• Borreliose und Histamin-Intoleranz, was nun?

    Guten Tag, Bei mir wurde neulich bei einer großen Blutuntersuchung Borreliose festgestellt. Ich habe seit knapp 4 Monaten lang Beschwerden , wie Pochen der Adern im Kopf, Glied- und Muskelschmerzen, Nase zu und Nasensekret, Nackenschmerzen, Schwindel, Bauchweh, leichte Sehbeschwerden, Müdigkeit (usw.). Zudem wurde eine Histamin-Intoleranz bei mir…
  • 19 Antworten

    Guten Tag alle zusammen,


    vielen dank nochmals für die ganzen Antworten. Es ist schon eine Weile her seitdem ich mich nicht mehr gemeldet habe. Ich war neulich beim Neurologen und er hat eine normale kostenfreie Blutuntersuchung durchgeführt ( vorallem auf Borreliose) und wurde dabei nicht fündig. Ich war auch beim Heilpraktiker, der meine Fingersptizen und Zehenspitzen mit einem elektronischen Gerät die Leber-,Gallen-,Nieren- und Nervenwerte ablesen konnte. Er hat mir ein Tropfmittel überreciht,was scheinbar für das innere der Organe gut tut,dennoch meine Beschwerden mir nicht abnimmt. Ich war auch beim Neurologen und er hat mir empfohlen meine Hausärztin zu kontaktieren und einen Rheumatologen. Ich bin echt verzweifelt und weiß nicht was genau ich wirklich machen soll, die Schmerzen sind mittlerweile so hoch , dass ich gezwungenermaßen Schmerzmittel einnehmen muss. Die Sache ist wirklich sehr ernst.


    - Habt ihr vielleicht ein Ratschlag für mich parat?


    - Und sind denn Glieder-,Muskelschmerzen,Herzklopfen, schmerzendes Druckgefühl und pulsieren am Kopf und um die Augen (Schmerzen) herum Symptome einer "Rheuma"?


    - Egal ob ja oder nein ---> Kann es etwas Lebensbedrohliches sein?


    Ich hab auch sehr viel Schleim gelöst. Es ist einfach unerträglich.


    - Kann es trotzdem sein,dass ich wirklich Borreliose haben könnte, aber die Ärzte bei der neuen "normalen kostenfreien" Blutuntersuchung nicht fündig geworden sind?


    Soweit ich weiß soll das sehr schwer nachweisbar im Blut sein.


    Ich bedanke mich herzlich für jede schnelle Antwort , die aus gutem Willen kommt.


    Mit freundlichen Grüßen,


    EgoZentro

    Ich hab dir ja auch schon mal geraten zu einem internistischen Rheumatologen zu gehen. Ein Heilpraktiker kann keine Leber, Gallekrankheiten usw. an den Finger od. Zehenspitzen ablesen. Das ist dummes Zeug und eine unnötige Geldausgabe. Von den Symtomen her, könnte es sich um eine rheumatische Erkrankung handeln, bei denen sicher auch mal die Borreliosewerte erhöht sein können, ohne dass man eine Borreliose hat. Die meisten Menschen denken bei "Rheuma" an die Reumatoide Arthritis" weil die am häufigsten vorkommet. Es gibt aber viele unterschiedliche Arten. Der Rheumatologe kann dementsprechend auch viele Werte testen, die z.B. ein HA nicht kann. Also würde es Sinn machen, sich mal bei einem solchem Facharzt vorzustellen, aber leider dauern Termine lange. Vllt. kann dich der HA auch mal in die Ambulanz einer Rheumaklinik überweisen. Das könnte vieleicht schneller gehen.

    Guten Tag,


    also folgendes: Meine Tante hat mir einen ernstzunehmenden Allgemeinmediziner kontaktiert, der ziemlich rational und wissenschaftlich agiert. Meine Tante ist seit 30 Jahren bei diesem Arzt und er hat sogar einmal das Leben meiner Oma gerettet. Vor allem als ich die gesamte Situation erklärt hatte dass sich die Ärzte gegenseitig schlecht machen, musste er lachen. Ich hab volles Vertrauen zu diesem Arzt. Er will bei mir demnächst eine große Blutuntersuchung durchführen , um wirklich festzustellen ob jetzt Borreliose zu 100% oder zu 0% vorliegt. Bei keinem Befund will er mich in eine neurologische Klinik in Püttlingen einweisen,da er in diesem Fall dann von einer Gefäß/NervenEntzündung ausgeht. Er will auch feststellen ob bei mir Rheuma vorhanden ist und falls nötig nochmal speziell zum Rheumatologen schicken. Kann der Allgemeinmediziner durch eine große "kostenfreie" Blutuntersuchung Rheuma bei mir feststellen?


    Nur kurz nebenbei mir schmerzt auch manchmal mein Geschlechtsorgan ( wie bei den Muskel und Gliederschmerzen halt, auch wenn es jetzt peinlich ist)


    Ich danke nochmals an alle die mir antworten schicken und auch Vorschläge geben , wie zum Beispiel Dino2000. Vielen dank Leute!


    Ich freue mich jederzeit über Antworten und Vorschläge! :)


    Mit freundlichen Grüßen,


    EgoZentro

    Ich versteh dein Mißtrauen gegenüber den Ärzten, denn was der Internist da mit dir veranstaltet hat, das war ja unterste Schublade. Deine Fragen kann man auch nicht so einfach beantworten, denn "Rheuma" kann od. darf sogar gar nicht von einem HA diagnostiziert werden, allerdings Verdachtsdiagnosen und dann Weiterleitung an Fachärtze od. Fachkliniken ist Usus. Oft kommt ja auch der erste Verdacht vom HA. Wenn du einen guten HA hast, der dir weiterhelfen will, so kann er zwar einige Untersuchungen machen, auch Standardwerte wie Rheumafaktoren und ANA od. evtl auch die ANCA (sehr sinnvoll bei Verdacht auf Gefäßerkrankung) abnehmen und auch die Entzündungswerte abnehmen. Aber das wars dann im großen Ganzen schon. Spezifische Werte gehören z.B. nicht in sein Budget und er könnte sie vielleicht auch gar nicht richtig deuten, spezifische Untersuchungen kann er auch nicht machen, weil er keine Geräte dazu hat usw. Es gibt so etwa 400 verschiedene Rheumaarten und einige haben gar keine spezifischen Werte, bei anderen Erkrankungen mit speziellen Werten,können die erst im späteren Verlauf positiv werden. Also auch schwierige Untersuchungen für die Rheumatologen. Neurologische Untersuchungen halte ich auch für sinnvoll. Ob man Borreliose zu 100% feststellen kann, oder zu 100% ausschließen kann, habe ich so meine Zweifel. Ich fände es besser bei diesen unterschiedlichen Symtomen in eine Uni- Klinik zu gehen, weil viele unterschiedliche Abteilungen unter einem Dach sind. Übrigens schauen Rheumatologen eigentlich immer, falls noch keine Diagnose vorliegt, nach den Borreliose-Werten.

    Guten Tag,


    Es ist lange her seitdem ich mich nicht gemeldet habe.


    Die Situation sieht folgendermaßen aus:


    Mein Hausarzt hatte mich für eine Woche in ein neurologisches Krankenhaus eingewiesen.


    Mir wurden mehrmals Blut entnommen und auf Entzündungen und desweiteren überprüft.


    Wirbelsäule wurde geröngt und man hat festgestellt dass die Halswirbelsäule irgendwie steil ist und die Wirbelsäule leicht gekrümmt, aber das wäre nicht die Ursache hat man gesagt. Im Blut wurde nichts gefunden auch bei der Nervenleitgeschwindigkeitsuntersuchung, wie auch im Ekg nichts auffälliges. Das Einzige was auffällt ist dass das Naseninnern viel zu dicht bebaut ist. Mein Blut wird zurzeit auf irgendeine Rheumaart überprüft. Bei der Nervwasserentnahme hat sich ergeben dass Kein MS und Neuroborreliose. Bis jetzt gab es keine Entzündungswerte. ANa und ANCA Werte folgen noch.


    Beschwerden sind weiterhin: Brennende Gelenkschmerzen, Zucken der Nerven am Kopf ( insbesondere hinter den Ohren Richtung Nacken), Taubheit, kribbeln und prickeln am Kopf. Manchmal Schmerz auf Schädeldecke. Herzklopfen. Drückendes Schmerzgefühl um die Augen und Nasenbereich. Auffällig für mich war es,dass die Schmerzen Lage bediengt sein können, also bei Bewegungen mehr weh tun und manchmal auch nicht. Ich hab auch so ein Bohrendes Gefühl hinter dem Nasenbereich. Im Kranknhaus am Abend darauf wo mir Nervwasser entnommen worden war hatte ich, wenn ich aufgestanden bin schreckliche Schmerzen zwischen die Augen, Nase und am Hinterkopf.Deshalb lag ich erst mal paar tage nur noch im Bett.


    Ich weiß nicht mehr weiter, ich vermute eine Art von Neuralgie, aber wie lässt sich sowas feststellen und wie kann es sein dass man nicht fündig wird?


    Ist das wirklich alles nur psychisch bedingt?


    Ich muss noch Echotest fürs Herz machen, eine Entspannungstherapie und Nasendusche wurde mir empfohlen.


    Bitte helft mir, wenn ihr wisst, was mit mir los ist.


    Ich bedanke mich schon mal im vorraus.