Ich hätte Sanders auch deutlich den Vorzug gegeben.


    Ich sehe das mit dem Lohngefüge schon auch so, aber ich bin mir nicht sicher ob sich durch eine Mauer wirklich etwas verändert oder ob der Schwund nur größer wird, beim Übertritt und die Neigung dazu sich nicht abschieben zu lassen und dafür lieber kriminell zu werden nicht noch höher wird. Die leute in den extrem armen Anrainerstaaten haben einfach einen zu hohen Anreitz und zu wenig zu verlieren.


    Wenn Leute drei Jobs machen müssen um über die Runden zu kommen, in VZ versteht sich, wenn Leute Drogen vorallem nehmen um durcharbeiten zu können, wenn die Angestellten bei Macces sich reihenweise das Leben nehmen, dann ist die Luft in den unteren Gefilden bereits derart dünn geworden das es auch keine Rolle mehr spielt ob die illegalen Einwanderer noch da sind oder nicht. Wenn die weg sind, dann sind es halt die Ex Knackis die sonst nichts finden die sich da tot machen und dann paralell noch bisschen Drogen verticken um durch zu kommen. Hire and Fire macht es möglich einen solchen Druck auszuüben, da ist der Rest doch Kosmetik. Spätestens wenn die Fracking Industrie sich verabschiedet, und da sind, zahlreichen Wirtschaftsexperten nach, schon so einige Zombiefirmen bei, ist der Bogen endgültig überspannt.

    @ Blade:

    Wie unglaublich großzügig :)=

    @ Graf Eff von Icks:

    Warum will man jetzt auf einmal die illegalen Einwanderer aussperren ? Die ganzen Jahre und Jahrzehnte vorher hat sich auch kein Schwein dafür interessiert. Selbst wenn Mexikaner illegal arbeiten, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen ist das doch egal.


    Und wie sollte das deiner Meinung nach aussehen was die Mexikanische Regierung tun soll um den Wohlstand zu erhöhen ? Wobei ich schon eine Vermutung habe was als Antwort kommt...


    Trump ein Non-Interventionist ? Der Bernie Sanders der Republikaner etwa ? Ansichtssache.

    Zitat

    Ich sehe das mit dem Lohngefüge schon auch so, aber ich bin mir nicht sicher ob sich durch eine Mauer wirklich etwas verändert oder ob der Schwund nur größer wird, beim Übertritt und die Neigung dazu sich nicht abschieben zu lassen und dafür lieber kriminell zu werden nicht noch höher wird. Die leute in den extrem armen Anrainerstaaten haben einfach einen zu hohen Anreitz und zu wenig zu verlieren.

    Ich denke schon, weil es einfach ein größeres Hindernis ist. Die Grenzsicherung würde leichter werden und man kann illegale Grenzübertritte frühzeitig aufspüren und unterbinden.

    Zitat

    Wenn Leute drei Jobs machen müssen um über die Runden zu kommen, in VZ versteht sich, wenn Leute Drogen vorallem nehmen um durcharbeiten zu können, wenn die Angestellten bei Macces sich reihenweise das Leben nehmen, dann ist die Luft in den unteren Gefilden bereits derart dünn geworden das es auch keine Rolle mehr spielt ob die illegalen Einwanderer noch da sind oder nicht.

    Naja, ich glaube da macht es die Masse. Wir sprechen hier von knapp 11 Millionen illegaler Migranten die hauptsächlich den Niedriglohnsektor bedienen. Ich bin mir nicht sicher, wie groß der Fußabdruck tatsächlich ist, welcher dabei entsteht; aber die Folgen auf den Sektor sind eher deutlich negativ als positiv zu bewerten. Und da stellt sich tatsächlich die Frage, inwieweit eine Verknappung der Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor zu einer Steigerung der Löhne führen würde, weil letztendlich müssen die Stellen irgendwie besetzt werden. Zwar erzeugen die illegalen Migranten auch Wirtschaftsleistung und damit Arbeitsplätze, weil sie einen großen Teil von ihrem Lohn wieder ausgeben, aber ich denke nicht, dass sich das die Waage hält. Um die Kurve zu Trump und seinen Anhänger zu kriegen: Ich kann durchaus verstehen, wenn man eine Art Protektionismus betreibt und finde das prinzipiell nicht rassistisch oder unmoralisch. Das große Thema Trumps ist eben Protektionismus, was ihm aber häufig als Rassismus ausgelegt wird.

    @ Anonymus

    Zitat

    Selbst wenn Mexikaner illegal arbeiten, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen ist das doch egal.

    Den Amerikanern aus den unteren sozialen Schichten, denen sie die Arbeitsplätze wegnehmen oder zumindestens die Löhne drücken ist das bestimmt nicht egal. Und die wählen mit Sicherheit Donald Trump.

    Zitat

    Und wie sollte das deiner Meinung nach aussehen was die Mexikanische Regierung tun soll um den Wohlstand zu erhöhen ? Wobei ich schon eine Vermutung habe was als Antwort kommt...

    - Korruption und Kriminalität bekämpfen.


    - Eine Wirtschaftspolitik betreiben, die das Bruttosozialprodukt erheblich erhöht und alle daran teilhaben lassen.


    - Einen gut ausgebauten Sozialstaat einrichten.


    - Direkte Demokratie auf allen Ebenen des Staates wie in der Schweiz.

    Zitat

    Trump ein Non-Interventionist ?

    Ja, in der Tat! So hat er sich mehrfach geäußert. Und das ist für den Weltfrieden ein eindeutiger Pluspunkt!

    Zitat

    Der Bernie Sanders der Republikaner etwa ? Ansichtssache.

    Da ist etwas dran: Denn bei allen ideologischen Unterschieden gibt es auch zwei wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Sanders und Trump:


    1.) Beide gehören nicht zum politischen Establishment.


    2.) Beide sind nicht auf Großspender angewiesen, denen sie sich dann mit ihrer Politik andienen müßten:


    - Sanders nicht, weil er sich durch Millionen von Kleinspenden finanziert.


    - Und Trump nicht, weil er als Milliardär selbst über genügend Geld verfügt.

    Zitat

    Irrsinnig finde ich, die Parallelen nicht zu sehen.

    Ich weiß, dass du sowieso kein Interesse an einer ernsthaften Diskussion hast, weswegen du auch nur sehr einsilbig antwortest, obwohl man dich auch schon darum gebeten hat mehr als nur "widerlich" zu sagen, aber ich versuche es trotzdem mal!


    Israel schützt sich vor Terror und die innerdeutsche Mauer war dazu da, dass DDR-Bürger nicht ausreisen konnten. Terror spielt in den USA seit dem 11. September immer eine Rolle, aber das ist nicht der Grund warum man eine Mauer bauen möchte. Und ich glaube kaum, dass die Mauer gebaut wird, damit US-Bürger kein Spring-Break mehr in Tijuana machen. Zumal ja schon erwähnt wurde, dass die Mauer illegale Grenzübergänge verhindern soll, etwas das jetzt schon unter erheblichen Aufwand an der Grenze zu Mexiko bekämpft wird; auch mit Zäunen und Mauern.


    Man sollte sich angewöhnen nicht irgendwelche feststehenden historischen Begriffe und Begebenheiten 1:1 auf aktuelle Ereignisse umzumünzen, weil man damit der Sache nicht gerecht wird, weder den historischen Begebenheiten noch den aktuellen Ereignissen. Aber da du eine andere Meinung zu haben scheinst; ich bin gespannt ob du uns daran teilhaben lässt, warum man diese Parallelen unbedingt ziehen muss...

    Zitat

    Den Amerikanern aus den unteren sozialen Schichten, denen sie die Arbeitsplätze wegnehmen oder zumindestens die Löhne drücken ist das bestimmt nicht egal. Und die wählen mit Sicherheit Donald Trump.

    Also von irgendwem hört man das in Deutschland auch das die Immigranten die Arbeitsplätze wegnehmen. Nur wer ist das bloß ???

    Zu 1: Mag sein.


    Zu 2: Jeder aus der Politik ist auf umfangreiche Wahlkampfspenden angewiesen, auch aus der Wirtschaft. Wie heißt es so treffend: Geld regiert die Welt!

    Zitat

    Er will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten, um so die Einwanderung von dort besser kontrollieren und begrenzen zu können. Die Kosten dafür soll Mexiko übernehmen; und wenn die sich weigern (was absehbar ist), dann will er alle Überweisungen von in den USA arbeitenden Mexikanern zu ihren Familien nach Mexiko solange sperren lassen, bis Mexiko die Finanzierung der Mauer übernimmt.

    Das schreibst du unter "Gründe für die Unterstützung von Donald Trump." Er will also die Mexikaner hinausekeln und Mexiko soll das bezahlen. Das geht doch sicher einfacher ohne Mauer, und dann muss er nur noch stolze Amerikaner finden, die Drecksarbeiten für einen Dollar pro Stunde machen.


    Das Kernproblem geht Trump überhaupt nicht an: Die Nation lebt über ihre Verhältnisse. Sie müsste den Gürtel enger schnallen. Wer traut sich, ihr das klar zu machen? Und außerdem: Seit wann kümmert sich Trump um sein Geschwätz von gestern?

    Zitat

    Er will in der Außenpolitik viel weniger Eingriffe in andere Länder; und wenn man sieht, welche verheerenden Auswirkungen das amerikanische Eingreifen im Irak und in Afghanistan gehabt hat, könnte das ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden sein.

    Warum will er dann militärisch aufrüsten? Um mehr Orden verleihen zu können? Er will den IS vernichten. Dem schließe ich mich an: Schaffen wir das Böse aus der Welt! Viel Glück, Donald Trump!

    Zitat

    Es ist für mich auf jeden Fall klar, daß Donald Trump bei weitem nicht so schlecht ist, wie er hier bei uns in den Medien dargestellt wird.

    Das sieht sogar seine eigene Partei anders. Zum ersten Mal in der Geschichte bekommen die Demokraten indirekte Unterstützung von den Republikanern.

    Zitat

    Dies zeigt auch, daß er – entgegen anderslautenden Gerüchten – sehr wohl ein Programm hat.

    Ja, hat er, ein sehr durchgreifendes: Rede das, was die Leute hören wollen!

    blade19

    Lass es mich so sagen: Wer so arrogant rüberkommt, hat m. E. in Wirklichkeit auch kein Interesse an einer Diskussion. Er signalisiert vielmehr ein Pseudointeresse, um seine feststehende Meinung noch nachdrücklicher zu verbreiten.


    Widerlich finde ich, einem Trump hier Beifall für seine "Politik" zu spenden, seinen haarsträubenden Stil och zu unterstützen mit "So schlecht ist er gar nicht" usw. - Seine Mauerbaupläne zu Mexiko brauche ich nicht weiter zu kommentieren; sie unterstützten einfach nur seine simple Denkstruktur, um es milde auszudrücken.


    Was und wie Trump im übrigen ist, hat z. B. Belafonte in seinem letzten Beitrag perfekt ausgedrückt, das muss ich nicht wiederholen.

    Zitat

    Und Trump nicht, weil er als Milliardär selbst über genügend Geld verfügt.

    Er ist doch pleite. Sein Geld ist alle, er ist nun auf die Unterstützung von aussen angewiesen und schwupps, sitzt da das Estabishment als Vize an seinem Tisch, wie konnte das nur passieren...


    Und was die Mauer angeht: die ist ja nur ein Stein in einem Mossaik und wird nicht so für sich als fremdenfeindlich und menschenverachtend betrachtet, dass ist das Vorgehen an der Grenze schon lange, da geht es ja um mehr. Um die Sprache, das er davon spricht die Leute zu "deportieren" (ja ausgewiesen werden sie eh schon, aber die Wortwahl ist verräterisch), unabhängig davon wie lange sie im Land sind, ob sie Grundbesitz haben oder ob ihre KInder bereits Amerikaner sind, weil in Amerika geboren, alle Überweisungen an ihre Familien im Ausland konfiszieren will... Immerhin geht es hier für bestimmte Staaten um jeden zehnten angestellten und das bei Arbeitslosenquoten von knapp über 5%. Dazu die Nummer als wären die meisten Kapitalverbrechen auf die Latinos zurückzuführen...


    Will heißen: die Bezahlung ist so scheiße obwohl es jede Menge Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt geben müsste. Böse Menschen würde wohl darauf hinweisen das eine Absprache der großen Arbeitgeber da eben viel viel stärker ist als der Marktzwang.

    Clinton wirds nicht werden, die hat es sich zu sehr mit den Sanders-Anhängern bei den Vorwahlen verscherzt und das obwohl dieser Sie nun im Wahlkampf unterstützt. Die jetzigen Umfragen zeigen doch schon wie groß die Rolle der kleinen Kandidaten sein wird bei dieser US-Wahl. Wird allerdings bei unseren Medien hier kaum bis gar nicht erwähnt.


    Aktuell bekäme Garry Johnson von der Libertarian Party 13 !!! % und Jill Stein von den Grünen 5% der Stimmen. Das ist so hoch wie seit ewigen Zeiten nicht mehr und bei beiden stecken auch viele enttäuschte Sanders Wähler mit drinnen. Und dann gibt es noch den Block der Sanders Unterstützer, der schon während der Vorwahl gesagt hat, wenn Sanders nicht der demokratische Kandidat wird, wähle ich Trump.


    Clinton fehlt es an Unterstützung am linken Flügel, Ihre email Affäre mitsamt der FBI Vernehmung letztens nagen weiter am Image und das Trump Wahlkampfteam wird sicherlich noch die ein oder andere Bombe platzen lassen, was Ihre Person und Dreck am Stecken betrifft.


    Als Präsident wird Trump dann sich schnell in der Rolle als Statesmen gefallen, er hat dann alles erreicht was er erreichen wollte und wird genauso wenig eine Mauer zu Mexico bauen wie Obama Guantanamo geschlossen hat, denn i.d.R. machen die Beraterstäbe die Politik und nicht der Präsident.

    Das stimmt.


    Es gibt auf der anderen Seite aber auch viele Wähler, die die Republikaner wählen würden wenn nicht Trump der Kandidat wäre und die sich nun "gezwungen" sehen entgegen ihrer politischen Überzeugung doch einen anderen Kandidaten zu wählen. Und da neben Trump nur die Clinton realistische Chancen auf einen Wahlsieg hat, werden sie wohl die Wählen.


    Und wieder richtig.


    Trump würde nach einem Wahlsieg erstmal ganz weltmännisch seinen Hintern auf dem Stuhl des Präsidenten parken, die Hände auf seinen präsidialen Schreibtisch legen und das fette Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht kriegen. Ihm geht es doch nicht um Politik! Er ist nicht derjenige der die Wahl nur als Mittel zum Zweck sieht um nach der Wahl eifrig die Ärmel hoch zu krempeln um der Welt einen Stempel aufzusetzen. Er will nur in dieses Amt. Weil er es kann. Weil es ihm gefallen würde. Wenn er da erstmal sitzt hat er sein Ziel schon erreicht. Und wenn es ihm in den Stuhl hilft ein bisschen herum zu poltern und den Patriotismus zu huldigen ist ihm auch das recht.


    Die Clinton hat gerade das Problem das sie nicht so kompromisslos Wahlkampf machen kann wie sie will, weil sie dadurch viele linke (ehemals Sanders) Wähler verprellen würde.


    Der Trump kann als republikanischer Kandidat so viel auf der rechten Wählerseite fischen wie ihm beliebt, während die Clinton aufpassen muss links genug zu bleiben.

    Damit meine ich das die Clinton natürlich gerne ein paar rechte Trump-Wähler abgreifen würde. Dadurch würde sie aber mehr linke Stimmen verlieren als sie rechte gewinnen kann. Außerdem muss der Trump gar nicht so Tief nach Scheiße wühlen (wie es üblich ist im amerikanischen Wahlkampf) weil die Clinton selber für negative Schlagzeilen sorgt (eMail Affaire usw. und ich wette die Lewinsky wird von Trump auch wieder aus der Mottenkiste geholt).


    Eines finde ich an Trump jedenfalls sympatisch, mit ihm wird es kein TTIP geben. Danke!

    Zitat

    Als Präsident wird Trump dann sich schnell in der Rolle als Statesmen gefallen, er hat dann alles erreicht was er erreichen wollte und wird genauso wenig eine Mauer zu Mexico bauen wie Obama Guantanamo geschlossen hat, denn i.d.R. machen die Beraterstäbe die Politik und nicht der Präsident.

    denke ich auch.

    Zitat

    Clinton fehlt es an Unterstützung am linken Flügel, Ihre email Affäre mitsamt der FBI Vernehmung letztens nagen weiter am Image und das Trump Wahlkampfteam wird sicherlich noch die ein oder andere Bombe platzen lassen, was Ihre Person und Dreck am Stecken betrifft.

    da wäre ich mir nicht so sicher. es deutet imho nichts darauf hin, dass es in die eine oder die andere richtung eine landslide election werden könnte. und bei den letzten wahlen war das ground game der demokraten stets deutlich stärker als das der republikaner. ich weiss nicht, ob die reps diesen rückstand innerhalb der letzten vier jahre aufgeholt haben. ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auch dieses mal wieder den unterschied zugunsten der demokraten macht. falls von jetzt an sowohl trump als auch clinton alles richtig machen und von keinem größeren skandal mehr erschüttert werden, ist es keineswegs ausgemacht, wer von beiden gewinnt.




    eine grenzmauer zur abwehr illegaler immigration mit der innerdeutschen grenze zu vergleichen, ist völlig absurd und lächerlich. das ist als würde man eine haustür mit der tür einer gefängniszelle vergleichen, oder einen gartenzaun mit einer gefängnismauer.


    auch ist es absurd, aus trumps markigen sprüchen gegen illegale immigranten zu schließen, er wolle alle mexikaner und latinos deportieren.


    dass die amis jedem ihre staatsbürgerschaft verleihen, der in den usa geboren ist, ist übrigens auch eine sehr fragwürdige praxis, die ausser den usa kaum ein anderer staat praktiziert. dass trump das mal anspricht, ist wieder ein beispiel für einen punkt wo er einfach recht hat, auch wenn das dem establishment und den "liberalen" (im amerikanischen sinne) gegen den strich geht.




    übrigens: für jeden job, der tatsächlich nicht zu wettbewerbsfähigen löhnen von einem einheimischen ausgeübt werden kann, könnte man jederzeit trotz grenzmauer auf legalem weg latinos ins land holen. es ist also keineswegs so, dass ganze industriezweige in den usa pleite gehen würden, wenn man illegale immigration unterbindet. pleite gehen würden allerhöchstens diejenigen firmen, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind, sobald sie löhne zahlen müssen von denen man leben kann. um solche jobs wär's dann eh nicht schade.




    es ist empririsch längst wasserdicht belegt, dass einwanderung armer und niedrigqualifizierter menschen druck auf die löhne und wohnkosten der einheimischen armen und niedrigqualifizierten ausübt, während sie gut für die wohlhabend(er)en und höherqualifizierten ist. (zum einen, weil einfache dienstleistungen billiger und dadurch für mittel- bis gutverdiener erschwinglicher werden, zum anderen weil die billigen arbeitskräfte auch "gute" jobs schaffen. für alle pi mal daumen 10 arbeitsplätze, die dank der billigen mexikaner nicht richtung china oder indien abwandern, entsteht auch ein gutbezahlter verwaltungsjob. die besitzer von grund und immobilien gewinnen durch die steigende nachfrage. etc.)


    es ist daher reichlich billig, aus der tatsache, dass die zustimmung zu einwanderung mit dem bildungsgrad steigt, zu schließen, die ungebildeten und armen würden einwanderung nur ablehnen, weil sie "dumm" oder "neidisch" oder "rassistisch" oder "kleingeistig" sind. das sollte man sich imho nicht nur in bezug auf die diskussion in den usa sondern auch in bezug auf die deutsche debatte hinter die ohren schreiben. :)z

    Zitat

    eine grenzmauer zur abwehr illegaler immigration mit der innerdeutschen grenze zu vergleichen, ist völlig absurd und lächerlich. das ist als würde man eine haustür mit der tür einer gefängniszelle vergleichen, oder einen gartenzaun mit einer gefängnismauer.

    Ist es nicht. Denn eine solche Grenze ist immer auch ein Symbol, und zwar ein feindseliges, egal, ob sie aus- oder einsperrt. Deutlicher könnte man seine Abwehr einer bestimmten "Menschenklasse", und zwar auf perfide, verdeckte Weise, nicht ausdrücken.

    Zitat

    Als Präsident wird Trump dann sich schnell in der Rolle als Statesmen gefallen, er hat dann alles erreicht was er erreichen wollte und wird genauso wenig eine Mauer zu Mexico bauen wie Obama Guantanamo geschlossen hat, denn i.d.R. machen die Beraterstäbe die Politik und nicht der Präsident.

    Darauf würde ich lieber keine größeren Beträge wetten. In keinem Fall würde ich so wählen als wäre ich mir dessen sicher. Und ich bin mir gar nicht sicher was schlimmer wäre, wenn die Trumpwähler enttäucht würden weil er sich nicht daran hält, oder wenn er seine Versprechen alle einlöst.


    Black Gun


    Er hat sich aber doch dahingehend geäußert das alle illegal Eingewanderten wieder raus sollen. Daher ja auch die Überlegung hinsichtlich der Kinder, damit nicht nur die Eltern ausgewiesen werden können während die Eltern bleiben. Unsinnig ist es trotzdem jemanden auszuweisen der unter Umständen schon mehr als zehn Jahre im Land ist und eventuell auch noch mit einem Amerikaner verheiratet ist. Jahaaa, die könnten dann irgendwann doch wieder rein, aber das wäre ein riesen Aufwand.


    Und wie gesagt, ja, das erhöht den Druck im Billiglohnsektor, aber so enorme Arbeitslosenzahlen gibt es ja gar nicht und dennoch steigen die Löhne nicht. Das allein kann es also nicht sein, was die Löhne unten hält. Ich halte es viel mehr für ein Problem das auch die sogenannte Mittelschicht kaum Preissteigerungen durch ihren Lohn auffangen könnte. Wenn dann die Burger teurer werden kann die halt niemand mehr kaufen. Der Weg aus der Mitte nach unten ist kurz, der nach oben sehr sehr lang und auf der Strecke nach oben gibt es eine riesen Wüste in der sich kaum jemand aufhält. Die Ungleichheit hat einfach ein Ausmaß erreicht das für Unwucht sorgt, Illegale hin oder her. Und die Ausweisung und Grenzkontrollen sind allenfalsl Aufschub, wenn das System nicht grundlegend ein paar Mechanismen zum Umschaufeln einbaut.

    @ Wälti

    Du kannst nur die Wahrheit nicht ertragen! Die Außenmauern Deiner Wohnung sperren andere Leute aus; es sei denn, Du öffnest die Wohnungstüre und läßt jeden rein, der rein will. Was ich kaum annehme. Du machst also das selber, was Du anderen vorwirfst. Sowas nennt man unglaubwürdig!