Ich wurde damals geröntgt (Lunge), die Blutgaswerte wurden bestimmt (damals noch Blutentnahme am Ohrläppchen), musste zur Lungenfunktion in die Kabine (das erste Mal ohne Medis, das zweite Mal zur Gegenkontrolle mit einem "Notfallspray"), es wurde ein allergischer Provokationstest durchgeführt (ein paar Tage vorher Medis abgesetzt, Luft aus einer mit Allergenen gefüllten "Tüte" einatmen, wieder Lufu), und letztendlich wurde auch ein Allergietest gemacht (Prick). Sport ist übrigens gut, dazu zählen insbesondere schwimmen und radfahren, und auch ein gesundes Körpergewicht.


    Mittlerweile lebe ich seit fast 20 Jahren mit einem Mischasthma Grad 3, komme damit mal mehr, mal weniger gut zurecht. Wichtig sind regelmäßige Routinechecks, um ggf die Medikation zu optimieren, die nicht immer gleich ist. Je nach Wetter bzw Jahreszeit, und es ist auch viel von meinem allgemeinen Wohlbefinden abhängig. Das Gute ist, daß ich durch die Medikation kaum noch Infekte und Entzündungen bekomme, denn genau dagegen bekommt man die Medikamente, vor allem das kortisolhaltige Inhalat. Es geht darum, Infekte zu vermeiden, mittlerweile gibt es auch Impfungen gegen Lungenentzündungen, denn diese bedeuten ein sehr hohes Risiko für einen Asthmatiker.


    Also, bitte gehe zum Arzt, je früher, desto besser @:).