Thrombose in der Schlüsselbeinvene

    Bei mir wurde eine Thrombose in der schlüsselbeinvene festgestellt. Jedoch auch 2x d-Dimer getestet über Labor. Beides mal negativ. Kann hier eine Thrombose vorliegen? Alle Symptome liegen vor. Mein Arm ist geschwollen, ich habe schmerzen bei der Bewegung. Der Arm wird schnell lahm. Auch habe ich schmerzen in der Schulter. Meinen Ring musste ich abnehmen. Er passt nicht mehr auf den Finger. Die Venen sind verdickt. Ich werde 2x am Tag mit Xarelto behandelt. Heute MRT. Die Ärztin war ebenfalls unsicher. SIe sagt wann wäre schlecht zu sehen. Hier glaubt ein Arzt dem anderen nicht. Das macht mich erst richtig krank. Hatte jedermann schonmal d-dimere negativ und trotzdem eine Thrombose?

  • 1 Antwort

    Hallo Janet1980,


    ja, man kann eine Thrombose trotz negativer D-Dimere haben. Je nach Lokalisation kann eine geübte Person mit dem Ultraschall auch die Vena subclavia untersuchen. Mein Vorschlag wäre, dass du dich in einem Gefäßzentrum vorstellst, die meisten größeren Kliniken haben eines, der Goldstandard zur Diagnosesicherung einer Thrombose ist aktuell noch die Phlebographie. Da du aktuell schon mit Xarelto therapiert wirst, wäre eine weitere Diagntosik nur dahingehend sinnvoll, um die Größe des "möglicherweise" vorhandenen Thrombus einschätzen und ggf das Risiko für eine Lungenembolie abschätzen zu können, ansonsten hätten weitere Untersuchungen keine Auswirkung. Für den Fall, dass das Thema aufkommt, Xarelto beeinflusst den D-Dimere Wert nicht!


    Alles Gute