Chronische Borreliose nicht/ kaum heilbar?

    Stimmt es, dass chronische Borreliose, die man Jahrzehnte hat so gut wie nicht mehr


    heilen kann?:-o


    Bei meinem Freund (32) hat man endlich nach 13 Jahren herausgefunden, dass er Borrelios hat und keine psycho-somatischen Probleme. Er war immer wieder in X Krankenhäuser und Spezialisten, keiner hat es rausgefunden. Erst jetzt das Borreliose-Zentrum in Augsburg.


    Die schlagen Antibiotika-Therapie vor, aber fraglich, ob es helfen wird....dann hört man wieder, Antibiotika sei nicht gut......


    Mein Freund quält sich schon jahrelang damit durchs Leben, musste ne Ausbildung und Studium deshalb abbrechen, versucht es erneut.....doch die Begleiterscheinungen sind oft sehr heftig und oft immer da....


    -chron.Müdigkeit


    -Kopf wie Watte, wie auf Droge, duselig


    -alles dreht sich


    -schwindelig/schummrig


    -kaum Konzentration


    -Übelkeit, Verdauungsprobleme


    -bei Bewegung ist es schlimmer u vorm Essen


    -Wenn es ganz krass kommt, kommt dazu, dass er im Bett liegt, neber sich ist, kaum ansprechbar, zittert und total der Kopf zu ist wie auf Droge...war auch schon paar Mal dann im Krankenhaus...


    Und nun?


    ???


    -

  • 75 Antworten

    Puuhhhh das tut mir ja total Leid......nicht einfach diese Krankheit. Habe auch einem ausm Bekanntenkreis, der schon richtige Aussetzer hat %-|%-|


    Aber bevor Du uns um Rat fragst, was sagen die Ärzte, wies weiter geht?! Bekommt er jetzt ein Antibiotikum?

    Ja, wie es meist so ist, sagen Ärzte verschiedenes...der eine, man kann es mit Antibiotika probieren, der andere sagt, dann wird es stärker u schlimmer ausgeprägt usw...


    Heilpraktiker verschreiben einem auch X Mittelchen und ist am Ende schweineteuer....


    Selbst im Borreliose-Zentrum musste er teilweise Untersuchungen selbst zahlen, da dies auch erweiterte Tests in den Laboren bedürfe........


    Irgendwie nehmen es die Ärzte dennoch nicht so ernst, da man ja damit leben kann.


    Aber wie!:|N Allerdings kann dies die berufliche Zukunft ruinieren und auch Depressionen


    verursachen auf Dauer.....


    Aber da wir ja schon die 2 Klassen-Medizin haben, werden wohl er die Privt-Patienten besser und vor allem ausführlicher beraten u untersucht.....


    Mein Freund versucht halt jetzt im Dez. mit der Antibiotika-Behandlung, auch wenn er sich nicht sicher ist, ob es gut ist...............

    huhu, es gibt auch ein ganz gutes forum, da kann er sich informieren http://forum.bfbd.de/ wünsch ihm alles gute!

    Hallo Cosima86,


    die Symptome kamen eher schleichend und phasenweise....über viele Jahre hinweg...kam in Phasen, ging wieder, mal schlimmer, mal besser - bis es dann gar nicht mehr ganz weg ging...........


    Jetzt nach 7 Jahren schwankt es halt (die oben genannten Symtome) zwischen mittel und stark......


    Entdeckt hat die Borreliose ein Heilpraktiker, der auf Borreliose spezialisiert ist. Er macht ERWEITERTE Bluttests....


    Die Krankenhäuser, Hausärzte, Internisten und Neurologen haben dies nicht erkannt in den Bluttests, da die nur die einfachen Bluttests machen.


    Ausserdem ist es nicht einfach nachzuweisen und erst muss man wohl viele Bluttests und weitere Tests machen, bis es endlich mal anzeigt, dass es Borreliose ist....


    Denn es gibt so viele Krankheiten, die der Borreliose total ähneln.........

    Fortsetzung zu Cosima86:


    .....nach dem Heilpraktiker zeigt mein Freund die Werte im Borreliose-Zentrum in Augsburg. Sind bekannt und auch gut dort...der machte erneute und eigene Bluttests, da wurde die


    Borreliose auch angezeit und eine Antibiotika-Therapie vorgeschlagen...das will mein Freund auch machen, aber erst den Tee probieren, der hier vorgeschlagen wurde...


    denn bei der ANtibiotika-Therapie geht es einem auch erst schlechter und ist auch umstritten, ob es gut ist.....ausserdem macht mein Freund die Zweitausbildung und ist noch in der Probezeit, da möchte er nicht so oft fehlen.......

    hab mal ne frage dazu, sind die entzümdungsparameter im großen blutbild eigentlich bei borreliose auch erhöht?


    Bei mir wurde vor einem jahr mal nen test auf borreliose gemacht und der zeigte nur an dass im moment keine akute infektion da ist, ich aber antikörper im blut habe, also schon einmal mit den bakterien in kontakt gekommen bin.


    Kann es sein, dass ich immer noch trotzdem bakterien im körper habe, denn ich hatte letztens aus dem nichts ein kribbeln in armen und beinen und lymphknotenschwellungen bekommen, sowie schweißausbrüche. Dies ging nach 2 wochen wieder weg, nur das kribbeln hat eineinhalb monate angehalten und nun hab ich ein leichtes zittern in armen, beinen und händen.


    Kann das damit zusammenhängen?

    Die Entzündungsparameter waren in der Zeit also als ich das kribbeln und die lümphknotenschwellung hatte übrigens nicht erhöht.

    Hallo Daniel,


    bei meinem Freund sind die Entzündungsbarometer und Leberwerte erhöht. Aber ihm geht es nie wirklich gut....seit langem...


    Dieses Kribbeln hat er auch manchmal im Hinterkopf und Armen.....dann geht es ihm auch noch schlechter....


    ..und das Zittern nur, wenn es ihm total schlecht geht....


    Also es ist zwar möglich, dass es borreliose ist, muss aber nicht sein...bei Dir...


    Klar, die Bakterien können lang im Körper sein, aktiv und nicht aktiv....und jeder fühlt sich anders damit u manche ganz schlecht.....