auch wenn hier manchmal das Verhalten von Trump beschönigt wird:


    Man kann - besser gesagt ich erwarte - doch von einer Führungspersönlichkeit, DER Führungspersönlichkeit des selbsternannten besten Staates der Welt, wohl mehr erwarten als nur die eigenen Interessen bzw. die einer deutlichen Minderheit (knapp 46% wählten Ihn) in den USA ohne jegliche "Soft Skills" zu vertreten. Da wird ja von jedem DAX CEO mehr erwartet.


    Jemand in solcher Position sollte doch vor allem einen Gesamtüberblick haben, Diplomatisch wohl bedacht agieren, Fingerspitzengefühl und Empathie besitzen und natürlich auch aber nicht um jeden Preis die Interessen der Wähler umsetzen. Ich erkenne hier nur eine Richtung bei ihm, und das kann man auch mit einem "so ist er/die Amis halt" beschönigen.

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    Jedenfall hat der amerikanische Außenminister Tillerson seinen Chef als Deppen bezeichnet. Das obligatorische Dementi fühlt sich ausgesprochen schwach an. Ja, so ist es, die USA werden von einem Deppen regiert. Jetzt gibt es dafür sogar eine Quelle.

    ja, schrecklich sowas. obama und clinton (als sie seine aussenministerin war) waren natürlich immer einer meinung und haben nie ein schlechtes wort übereinander verloren...


    dass es in einer administration mal zu streitigkeiten kommt und dabei auch mal ein wort wie "depp" fällt, ist völlig normal. nur kriegen wir es bei der trump-administration deutlicher mit.


    rex tillerson ist ohnehin eine fehlbesetzung auf seinem posten, hat bisher noch rein gar nichts zählbares geleistet. dass es im aussenministerium der US nicht so läuft, liegt auch, aber eben nicht ausschließlich an trump.


    überhaupt... dass trump ein unsensibler trampel ist, ist nun wirklich keine neuigkeit. dafür war obama ein linksintellektueller snob, bush junior war intellektuell sehr limitiert und teilweise die marionette seines stabs, bill clinton war ein weiberheld, der ständig mit dem schwanz gedacht hat, bush senior war das personifizierte mittelmaß, reagan war dement, carter war inkompetent, ford ebenso, nixon war paranoid und unmoralisch, johnson war ebenfalls unfähig, und kennedy war korrupt, untreu und schwer krank. der letzte amerikanische präsident, der keine schweren persönlichen defizite hatte, war wohl eisenhower.


    also tut mal nicht ständig so, als ob skandale und fehlverhalten im weißen haus eine erfindung trumps wären. vor allem wenn man bedenkt, dass es in früheren zeiten einfach nicht die möglichkeiten gab, mitzubekommen, was alles im weißen haus abgeht. %-|

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    Sollte einem zudenken geben hinsichtlich der Staaten, diese Aufzählung. 8-)

    liegt halt am wahlsystem, in dem die präsidentschaftswahl mehr ein popularitätswettbewerb ist denn eine auslese der am besten qualifizierten.

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    dafür war obama ein linksintellektueller snob, bush junior war intellektuell sehr limitiert und teilweise die marionette seines stabs, bill clinton war ein weiberheld, der ständig mit dem schwanz gedacht hat, bush senior war das personifizierte mittelmaß, reagan war dement, carter war inkompetent, ford ebenso, nixon war paranoid und unmoralisch, johnson war ebenfalls unfähig, und kennedy war korrupt, untreu und schwer krank.

    Lustigerweise trifft fast alles davon AUCH auf Trump zu ... neben seiner Empathielosigkeit und einem kompletten Mangel an Feingefühl, versteht sich 8-(

    also ein snob ist er nicht, mit dem schwanz denkt er auch eher nicht (dafür mit dem 'egozentrum'). eine marionette seiner berater ist er ebenfalls nicht, und paranoid wohl auch nicht. schwer krank scheint er auch nicht zu sein. lahmarschiges mittelmaß ist er ebenfalls nicht. du hast ein etwas seltsames verständnis des begriffs "fast alles".

    Die Definition von Snob kennste aber, oder ? Von Trumps hochgradig sexistischen Tendenzen und fast schon obsessiv-impulsiven Verhalten in Gegenwart hübscher Frauen hast du sicher auch schon mal gehört, auch wenn Trumpfans das gerne leugnen. Auch psychische Störungen sind Krankheiten. Bleiben von den von dir aufgezählten noch die Paranoia und das Mittelmaß. Trifft für mich die Definition von 'fast'.

    enigmatic1606

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    dafür war obama ein linksintellektueller snob, ...

    Lustigerweise trifft fast alles davon AUCH auf Trump zu ...

    Ein Snob sicher, aber das Adjektiv "linksintellektuell" auf Trump anzuwenden wäre eine Beleidigung aller Linksintellektuellen. ;-D ;-)

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    Ein Snob sicher, aber das Adjektiv "linksintellektuell" auf Trump anzuwenden wäre eine Beleidigung aller Linksintellektuellen. ;-D ;-)

    Wie gesagt, fast alles ;-) Davon abgesehen halte ich "Linksintellektuell" auch für ein sehr ... seltsames negatives Merkmal.

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    Mag sein. Ich finde halt persönlich, dass Obama nicht wirklich viel von einem Snob hat. Aber vielleicht ist das auch eine Frage des politischen Blickwinkels.

    Obama verkörpert eher das linksliberale Ostküsten-Establishments, das sich gegenüber dem "normalen Volk" in der weiten Mitte des Landes zwischen Boston und L.A. für moralisch überlegen hält.


    Trump finde ich als Person auch nicht gerade sympathisch. Egomanische Züge hat er auf jeden Fall und ich glaube auch nicht, dass er politisch von allem überzeugt ist, was er so sagt. Das ist sehr viel Opportunismus.


    George W. Bush wurde oft unterstellt "dumm" zu sein. Ich mochte seine einfache, bodenständige Art und das "Cowboy-Image". Genau der Typ Ami, mit dem man gerne mal einen Whiskey trinken oder Steaks essen möchte. ;-D

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    George W. Bush wurde oft unterstellt "dumm" zu sein. Ich mochte seine einfache, bodenständige Art und das "Cowboy-Image". Genau der Typ Ami, mit dem man gerne mal einen Whiskey trinken oder Steaks essen möchte. ;-D

    bush junior war ein typ mit dem man sich gut vorstellen kann, mal abends ein bier trinken zu gehen und einen lockeren, entspannten männerabend zu verbringen. ich denke, so sehen das sehr viele menschen, auch in den usa. heisst aber nicht, dass er nicht trotzdem ein lausiger präsident war.


    was obama angeht: mir ist das auch erst im wahlkampf letztes jahr wirklich aufgefallen, mit was für einer moralischen selbstgefälligkeit obama unterwegs ist. immerhin: es wird wohl jahrzehnte dauern, bis die usa wieder einen präsidenten bekommen, der derart eloquente und schöngeistige reden schwingen kann wie obama. wäre er als präsident auch nur halb so gut gewesen wie als redner, würde man ihn in einer reihe mit washington, lincoln und roosevelt nennen.

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    wäre er als präsident auch nur halb so gut gewesen wie als redner, würde man ihn in einer reihe mit washington, lincoln und roosevelt nennen.

    Es ist vorbei und ich will an der Stelle nicht über eine Bewertung der Obama-Präsidentschaft diskutieren. Aber eines muss klar sein, wenn in dem Zusammenhang über Erfolg bzw. Misserfolg gesprochen wird. Es hat zumindest in der neueren amerikanischen Geschichte kaum einen Präsidenten gegeben, dem vom Tag des Amtsantritts an mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden als Obama. Das hatte weniger mit den von ihm verfochtenen Vorstellungen zu tun, als mit dem Umstand, dass er halt ein Schwarzer war. Das war den in Washington und anderswo durchaus präsenten Rassisten von Anfang ein Dorn im Auge. Der Nigger hatte aus deren Sicht nichts auf dem Präsidentenstuhl verloren und musste so schnell wie möglich dort weg. Nachdem klar war, dass das nicht so einfach geht, haben sie ihn eingekeilt und blockiert, wo immer es ging. Wenn also über Obamas Präsidentschaft geurteilt wird, sollte das nicht unterschlagen werden.


    Der Trump hat es da wesentlich komfortabler. Dass er trotzdem nichts hinkriegt hat andere Ursachen, von denen sein Außenminister Tillerson eine genannt hat.