• Corona, eine gehypde "Apokalypse"

    Ich will mal diesen Thread starten weil es mich Interessiert ob es außer mir noch andere Menschen im Forum gibt, welche ebenfalls denken dass die ganze Situation heißer gekocht wird, als sie gegessen wird. Ich sehe die derzeitige Entwicklung als sehr gefährlich an, nicht wegen Corona sondern wegen den Nachwirkungen die auf uns zukommen werden wenn diese…
  • 10 Antworten
    sugarlove schrieb:

    Im Bayern gilt es im öffentlichen und privaten Raum. Letztens erst war ein fetter Zeitungsartikel bei uns, weil einer ohne Maske abends allein durch die leere Stadt geradelt ist. Gott sei Dank haben die ihm erwischt und zu einer Strafe von 250€ verdonnert.

    Das Problem ist nicht seine Radtour. Masken entfalten bei (Fahrt-) Wind keine Wirkung. Da werden die Tröpfchen der Atemluft gleichermaßen verwirbelt wie ohne Maske. Aber er bleibt ja irgendwann stehlen, vielleicht, weil er einen alten Bekannten trifft, und dann wird es riskant ohne Maske.

    Sugalove,

    ihr seit alle in dem Mietvertrag aufgeführt?

    Frage mal anders herum? Der Staat will dir verbieten deine angemieteten Räumlichkeiten zu betreten? Dann bezahlst du Miete, aber kannst das Objekt nicht nutzen?

    Du hast die Pflicht dich um dein Tier zu kümmern.

    Ich würde es eher so sehen das ihr genug Abstand haltet. Die Räumlichkeiten groß genug sind.

    Das Leben in diesem Land wird allmählich unerträglich.Durch diese ganzen Regeln steigt doch kein Mensch mehr durch.

    • Neu
    Alfredo C. schrieb:

    Das Leben in diesem Land wird allmählich unerträglich.Durch diese ganzen Regeln steigt doch kein Mensch mehr durch.

    Dann muss mal halt notgedrungen den gesunden Menschenverstand einschalten, zumal es ja nicht nur in Deutschland so ist. Auch wir in Österreich haben seit heute wieder einen harten Lockdown mit einer 24-Stunden-Ausgangssperre. In der Presse und auf diversen Websites werden unterschiedliche Maßnahmen bzw. Regeln zu den Ausnahmen genannt.


    Wir halten es so, dass wir unsere Sozialkontakte auf das absolut notwendige Minimum reduzieren, ordentlichen Abstand einhalten (viel mehr als die bei uns geltenden 1 Meter) und überall, wo wir auf Nicht-Haushaltsmitglieder treffen, konsequent einen MNS tragen - auch im Freien. Lieber zu viel aufpassen als einmal zu wenig. Mehr können wir nicht tun. Ansonsten: Augen zu und durch ... ;-)


    In unserem kleinen Dorf gibt es mittlerweile 26 registrierte Infizierte mit Symptomen (andere werden erst gar nicht getestet), und es werden täglich mehr. Und das alles hatte seinen Ursprung vor gut zwei Wochen im Rahmen einer großen Geburtstagsfeier in unserer Straße. Zunächst gab es nur 2 Infizierte (die Gastgeberin und noch eine weitere, nebenan wohnende Person).


    all

    Was die vorgenannte Reitanlage betrifft, sehe ich es ähnlich: Ein Pferd benötigt selbstverständlich Futter, Pflege, Zuwendung und Bewegung. Notfalls könnte man die Nutzung der Anlage ja zeitlich staffeln, so dass sich immer nur eine sehr begrenzte Anzahl an Leuten in der Anlage aufhält. Solange ein Ausreiten immer nur zu zweit und mit Abstand voneinander stattfindet, kann ich mir nicht vorstellen, dass man damit gegen irgendwelche Regeln verstößt.

    • Neu
    Timbatuku schrieb:

    Es kann ja nicht sein, dass in der ganzen Fußgängerzone nur Leute aus zwei Haushalten rein dürfen und der nächste erst rein darf, wenn von den anderen einer nach Hause gegangen ist.

    na das natürlich nicht, aber es stehen oft mehrer zusammen und junge Leute ...die sind nicht alle aus nur zwei Haushalten.

    • Neu

    Den gesunden Menschenverstand habe ich seit März diesen Jahres ununterbrochen eingeschaltet.Bisher hat's mich nicht erwischt und auch keinen aus meinem persönlichen Umfeld.

    • Neu
    Timbatuku schrieb:

    Ich konnte auf die Schnelle nicht recherchieren, was genau unter "gemeinsamer Aufenthalt" zu verstehen ist.

    In einer normalen Vorstadtsiedlung hat man aufgrund der kleinen Grundstücke doch gar nicht die Möglichkeit, z.B. 100 m zum Nachbarn einzuhalten. Meist sind die Grundstücke derart klein, dass sich zwei Nachbarn in deren Garten zwangsläufig auf 5-10 m nähern, sobald sie sich vor die Terrassentür begeben. Ich glaube nicht, dass so etwas als "gemeinsamer Aufenthalt" gezählt wird. Dasselbe gilt auch für Balkone in Mehrfamilienhäusern. Es wäre absurd, dürfte Person A nicht auf ihren Balkon gehen, weil sich die nebenan, darunter oder darüber wohnenden Personen B, C und D gerade draußen aufhalten.

    • Neu
    Alfredo C. schrieb:

    Das Leben in diesem Land wird allmählich unerträglich.Durch diese ganzen Regeln steigt doch kein Mensch mehr durch.

    schwache Ausrede, einfach bei google Verordnung und dein Bundesland eingeben ..da hat man es auf einen Blick.... mit dem INternet können doch alle umgehen.

    • Neu
    Alfredo C. schrieb:

    Den gesunden Menschenverstand habe ich seit März diesen Jahres ununterbrochen eingeschaltet.Bisher hat's mich nicht erwischt und auch keinen aus meinem persönlichen Umfeld.

    Eben! Leider gilt das für zu viele andere nicht. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es einige, die alle Maßnahmen für vollkommen überzogen halten. Einen dieser Kandidaten hatte es vor einer Woche so schwer erwischt, dass er nun im Spital liegt - zum Glück nicht auf der ITS. Ich denke, er wird seine Meinung überdenken.

    • Neu
    Timbatuku schrieb:

    Im Fall von wintersonnes Reitgelände,

    oh so schnell bin ich zu Pferden und Reitgelände , sicher samt Stall gekommen ...toll:)=Danke@:)

    • Neu
    wintersonne 01 schrieb:

    oh so schnell bin ich zu Pferden und Reitgelände , sicher samt Stall gekommen

    Herzlichen Glückwunsch!!! *:)@:);-D

    • Neu
    sugarlove schrieb:

    Oder bei mir zuhause, da kann Kind 1 ja nicht Freund 1 einladen und Kind 2 Freund 2, will sie eh in unterschiedlichen Zimmern sind.

    ja offiziell ist das nicht ...und jetzt darf sogar immer nur das gleiche Knd eingeladen werden, doof wenn sie sich mal verzanken.

    • Neu

    Auch wir dürfen nur einen einzigen aushäusigen Kontakt pflegen. Das kontrolliert aber doch niemand. Deshalb würde ich mir darum keinen Kopf machen. Ist immer nur ein fremdes Kind im Haushalt, kann ich mir kaum vorstellen, dass dies sträflich oder gefährlich sein sollte. Ist heute meine Freundin bei mir und in ein paar Tagen ein Freund meines Mannes, machen wir uns wenig Sorgen. Sicher, wenn es blöd kommt, kann man sich auch dabei anstecken. 100%ig ausschließen kann man eine Infektion nur dann, wenn man als Eremit und Selbstversorger irgendwo in der Pampas lebt.

    • Neu
    Monsti schrieb:

    Ein Pferd benötigt selbstverständlich Futter, Pflege, Zuwendung und Bewegung. Notfalls könnte man die Nutzung der Anlage ja zeitlich staffeln, so dass sich immer nur eine sehr begrenzte Anzahl an Leuten in der Anlage aufhält.

    Wo haben wir es jetzt geregelt. Mit einer zeitlichen Staffel.


    Leider müssen wir dadurch, dass wir unser Hobby aufgrund des Tierschutzes noch ausüben dürfen derzeit mit Neid, Missgunst und Denunziantentum rechnen. Ob sinnvoll oder nicht, wir beschränken uns jetzt auf 2 Haushalte im gesamten Gelände.


    Ansonsten haben wir alles gesichert und überlegen derzeit sogar ein Kamerasystem anzuschaffen. Keine 100 km weiter wurden Pferden auf der Koppel die Augen ausgestochen. Ob Tierhasser, Pferderipper, oder von Neid zerfressener Mensch, einfach nur krank diese Welt...

    • Neu
    nanchen schrieb:

    Sugalove,

    ihr seit alle in dem Mietvertrag aufgeführt?

    Frage mal anders herum? Der Staat will dir verbieten deine angemieteten Räumlichkeiten zu betreten? Dann bezahlst du Miete, aber kannst das Objekt nicht nutzen?

    Du hast die Pflicht dich um dein Tier zu kümmern.

    Ich würde es eher so sehen das ihr genug Abstand haltet. Die Räumlichkeiten groß genug sind.

    Ja, wir sind alle im Mietvertrag aufgeführt. Also die 6 Pferdebesitzer. Hinzu kommen insgesamt 3 Reitbeteiligungen die sich im Auftrag stundenweise um die Pferde kümmern und gelegentlich Lebensgefährten. Ansonsten ist der Hof aktuell für sämtliche Personen gesperrt.


    Durch die geringe Gesamtanzahl an Leuten kommen wir mit der zeitlichen Staffelung schon irgendwie hin. Möglicherweise gilt das Ganze auch nicht als "gemeinsamer Aufenthalt im privaten Raum". Ich habe das so im Detail nach wie vor nicht verstanden.


    Im ersten Lockdown im April hatten wir die 1 Personen-Regel (zudem nur 1 Person am Tag pro Pferd). Das war schon wirklich nervig, da mein Pferd krank ist und jeden Tag bewegt werden muss und mein Lebensgefährte mir bei der Arbeit im Stall nicht helfen durfte. Aber wir hatten Glück. Einige Pensionsställe in Deutschland hatten 30 Minuten-Slots für die Pferdebesitzer (Vollpension) oder gar ein Verbot des Betretens (zum Schutz der Angestellten und wegen "Schließung aller Sportstätten"). (Wie sich im Nachhinein herausstellte überflüssigerweise, aber wenn einer die Regeln falsch interpretiert, ziehen viele nach)