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    Donald Trump ist keine Alternative. Was er fordert wie eine Mauer zu Mexiko ist astreiner rechter Populismus. Denn in den USA ist es nicht anders wie hier auch: Die Immigranten machen die Arbeit für die sich der Rest zu schade ist. Ich wage mal zu behaupten, das die Amerikaner garantiert nicht die Jobs machen wollen welche die Mexikaner erledigen...

    Du hast Trump nicht verstanden! Migranten sind durchaus willkommen, solange sie aber legal einreisen. Migranten die sich legal in den USA aufhalten, durfen auch gerne bleiben. Die Mauer soll die illegalen Migranten daran hindern in die USA einzureisen und dort in illegalen Beschäftigungsverhältnissen zu Arbeiten (Schwarzarbeit).


    Die Mauer als solches existiert teilweise schon. USA hat teilweise schon eine Mauer errichtet, auch der Kriminalität wegen (Drogenschmuggel, Menschenhandel); nur sind hat große Teil der Grenze immer noch frei passierbar, wobei frei passierbar bedeutet, dass man sich durch die Wüste schlagen muss und selbst diese wird von Grenzschützern bewacht.

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    Du hast Trump nicht verstanden! Migranten sind durchaus willkommen, solange sie aber legal einreisen. Migranten die sich legal in den USA aufhalten, durfen auch gerne bleiben. Die Mauer soll die illegalen Migranten daran hindern in die USA einzureisen und dort in illegalen Beschäftigungsverhältnissen zu Arbeiten (Schwarzarbeit).

    Schwarzarbeit wird es immer geben, da ändert eine Mauer gar nichts. Das ist meiner Ansicht Müll mit dem man Wähler ködert.

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    Die Mauer als solches existiert teilweise schon. USA hat teilweise schon eine Mauer errichtet, auch der Kriminalität wegen (Drogenschmuggel, Menschenhandel); nur sind hat große Teil der Grenze immer noch frei passierbar, wobei frei passierbar bedeutet, dass man sich durch die Wüste schlagen muss und selbst diese wird von Grenzschützern bewacht.

    Ja wie, haben die USA nun eine Mauer zu Mexiko oder nicht ? Warum will Trump dann eine bauen wenn sie schon da ist ? Trump macht es wie Netanjahu: Der hat Israel auch eingemauert aber so wirklich friedlicher ist es nicht unbedingt geworden...

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    Schwarzarbeit wird es immer geben, da ändert eine Mauer gar nichts. Das ist meiner Ansicht Müll mit dem man Wähler ködert.

    Ja, aber die Wähler wollen, dass dort etwas passiert, insbesondere wenn die Wirtschaftslage schwierig ist. Das Thema ist eigentlich ein alter Hut und hat schon 1992 im Wahlkampf eine wichtige Rolle gespielt. Ironischerweise hat Bill Clinton damals damit Wahlkampf gemacht, die Grenzsicherung weiter auszubauen!

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    Ja wie, haben die USA nun eine Mauer zu Mexiko oder nicht ? Warum will Trump dann eine bauen wenn sie schon da ist ? Trump macht es wie Netanjahu: Der hat Israel auch eingemauert aber so wirklich friedlicher ist es nicht unbedingt geworden...

    Die USA betreibt seit Jahren verstärkte Grenzsicherung und dazu gehören auch Mauern. Mauern gibt es also, aber nicht entlang der gesamten Grenze. Trump will eine durchgängige Mauer, die gleichzeitig besser befestigt und vorallem auch höher ist. Ob das am illegalen Grenzübertritt etwas ändern wird...schwer zu sagen. Die Situation mit Israel oder gar dem innerdeutschen Mauerbau zu vergleichen ist irrsinnig.

    Finde die Thematik wird wieder übertrieben heiß aufgekocht.


    Falls Trump gewählt wird ist er keinesfalls ein Diktator und kann schalten und walten wie er will. Trump ist halt nen harter Hund und hat so diese "Kopf durch die Wand, wenn dein Kopf zu schwach ist haste pech gehabt, geh nach Hause!" Mentalität.


    Ich seh das gar nicht so negativ.


    Die Welt hat zwei Bush's überlebt, wir haben die Merkel überlebt .. Wird schon alles ;-D

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    Ja, aber die Wähler wollen, dass dort etwas passiert, insbesondere wenn die Wirtschaftslage schwierig ist. Das Thema ist eigentlich ein alter Hut und hat schon 1992 im Wahlkampf eine wichtige Rolle gespielt.

    Für die schwierige Wirtschaftslage ist in den USA aber sicher nicht die Schwarzarbeit alleine verantwortlich.

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    Die Situation mit Israel oder gar dem innerdeutschen Mauerbau zu vergleichen ist irrsinnig.

    Jemand der Mauern bauen will, da fällt der Vergleich zwangsläufig darauf. Das bedeutet dann, das Donald Trump da er eine durchgezogene Mauer befürwortet, erstmal alle Mexikaner als Kriminelle generalisiert. Sorry, aber so stellt sich das für mich dar.

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    Jemand der Mauern bauen will, da fällt der Vergleich zwangsläufig darauf. Das bedeutet dann, das Donald Trump da er eine durchgezogene Mauer befürwortet, erstmal alle Mexikaner als Kriminelle generalisiert. Sorry, aber so stellt sich das für mich dar.

    Du verstehst es immer noch nicht! Jeder Mexikaner der über eine durchgezogene Mauer hüpft ist ein Krimineller, weil er die Grenze illegal überschritten hat. Wo ist das Problem legal in die USA einzureisen? Du schwimmst doch auch nicht durch den Atlantik, wenn du in die USA willst. Das ist doch keine Generalisierung, zumal die Grenze komplett geschlossen ist, sondern genügend legale Grenzübergänge existieren, wo die USA auch die Möglichkeit die Personen zu kontrollieren. Es wird immer noch nicht verstanden, dass es primär um Grenzsicherungen geht und da sollte man sich mal fragen, warum manche Menschen nicht legal in die USA einreisen, sondern illegal?!

    Blade


    Nun, sie reisen nicht legal ein weil sie das nicht dürfen, keine Visa bekommen und schon gar keine GreenCard. Deshalb kommen sie illegal, denn zu Hause lautet die Wahl: Hunger oder Bandenkriminalität. Und die kommen auch trotz der ganzen Toten auf der Strecke, die kommen garantiert auch noch wenn sie schwimmen müssen. Alles was eine weitere Grenzsicherung bringt ist Geld für Schlepper und mehr Tote. Die kommen ja nicht weil sie sich mal umschauen wollen.


    Fraglich ist, wie die USA ihre Wirtschaft ohne all diese illegalen Migranten betreiben wollen, die stellen ja nicht umsonst die Basis. Wäre ja nicht so das man von diesen Löhnen auch nur ansatzweise vernünftig leben könnte. Das ist wie mit der Spargelernte und Altenpflege in Deutschland. Wäre nicht so, dass da keine Stellen frei wären, sie will nur hier im Land keiner haben, auf verdammt guten Gründen.


    Mir ist klar wie fremd sich politische Klasse und normaler Mittelstand in den Staaten sind, aber Trump suggeriert ja auch nur Nähe ohne das da welche wäre. Immerhin hat er selbst zu beschissensten Konditionen und auch im billig-Ausland produzieren lassen, wäre also nicht so, dass er da der Held der armen Leute wäre.


    Wenn er da was tun wollte bräuchte es einen strikt durchgesetzen Mindestlohn und dann muss ihm noch was einfallen damit er und seine Kollegen dann nicht einfach ins Ausland abwandern. Für Vorschläge wären zahlreiche Industrienationen sehr dankbar...


    Die Kohle ist doch auch so ein populistischer Scheißdreck. Wieso sind die denn zu? Doch nicht weil irgendwer die Leute ärgern will sondern weil sie das einfach nicht mehr rentiert. Kann man wieder aufmachen, wird halt rote Zahlen schreiben, Umwelt sinnfrei zerstören und am Ende ist weniger Geld da als vorher, aber dafür ein Berg Kohle der so in der Gegend rumliegt weil ihn keiner kauft.


    Ich glaube nicht das den Leuten bewusst ist das sie belogen werden oder besser, in welchem Ausmaß der Mann sie belügt. Das Bildungssystem in den USA ist nicht so berauschend und ich weiß das die Leute zu tiefst an das geglaubt haben was Cruz von sich gegeben hat und das war nicht weniger hanebüchen.


    Mir ist auch nicht klar wie die Amerikaner aus der Misere aussteigen sollen. Ihr System sorgt dafür das nur reiche Leute regieren und so wird immer nur Politik für Reiche gemacht. Die stellen halt eine Minderheit und damit spaltet das System das Land von ganz alleine. Die bräuchten schon grundlegende Reformen und sollten dabei gleich auch noch aus unseren Fehlern lernen, mehr Parteien alleine und andere Finanzierung des Wahlkampfes lösen das Problem nämlich offensichtlich auch nicht vollständig.

    @ Anonymus

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    Donald Trump ist keine Alternative.

    Klar ist er eine Alternative zu Barack Obama und Hillary Clinton, weil er eine andere Politik als diese beiden betreibt. Und genau das ist ja auch der Sinn einer Alternative. Deshalb ist Deine oben zitierte Aussage unsinnig.

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    Was er fordert wie eine Mauer zu Mexiko ist astreiner rechter Populismus.

    Es gibt bereits einen Zaun an der Grenze zwischen USA und Mexiko. Trump will ihn offensichtlich durch eine Mauer ersetzen. Das bleibt auch nicht aus, wenn ein Land mit hohem Wohlstand an ein Land mit geringem Wohlstand grenzt. Die einzige Möglichkeit, das Problem dauerhaft zu lösen, besteht darin, den Wohlstand in Mexiko stark zu erhöhen. Und das ist die Aufgabe der mexikanischen Regierung.

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    Denn in den USA ist es nicht anders wie hier auch: Die Immigranten machen die Arbeit für die sich der Rest zu schade ist. Ich wage mal zu behaupten, das die Amerikaner garantiert nicht die Jobs machen wollen welche die Mexikaner erledigen...

    Da ist was dran. Jedoch hat Donald Trump immer gesagt, wir machen eine schöne Tür in die Mauer. Dann können Immigranten kommen – aber bitteschön legal! Es geht ihm also lediglich darum, die illegale Einwanderung aus Mexiko in die USA zu unterbinden; und seine Grenzen zu kontrollieren und zu entscheiden, wer rein darf und wer nicht, ist das gute Recht eines jeden souveränen Staates.

    Zitat

    Macht Trump dann auch Außenpolitik wie George Bush ? Instabilität und Terror im Nahen Osten; Groß angelegte Überwachung Marke NSA ?

    Garantiert nicht! George Bush ist ein Interventionist; Donald Trump ist dagegen ein Non-Interventionist. Mit ihm als Präsident hätte es die erwähnten Probleme im Nahen Osten nicht gegeben.

    @ Wälti

    Zitat

    in einem Land wie diesem, das über endlose Jahrzehnte unter einem Mauerbau gelitten hat, gibt es Menschen, die defintiv einer Mauer noch das Wort reden? Ich begreife manchmal die Welt nicht mehr.

    Das liegt ganz offensichtlich daran, daß Du zu reflexartig reagierst nach dem Motto: "Mauer? Das ist Mist! Das ist das gleiche wie die frühere Mauer in Berlin und wie die Sperranlagen an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze!"


    Wenn Du stattdessen mal vorher ein bißchen innehalten würdest und dann auch mal nachdenken würdest, könntest Du ohne weiteres von selbst darauf kommen, wo hier die Unterschiede sind:


    1.) Die Sperranlagen haben Deutschland geteilt und die Mauer Berlin. Werden etwa durch die Mauer an der mexikanischen Grenze (wo übrigens heute schon ein Zaun ist) die USA geteilt? Oder wird etwa die US-Hauptstadt Washington durch eine Mauer geteilt? – Nein, ganz offensichtlich nicht!


    Die Mauer soll an der Grenze zweier souveräner Staaten verlaufen und nicht ein Land in zwei Hälften teilen.


    Das ist der erste Unterschied.


    2.) Die Sperranlagen an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und die Berliner Mauer sollten die DDR-Bürger an der Flucht hindern (was ja auch weitestgehend funktioniert hat), wodurch die Menschen in der DDR eingesperrt wurden. Dagegen soll die Mauer an der mexikanischen Grenze die Bürger der USA vor zuviel Einwanderung und vor den Kriminellen unter den Einwanderern schützen.


    DDR-Mauer: Die Bürger wurden eingesperrt.


    Trump-Mauer: Die Bürger werden geschützt.


    Das ist der zweite Unterschied.


    3.) Trump will wesentlich mehr Menschen von Mexiko in die USA einreisen lassen, als umgekehrt die DDR Menschen in die BRD hat ausreisen lassen.


    Das ist der dritte Unterschied.


    Noch Fragen?

    Ich bin neu in der Diskussion und habe nicht alles gelesen. Ich finde es beunruhigend, dass das Wahlsystem in den USA so angelegt ist, dass ein Kandidat trotz weniger Stimmen gewinnen kann, sowie als Al Gore ergangen ist. Denn obwohl wir zumeist liberalen Deutschen Trump unerträglich und lächerlich finden, ist die Meinung der Amerikaner, wer Präsident werden sollte wohl ziemlich ausgewogen. Das könnte ein sehr knappes Ergebnis werden. Ich bete, das Hillary Clinton siegen wird.


    Nach neuesten Berichten, soll Trump demnächst gemäßigtere Töne anschlagen und sein Image ändern. Er hält sein Fähnchen nach dem Wind und würde alles sagen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin sehr neugierig, wie das von der Bevölkerung aufgenommen wird.

    Zitat

    Ich bete, das Hillary Clinton siegen wird.

    Ich bete mit! o:)


    Auf mich wirkt Trump wie ein unerträgliches Großmaul und lächerlich, ja der Begriff triffts irgendwie. Hat Trump Klasse? Doch eher nicht, oder?

    Zitat

    Hat Trump Klasse?

    Er beleidigt und beschimpft Leute auf übelste und peinlichste Weise. Ich erinnere an seinen Kommentar zu der Journalistin, die ihn mit unangenehmen Fragen konfrontiert hatte, sie würde aus den Augen bluten und auch sonstwo noch raus. Hinterher hat er behauptet, er hätte damit ihre Nase gemeint. Nee, ist klar. War natürlich keine sexistische Anspielung, sie hätte wohl ihre Tage gehabt. Einfach nur widerlich. Kann man sich vorstellen, dass so jemand Präsident wird?!

    @ danae87

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    Nun, sie reisen nicht legal ein weil sie das nicht dürfen, keine Visa bekommen und schon gar keine GreenCard. Deshalb kommen sie illegal, denn zu Hause lautet die Wahl: Hunger oder Bandenkriminalität. Und die kommen auch trotz der ganzen Toten auf der Strecke, die kommen garantiert auch noch wenn sie schwimmen müssen. Alles was eine weitere Grenzsicherung bringt ist Geld für Schlepper und mehr Tote. Die kommen ja nicht weil sie sich mal umschauen wollen.

    Natürlich kommen sie, weil sie ein besseres Leben für sich und ihre Kinder haben wollen und ich finde, dass das ein durchaus guter Grund ist. Aber die Realität ist doch eine andere, weil ein besseres Leben nicht unbedingt hinter der Grenze auf sie wartet. Diese Menschen haben keine Rechtssicherheit, weil sie jederzeit ausgewiesen können und schon jetzt werden etwa jedes Jahr 400'000 Menschen zurückgeschickt. Schlimmer aber ist, dass sie keinen Schutz geniessen und damit genauso Bandenkriminalität ausgesetzt sind, wie in ihren Heimatländern. Was macht die illegale Einwanderin, wenn sie zur Prostitution gezwungen wird? Bestimmt nicht zur Polizei gehen, weil sie damit ihre eigene Abschiebung bewirkt.

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    Fraglich ist, wie die USA ihre Wirtschaft ohne all diese illegalen Migranten betreiben wollen, die stellen ja nicht umsonst die Basis. Wäre ja nicht so das man von diesen Löhnen auch nur ansatzweise vernünftig leben könnte. Das ist wie mit der Spargelernte und Altenpflege in Deutschland. Wäre nicht so, dass da keine Stellen frei wären, sie will nur hier im Land keiner haben, auf verdammt guten Gründen.

    Nein, dass sehe ich nicht so. Die illegalen Migranten konkurrieren direkt mit den armen und schlecht ausgebildeten Menschen; historisch bedingt wird diese Position hauptsächlich von der afroamerikanischen Bevölkerung besetzt. Illegale haben oft keine Wahl und müssen zu schlechteren Konditionen arbeiten und drücken somit das gesamten Lohngefüge. Die Folge ist, dass die Armen noch ärmer werden und in Fall der USA bedeutet dies gleichzeitig verstärkte Rassenunruhen, weil es eben selektiv eine bestimmte Gruppe trifft.

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    Mir ist auch nicht klar wie die Amerikaner aus der Misere aussteigen sollen. Ihr System sorgt dafür das nur reiche Leute regieren und so wird immer nur Politik für Reiche gemacht. Die stellen halt eine Minderheit und damit spaltet das System das Land von ganz alleine. Die bräuchten schon grundlegende Reformen und sollten dabei gleich auch noch aus unseren Fehlern lernen, mehr Parteien alleine und andere Finanzierung des Wahlkampfes lösen das Problem nämlich offensichtlich auch nicht vollständig.

    Sanders wäre die wohl beste Antwort auf die vielen sozialen und innenpolitischen Fragen gewesen und er ist ja auch weit gekommen. Ich sehe deshalb durchaus Chancen, dass es in der Zukunft einen Präsidenten gibt, der mehr soziale Werte vertritt und vorallem von der Idee wegkommt, dass es dem Land besser geht, wenn es den Reichen gut geht, weil die ihr Geld ausgeben und es bis zu den Armen durchsickert; das funktioniert wahrlich nicht.