Hallo Jan,


    ich bezog mich auch mehr auf den Vegetativer Erschöpfungszustand und dieser, scheint sich bei mir auch auf den Herzrhytmus auszuwirken. Bei mir ist es eher so, das der Rhytmus sehr langsam wird und dann teilweise auch aus dem Takt kommt. Das Herz selbst ist es wohl nicht, das stimmt, aber die Ansteuerung, scheint dann nicht 100% zu funktionieren.

    Ob es ES sind, weiß ich noch nicht mal, einfach irgendwie unrhyhtmisch.


    Jedenfalls war ich noch mal spazieren (was irgendwie nicht so toll war, weil die Luft immer noch total stickig ist >:( ) und habe mir Gedanken gemacht.


    Wir spürten das Herz, weil es irgendwie rumzickt, es liegt aber nicht am Herz, den das Herz ist OK :)z . Es liegt wohl eher am vegetativen Nervensystem(womit wir beim Neurologen wären), das ist aus dem Rhyhtmus.


    Und warum ist das aus dem Rhyhtmus? Weil wir Stress hatten oder schlecht geschlafen haben. Was passiert, bei Stress, bzw. was passiert nicht, wenn wir nicht schlafen? Nun ich vermute Hormone (z.B. Adrenalin) werden ausgeschüttet, bzw. nicht richtig abgebaut. Wir nähern uns dem Stoffwechsel und so langsam dem Psychater. Was kann man machen gegen das Hormonproblem? Man kann Pillen schlucken, entweder direkt ausgleichende Hormone oder halt was, was uns dazu bringt gut zu schlafen oder mit Stress umzugehen. Wir sind endgültig beim Psychater angekommen.


    Noch besser, als Pillen zu schlucken, ist es natürlich, nach den Gründen, für den Stress und die Schlaflosigkeit zu suchen und nach Möglichkeit zu beseitigen.

    Klar, der allgemeine Stresspegel ist erhöht, das ist ja auch ein wesentliches Merkmal einer Depression. Das vegetative Nervensystem ist etwas neben der Spur, darum kaspert das Herz mehr rum als sonst.


    Was man aber auch sinnvollerweise tun kann, ist – sich diese Zusammenhänge (die Du beschrieben hast) klar zu machen und darauf aufbauend diese dämliche Herzangst loswerden, und generell keine Angst vor den Symptomen mehr zu haben. Das alleine senkt auch schon mal den Stresspegel, dazu hindert Dich die Angst ja, vernünftige Dinge (wie z.B. Sport) zu machen.