Vermindertes Lungenvolumen durch Mundnasenschutz?

    Hallo zusammen,


    ich schon seit etlichen Jahren an Heuschnupfen. Teilweise auch in Verbindung mit Asthma.


    Normalerweise merke ich die Symptome nur durch juckende und tränende Augen, bei Birkenpollen (Blühzeit von März bis Mai) geht das aber auch auf die Lunge. Vor 10 Jahren war ich deswegen mal beim Lungenarzt. Ich weiß gar nicht mehr, was damals genau gemacht wurde, jedenfalls habe ich ein paar Mal Asthma-Spray verschrieben bekommen. Die letzten Jahre hatte ich auch kaum Probleme mit der Lunge.


    Dieses Jahr war es aber wieder sehr schlimm. Ich muss ehrlich sagen, dass ich aufgrund des ganzen Corona-Themas nicht zum Arzt gegangen bin, sondern hauptsächlich Wasserdampf inhaliert habe, wenn es schlimm war. Seit Mitte Mai blühen die Birkenpollen nicht mehr und seitdem habe ich eigentlich auch keine Probleme mehr.


    Wenn ich jetzt aber längere Zeit im öffentlichen Leben den Mundnasenschutz trage, habe ich dennoch das Gefühl, dass mein Lungenvolumen deutlich schlechter geworden ist. Ich mache regelmäßig mehrmals pro Woche Sport und bin teilweise so schnell außer Atem, dass hatte ich die ganzen letzten Jahre nicht.


    Ich tausche meine Maske Immer regelmäßig aus bzw. wasche diese heiß. Kann das dennoch sein, dass ich mir da irgendwelche Bakterien eingefangen habe, die der Lungen (noch mehr) zu schaffen machen und somit auch ein verringertes Lungenvolumen habe?


    Sollte ich deswegen zum Arzt gehen oder ist das normal?

  • 4 Antworten

    Dann lass die Lufu doch nochmal testen. Aber am MNS kann es allerdings definitiv nicht liegen.


    Schau mal, es gibt sehr viele Berufe, die ihn ohnehin ständig tragen müssen. Auch unter ihnen befinden sich Allergiker und Asthmatiker.

    Im Gegenteil: Die Allergiker vemerken eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome, wenn sie auch draussen eine Pollenschutzmaske tragen (die wesentlich dichter ist als der Standard MNS)

    Das betrifft nicht gesunde Menschen, sondern Patienten mit schweren Erkrankungen der Lunge, z.b. bei COPD. Du mußt allerdings gegen einen Widerstand atmen, in diesem Fall die Maske und dadurch ist es möglich, daß dir die Atmung schwerer fällt. Du kannst auf Grund deiner Beschwerden einen Lungenfunktionstest, mittels Spirometrie, bei einem FA für Pulmologie durchführen lassen. Alles Gute!