Tatsächliche Erkrankung oder psychisches Problem?

    Hallo Freunde,


    mir geht es seit gut einer Woche total beschissen. Ich bin total müde und völlig fertig, trotz Sonntag komplett im Bett und allgemein etwas mehr Schlaf als normal.


    Ich habe ständig das Gefühl bewusst atmen zu müssen und trotzdem schwerer als normal Luft zu bekommen. Mein Puls ist in Ruhe auch etwas niedrig, so 55-60 (und nein, ich bin kein Sportler (bin zwar schlank und habe bis vor einem Jahr viel Sport gemacht, aber das war einmal))Blutdruck war heute morgen bei 125/80. Komme morgens kaum, habe immer so einen Tunnelblick (psychisch zumindest) und bin auch total traurig. Und irgendwie habe ich auch manchmal das Gefühl, demnächst den Löffel abzugeben, obwohl das ja eher unwahrscheinlich ist.


    Letzten Monat wurde bei mir Diabetes Typ 1 diagnostiziert, worüber ich eigentlich halbwegs hinweg war und stets gute Werte erzielen konnte. Auch heute.


    Es ging letzte Woche damit los, dass mir die Hand sehr geschmerzt hat, was einer Sehnenscheidenentzündung zu verdanken ist. Seither geht es mir einfach total dreckig und ich bin auch ziemlich abwesend.


    Klingt das nach einem psychischem Problem oder was meint ihr? Zum Hausarzt kann ich dank Geschäftsreise erst am Freitag

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    Hallo, ich bin 38 jahre alt und habe aufgrund von herzrasen und herzrythm.stöhrungen 3 lekg's bekommen. ausserdem ist ultraschall und blut entnommen wurden. alles o.k.! komischerweise werden die rythmusst. aber immer schlimmer und schlimmer! angefangen hat alles vor über 10 jahren mit einem ruhepuls von 80/min. und einer minimalen herzr.st. heute schlägt mein herz 110/min! ohne betablocker die rythm.st. sind enorm geworden. ich bin mir zu 99,99% sicher das das organische ursachen hat! es ist sehr merkwürdig, mein hertz schlägt ganz normal und dann macht es plötzlich ein-zwei intensievere schläge! diese kann man fühlen ist aber auf dem ekg nicht zu sehen, weil es natürlich ein normaler schlag ist. bräuchte dringend hilfe. viele grüsse aus ilfeld, dennisvlc

    Hallo, also, ich bin eine Herzchenmama. Das hier ist aber trotzdem eine Laienansicht:


    Herzrhythmusstörungen hat jeder Mensch. Diese fühlt man sogar, und natürlich vermehrt, wenn sie oft hintereinander sind. Ein Herz ist kein Uhrwerk und darum ist es normal, dass es mal unrund läuft.


    Also, eine zweite oder sogar dritte Meinung einzuholen, ist nie verkehrt.


    Wenn aber das Herz abgeklärt ist, dann auch mal andere Dinge in Betracht ziehen: Schilddrüse, Vitaminwerte, Kalium im Blut, ect.


    Wenn das alles abgecheckt ist, schauen, wie sieht es mit der Psyche aus? Man glaubt gar nicht, was die mit einem machen kann. Alles gute

    Dass das mit den herzrhythmusstörung normal ist hat mein Hausarzt mir auch erklärt. Aber da es mir nicht gut ging meinte er dass man es mit Betablockern probieren könnte.


    Die Müdigkeit wurde auch etwas besser, aber ich bin immer noch total müde und angeschlagen.


    Dass mit der Psyche kam mir auch schon in den Sinn. Die letzten Wochen waren Dauerstress aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es nur davon kommen kann. Peddi hast du denn erfahrungen in dem Bereich?

    Hast du einmal Vit. D, B12, Ferretin, Zink, Selen, Mangan, Folsäure testen lassen? Vitamine und Minteralstoffe haben einen nicht geringen Einfluss auf den Stoffwechsel, Körperfunktionen ect.


    Herzrythmusstörungen unter B12-Mangel ist keine Seltenheit. Vitamin-D-Mangel macht schlapp und müde. Alle anderen Stoffe braucht das Immunsystem, die Schilddrüse ect.

    Zitat

    Dass mit der Psyche kam mir auch schon in den Sinn. Die letzten Wochen waren Dauerstress aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es nur davon kommen kann. Peddi hast du denn erfahrungen in dem Bereich?

    Ja, ich hatte wahrhaftige Herzrythmusstörungen in Streßsituationen, und das nicht zu wenig. Die waren auch auf dem LangzeitEKG


    In besseren Zeiten war dann auch mein Herz ruhiger.


    Für mich auch logisch, da in stressigen Zeiten ja auch mehr Adrenalin ausgeschüttet wird. Da schlägt das Herz zum einen schneller, und man selber ist ja auch in Unruhe.


    Kannst Du Streß reduzieren? Dir Ruheinseln schaffen?


    Übrigens können Betablocker Depressionen hervorrufen und verstärken. Wenn s um Blutdrucksenker geht, ich nehme Ramipril, da ich eben vorn den Betablockern verstärkt Depressionen bekam. Also schau da mal drauf.

    PS: Da meine Tochter seit kurzem auch Diabetes Typ 1 hat,


    auch hier mal schauen, da sind Tiefs im Anfangsstadium total normal. Diabetes und Depressionen hängen sehr oft zusammen. Wenn sich das Insulinspritzen eingependelt hat, dann wird das auch besser. Kannst Du eine Reha machen?? Müdigkeit gehört ebenso zu Diabetes. Der Langzeitwert muß da erst mal runter.


    Hier mal Info, das erklärt einiges, was bei Dir zutreffen könnte:


    https://www.diabetesde.org/experten-chat/diabetes-depression