WPW-Syndrom; EPU mit anschl. Ablation

    Hallo zusammen,


    nachdem ich gerade heute nach einer EPU-Behandlung mit anschließender erfolgreicher Ablation aus dem Herzzentrum in Bad Rothenfelde (Schüchtermannklinik) entlassen wurde, möchte ich mich an dieser Stelle äußern.


    Seit meiner Jugend (heute 34J.) habe ich mehrere Anfälle von plötzlichem Herzrasen, verursacht durch ein WPW-Syndrom, gehabt. Ausgelöst wurde dieses durch plötzliche körperliche Anstrengungen. So schnell wie das Herzrasen (200er Puls) begonnen hatte, war es in den meisten Fällen dann nach einigen Minuten der Ruhe wieder vorbei.


    Anders wie sonst hatte ich erstmalig im vergangenen Jahr einen Anfall der sich mehr wie Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern) darstellte. Anfang dieses Jahres häuften sich diese Art der Anfälle, worauf ich dann ein 24-Ekg bei meiner Hausärztin machen ließ. Der längste Anfall dieser Art (Anfang März) hielt dann 13 Stunden an. Eine Woche später hatte ich dann einen Termin bei einem Kardiologen in Osnabrück.


    Dieser diagnostizierte zu dem bereits bei mir bekannten WPW-Syndrom noch ein s.g. Vorhofflimmenr und riet mir dringend zu einer EPU mit anschließender Ablation der Extra-Nervenbahn. Somit habe ich mich am Mittag des 30.03. in die o.g. Spezialklinik einweisen lassen. Die am nächsten Tag stattgefundene Behandlung (EPU und erfolgreiche Ablation) hat ca. 3 ½ Stunden gedauert. Am Mittag des 01.04 (3. Tag) wurde ich dann wieder entlassen.

    Re: Steffi84

    hello monika


    sorry dass ich nie geantwortet habe!


    Hab ganz vergessen hier mal noch nachzuchecken....


    Wäre sehr froh um jegliche Infos!


    Hab diesen freitag die Untesuchung beim Herzspezialisten...


    Vielen dank für deine Hilfe-es ist schön zu sehen, dass es noch ander emit diesem Problem gibt-anfangs brach da schon eien kleine Welt zusammen...Naja...


    Jedenfalls dank und hier noch meine Mail:


    szueblin@yahoo.de

    WPW- Patient auf Weltspielen des Kampfkunst

    Hallo Mitleidende,


    besser: hallo Mitsuchende


    Ihr alle wie auch ich seid an dem Thema WPW interessiert. Ich möchte hiermit ein beruhigenden und motivierenden Kommentar hinterlassen. Ich bin als Kind bereits auffällig geworden mit Herzrhytmus-Störungen. Habe dann ein halbes Jahr lang Ampullen bekommen zur Stärkung des Herzens und des Immunsystems. Da ich von Kindesbeinen an viel körperlich aktiv war - im großen Garten der Eltern wie auch auf der Straße beim Spielen mit Nachbarskindern, war Sport für mich ein vorgeschriebenes, lebenslanges Hobby. Um so mehr aktiv ich wurde, desto stärker wurde mein Herz, als ich 11 Jahre alt war, hatte ich keine Anzeichen von Herzrhytmusproblemen mehr. Vor zwei Jahren wollte ich Blut im Erlanger Klinikum spenden, ich wurde abgelehnt wegen des WPW-Syndroms. Dann habe ich mich bei einem guten Kardiologen im Essen-Werdener kath. Krankenhaus untersuchen lassen, mit Langzeit EKG, Belastungs-EKG und anderem. Das Ergebnis war, dass ich mich so stark beanspruchen kann, wie irgend möglich, solange ich nicht die dementsprechenden Anzeichen - Herzrasen- bekomme. Ich empfehe also jedem, der noch keine Auswirkungen hat und jedem anderen, Sport zu treiben, je nach Möglichkeit viel Ausdauer-Sport oder wenig andere sportliche Aktivität. Da der Herzmuskel langfristig gestärkt wird, wirkt regelmäßiger Sport ab dem sechsten Monat. Bei mir wird vielleicht niemals das WPW spürbar, aber ich sollte mein Leben lang Sport treiben. Seitdem ich 15 bin mache ich Kampfsport, heute auch alle unterstützenden Sportarten wie Fahrrad fahren, Laufen und Schwimmen.


    DAS GUTE: ich werde dieses Jahr auf die Weltspiele der Kampfkunst nach Mexiko fahren und nächstes Jahr im Rahmen der Olympischen Spiele nach Athen fahren. Die Belastung bei Kämpfen in der Klasse ist enorm hoch - aber machbar, ohne dass ich Auswirkungen des WPW bisher bekomme. Und so hoffe ich für alle, dass sie eine Stärkung des Vertrauens in ihren Körper und eine Verbesserung der Herzleistung durch Sport erreichen! Und wer bisher keinen Sport macht, sollte es mit vorsichtigem Schwimmen beginnen, später vielleicht in leichtes Joggen übergehen und wer weiss, ob er nicht in einem Jahr schon in der nächsten Volleyball- oder Fussballmannschaft mitspielen kann. Viel Erfolg und Gottes Segen für alle eure sportlichen Aktivitäten,


    :-D Reinold

    hallo!


    ich bin 20 jahre alt


    ich hatte eine sehr starke "version" des wpw's, das mich immer wieder auf die intensivstation führte


    habe den puls einmal auf 270 sachen in der minute gebracht und bei mir war das problem dass ich einen anfall über mehrere stunden hatte....


    anfangs sagen wir 15 minuten und mit der zeit (das längste war 12 stunden in italien, ich hab mich nicht getraut in den spital zu gehen dort) ging es dann so weit dass ich erst erbrechen musste bevor das wieder aufhörte.


    alle anderen sache wie pressen, kalt duschen und all das zeug hat bei mir nichts genützt!!!


    eine operation empfehle ich jedem der dieses problem hat, bei mir sind sie mit katheter ins herz hinein und so und haben das "rausgebrann", der eingriff hat eine grosse erfolgsquote und ist harmlos, soviel wurde mir gesagt, ist auch schon ne zeit lang her :)

    hey, ich bin jetzt 18 und bei mir ist diese woche das wpw- sndrom festgestellt worden... ich war eigentlich wegen ohrenschmerzen und schwindel beim arzt, doch da sich dieser diese nicht erklären konnte hat er ein ekg gemacht. inzwischen wurden schon zwei weitere ekgs gemacht und ich habe einen termin bei einem facharzt... ich bin mit dieser plötzlichen diagnose ziehmlich überfordert auch wenn mein arzt versucht hat mir deutlich zu machen, dass dieses syndrom nicht unbedingt etwas schlimmes bedeuten muss...


    auch wenn ich das ja einsehe, ändert das ja nichts daran, dass es mir seit ca. 2 wochen mal mehr und mal weniger schlecht geht und da es dafür keine andere erklärbare ursache zu geben scheint, kann es sich auch gut um symptome dieser erkrankung handeln...


    ich werde jetzt erst mal den facharztbesuch abwarten...


    LG

    Hallo, ich bin 17 Jahre alt und man hatt bei mir heute das WPW Syndrom festgestellt...


    Nun meine Frage, wie sieht es aus mit Sport? Da ich sehr gerne Sprotbetreibe, Joggen,Rad fahren und Reiten... Was ich ungern aufgeben würde!


    Kann mir da jemand weiterhelfen?


    Vielen Dank schon im Vorraus

    Hallo,


    bei mir wurde vor ca. 4 Wochen eine Ablation b. WPW-Syndrom durchgeführt. Habe aber ziemliche "Umstellungs"-Probleme? Wer kann mir sagen, wielange diese anhalten. Nehme jetzt auch Procoralan während der Übergangsphase. Habe aber Bedenken diese Tablettten nach 5 Wochen (lt. Arzt) abzusetzen, weil ich Angst habe, dass mein Puls dann wieder anfängt zu rasen.


    Wie lange kann es dauern bis sich das Herz wieder im normalen Takt befindet?


    Gruss


    jussil

    Hallo


    ich habe eine 7 jährige Tochter die seit ihrem 4 Geburtstag unter dem Wpw Syndrom leidet!!


    Eine Ablation im Januar 2008 brachte keinen Erfolg weil das Bündel direkt am AV Knoten liegt und damit zu risikoreich war bzw ist für die Uniklinik Homburg!!


    Sie wurde jetzt nachdem Propafenon nicht mehr ausreichend anschlug auf Cordarex umgestellt!!


    Gibt es hier Eltern die auch ein Kind haben in ihrem Alter oder Gewichtsklasse 24 kilo?


    Ich suche erfahrungsaustausch bzw eine Klinik die eine Ablation wagen würde damit die Tachykardien endlich ein Ende haben..


    Momentan ist es so das sie nicht mal ganz harmlos spielen kann ohne direkt wieder ES und Tachykardien zu bekommen!!


    Aber sie fühlt sich dadurch zurück gesetzt weil sie will ganz normal Leben !!

    Hallo,


    ich bin heute beim Kardiologen gewesen... Diagnose WPW-Syndrom :( bin echt geschockt!


    Vor allem, weil ich es von Geburt an haben soll!?!?!?!


    Bin echt froh, dass ich mit diesem Problem hier nicht alleine bin...


    Es fing bei mir vor etwa 2 Monaten an... ich bekam plötzliches Herzrasen, Herzstolpern und Herzschmerzen, dass Rasen, welches nur für ein paar Minuten anhielt fand ich ziemlich unheimlich, so, dass ich zu meinem Hausarzt ging, der ein EKG machte und feststellte, dass etwas nicht stimmt... und hat mich weiter zum Kardiologen überwiesen... die Herzschmerzen hatte ich übrigens den ganzen Tag und das Stolpern ab und an mal... dagegen habe ich Magnesium genommen.


    Hat mir echt geholfen! Seit dem nehme täglich Magnesium (Diasporal 300 oder unterwegs Magnerot Classic)


    KANN ICH WIRKLICH NUR EMPFEHLEN !!!


    ALLERDINGS IST VORSICHT GEBOTEN BEI NIERENPROBLEMEN/GALLENSTEINE ETC.


    Der Kardiologe hat mir heute gesagt, ich soll ganz auf Sport verzichten, wer von euch macht denn trotz des WPW Syndroms noch Sport? Also ich gehe 1-3 mal die Woche joggen... bis jetzt immer ohne Probleme!


    Über eine OP (Katheterablation) denke ich im Moment noch nicht nach, da ich meine Beschwerden dank des Magnesiums ganz gut im Griff habe... UND ich bete & hoffe, dass diese auch nicht mehr werden!


    Gruss aus NRW

    Hallo, liebe Mitleidende!


    Ich bin durch Zufall auf dieses Forum und diesen "WPW-Faden" gestoßen. Hätte schon viel früher mal zu diesem Thema suchen sollen. Nach allem was ich hier lese, dürfte ich mich wohl zu den Veteranen zählen.


    Jetzt 39 Jahre alt, blicke ich auf eine über dreißigjährige WPW-Karriere zurück. Anfangs war alles noch harmlos. Bei Fangen Spielen im Kindergarten hat es des öfteren mal in der Brust geblubbert - stehen geblieben, tief geatmet, dann war es vorbei.


    In der Grundschule habe ich mich dann mal bei 50-Meter-Lauf in die Aschebahn gebohrt. Aufgewacht bin ich im Sanitätszimmer, war wohl nur ein Schwächeanfall wegen starker Hitze, mehr hat man da nicht festgestellt und deshalb auch nicht mehr gemacht.


    Ein Jahr später beim 75-Meterlauf das gleiche, nur wurde ich da nicht ohnmächtig und konnte somit beschreiben, dass mein Herz raste wie verrückt. Leider hat dort auch niemand ein EKG machen können, denn als wir in der Klinik ankammen, hatte sich alles von selbst erledigt.


    Erst im Alter von 12 Jahren war mein WPW "amtlich" festgestellt worden. An das was da geschah werde ich mich stets erinnern. Ich bin beim Versteckspielen weg gerannt. Dann tat es einen großen Herzschlag und mein Herz raste von da an wie verrückt. Arme und Beine versagten den Dienst und ich lag in meinen Versteck. Meine Freunde fanden mich dort und schleppten mich zu einem Nachbarn. Ich war nicht bewustlos, wusste aber vor lauter Schmerzen in Armen und Beinen nicht was ich machen sollte. Der Notarzt kam. Man versuchte während der Fahrt meinen Herzrythmus medikamentös zu bremsen. Ohne Erfolg. Auch das nahe gelegene Kreiskrankenhaus wollte mich nicht aufnehmen. Die Fahrt ging dann weiter in die 40 Km entfernte Uni, wo weitere medikamentöse Versuche fehlschlugen und ich dann narkotisiert und defibrilliert wurde. 14 Tage Intensivstation und Kinderkardiologie. Das WPW wurde diagnostiziert. Ich bekam Rythmonorm verordnet, welches ich heute noch nehme.


    Warum ich das alles geschrieben habe?


    Weil das auch schon der schrecklichste Teil meiner Erkrankung war und ich seither gut damit gelebt habe!


    Ich habe körperliche "Über"anstrengung vermeiden müssen, durfte aber gerne Dinge tun, die der Ausdauer förderlich waren. So habe ich getanzt und bin stets viel mit dem Fahrrad unterwegs. Auch heute noch fahre ich regelmäßig 20 km (insgesamt) täglich zur Arbeit. Ruhig und gesittet.


    Dann ist doch alles o.k.!


    Leider nicht: Am Donnerstag saß ich zu Hause am Telefon und wie aus dem nichts, der berühmte Schlag und dann ging das Rasen los. Ich habe aufgelegt und den Notarzt gerufen, weil ich das Rasen nicht weggeatmet bekam. Kalt Wasser - negativ. Luftholen und Lungen pressen - negativ. Arme und Beine wurden schlagartig taub. Über 10 Minuten (dann kam der Arzt!) habe ich gelegen und versucht durch wiederholtes Pressen mein Herz zu bremsen, das reichte aber wirklich nur um ein bißchen Blut durch meinen Körper zu jagen und nicht ohnmächtig zu werden. Der Sanitäter der mich ans EKG-anstöpselte dachte erst an, dass das Gerät defekt sei, von wegen Dauerklingelton, das war aber mein Herzschlag von 280-300 Schlägen! Zum Glück brauchte ich die Defibrillationspads nur zum enthaaren! Der Notarzt hat alles medikamentös in den Griff bekommen.


    Nach eingehender Untersuchung und Herbeiziehen aller meiner bisherigen Befunde wurde mir nun auch zu einer Ablation geraten. Aus mehreren Gründen: Ich sei noch in der glücklichen Lage keine anderen Herzrisiken in mir zu tragen, Herzmuskel, -klappen und -gefäße seinen voll in Takt (Fahrradfahren sei dank!), Arteriosklerose - Fehlanzeige, Venen o.k. Warten auf später hieße, diese Risiken eventuell zu mehren, was ggf. gegen einen solchen Eingriff spräche. Auch sei nicht garantiert, dass mich die nächste Attacke in wachem Zustand erwische, zumindest solle ich DARAUF NICHT warten.


    Das war gestern, Montag solch ich Kontakt zu einem Prof. Bonnemeier, UK-SH, in Kiel, aufnehmen, um mich dort einer EPU und anschließender Aplation zu unterziehen.


    Für mich ein ganz großer Schritt ... Ich fände es schön, wenn mir diejenigen unter Euch, die Ablation-Erfahrungen haben, schreiben würden. Und wie steht es um den Herrn Bonnemeier? Auf einem Internet-Foto der UK-SH sieht der kaum älter aus als ich ... der hat es also schnell weit gebracht ... hoffentlich hat er auch einiges drauf!


    Danke für Euer Interesse und Eure Antworten!


    Auf jeden Fall werde ich weiter berichten, wie es ausgegangen ist! Bis dahin - ALLES GUTE und haltet Euch - wenn es irgendwie geht - fit!


    Euer Martin

    hallo,


    ich leide auch na wpw-syndrom , habe schon 2 ablationen in gehabt.


    alle brachten keine erfolg, weil das bündel liegt direkt an av-knoten,


    und damit zu risikoreich für die ärzte .


    ich habe dann , alle meine unterlagen und ekg an einem weltexperte für katheterablationen und herzrythmusstörungen per email gesendet.


    ich habe dann die ablation in seine klinik machen lassen.


    seit denn habe ich keine beschwerden mehr.


    in diesen spezialklinik werden patienten aus ganzen welt behandelt , vorallen die schwiergsten fällen.


    für mehr info ,mailen.


    fiona

    Ich habe mal eine kurze Frage.


    Bei meinem Vater wurde das WPW-Syndrom festgestellt und er muss operiert werden.


    Ich finde im Internet nur widersprüchliche Seiten, in denen es um Vererbbarkeit geht.


    Deshalb:


    Ist dieses Syndrom vererbbar?


    Vielen Dank für eure Antwort @:)

    Ich möchte auch mal meine Erfahrungen mit dem Thema schildern: Ca. 2001, als ich 20 war, hatte ich immer wieder mal Herzrasen, das nach einigen Minuten weg war, daher konnte im Krankenhaus per EKG oder Langzeit-EKG nichts festgestellt werden.


    2004 wurde ich im Marienkrankenhaus Herne behandelt (Herzzentrum in Kooperation mit der Uni Bochum). Am ersten Tag diverse Untersuchungen, die auf ein WPW-Syndrom hindeuteten. Am zweiten Tag Ablation, bei der das Herzrasen künstlich erzeugt wurde (fühlte sich verrückt und unangenehm an), wurde aber sofort mit Kathetern behandelt. Insgesamt ca. 4 Stunden. Weil am vierten Tag die Katheter-Wunden nicht ausreichend geheilt waren, musste ich übers Wochenende dableiben, so dass ich nach sechs Tagen raus kam.


    Seitdem gab es keine Komplikationen. Ich nehme keine Medikamente, treibe mehr Sport (Radfahren) als früher, insgesamt gehts mir besser. Sehr selten (vielleicht einmal im Jahr) gibts ein paar Herzholperer, die mich aufschrecken lassen, aber nach ein paar Sekunden ist wieder vorbei.

    Hallo zusammen...


    ich bin 27 Jahre alt. Zum ersten mal wurde bei mir das WPW-Syndrom im Alter von 3 jahren festgestellt. Ich bin dann jedesmal nach Köln in die Uni-Klinik. Bei mir war es ein sehr lebhaftes Syndromund wir waren relativ oft im KH. Ich weiss gar nicht mehr was und wie viele Medikamente ich damal bekommen habe. Teilweise auch Medikamente die gerade erst zugelassen waren und wo dann zig Ärzte um mich rum standen um meine Reaktion auf das Medikament zu beobachten. Ich weiss auch dass es 2 x mal soweit war das es nur noch mit Elektroschock wieder in den richtigen Rhythmus gebracht werden konnte.


    Mit ca. 14 Jahren haben meine Eltern sich dazu entschlossen dies durch eine Ablation beenden zu lassen. ( diese ewige ins Krankenhausfahrerei hat die Familie schon sehr belastet)


    Dies wurde dann aber in der Uniklinik in Bonn durchgeführt. Damals wurde das gerade 3-4 jahre gemacht mit der katheterablation. Es hiess dann es sei geheilt, ich könnt von nun an ganz normal leben. Ich bereueauch nicht das meine Eltern dies so beschlossen haben. Es warnicht wirklich schlimm. Ich war 4 Tage im KH. Und dann noch ca 1 Woche zuhause.


    Letzte Nacht bin ich von Herzrasen wach geworden. Wieder Uniklinik Köln, wieder der verdacht WPW-Syndrom.Die Heilungschancen liegen bei 95 %. Aber es kommt halt auch wieder. ....


    Sollte sich das bestätigen, so werde ich mich selbstverständlich wieder zu der Ablation entscheiden. Es gibt schlimmeres als ein paar Tage im KH zu liegen. Ich bin froh das die Medizin heute soweit ist, dass man es (hoffentlich dann diesmal) ganz abschalten kann.


    So bis denne und viel Glück den anderen...

    Wie ist es euch allen nach den Ablationen ergangen? Würde mich über Rückmeldungen freuen!


    Bei mir wurde 2008, damals 17 Jahre alt, ein Ablation durchgeführt. Hatte seitdem kaum Beschwerden bzw. alles gut ohne Medikamente in den Griff bekommen.


    Vor 2 Wochen hatte ich plötzlich wieder Herzrasen mit über 200 Schlägen pro Minute, das Ganze dauerte 40 Minuten.


    Hatte mir schon überlegt in die Notaufnahme zu fahren, konnte allerdings das Rasen mit Vagusmanövern wieder in den Griff bekommen. Wie gesagt, Beschwerden in dieser Art hattte ich seit 2008 nicht mehr.


    Ich habe gleich einen Termin bei meinem damaligen Kardiologen vereinbart, der Termin ist allerdings leider erst Ende Februar...


    Reagiere ich über, oder kann das tatsächlich ein Anzeichen sein, dass das WPW-Syndrom wieder zurückgekehrt ist?


    Grüße @:) Looou

    Hallo ich hoffe hier liest noch wer mit und kann mir hoffentlich weiter helfen.


    Die ersten Beschwerden hatte ich so ca mit 12 Jahren, inzwischen bin ich 42. bei. Ihr wurde auch eine Leitung zu viel fest gestellt.


    meine Symptome sind nur irgendwie ganz anders, mein Kardiologe findet das auch untypisch bzw. merkwürdig. Leider konnte ich jetzt auch nichts in den anderen Berichten davon lesen.


    Bei mir ist es so, dass ich manchmal nachts aufwache und dieses starke Herzrasen habe, immer über 160, neulich raste es in dem Tempo 36 Stunden lang. Nun aber zu meinen Symptomen, die ich immer sofort bekomme, und zwar setzt sich bei mir die Nase und die Ohren zu, ich kann nicht sprechen, also nur durch die Nase, jeder denkt, ich sei stark erkältet, ich höre schlecht, da die Ohren auch zu sind, atmen kann ich nur mit offenem Mund u ich kann kaum noch laufen, alles tut weh, ich fühle mich, als ob ich am Ironman teilgenommen hätte und habe ganz schwere Beine und Arme etc, alles tut dann weh, mir ist total schwindelig und ich muss mich überall fest halten, um nicht umzukippen. Früher als Teenager bin ich ständig umgekippt. In letzter Zeit flackert dazu noch mein rechtes Augenlid, ich kann es nicht aufhalten und es zuckt u hängt so etwas runter. Reden kann ich dann kaum, dadurch wird es schlimmer und wenn ich spreche, dann mehr u mehr nasal und das Herzrasen wird dann schlimmer. Die ganzen Übungen wie Kerze machen , kaltes Wasser trinken, Luft anhalten, pressen, haben bei mir leider noch nie geholfen. Irgendwann ist es weg.


    Hat vielleicht jemand ähnliche Symptome ? Würde mich über einen Gedankenaustausch sehr freuen