Würdet ihr euer Kind auf eine tickende Zeitbombe untersuchen lassen?

    Hallo an alle


    Ich habe erfahren, dass dem Vater meines Sohnes ein Aneurysma im Kopf geplatzt ist.

    Die Art von Aneurysmen ist wohl vererbbar.

    Nun bin ich am überlegen ob ich mein Kind darauf testen lassen muss.

    Im schlimmsten Fall ist es dann nicht operabel.

    Ich werd mir noch nen Termin beim Kinderarzt holen und diesbezüglich nachfragen.

    Hat jemand Erfahrung damit?

  • 46 Antworten

    Ich habe keine Erfahrung damit, aber ich würde es wohl tun.

    Weil ich dann Gewissheit hätte und nicht ständig Angst haben müsste, ob denn nun oder ob nicht und weil, wenn es denn so wäre, immerhin noch die Chance bestehen könnte, dass man es operieren kann.


    Ja, der schlimmste Fall wäre wohl, wenn du erfahren würdest, dass er es geerbt hat und man nicht handeln kann, weil du dann auch ständig Angst hättest, aber ich glaube, da musst du für Dich überlegen, ob du mit der Gewissheit oder der Angst besser leben kannst?

    :)*

    Danke für deine Antwort.

    Ja, ich tendiere auch stark dazu das untersuchen zu lassen.

    Bin mir nur nicht sicher ob ich jetzt zu übertrieben panisch reagiere.

    Weiß auch gar nicht wie das bei Kindern abläuft.

    Hirn Aneurysmen können erblich bedingt sein.

    Mein Sohn ist 13.

    Für mich wäre der Kinderarzt der erste Ansprechpartner, der mich dann dementsprechend an den richtigen Fachmann überweisen kann.

    mnef schrieb:

    Woher weiß man, dass es erblich ist? Hatte der Großvater z.B. auch eines?

    Wie alt ist das Kind?

    Unabhängig davon würde ich wenn dann zu einem Aneurysmenexperten gehen, nicht zum Kinderarzt.

    Ja, können sie. Aber ob das des Kindsvaters so eins ist, weiß man nicht. Solange es nur einer in der Familie hat, kann es genauso gut spontan aufgetreten sein ohne jegliche erbliche Komponente. Deshalb die Frage.
    Überweisung braucht man (meisten) nicht und Kinderärzte sind da auch vermutlich eher zurückhaltend. Man muss sich eben klar machen, dass man schlimmstenfalls erfährt: Ja, da ist was, aber eh nicht operabel (oder wenn operabel, dann trotzdem kein Zuckerschlecken, sondern eine ernste Hirn-OP).

    Hi,


    Ich würde da erstmal alleine mit dem Kinderarzt sprechen ohne dem Beisein deines Sohnes. Da kannst du dich erstmal unverbindlich beraten lassen und hören wie Realistisch die potentielle Gefahrenlage ist.


    Da dein Sohn 13 Jahre ist kann man die Untersuchungen eher weniger unter einen Vorwand durchführen lassen. Das Problem ist dass der Hintergrund dein Sohn verunsichern könnten, deshalb würd ich da vorerst nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen denn dein Sohn soll ja nicht mit den Gedanken im Kopf rumrennen das jederzeit etwas passieren kann.


    lg

    Mir geht's auch nicht um ne Überweisung. Der Kinderarzt wird mir aber bestimmt sagen können, an wen ich mich wenden kann.


    Ja, es kann auch nicht erblich bedingt sein. Ich weiß aber auch nicht, wer wann und woran in der Familie des Vaters gestorben ist.

    mnef schrieb:

    Du kannst ja vielleicht mal googlen, ob es da in deiner Stadt Spezialisten für gibt. Kinderarzt kennt sich eben teilweise nicht so aus und kann keine Gefahren abschätzen, dafür ist es zu speziell.

    Ich hab schon gegoogelt, nur weiß ich nicht mal wonach ich suchen muss.

    Ich kann auch nicht beurteilen ob sich der Kinderarzt damit nicht auskennt.