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    schlimmer als Obama wird ers wohl kaum noch machen können.

    Auch ein Obama kann nicht gegen die Eliten, gegen den Finanzadel regieren. Diese sind es, die die tiefe Spaltung der Nation zum eigenen Vorteil aufrecht erhalten.

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    Nur weil die Medien ihn schlecht reden, heisst das nicht, dass er es auch schlecht machen wird.... das weiss ja im Vorfeld jetzt noch niemand.

    Zunächst verkündet Trump seine Ziele selbst lautstark. Da etwas schlechter zu machen ist unnötig. Wenn er hält, was er verspricht, versinkt das Land in eine zweite McCarthy-Ära, also in ein Klima von Verdächtigungen, Verschwörungen, Ausgrenzungen. Er repräsentiert das weiße Amerika, vornehmlich ältere Männer, die dem Rest des Volkes - und dem Rest der Welt - zeigen wollen, was eine Harke ist. Sogar seine eigene Partei bekämpft ihn. Auf dem Parteitag kam es heute zum Eklat.

    Beide sind furchbar. Ich finde aber Trump wäre die weniger schlechte Wahl.


    - Auf der einen Seite haben wir die Klinten. Der trieft die absolute Zugehörigkeit zum Establishment aus jeder Pore, sie ist eine hinterhältige Kriegstreiberin und versteht es meisterlich Fäden zu ziehen und ggf. eiskalt abzuschneiden. Das macht sie unberechenbar und unkalkulierbar. Eine Vollblutpolitikerin und das ist kein Kompliment. Mehr Machtgeilheit wäre kaum denkbar. Sie redet dem Wahlvieh nach dem Mund. Ihr geht es nicht um ein Volk, ihr geht es um persönliche Macht, sie träumt davon Merkel 2.0 zu werden.


    - Auf der anderen Seite haben wir Trambb. Jemandem dem sein Reichtum in den Schoß gefallen ist. Der sich noch nie was erarbeiten musste. Er ist deutlich berechenbarer. Er strebt nicht nach der Macht. Er hat sie schon. Er macht Krawall. Und zwar nicht weil er zu doof ist es anders hin zu bekommen, sondern weil er sich absichtlich dieses Outlaw-Image geben will. Er will anecken, er will auffallen. Er schwingt Propaganda-Reden wie ein ganz großer. Das da nicht viel bis gar kein Inhalt drin ist stört den Durchschnittsamerikaner nicht. Denn der ist deutlich dümmer als er. Er repräsentiert den alten jungen Wilden. Die weiße Oberschicht, die sich endlich auch wieder was gönnen möchte, die nicht immer als Buhmann und Zahlmeister herhalten will.


    Trump ist mir deutlich sympatischer. Er ist sehr viel mehr ein "Mann aus dem Volk". Während die Clinton aus genau der unnahbaren Oberschicht stammt die die eigentliche, verschworene Machtelite darstellt.


    Ich hoffe auf einen Wahlsieg von Trump, bin mir aber ziemlich sicher das die wahre Elite ihre Kandidatin durchdrücken wird.

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    Auch ein Obama kann nicht gegen die Eliten, gegen den Finanzadel regieren.

    Natürlich. Aber wenn er könnte, würde er, der Gute o:) Wenn du so argumentierst, ist es auch scheißegal ob es Trump oder Clinton wird, oder sind die plötzlich weniger den Eliten und dem Finanzadel unterlegen?

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    Hihi...wir Ösis dann am 2.Oktober.....


    Wie gesagt: Pest gegen Colera....schon wieder.... ]:D


    Lieselotte40

    Achja. Ja. Bin froh, dass ich als Exildeutsche hier nicht wählen darf bzw muss. Ich hoffe inständig, dass VdB auch beim zweiten Mal das Rennen macht. Aber auch nur, weil ich einen blauen Bundespräsidenten unsympathisch und unerträglich finde :-/


    Die meisten Menschen in meinem Umfeld sehen das ähnlich. Und ich glaube, dass sehr viele sehr wahlmüde sind. Und ich kann es ihnen nicht verdenken...

    Jetzt geht mir ein Licht auf. Trump braucht überhaupt keine politische Expertise, der rockt das Ding mit seinem Unternehmerego. Damit spart er sich sämtliche politische Attitüde, die es eh nicht braucht, weil vergeblich, denn regieren tut allein das Kapital. Politiker sind im Grunde nur bessere Marionetten des Systems. o:)

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    Na, vielleicht stehen wir Deutsche ja nächstes Jahr vor der gleichen Qual der Wahl. :=o

    Nein, da ist eine Wahl, das Ergebnis steht doch jetzt schon fest! Oder wer will der Mutti gefährlich werden?


    Der Gabriel (früher waren Dick & Doof mal zwei), der keine Ahnung von gar nichts hat und sich von Putzfrauen abwatschen lässt ohne es zu merken?


    Die AFD, die gerade den Weg der Piraten geht und sich selber innerlich zerlegt? Die gut angefangen hat und mit Pauken und Trompeten unter gehen wird weil die Realos raus und nur die Wadenbeißer übrig sind?


    Die Grünen Spießer und Verbieter, die ihre Kinder weiter geschickt haben als ihre Väter je gekommen sind? Die ein leichtes Imageproblem bezügl. Drogenkonsum und Pädophilie haben und von nachhaltiger Realpolitik keinen Schimmer haben obwohl nachhaltig doch schon im Namen steht?


    Die Linken, die ebenso genial wie dämlich sind und mit denen keiner im Sandkasten der Politik spielen will?


    Die FDP, die nicht begreift das neoliberale Politik des Übels Wurzel ist, die aber nicht über ihren Schatten springen kann und will weil nicht sein kann was nicht sein darf? Und so viele Hoteliers gibt es nicht.


    Die NPD, die aus völligen Hohlbratzen besteht und ich deshalb gar nicht nachvollziehen kann warum man die Partei unbedingt verbieten möchte. Diese intelligenzfernen Vollpfosten muss doch niemand ernst nehmen. Und manchmal habe ich das Gefühl das wollen sie auch nicht.


    Das Problem ist im Grunde ganz einfach. Die Politik wird immer linker während das Volk immer weiter nach rechts abwandert. So schaffen es die Parteien nicht Wähler zu gewinnen...