Noch ein letzter Kommentar: Es gibt keine labordiagnostische Möglichkeit, eine Borreliose ganz sicher auszuschliessen. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kann man sie aber (wenn vorhanden ;-)) nachweisen. Die Antikörperspiegel in Blut und Liquor sind nicht miteinander vergleichbar. Deshalb macht eine LP sehr wohl Sinn. Es gibt einige B, die im Blut keine Auffälligkeiten zeigen, im Liquor aber schon. Ausserdem liefert eine LP auch bei negativer Serologie noch andere Werte, die Hinweis auf eine Infektion sein können.


    Das sind Fakten, daran gibt es nichts zu rütteln. Wers nicht glauben mag, glaubts eben nicht.

    war grade bei einem physiotherapeut der auch crania-sacral-osteopthie macht und der hat gesagt ich bin total verspannt beim 1. halswirbel- und schädelbasisbereich. jetzt blick´ ich überhaupt nicht mehr durch...


    lg stefanie

    Eine LP sehr wohl Sinn bei entsprechender Indikation, aber nicht einfach als Routinediagnostik bei einem Borrelioseverdacht. Selbst hochrangige Ärzte verbreiten oft die Meinung dass man eine Borreliose nur im Liquor nachweisen kann. Das ist völliger Unsinn, da dieses nur max. bei 5-10% der Borreliosefälle möglich ist nur wenn das ZNS akut befallen ist.


    Bei Befall von peripheren Nerven ist dieses genau so sinnlos wie bei den anderen Manifestationen. Das sind ebenfalls Fakten. Man muss jeden Einzelfall individuell betrachten und dann erst sorgfältig ! entscheiden welche die sinnvollste Diagnostik ist.


    Übrigens war Stefanie schon beim Zahnarzt mit Wurzelbehandlung, beim HNO, kein Befund und beim Neurologen, kein Befund !


    Von einem Neurologen sollte man ja eigentlich erwarten können, dass dieser eine evtl. vorhandene Facialisparese erkennen kann und die dafür nötige weitere Diagnostik und bei entsprechender Symptomatik eine LP veranlasst!


    Einen Patienten per Ferndiagnose im Internet sofort zur LP schicken ist nicht angebracht, es müssen schon konkrete Gründe vorliegen, welche nur nach sorgfältiger Anamnese durch den Arzt vor Ort entschieden werden können. Eine LP ist entgegen anderer Untersuchungen ein Eingriff der wegen möglicher Risken nicht umsonst erst nach sorgfältiger Aufklärung mit schriftlicher Einwilligung des Patienten durchgeführt werden darf.

    @ Stefanie

    Leider ist es bei vielen Beschwerden so, 3 Ärzte, 3 Meinungen oder oft nur völlige Ratlosigkeit.


    Bleibt wohl nichts anders übrig als weiterhin versuchen einen guten Arzt zu finden, der die Ursache feststellen kann.


    Wurde schon dein Blut auf evtl. entzündliche Werte getestet ?


    Hat die Ärztin welche Tetanus vermutet denn dieses näher untersucht?


    Allein bei einem solchen Verdacht müsste umgehend reagiert werden!


    Wenn du geimpft bist ist bei einer vollständige Grundimmunisierung eine Tetanus Erkrankung unwahrscheinlich.


    Wurde schon evtl. eine Kernspin Untersuchung des Schädels gemacht?


    Was sagt der Hausarzt welche weiteren Untersuchungen bzw. Facharzt nötig wären.


    Solange keine eindeutige Diagnose besteht kannst du nur versuchen die Beschwerden zu lindern, z.B. durch einen Physiotherapeut. Verspannungen im Halswirbel und Schädelbasisbereich könnten auch der Folge der Kiefersperre und –schmerzen sein.


    Welche Methode deine Beschwerden am besten lindert musst du wohl selbst herausfinden.


    Viel Glück bei der schwierigen Ursachensuche und alles Gute.

    danke!


    meine leukozyten sind ganz normal. auf tetanus wurde nnoch nicht untersucht, weil der HA meint, das "könne gar nicht sein, da ich geimpft bin..."


    kernpin nicht aber MRT. da is aber auch nix zu finden...


    ich war noch nicht beim HA aber der weiß irgendwie selber nicht, was wir machen sollten :-(


    habe ich das richtig verstanden?? die verspannungen KOMMEN von der kiefersperre od. umgekehrt???