• Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

    Der Betreff sagt schon alles :-) Was meint Ihr(Versteckter Text)
  • 8 Antworten

    Black Gun


    Ich wage zu bezweifeln das es bei metaphorischen Fackeln bleiben wird und ich halte die Wahrscheinlichkeit das die USA friedlich ihr System umbauen für so unfassbar minimal, dass die Wahl vermutlich nur noch das Tempo der Eskalation bestimmen wird.


    blade


    Aber ein überzeugendes Konzept hat er auch nicht und er hat auch kein überzeugendes Konzept dafür langfristig den Sog der USA auf arme Länder so abzuschwächen das man keinen Todesstreifen mehr "braucht", was aber doch im Sinne eines jeden Rechtsstaates sein sollte.


    Aber wie gesagt, ich halte es für ziemlich wurscht wer gewinnt. Früher oder später fliegt ihnen ihr System zusammen mit der gewaltigen Bewaffnung der Bevölkerung mir ziemlicher Sicherheit gepflegt um die Ohren.

    Also wenn ich die Wahl zwischen Hillary und Trump hätte, dann würde ich mich wohl für Trump entscheiden. Der Typ hat sicherlich einen Vollschatten, aber der Clinton traue ich nicht über den Weg. Sagt der Wallstreet den Kampf an, lässt sich von denen aber den Wahlkampf finanzieren, ne, is klar...


    Bei Trump weiß man wenigstens wo man dran ist, zudem ist er nicht in dem Maße von der Hochfinanz abhängig, wie so manch anderer Präsident.

    Trump steht jedenfalls noch eine lange Lernkurve bevor, was sich von seinen Versprechen wie in die Realität umsetzen lässt. Dies ließe zumindest eine gewisse Form einer "Moderatisierung" erwarten.


    Bei Clinton braucht man sich diesbezüglich keine Hoffnungen machen, die ist und bleibt wie sie ist.


    Mehr Veränderung würde also Trump versprechen - ob das nun positive oder negative Veränderungen sind.

    Zitat

    Bei Trump weiß man wenigstens wo man dran ist, zudem ist er nicht in dem Maße von der Hochfinanz abhängig, wie so manch anderer Präsident.

    Das ist O-Ton Donald Trump! Der Milliardär, der den Wahlkampf-Feldzug aus der eigenen Schatulle bezahlt!? Nein, tut er nicht. Er hatte einen Spendenaufruf gestartet.

    Trump folgt dem Prinzip des Urmännchens: Kommt, lasst uns alles niederwalzen, was nicht unseres ist, und lasst uns selbst daran groß und stark werden! In seiner Dumpfheit und Stumpfheit kaum zu überbieten. Bevor er "lernt", ist die Welt schon platt. Ja, ich bin jetzt gleichermaßen dumpf und stumpf! :(v

    Zitat

    ich finde es verwerflich Leute über einen langen Zeitraum zu dulden, von ihrer Arbeitskraft zu patizipieren und sie dann rumms vor die Tür zu setzen und dabei faktisch ihrer Zukunft zu berauben. Man hat die Zuwanderung lange zugelassen weil sie genehm schien, die Leute nun zu entsorgen wie alte Hardware finde ich in der Tat verwerflich.

    Ganz genau darum geht es! :)^

    @ Wälti

    Zitat

    Ja, ich bin jetzt gleichermaßen dumpf und stumpf! :(v

    Eine weise Selbsterkenntnis! Du beklagst Dich über Trumps angeblichen Haß, bist aber selber voller Haß!


    Ein Sprichwort sagt: "Die schärfsten Kritiker der Elche sind selber welche!"


    Wie man es richtig macht, sagt uns die "Große Seele" Mahatma Gandhi:


    "Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst!"

    Zitat

    Das ist O-Ton Donald Trump! Der Milliardär, der den Wahlkampf-Feldzug aus der eigenen Schatulle bezahlt!? Nein, tut er nicht. Er hatte einen Spendenaufruf gestartet.


    Belafonte

    Ich habe nicht geschrieben, dass Trump alles aus seiner Tasche bezahlt, wo liest du das denn raus?


    Ich habe nur geschrieben, dass die Abhängigkeit zur Hochfinanz geringer ist. Wenn er seine Wähler zum Spenden aufruft und die wollen ihm was spenden, wo ist das Problem? Mir geht allerdings diese ekelhafte Doppelmoral von Clinton auf den Keks.

    Oh nein, mein lieber Herr Graf. Ich bin nicht voller Hass, ich bin nur Realist. Den Hass haben hier andere gepachtet. Dass mein Satz gern von jemandem wie Dir aufgegriffen wurde, um ihn gegen mich zu verwenden, war mir nur zu klar. ;-D

    Zitat

    Ich habe nur geschrieben, dass die Abhängigkeit zur Hochfinanz geringer ist.

    Wie niedrig ist die Abhängigkeit eines ehemaligen Pleitegeiers von der "Hochfinanz"?

    Zitat

    Mir geht allerdings diese ekelhafte Doppelmoral von Clinton auf den Keks.

    Das ist ein völlig anderer Schuh. Dennoch erscheint dir Trump offenbar engelhafter.

    Zitat

    Also wenn ich die Wahl zwischen Hillary und Trump hätte, dann würde ich mich wohl für Trump entscheiden. Der Typ hat sicherlich einen Vollschatten, aber der Clinton traue ich nicht über den Weg. Sagt der Wallstreet den Kampf an, lässt sich von denen aber den Wahlkampf finanzieren, ne, is klar...


    Bei Trump weiß man wenigstens wo man dran ist, zudem ist er nicht in dem Maße von der Hochfinanz abhängig, wie so manch anderer Präsident.

    traditionell unterstützen in den usa der militärisch-industrielle komplex, big oil und weite teile der großindustrie die republikaner, während die demokraten von wall-street, silicon valley und der sozialindustrie (repräsentiert zb durch gewerkschaften) gesponsort werden.


    trump bildet da keine ausnahme, man könnte höchstens spekulieren, dass seine abhängigkeit von seinen spendern etwas geringer ist als bei früheren präsidentschaftskandidaten.

    Zitat

    Aber ein überzeugendes Konzept hat er auch nicht und er hat auch kein überzeugendes Konzept dafür langfristig den Sog der USA auf arme Länder so abzuschwächen das man keinen Todesstreifen mehr "braucht", was aber doch im Sinne eines jeden Rechtsstaates sein sollte.

    mag sein dass sein konzept noch nicht durchdacht ist. mag sein, dass seine pläne zur behandlung dieses problems scheitern werden. aber immerhin versucht er mal etwas neues. finde ich allemal besser als auf diesem problemfeld stets nur ein "weiter so" zu propagieren.


    davon abgesehen ist die thematik "ungleichheit auf der welt erzeugt migrationsdruck auf die wohlhabenden länder" ein globales thema, das neben der auseinandersetzung mit radikalem islamismus IMHO das zweite große thema der weltpolitik dieses jahrhunderts sein wird.


    und zu diesem jahrhunderthema habe ich eine sehr pessimistische sichtweise: ich denke, die menschen in den wohlhabenden ländern, ganz gleich ob die usa oder deutschland, werden sich entscheiden müssen: entweder man ist bereit, im allerletzter konsequenz auch tote in kauf zu nehmen, um migrationsströme eindämmen, lenken oder gar ganz aufhalten zu können; dann kann man in den wohlhabenden ländern in etwa so weiterleben wie bisher. oder keine konsequente begrenzung der migration und dafür ein eklatanter verlust an lebensqualität, bis auf das materielle niveau von zb der ukraine, gepaart mit der inneren sicherheit auf dem niveau mexikos.


    in jedem fall ist es etwas viel verlangt, wenn man von trump auf einen schlag eine maßgeschneiderte, bis zum letzten detail durchdachte lösung für diesen kompletten themenkomplex verlangt.

    Zitat

    ich finde es verwerflich Leute über einen langen Zeitraum zu dulden, von ihrer Arbeitskraft zu patizipieren und sie dann rumms vor die Tür zu setzen und dabei faktisch ihrer Zukunft zu berauben. Man hat die Zuwanderung lange zugelassen weil sie genehm schien, die Leute nun zu entsorgen wie alte Hardware finde ich in der Tat verwerflich.

    das kann man auch ganz anders herum sehen:


    Man hat die Zuwanderung zugelassen, um diesen Menschen eine Zukunft zu bieten.


    Die hohe Drogenkriminalität und der grosse Drogendurchfluss aus den südamerikanischen Ländern schwächt das Land von innen aber mitlerweile enorm.


    Integrierte , arbeitende Migranten werden wohl kaum einfach "entsorgt " werden.


    Aber wenn ein Zustrom irgendwann mehr Probleme birgt, als nutzen, dann muss die Situation eben neu durchdacht werden

    Donald Trump muss man anrechnen, dass er nachweislich demokratisch die Vorwahlen HAUSHOCH gewonnen hat und somit absolut klar sich gegen jeden seiner Gegenkandidaten durchgesetzt hat.


    Auf der anderen Seite hat es Clinton nur durch vielfachen Betrug geschafft sich gegen Sanders durchzusetzen, dass fördern die geleakten emails nun zu Tage.


    Da wurden in Bundesstaaten einfach mal so kurz vorher die Wahlregularien über den Haufen geworfen und die Leute mussten sich schnellstens neu registrieren um zur Vorwahl neu zugelassen zu werden, dies traf besonders Bundesstaaten hart, in denen nicht nur registrierte Demokraten wählen durften, sondern auch Independents, die dann an der Wahlurne in die Röhre schauten, komischerweise die Wählergruppe in der Sanders immer haushoch führte.


    Da wurden Wahlkreise am Wahltag gänzlich sabotiert, wo es um viele Stimmen ging und die Umfragen zeigten, dass Sanders dort weit vorne liegt. Also hat man Wahlhelfer engagiert, die das noch nie in ihrem Leben gemacht haben (die Zettel dort sind um ein Vielfaches komplizierter als hier) und das ganze Wahllokal kam zum erliegen und die hälfte konnte oftmals nicht abstimmen. In Las Vegas wo fast nur arme Menschen mit 3 Jobs und mehr zur Wahl gehen durften ist die Clinton mit 2-3 Gewerkschaftsbossen ziemlich Dicke, also wurde mal kurzerhand vereinbart, dass an diesem Dienstag diese Leute wählen gehen dürfen und trotzdem die Stunden die sie dann in den Schlangen standen angerechnet bekamen, natürlich nicht ohne vorher die Gehirnwäsche der Gewerkschaftsbosse zu bekommen, für wen sie zu stimmen haben. ALle anderen konnten nicht an diesem Dienstagmorgen wählen gehen, jedenfalls nicht, wenn sie Geld verdienen wollten/mussten.


    Dann schloss die demokratische Parteiführung noch einen Deal mit MSNBC, auch schön ständig bei jedem Interview und Sendung darauf herumzureiten, dass Sanders ja ein Jude sei (bei Amerikanern tendenziell ein Unding, dass ein Jude Präsident werden könnte) und ihn damit zu konfrontieren, ob der Staat Israel ihn überhaupt interessiert, denn er habe ja mal gesagt, man müsse die Palästinenser ernster nehmen als bisher sonst könne es dort nie frieden geben.


    Und das sind gerade mal vielleicht 10% der Dinge, die schon bekannt wurden, aber bei uns nicht in den Medien diskutiert wurden.


    Viele Amerikaner sagen sich nun, wir sind immer noch eine Demokratie, jedenfalls sind unsere Wurzeln demokratisch, also wählen wir den Kandidaten der dorthin auf demokratischem Weg gelangt ist und nicht die Kandidatin die sich an diese Stelle hochbetrogen hat und dem kann ich nur zustimmen. Ich hoffe die demokratische Partei lernt etwas aus diesem Wahlkampf wenn Hillary verliert, mit den altbackenen Methoden von früher ist bei den internetaffinen, aufgeklärten Jungamerikanern kein Wahlkampf mehr zu machen und da die alten wegsterben, sollten sich anfangen sich auf die Jungen einzustellen, die auch kein TV mehr schauen und sich die Lügner von FoxNews, MSNBC, CNN schon lange nicht mehr geben.


    Sie verkackt es zum zweiten Mal und das vollkommen zu Recht.

    ganz meine meinung footy, nicht zu vergessen auch der skandalöse betrug bei der state convention für nevada, wo die veranstaltungsleiter (repräsentanten des DNC, also der pro-hillary und contra-sanders eingestellten parteiführung der demokraten) bei einer mündlichen abstimmung einfach eiskalt das klar hörbare und auf diversen mitschnitten dokumentierte votum der basis umgedreht haben. bei dieser mündlichen abstimmung waren neinstimmen deutlich lauter, aber die veranstaltungsleiterin hat einfach gesagt "antrag angenommen, weiter im programm". in einer anderen szene bei der democratic state convention für nevada wollte eine (andere) organisatorin irgendwas tun, was formal korrekt gewesen wäre und im sinne von sanders. daraufhin hat eine der parteioberen sie auf offener bühne zur seite genommen und ihr strafrechtliche konsequenzen angedroht, falls sie sich nicht der parteilinie fügt. am ende der chaotischen veranstaltung haben sanders-anhänger solange friedlich protestiert, bis ein urplötzlich aufmarschiertes großaufgebot von hochgerüsteten polizisten die veranstaltung sozusagen mit zwang abgebrochen und die sanders-anhänger rausgeschmissen hat. in den medien hieß es danach vielfach, dass sanders-anhänger gewalttätig geworden seien, obwohl es dafür keinerlei belege gibt.


    aber hey, trump ist trotzdem vieieieieiehhieieieiel schlimmer, schließlich hat er mal irgendwo in nem kuhkaff vor nem dummen publikum einen dummen spruch darüber losgelassen, was für ein grandioser zuchthengst er doch ist.

    Ja diese Nevada Geschichte hatte ich schon wieder verdrängt, das war auch sehr krass. Ich befürchte ja noch, dass die Reden die Clinton für Goldman Sachs gehalten hat und dafür 700.000$ kassiert hat, geleaked werden. Entweder von Hackern, oder von Trumps Wahlkampfteam und danach würde Clinton sich noch wünschen, dem drängen von Sanders im Vorwahlkampf nachgegeben zu haben diese tollen Reden dem Wahlvolk zu veröffentlichen, wenn diese doch so super waren, dass sie 0,7 Mio. $ wert sind. ]:D