'tschuldige, ich bin manchmal etwas langsam :-p @:)

    @ Ernesto

    Japp, leider sind die doofen Vorschriften eben genau das... doof^^ Theoretisch müssten wir jedesmal, wenn wir kopfüber in irgendeiner Maschine hängen, um die Arbeitsraumleuchte auszutauschen, die Feuerwehr benachrichtigen, damit sie die CO2-Löschanlage deaktiviert... Man stelle sich vor, was das für ein Aufwand wäre. Gleichzeitig müssen die Maschinen schnell wieder in Betrieb sein. Schnelligkeit und Vorsicht kollidieren in der Praxis leider viel zu oft und ich ernte auch gern skeptische Blicke, wenn ich beim Lampenwechsel daheim, nachdem ich die Sicherung gezogen hab, mit meinem Multimeter auf der Leitung steh und schau, ob wirklich alles tot ist ;-D. Aber lieber diese Blicke, als rückwärts von der Leiter zu fliegen^^

    hmm, irgendwie hab ich es vorausgesehen, dass ich mich blamiere

    ;-)


    chi, keine bange, musst du nirgends vorschlagen, hat schon jemand gemacht (nicht ich): http://www.fh-dortmund.de/de/studi/fb/3/personen/ehem/baumhoefer/lehre/schaltbilder.php

    dummschmarrer

    Ich zitiere mal aus Deiner Quelle (für DukeNukem und Konsorten):

    http://www.fh-dortmund.de/de/studi/fb/3/personen/ehem/baumhoefer/lehre/schaltbilder.php


    Woran chi sich rieb, ist vor allem die lose Ader, nicht die Absicherung an sich, wie Du sie eben rausgesucht hast.


    Daran hätte man aber erkennen können, dass es nicht ernst gemeint war, denn lose Adern sind natürlich absoluter Quatsch. Hätte ich das ernst gemeint, hätte ich das anders beschrieben und den Hinweis auf die lebensgefährlichen Experimente weggelassen.

    Zitat

    Woran chi sich rieb, ist vor allem die lose Ader, nicht die Absicherung an sich, wie Du sie eben rausgesucht hast.


    Daran hätte man aber erkennen können, dass es nicht ernst gemeint war, denn lose Adern sind natürlich absoluter Quatsch. Hätte ich das ernst gemeint, hätte ich das anders beschrieben und den Hinweis auf die lebensgefährlichen Experimente weggelassen.

    Exakt. Lose Adern sind nicht so dolle, weil sie eben auch andere Kontakte berühren können und dann machts auf Expertendeutsch: "kabumm" ... oder "zisch!britzl" ;-D

    Noch was zum Thema wie man darauf kommen kann das es sich bei der Lichterkette von der TE um in reihe


    geschaltete Leuchtmittel handelt.


    Bei einer reinen Parallelschaltung der Glühbirnen liegt die gleiche Spannung an allen Verbrauchern an, so weit


    unstrittig. Aber die meisten Lichterketten für den Hausgebrauch verwenden Birnen für 20 V oder noch weniger. Also


    muss ein Transformator her und dann liegen an der Kette keine 230 sonder nur noch zB 20 V. Jetzt verhält sich aber, laut Wikipedia, der menschliche Körper so das geringere Wechselströme einen höheren Widerstand erfahren, bei 20 V würde ich vorsichtig geschätzt 80 kohm vorschlagen.


    Ist die Isolation im Worst Case Szenario, an einer beliebigen Stelle, beschädigt und Außen- wie Nullleiter


    liegen frei dann bildet eine Hand einen erneute Parallelschaltung mit dem Ersatzwiderstand der Lichterkette, den


    ich jetzt mal mit 100 ohm sehr hoch ansetzt. Der Gesamtwiderstand beträgt nun 99,98 ohm, bei 20 V fließt ein Strom von 200 mA.


    Nach der Stromteilerregel verhalten sich die Stöme umgekehrt proportional zu den Widerständen, d.h. großer Widerstand = wenig Strom, kleiner Widerstand = viel Strom. Dadurch fließen insgesamt 0,25 mA durch den Körper, was man maximal mit der Zunge spüren könnte. ??Achtung, obwohl nur mit der Hand berührt wird habe ich trotzdem mit 80 kohm gerechnet, weil der Widerstand hauptsächlich durch die Haut verursacht wird??


    Bei einer in reihe geschalteten Kette möchte ich 3 Fälle betrachten. Einmal liegt die beschädigte Stelle direkt vor der ersten Birne, beide Adern blank. Eine weitere Stelle wird in der Mitte untersuchet, auch beide Adern blank nebeneinander. Im dritten Fall ist der Außenleiter vor der ersten Birne blank und der Nullleiter hinter der Letzten, es wird mit beiden Händen angefasst.


    Im ersten Fall bildet die Hand mit den restlichen Lampen eine Parallelschaltung an der 230 V anliegt, dadurch ist der Körperwiderstand 3 kohm(angenommen), die Lampenwiderstände nehme ich mit 500 ohm im eingeschalteten Zustand an.


    Damit ergibt sich ein Gesamtwid. von 1875 ohm, insgesamt fließt ein Strom von 122 mA, davon 76 mA über die Hand.


    Im zweiten Fall hab ich ein bisschen geschummelt und vereinfacht darum ca 11mA die über die Hand fließen. Vereinfacht deshalb weil im sich ergebenen Spannungsteiler die Spannungen von den Widerständen abhängig sind der Widerstand aber wiederum von der Parallelschaltung, die sich mit der an ihr abfallenden Spannung verändert. Aber das Ergebnis unterscheidet sich vom Fall 1 um der Faktor 10, also eine Tendenz ist erkennbar.


    Der Fall 3 ist wie der Erste nur das dort der Strom von Hand zu Hand fließt, was der Gesundheit nicht zuträglich ist.


    Natürlich gibt es noch die Mischung aus Reihen- und Parallelschaltung aber diese ist wenn man sie mit Ersatzwiderständen darstellt auch nur eine Parallelschaltung.


    Hab das jetzt mal so ausführlich durchgerechnet weil ich mich gefragt habe ob sich mein Gefühl so sehr irren kann.


    Wenn ich was falsch gemacht hab bin ich um Hilfe dankbar.

    Eigentlich ist das schon logisch, die Frage ist halt nur wie groß der R im Vergleich zu den Widerstandsbahnen ist und ich hätte jetzt rein vom Gefühl her gesagt das die Heizwendel so viel besser leitet dass die Widerstandsbahnen vernachlässigbar sind.

    Warst nicht Du es, der Zahlenspiele als schwachsinnig abgetan hat?


    Hier kommt hinzu, dass wir nicht wissen, was für eine Kette die TE besessen hat und an welcher Stelle sie sich die Finger verbrannt hat. Man kann das jetzt rechnen oder es auch bleiben lassen.


    Fakt ist, die TE hat einen heftigen Schlag erlitten und sich deswegen untersuchen lassen.


    Da das hier "Medizin und Gesundheit" heißt und nicht "Krankheit und Schwachsinn", halte ich das Aufsuchen eines Arztes ohne vorheriges Nachrechnen für sinnvoll. Über die weitere Behandlung entscheiden sowieso die behandelnden Personen anhand der Symptome und Schilderung.


    Jeglicher Versuch, das schönzurechnen, ist daher zum Scheitern verurteilt.


    Jeglicher Versuch, den Fön in der Badewanne schönzureden, übrigens auch.