Wann sollte man sich auf aneurysmen untersuchen lassen?

    Hallo


    Ich gebe offen zu, dass ich bei diesem Thema stark ängstlich bin. An der Angst arbeite ich auch schon. Jetzt habe ich aber gerade einen akuten Angst Schub. Genau deswegen möchte ich wegen meiner Angst und den Fragen nicht gleich zum Arzt.

    Die Frage steht ja eigentlich schon oben.

    2007 hatte ich ein MRT vom Kopf

    2015 Echo usw vom Herz

    Letztes Jahr Ultraschall vom Abdomen.

    Ich habe keine vorErkrankungen, keinen Bluthochdruck, Blutwerte ok, weiblich, 38 Jahre.

    Keine bekannten aneurysmen in der Familie.

    Das Kopf MRT ist ja nun schon lange her.

    Sollte man das nochmal wiederholen? Meine gelesen zu haben dass die im Kopf meist von Geburt da sind, das wurde bei mir ja ausgeschlossen.

  • 25 Antworten

    Vor allem ältere Menschen über 60 Jahre entwickeln Aneurysmen. Seltener ist diese Gefäßanomalie angeboren. In diesen Fällen erkranken die Betroffenen in jungen Jahren. Vor allem das Hirnaneurysma besteht oft von Geburt an. Meist liegen dann aber noch weitere Gefäßmissbildungen vor.

    Quelle: https://www.lifeline.de/krankheiten/aneurysma-id161272.html


    Das wurde bei dir ja quasi ausgeschlossen, bzw hätte man dir bestimmt was gesagt.

    Ich glaube nicht, dass du dich jetzt darauf erneut untersuchen lassen musst.

    Allerdings lese ich mich erst seit kurzem in diese Thematik ein, falls meine Angaben falsch sind, möge man mich bitte verbessern.


    Ich wüsste jetzt nicht das ein MRT des Kopfes zur routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung, wie bei der Krebsvorsorge, gehört. Wenns entsprechenden Vorerkrankungen gibt werden die Ärzte schon Empfehlungen aussprechen. Ansonsten musst du dir nur mal den logistischen Aufwand vorstellen, jeder Mensch lässt jährlich? so ein MRT durchführen - puh da würden die Versicherungsbeiträge aber rapide steigen ":/

    Bei meiner Mutter ist letztes Jahr im Februar ein Aneurysma im Kopf geplatzt, sie war zu dem Zeitpunkt 60 Jahre alt und bei einem MRT zwei Jahre vorher war rein gar nichts zu sehen.

    Die Ärzte in der Uniklinik rieten mir mich untersuchen zu lassen, da es sehr nach einem erblichen Aneurysma aussah. Nur einige Tage später hatte ich bereits einen Termin zum MRT, zu sehen war nichts.

    Ich mach mich jetzt deswegen nicht verrückt.

    Meine Freundin hatte mit Mitte 60 auch ein geplatztes Aneurysma, wußte vom Vorhandensein gar nichts,

    Sie brach einfach zusammen. OP. Keine Schäden nachbehalten.


    Man hat noch 3 kleinere Aneurysmen festgestellt. Sie muß nun alle 3 Monate zur MRT Kontrolle, Sie sind für eine OP wohl zu klein.


    Aber so aus dem Nichts heraus mal kurz zum MRT - ich weiß nicht... Gibt es denn einen Anlass ? Kopfschmerzen oder so?


    Ansonsten würde ich mal an der Angst arbeiten. Aneurysmen sind nicht sooo häufig...

    Wie gesagt, ich arbeite ja weiterhin an der Angst. Früher wäre ich sofort zum Arzt.

    Kopfschmerzen habe ich häufig, ja. Das war damals auch der Grund, dass ich zum MRT musste.

    Zum Thema Häufigkeit, davon ab dass man keine genauen Zahlen kennt, kann man es bei Seltenheit trotzdem bekommen.

    Bei zig anderen Sachen kann man ja auch zur Vorsorge.

    Alias 938018 schrieb:

    Ich versuche ja an der Angst zu arbeiten, deswegen bin ich hier und habe keinen Termin beim Arzt in Anspruch genommen.

    Möchte halt wissen ob es bescheuert wäre nochmal ins MRT zu gehen.

    Na dann klare Antwort: Ja, wäre es.

    Zitat

    Bei zig anderen Sachen kann man ja auch zur Vorsorge.

    Joa, weil sie auch statistisch häufiger auftreten. Ich würde nicht zum MRT gehen, wozu auch?! Dann müsstest du aber auch sämtliche andere Untersuchungen der vollständigkeithalber durchführen lassen...

    BlackToni schrieb:
    Zitat

    Bei zig anderen Sachen kann man ja auch zur Vorsorge.

    Joa, weil sie auch statistisch häufiger auftreten. Ich würde nicht zum MRT gehen, wozu auch?! Dann müsstest du aber auch sämtliche andere Untersuchungen der vollständigkeithalber durchführen lassen...

    wie gesagt, Angststörung! Wenn ich die nicht einigermaßen im Griff hätte, würde ich das bestimmt tun.

    Luci32 schrieb:

    aneurysma können auch in andere Arterien auftreten. Ein Ganzkörper MRT wegen Angst wäre Schwachsinn.

    Die kann man mit Ultraschall untersuchen.

    Silbermondauge schrieb:

    Wenn man das MRT nicht selber zahlen will braucht man eh eine Überweisung von einem Arzt.

    Würde ich mit Sicherheit kriegen

    Zitat

    wie gesagt, Angststörung! Wenn ich die nicht einigermaßen im Griff hätte, würde ich das bestimmt tun.

    Na dann weißt du ja schon wo das Problem liegt. Darum gehts primär und nicht um hypothetische Aneurysmen im Gehirn oder irgendwo sonst im Körper. Es gibt keinen Anlass für diese Untersuchung, zumal sie keine Therapie für Patienten mit Angststörung darstellt.

    BlackToni schrieb:
    Zitat

    wie gesagt, Angststörung! Wenn ich die nicht einigermaßen im Griff hätte, würde ich das bestimmt tun.

    Na dann weißt du ja schon wo das Problem liegt. Darum gehts primär und nicht um hypothetische Aneurysmen im Gehirn oder irgendwo sonst im Körper. Es gibt keinen Anlass für diese Untersuchung, zumal sie keine Therapie für Patienten mit Angststörung darstellt.

    Doch, genau darum geht's gerade.

    Ausschließlich Angst vor aneurysma.

    Anlass für solch eine Untersuchung hat kaum jemand, weil die Dinger sich vorher nicht bemerkbar machen, bis sie platzen.

    Ich weiß ja wie hier auf Leute mit einer AngstStörung "eingeschossen" wird. Sobald man erwähnt man ist Angst Mensch, geht's in den folgenden antworten fast nur noch um Therapie oder generell darum was gegen die Angst zu tun.

    Es ist mir bewusst, was gegen die Angst tun zu müssen, aber das war nicht mein Anliegen.

    Weiß auch selber dass es bescheuert ist, da ein angeborenes wohl vor 11 Jahren erkannt worden wäre, aber wenn so ein Angst Schub kommt, kommen halt auch wieder die Zweifel.


    Ich danke euch für eure antworten.

    Zitat

    Ich weiß ja wie hier auf Leute mit einer AngstStörung "eingeschossen" wird. Sobald man erwähnt man ist Angst Mensch, geht's in den folgenden antworten fast nur noch um Therapie oder generell darum was gegen die Angst zu tun.

    Na jetzt mal Hand aufs Herz, selbst wenn du keine Angststörung hättest würde dir hier keiner eine MRT Untersuchung empfehlen. Warum auch sollte man einfach so etwas machen? Ich könnte ja auch fragen soll man alle zwei Jahre mal eine Herzkatheteruntersuchung durchführen, nur um einfach auf Nummer Sicher zu gehen, obwohls keinerlei Indikation dafür gibt? Selbst wenn ich große Angst vor einem Infarkt hätte, würde mir diese Untersuchung nicht helfen. Sie heilt nicht meine Bedenken für einem Infarkt, da hilft nur ein Therapeut.

    BlackToni schrieb:
    Zitat

    Na jetzt mal Hand aufs Herz, selbst wenn du keine Angststörung hättest würde dir hier keiner eine MRT Untersuchung empfehlen. Warum auch sollte man einfach so etwas machen? Ich könnte ja auch fragen soll man alle zwei Jahre mal eine Herzkatheteruntersuchung durchführen, nur um einfach auf Nummer Sicher zu gehen, obwohls keinerlei Indikation dafür gibt? Selbst wenn ich große Angst vor einem Infarkt hätte, würde mir diese Untersuchung nicht helfen. Sie heilt nicht meine Bedenken für einem Infarkt, da hilft nur ein Therapeut.

    ich gehe da schon mit dir konform, so ist es ja nicht. Ist mir auch alles selber bewusst.

    Dachte, hier sind Leute die sich damit auskennen.

    Meine Frage ist auch eher reicht ein einmaliges MRT um angeborene zu erkennen?

    Ich möchte mit solchen Fragen keinen Termin beim Arzt blockieren.

    Ich hätte ja auch meinen Angst Hintergrund verschweigen können.

    Hier sind Leute, die sich auskennen und Dir was dazu gesagt haben. Nicht das, was Du hören wolltest.....nun ja, das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Meist sind es aber die Beiträge über die man sich immens aufregt, weil sie sich ja alle "eingeschossen" haben im Nachhinein die hilfreichsten.

    ;-)

    Niemand hier hat sich eingeschossen oder meint es böse mit Dir.