Wer ist denn hier der Meinung, das es mit der Konkurrentin "Mama Clinton" besser gewesen wäre? Auch bei ihr habe ich im Vorfeld von sehr vielen Bedenken gelesen, bzgl. Russland. Wäre sie nicht noch etwas unbeherrschter gewesen?

    Was-wäre-wenn-Geschichten sind immer müßig.


    Zwei neuralgische Punkte für dieses Jahrhundert waren wohl der 11.09.2001 und möglicherweise die Finanzkrise 2007/8 (Lehman Brothers 2008). Wobei man auch da wieder fragen kann, was hat denn dazu geführt?

    Für die Jahrhundertohrfeige in Sachen US Politik hat zumindest Donald Trump gesorgt. Siehe Abbas' Rede vor dem PLO-Zentralrat. Wenn die USA jetzt auch nur noch rund die Hälfte der ersten Jahrestranche von 125 Millionen US-Dollar an die UNRWA auszahlen oder sogar erwägen die Zahlungen ganz einzustellen, dann ist das nicht nur eine Ohrfeige, sondern ein K.O. für jegliche Vermittlerrolle, die die USA im Nahostkonflikt noch anstreben. Totengräber dürfen sie dann noch spielen.


    Freiheit für Ahed Tamimi und zwar schnell.


    https://www.youtube.com/watch?v=tjXGRWKYYo4

    Zitat

    insbesondere in der Ukraine hat sich beruhigt.

    Das ist erstens keineswegs das Verdienst von Trump und zweitens sind die Kämpfe zuletzt wieder aufgeflammt.

    Mal im Ernst, wie kann man zu diesem Psychopathen so ewig diskutieren? Trump ist psychisch massiv gestört und ändert seine Meinung so oft wie hoffentlich auch seine Unterwäsche. Trump hat definitiv kein Konzept, außer der penetranten Selbstüberhöhung und Selbstdarstellung. Alles, was er sagt und tut, orientiert sich daran. Ist eigentlich ganz leicht zu durchschauen, oder etwa nicht?

    @ souha:

    Zitat

    Für die Jahrhundertohrfeige in Sachen US Politik hat zumindest Donald Trump gesorgt. Siehe Abbas' Rede vor dem PLO-Zentralrat.

    LOL! liest du eigentlich, was du da schreibst?


    worte können gar nicht ausdrücken, wie sehr es trump und 99% der amis am arsch vorbei geht, was abbas in einer rede vor dem PLO-zentralrat über sie sagt.

    Zitat

    Wenn die USA jetzt auch nur noch rund die Hälfte der ersten Jahrestranche von 125 Millionen US-Dollar an die UNRWA auszahlen oder sogar erwägen die Zahlungen ganz einzustellen, dann ist das nicht nur eine Ohrfeige, sondern ein K.O. für jegliche Vermittlerrolle, die die USA im Nahostkonflikt noch anstreben.

    ooooch. na wenn das so ist, braucht trump echt nicht mehr zur wiederwahl antreten. wenn trump 125 millionen dollar steuerzahlergeld spart und sich aus dem chaos in nahost zurückzieht - damit hat er endgültig eine grenze überschritten. das werden ihm die amerikanischen wähler sicher nicht verzeihen.

    @ monsti:

    Zitat

    Trump hat definitiv kein Konzept, außer der penetranten Selbstüberhöhung und Selbstdarstellung. Alles, was er sagt und tut, orientiert sich daran. Ist eigentlich ganz leicht zu durchschauen, oder etwa nicht?

    ist schon erstaunlich, wie ein penetranter selbstdarsteller ohne jedes konzept, den man ganz leicht durchschauen kann, es fertig gebracht hat, die am besten qualifizierte kandidatin aller zeiten zu schlagen, obwohl die sich seit mindestens 15-20 jahren auf den tag vorbereitet hatte, am dem sie fürs weiße haus kandidiert. und obwohl sie so viel klüger und erfahrener und rechtschaffener war als der penetrante selbstdarsteller ohne plan. und obwohl sie in noch nie dagewesenem maße die wirtschaftlichen, kulturellen, intellektuellen und medialen eliten und meinungsmacher auf ihrer seite hatte. wirklich... seeehr erstaunlich das alles.

    Zitat

    Egal, was man von Trump hält, er ist nunmehr ein Jahr im Amt und hat noch keinen neuen Krieg angezettelt.

    Es ist schon bemerkenswert, das als positive Besonderheit auszugeben. Aber immerhin ist das im USA-Sinn in der Tat ein trumpscher Vorzug derzeit. Und ja, ich vermute, Clinton hätte mehr herumballern lassen. Soziale Ungerechtigkeit oder Beleidigungen mögen nicht gut sein, schlimmer ist in jedem Fall Krieg und Waffeneinsatz. Und ja, in der Vergangenheit wurden von USA-Seite zahlreiche Arschlochkriege (Vietnam, Afghanistan, Irak, ... ) geführt.

    Zitat

    LOL! liest du eigentlich, was du da schreibst?


    worte können gar nicht ausdrücken, wie sehr es trump und 99% der amis am arsch vorbei geht, was abbas in einer rede vor dem PLO-zentralrat über sie sagt.

    Selbst LOL. Was Trump denkt, hat ja die ganze Welt erfahren. Seine Meinung über die Dreckslochstaaten. Dabei sitzt er selbst in so einem Drecksloch namens Trump Tower.

    Zitat

    ooooch. na wenn das so ist, braucht trump echt nicht mehr zur wiederwahl antreten. wenn trump 125 millionen dollar steuerzahlergeld spart und sich aus dem chaos in nahost zurückzieht - damit hat er endgültig eine grenze überschritten. das werden ihm die amerikanischen wähler sicher nicht verzeihen

    Och nee, sein Schwiegersohn muss doch noch den grandiosen Friedensplan ausarbeiten und Bibi in den Arsch kriechen. :-D

    Zitat

    wirklich... seeehr erstaunlich das alles.

    Das Ausmaß menschlicher Dummheit mag verwundern, überraschen tut sie aber nicht.

    Zitat

    Es ist schon bemerkenswert, das als positive Besonderheit auszugeben. Aber immerhin ist das im USA-Sinn in der Tat ein trumpscher Vorzug derzeit. Und ja, ich vermute, Clinton hätte mehr herumballern lassen. Soziale Ungerechtigkeit oder Beleidigungen mögen nicht gut sein, schlimmer ist in jedem Fall Krieg und Waffeneinsatz. Und ja, in der Vergangenheit wurden von USA-Seite zahlreiche Arschlochkriege (Vietnam, Afghanistan, Irak, ... ) geführt.

    Stimmt schon, Trump hat erstmal nur die Gewalt im eigenen Land weiter eskalieren lassen. An alles andere tastet er sich nun langsam ran.

    Zitat

    Selbst LOL. Was Trump denkt, hat ja die ganze Welt erfahren. Seine Meinung über die Dreckslochstaaten. Dabei sitzt er selbst in so einem Drecksloch namens Trump Tower.

    trump hat doch nur ausgesprochen, was ganz viele ohnehin schon längst denken. objektiv betrachtet sind el salvador, haiti und nicht alle aber doch viele der afrikanischen staaten dysfunktionale, elende löcher.


    wie so oft bei trump gilt auch bei diesem kommentar wieder: die wortwahl und präsentation ist daneben, aber in der sache liegt er gar nicht so falsch.

    Zitat

    Wenn die USA jetzt auch nur noch rund die Hälfte der ersten Jahrestranche von 125 Millionen US-Dollar an die UNRWA auszahlen oder sogar erwägen die Zahlungen ganz einzustellen, dann ist das nicht nur eine Ohrfeige, sondern ein K.O. für jegliche Vermittlerrolle, die die USA im Nahostkonflikt noch anstreben.

    sehe ich gerade andersrum.


    Die UNRWA ist zu einer Art Selbstläufer ohne Interesse an einer Lösung des Konfliktes geworden, lebt vielmehr von dem Konflikt, immerhin werden durch die UNRWA fast 30.000 Jobs unterhalten, unter anderem auch für rund 150 hochdotierte international besetzte Posten. Die Adminstrationsquote der UNRWA liegt bei mehr als 20%. Es gibt also dort viele Menschen, deren Lebensunterhalt an Unterstützungsgeldern und daher dem Erhalt des Konflikts hängt!


    Die UNRWA führt lediglich die Situation fort und zementiert sie, statt eine Integration der Flüchtlinge anzustreben.


    Allein der "Flüchtlingsbegriff" der UNRWA ist mehr als dubios. Danach gelten als Flüchtlinge nicht nur Kinder, sondern sogar Enkel und sogar Adoptivkinder von tatsächlichen Flüchtlingen, wodurch die Gesamtzahl der angeblichen "Flüchtlinge" von ursprünglich rund 1 Mio inzwischen auf angeblich knapp 5 Mio angewachsen ist.


    In der UNRWA sind einige bedeutende Posten mit Hamas-Sympathisanten besetzt, im Gaza-Konflikt 2014 hat die UNRWA das Neutralitätsgebot eindeutig verletzt!


    Die UNRWA steht einer Lösung des Konfliktes im Wege, daher ist es nur richtig, hier Gelder abzuziehen. Allerdings ist dies kein hinreichender Schritt.


    Eine echte Lösung des Konfliktes kann nur geschehen, wenn die diversen Staaten der arabischen Halbinsel, allem voran Saudi Arabien, sich dazu bereit erklären, den Palästinensern eine Staatsbürgerschaft und eine neue Heimat zu bieten und diese neuen Bürger dann auch zu integrieren! Angesichts von 31 Mio Einwohnern in Saudi Arabien, 9,2 Mio Einwohnern in den VAE, 4,4 Mio Einwohner im Oman, 4,1 Mio in Kuwait, 2,7 Mio in Katar, 1,5 Mio in Bahrain, also zusammen rund 50 Mio Einwohner dieser Staaten und angesichts der Öleinnahmen dieser Länder, sollte die gleichmäßige Verteilung und Integration der knapp 5 Mio Palästinenser, die ja immerhin Sprache und Religion mit der großen Bevölkerungsmehrheit dieser Staaten teilen, eigentlich ein Selbstläufer sein. Es fehlt nur an dem nötigen Willen, den Flüchtlingen endlich eine neue Heimat bieten zu wollen.

    Zitat

    Es fehlt nur an dem nötigen Willen, den Flüchtlingen endlich eine neue Heimat bieten zu wollen.

    falsch, es fehlt vor allem am willen, das territorium israels den juden zu überlassen. bzw vielerorts fehlt es schon an der grundlegenden bereitschaft, irgendeinen nicht-muslimisch dominierten staat in nahost existieren zu lassen.


    aber mit dem rest deines beitrags stimme ich voll überein. :)^

    Mir stellt sich diesbezüglich immer wieder die Frage, inwieweit denn der jüdische Staat Israel legitimiert ist und nicht auf einer unrechtmäßigen Enteignung der islamischen Palestinenser beruht.


    Also mir ist schon klar, dass das völkerrechtlich abgesegnet wurde, aber so ganz nachvollziehbar von einem neutralen Standpunkt aus, der, sagen wir mal, die Besitzverhältnisse von 1900, betrachtet, finde ich es nicht.


    Selbst wenn die Ländereien rechtmäßig erworben wurden, macht es schon noch einen gewaltigen Unterschied, ob man sich dann dort einfach niederlässt oder direkt einen ganzen Staat gründet, der die "Ureinwohner" (wie auch immer man diese definiert, in solchen Landstrichen mit bewegter Geschichte) benachteiligt.


    Ist wohl immer eine Frage, wo man den Schnitt ansetzt, ab dem man die Realitäten als gegeben akzeptiert, egal wie fragwürdig der Weg dorthin war.... Sonst würden noch ganz andere Staaten (z.B. die USA ]:D ) auf rechtlich wackeligen Beinen stehen....


    Gibt es da eigentlich völkerrechtlich verbindliche Regeln, die das Recht des Stärkeren legitimieren?


    Also in etwa "10 Jahre besetzt und die Bevölkerung erfolgreich ausgetauscht, so dass die Mehrheit für die Annektion ist, macht die Sache rechtmäßig"?