Im zweiten Link klingt es wenigstens nicht mehr so, als würde ein Erstklässler sprechen. Ich finde, wenn er öffentlich spricht (nicht nur in diesem Fall), merkt man, was für ein Publikum ansprechen will. Das ist wie be den Werbeblöcken, die während einer Fernsehsendung ausgestrahlt werden: man kann sehen, welche Zielgruppe mehrheitlich zuschaut.

    zum thema trump und twittern:


    https://i.imgur.com/TnMAUQu.jpg

    @ enigmatic:

    Zitat

    Ah, wäre Puerto Rico eine Insel voller Supermodels, Golfplätze und Trump-Türmen wäre er sicher höchstpersonlich angereist und hätte Wasser abgepumpt und Strassen freigeräumt. Aber wen interessieren schon kleine Leute, die in außerdem nicht wiederwählen können ?

    ich habe erst gestern einen artikel verlinkt, in dem umfragen zitiert werden, nach denen auch eine mehrheit der amerikanischen bevölkerung erst dann hilfe für puerto rico befürwortet, wenn sie wissen, dass die puerto ricaner auch amerikanische staatsbürger sind. umkehrschluss: eine mehrheit derjenigen amis, die denken die puerto ricaner wären keine von ihnen, sind gegen hilfe für puerto rico.


    nicht gerade eine sympathische einstellung, aber so sind die amis halt. dass ihr präsident dementsprechend agiert, kann man gerne kritisieren. es aber so darzustellen als wäre trump das große scheußal weil er sich nicht um puerto rico kümmert während sein volk voller mitfühlender, solidarischer menschenfreunde ist, ist einfach unwahr. manchmal klingt das so als ob die breite masser der amis nur darauf wartet, dass ihr böser präsident die im wege stehenden regulierungen aufhebt so dass sie endlich puerto rico mit hilfslieferungen und aufräumtrupps überhäufen können. nur trifft das die wahrheit nicht sondern ist billige polemik.

    Zitat

    ich habe erst gestern einen artikel verlinkt, in dem umfragen zitiert werden, nach denen auch eine mehrheit der amerikanischen bevölkerung erst dann hilfe für puerto rico befürwortet, wenn sie wissen, dass die puerto ricaner auch amerikanische staatsbürger sind. umkehrschluss: eine mehrheit derjenigen amis, die denken die puerto ricaner wären keine von ihnen, sind gegen hilfe für puerto rico.


    nicht gerade eine sympathische einstellung, aber so sind die amis halt. dass ihr präsident dementsprechend agiert, kann man gerne kritisieren. es aber so darzustellen als wäre trump das große scheußal weil er sich nicht um puerto rico kümmert während sein volk voller mitfühlender, solidarischer menschenfreunde ist, ist einfach unwahr. manchmal klingt das so als ob die breite masser der amis nur darauf wartet, dass ihr böser präsident die im wege stehenden regulierungen aufhebt so dass sie endlich puerto rico mit hilfslieferungen und aufräumtrupps überhäufen können. nur trifft das die wahrheit nicht sondern ist billige polemik.

    Ähm, ja, ich hab ja auch nicht behauptet, dass das so wäre. Mir ist durchaus bewusst, dass der Großteil des Volkes da keinen feuchten Dreck drauf gibt. Muss es ja aber auch nicht, der Präsident kann/könnte Hilfe ja auch veranlassen, ohne dass das Volk da in überbordernder Weise dahintersteht.


    Ansonsten:

    Zitat

    ich habe erst gestern einen artikel verlinkt, in dem umfragen zitiert werden, nach denen auch eine mehrheit der amerikanischen bevölkerung erst dann hilfe für puerto rico befürwortet, wenn sie wissen, dass die puerto ricaner auch amerikanische staatsbürger sind. umkehrschluss: eine mehrheit derjenigen amis, die denken die puerto ricaner wären keine von ihnen, sind gegen hilfe für puerto rico.


    nicht gerade eine sympathische einstellung, aber so sind die amis halt. dass ihr präsident dementsprechend agiert, kann man gerne kritisieren. es aber so darzustellen als wäre trump das große scheußal weil er sich nicht um puerto rico kümmert während sein volk voller mitfühlender, solidarischer menschenfreunde ist, ist einfach unwahr. manchmal klingt das so als ob die breite masser der amis nur darauf wartet, dass ihr böser präsident die im wege stehenden regulierungen aufhebt so dass sie endlich puerto rico mit hilfslieferungen und aufräumtrupps überhäufen können. nur trifft das die wahrheit nicht sondern ist billige polemik.

    Zitat

    zum thema trump und twittern:


    https://i.imgur.com/TnMAUQu.jpg

    Ach, dazu braucht man nun wirklich keine Karikaturisten bemühen. Bitte sehr:


    Lass das den guten Mann mal selbst machen ]:D ]:D ]:D

    Zitat

    Ne ne, so will ich bitte nicht verstanden werden. Wären sie mitfühlend hätten sie ihn nicht gewählt.

    kann man so nicht sagen. man muss die wahl trumps immer im kontext der alternative 'clinton' sehen. dass die menschen trotz seiner bekannten und zahlreichen schwächen trump gewählt haben, heisst nicht, dass ihnen diese schwächen nicht bewusst wären oder egal wären.

    Zitat

    Politikern eines auswischen kommt vor humanitären Grundwerten.

    falsch. richtig wäre: eigeninteresse kommt vor humanitärer hilfe in fernen ländern.


    "america first".


    zu dieser deutung passt es auch, dass der prozentsatz, der hilfe für puerto rico befürwortet, deutlich in die höhe geht wenn man den befragten erklärt, dass die puerto ricaner amerikanische staatsbürger sind.

    Zitat

    "Auf Knopfdruck heulen" und "Unfähigkeit, Empathie und Mitgefühl zu zeigen und sich dementsprechend angemessen zu verhalten" sind aber nochmal zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Bei Obama hatte ich immer das Gefühl, das es inszenierte Emotionen waren. So als hätte er sich vor seinen tränenreichen Auftritten schon immer eine Dramaturgie ausgedacht und das dann entsprechend inszeniert. So wirkte es auf mich.


    Aber vielleicht täusche ich mich auch. Obama ist ja auch allgemein eher so ein "Softie"-Typ.


    Trump ist jedenfalls so wie er ist. Und er ist halt niemand, der auf der Bühne in Tränen ausbricht und einen auf emotionales Drama macht. Er hat sein Mitgefühl mit den Betroffenen geäussert und die richtigen Worte gefunden.

    Hat Obama nicht erst wieder vor ein paar Tagen geweint, weil seine Tochter ihr Studium in Harvard begonnen hat?


    Ob er nun ein Softie-Typ ist oder ob das inszenierte Emotionen sind, wird wohl nie abschließend geklärt werden. Dass Trump niemand ist, der öffentlich zu Weinen beginnt und dann auch noch Reden über die von ihm vergossenen Tränen hält, das war ja auch schon vor der Wahl klar.

    Wer auch immer aus welchen Gründen rumheult oder nicht, sei mal dahingestellt. Jedenfall hat der amerikanische Außenminister Tillerson seinen Chef als Deppen bezeichnet. Das obligatorische Dementi fühlt sich ausgesprochen schwach an. Ja, so ist es, die USA werden von einem Deppen regiert. Jetzt gibt es dafür sogar eine Quelle.