Ihr Lieben,


    Euer Daumendrücken hat genutzt. ENDLICH ist ein wichtiger Schritt vorwärts gemacht, die Komplikationen scheinen nun wirklich im Griff zu sein, und jetzt muss Yakumo nur noch Geduld haben. Aber es sieht gut aus, sehr gut.


    Liebe Grüsse und danke auch von Olli und Yakumo


    Cha-Tu

    Ich habe eben durch Zufall diesen Faden entdeckt, und er hat mich sehr mitgenommen!


    Deswegen wollte ich nicht einfach so wieder verschwinden, sondern dir, Yakumo, alles alles Gute wünschen! Ich drücke dir die Daumen, dass es jetzt bergauf geht!


    Für die kommende Zeit wünsche ich dir viel Kraft, und ich hoffe, dir geht es bald wieder gut!


    :)* :)* :)*


    Liebe Grüße,


    diamond


    *:)

    Ihr Lieben,


    Olli schrieb mir heute, dass es mit Yakumo weiter aufwärts gehe, morgen werde die Fremdbeatmung beendet und Yakumo wird wieder alleine atmen und reden können.


    Ich danke Euch noch einmal im Namen von Yakumo und Olli fürs Daumendrücken und die vielen guten Wünsche der letzten Wochen. Ich hoffe, Yakumo wird in absehbarer Zeit hier selbst ein Hallo schreiben können.


    Liebe Grüsse


    Cha-Tu

    Hallo Yakumo,

    es dauert zwar noch ein wenig, bis du das hier selber liest, aber es geht aufwärts.


    Ich wusste ,du schaffst es. Man du hast aber auch einen tollen Freund, der so zu dir hält.


    Jetzt schau nach vorne, es wird alles gut werden.


    Weiterhin viel Kraft.


    LG Claudia:)*@:):)*@:)

    Hallo

    Sorry, ich habe den Thread erst heute gelesen.


    Und wenn ich das hier lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln


    1. man macht keine Herzklappen-OP bei einer möglichen (bakteriellen) Infektion / Erkältung / Grippe !!!


    2. eine Herzklappen-OP kann ist 99% aller Fälle nie dringend, also keinen Not-OP, kann also aufgeschoben werden. Es gibt genug Medis, die auch ärgere Symptome einer Aorten-Insuffizienz IV Grades lindern (Atemnot, Rhythmusstörungen u.a.)


    3. man muss sich vor so einer OP auch selbst über die Risiken und Vorbereitungen informieren, und auch den Mut haben, den Ärzten zu sagen, dass man sich nicht fit für eine OP fühlt (denn auch im Kopf muss man dafür bereit sein)


    Ich habe selber seit knapp 4 Jahren eine Kunstklappe und weiss, von was ich rede. Ich hatte auch eine Insuffzienz IV. Grades.


    Ich war vor der OP allerdings (körperlich) topfit und war 5 Tage nach der OP wieder zu Hause. Aufstehen musste ich schon am 1.Tag nach der OP, trotz der Wundschmerzen am aufgesägten Brustbereich.


    Ich lag im 11.Stock (!) bei uns im Stadtspital Zürich und bin schon 2.Tag zu Fuss die Treppe runter in den Park "geschlurft" (laufen konnte man dem nicht sagen;-D) und später auch wieder hoch. Ich hatte den totalen Wille, möglichst schnell wieder so fit zu werden wie vor der OP.


    Auf die Reha habe ich verzichtet. Ich war lieber zu Hause, bin mit den Kindern spazieren oder in den Wald gegangen oder habe im Garten gearbeitet (es war Frühling 2003).


    4 Wochen nach der OP war ich soweit, dass ich wieder meinem Lieblingshobby, dem Bergsteigen und dem Mineraliensuchen, nachgehen konnte und 1000m Höhenunterschied schaffte. Nach 8 Wochen erklomm ich wieder den ersten 3000er.


    Wenn aber die Ärzte "pfuschen", dann ist es schon heavy.


    Und ich denke, das war ein Pfusch (wenigstens nach dem Thread hier zu urteilen).


    Kopf hoch, das wird wieder! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!


    PS: bin jetzt 41 (bei der OP also 38), und nehme seither Marcoumar.


    Gruss und gute Besserung

    Hallo, Uwe,


    der Allgemein-Zustand von Yakumo war derart schlecht, dass dringendst operiert werden musste, da vermutlich Bakterien ihre Herzklappe zerstört hatten. Dass man sie allerdings im Zustand einer akuten Erkältung operiert hat, fand ich auch ziemlich seltsam, von so etwas habe ich noch nie gehört oder gelesen. Das war meiner Meinung nach in der Tat etwas fragwürdig (wobei ich nicht weiss, wie schlimm der Zustand wirklich war), die Schnelligkeit der OP schien mir aber bei allem, was ich darüber weiss, durchaus geboten.


    Aber danke für Deinen Bericht, so etwas macht Mut, und zeigt verunsicherten Lesern dieses Threads, dass es auch anders laufen kann.


    Liebe Grüsse


    Cha-Tu

    Frage:

    Woher stammen die Bakterien an der Herzklappe?


    Lag bereits eine Endokarditis vor?


    Ok, bin kein Arzt, kann das so nicht beurteilen. Aber bei einer Infektion + einer (schweren) Erkältung eine OP durch zu führen, ist nicht ganz risikolos.


    Aber wenn es notfallmässig war, also nur Stunden entscheiden, dann musste es wohl sein...


    Gruss und gute Besserung

    Sie hatte schon nach der Tonsillenentfernung im Krankenhaus eine Lungenentzündung....ich denke, dass das vielleicht ziemlich agressive Bakterien waren.


    Weißt du Uwe, es ist schön, dass es dir heute so gut geht, ich hoffe das bleibt auch für immer so und ich hoffe Yakumo geht es auch bald wieder gut.


    Aber ich muss dir leider auch sagen, dass wir oftmals im Leben in Situationen kommen, mit denen wir einfach überfordert sind und aus lauter Verzweiflung vielleicht nicht genug Infos darüber sammeln - oder vielleicht keine mehr Zeit dazu haben. Hinterher ist man vielleicht immer schlauer und sagt, man hätte das so machen sollen, oder da hingehen sollen. Aber sei doch etwas nachsichtig, immerhin wissen wir nicht 100% was los war und ich kann mir vorstellen, dass ich, falls ich mit 19 so eine Diagnose bekommen hätte, völlig unter Shock gestanden hätte und damit mit Sicherheit total überfordert gewesen wäre.


    Man ist dann sicher froh, wenn man Hilfe bekommt, egal wie....