziergang im Wald (!!!), ohne Handy, nur meine Frau an meiner Seite, plötzlich eine schwere Extrasystolie mit Salven, Bigemini, "elektrische" ES, da wurde mir auch mulmig. Klar. "Schön" ist wirklich anders. Und da ich zwei Infarkte hinter mir habe, dadurch bedingt eine Herzinsuffizienz Grad II/III und zu allem Überfluss einen kompletten Linksschenkelblock , bin ich der "Idealpatient" für schwere Rhythmusstörungen bis hin zum Herztod.


    Aber was soll ich denn machen? Die (mehr oder weniger wenigen) Jahre, die ich noch habe, auch noch vergeuden, indem ich statt im Wald spazieren gehe beim Arzt in Wartezimmer sitze? NEIN! Irgendwann muss JEDER Mensch entscheiden, wem er das Steuer seines Lebens in die Hand gibt: sich selbst oder seiner Krankheit/Angst. Ich habe mich dazu entschieden, selbst zu leben und mich nicht von meiner Krankheit leben zu lassen.


    Das kann JEDER Mensch entscheiden, wirklich JEDER.


    Aber das ist Arbeit, harte Arbeit, beim Therapeuten, aber auch mit sich selbst. Denn irgendwann muss man mal sein Leid, seine Angst, "aushalten" lernen. Das Leben ist nun einmal endlich, man kann JEDEN TAG, zu JEDER MINUTE, sterben, es kann einem etwas auf den Kopf fallen, man kann überfahren werden, man kann plötzlich tot umfallen, einen Schlaganfall erleiden oder mit einer Krebsdiagnose konfrontiert werden. Es gibt keine "Sicherheit" im Leben. Vielleicht musst man wirklich so krank und schon recht alt sein wie ich, um das nicht nur mit dem Verstand zu verstehen, sondern auch mit Herz und Seele zu erfahren.


    Aber verstandesmässig kann das jeder! Und er kann auch die richtigen Schritte einleiten. Niemand muss wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und seiner Angst hoffnungslos ausgeliefert sein. Du hast den ersten Schritt getan, indem Du eine Therapie angestossen hast. Ich hoffe und wünsche, sie hilft Dir.


    Alles Gute dabei und sorry für diese "Predigt".


    Cha-Tu

    Hallo Cha-Tu,


    das mit den ES heute bei dir tut mir sehr leid. Die blöden ES müssen dann natürlich kommen, wenn man schön im Wald spazieren gehen möchte. :-(


    Man kann nichts machen Cha-Tu... so ist das Leben nun mal...! Klar kann man jede Minute sterben, aber dann weiß man es nicht umbedingt. Wenn ich auf die Straße gehe und ein Auto überfährt mich, dann sehe ich vielleicht noch wie das Auto auf mich zukommt und dann wird alles dunkel...hoffentlich. Aber wenn man weiß da ist etwas das macht dir Angst und es kommt immer und immer wieder egal wo du bist... im Wald, auf der Arbeit, im Kino... dann betrübt einen das...! Bei mir lauern die ES im bett...:-) Kann gut sein das es was mit der Seele zu tun hat... keine Ahnung.


    Hoffe es geht dir wieder weg und die ES kommen so schnell nicht wieder...


    Wünsche dir noch einen schönen Abend!

    Zitat

    Aber wenn man weiß da ist etwas das macht dir Angst und es kommt immer und immer wieder egal wo du bist... im Wald, auf der Arbeit, im Kino... dann betrübt einen das...! Bei mir lauern die ES im bett..

    Auch im Bett sind solche Extrasystolen wie bei Dir ungefährlich, das haben doch die EKG's ergeben. Aber Du machst Kopfkino draus. Du entscheidest, wie Du damit umgehst. Du entscheidest Dich immer noch für: hilfe, das ist ganz schlimm, Ärzte sind Idioten und übersehen, dass ich wirklich was habe. Und genau das ist psychisch.....


    Wie Cha-Tu schon schrieb: Psychotherapie könnte helfen und ich habe ja auch noch ein Mittel geschrieben, was lindert.

    Und wie Ch-Tu schon schrieb: man kann trotzdem spazieren gehen, das Leben geniessen und That's it.


    Ich habe auch gelegentlich Herzrhythmusstörungen der harmlosen Art, sehr unangenehm, aber ich rede meinem Herzen immer gut zu – und es hilft.


    Seinem Herzen nix zuzutrauen, ist wahrscheinlich die schlechteste Denkwahl.

    Zitat

    Seinem Herzen nix zuzutrauen, ist wahrscheinlich die schlechteste Denkwahl.

    Ja, das ist so. Ein Herz, das dauernd geschont wird, aus Angst, es könne ihm etwas passieren, wird vermutlich frühzeitig aufgeben. Nicht umsonst beginnt bereits am ersten (!) Tag nach einer Herz-OP die Rehabilitation mit Mobilisierung und (dosierter) Belastung!


    Gruss


    Cha-Tu

    @ Cha-Tu,Ahornblatt,

    :)^ Meine Hausärztin hat erst letzte Woche zu mir gesagt,wenn ich mich in den letzten Jahren nur geschont hätte,dann könnte ich jetzt vielleicht nichtmal mehr durchs Zimmer laufen.


    In dem Sinne,Regentropfen und alle anderen ES-geplagten :)* :)*


    Liebe Grüße Carmen

    Regentropfen..wünsche dir für deinen Termin morgen alles gute @:)


    Ich hab morgen auch eins..hoffe es wird alles gut.


    Cha-tu.dir danke für die Mühe und dein versuch uns die Angst zu nehmen auch wenn du mal hart bist ]:D

    Wer hat was von schonen gesagt??


    Es sei man hat eine Herzschwäche... dann ist es vielleicht besser sonst fällt man tot um und jetzt schreit nicht wieder sofort das ist falsch.. hatte so einen Fall im Freundeskreis.


    Hm, schont man sich wenn man fast 50 Std in der Woche arbeiten geht... Hausarbeit machen muss und sich um den Garten kümmert, einkaufen, mit dem Hund raus geht usw...!?


    Danke @Rina042 wie geht es dir heute??


    Hoffe doch etwas besser! :-)


    Zu welchem Arzt gehst du morgen??


    Also habe heute mit einer älteren Dame gesprochen die ist schon 82 Jahre alt, leidet u.a. auch an ES und die hat mir erzählt, das sie die ES besonders am Abend und in der Nacht spürt. Ich habe also doch keinen an der Waffel :-)


    Aber sie hat auch gesagt mit der Zeit gewöhnt man sich daran @Rina... und sie meinte auch das ES nicht gefährlich sind... und sie ist Herzkrank. Hm, also ich denke wir beide schaffen das schon...! Hoffentlich wird die Nacht nicht wieder so schlimm! :-)


    Erzähl mal morgen was der Arzt gesagt hat!


    LG Regentropfen

    Man hat keinen an der Waffel, weil man psychisch erkrankt ist, wir reden nicht über irre sein.


    Hast Du Dich jemals mit psychosomatischen Krankheiten auseinandersetzt?


    Du erwartest doch regelrecht schon für heute Abend/Nacht Deine Extrasystolen.... Genau das ist die sich selbsterfüllende Prophezeiung.


    Es ist eine Entscheidung des Denkens, mal den Schalter umzulegen und eine neue Schallplatte mit Sprung aufzulegen.... Dazu bedarf es intensiver therapeutischer Hilfe. Und in psychosomatischen Kliniken sind nie irre oder Menschen mit einem an der Waffel, sondern genau solche Menschen wie Du. Herzrasen, Extrasystolen, Angst davor.


    Und sie lernen, eine neue Einstellung zu finden, damit besser umzugehen, ge(h)lassener zu werden, die Gedanken quasi gehen zu lassen, um neue, aufbauende sacken zu lassen. Und es ist erstaunlich, wie hoch dort die Besserungsquote ist – zumindest bei denen, die sich ihren Problemen und Denkweisen stellen, statt zu glauben, das befinden sich nur "Waffelgeschädigte". Großer Irrtum....