Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    Falls Trump Präsident werden sollte, müßte er sich sehr anstrengen eine vernünftige Politik zu verfolgen.


    Ihm würde man nichts nachsehen wie bei Obamba, der schon vor Amtsantritt derart Vorschussloorbeeren bekam, dass die Medien ihn danach nicht gleich wieder fallen lassen wollten.


    Bei Trump würde man alles auf die Goldwaage legen.


    Alleine schon deshalb halte ich Trump für den besseren Präsidenten als die Clinton.

    ich glaube, dass trump auf die meinung der medien gepflegt sch***sen würde. ;-)

    Zitat

    ich glaube, dass trump auf die meinung der medien gepflegt sch***sen würde

    Umso besser. Damit würde er seine Unabhängigkeit untermauern, nicht nach der Meinung irgendwelcher verlogener Journalisten und Zeitungsredakteure zu regieren.


    :)^

    Zitat

    Damit würde er seine Unabhängigkeit untermauern, nicht nach der Meinung irgendwelcher verlogener Journalisten und Zeitungsredakteure zu regieren.

    Die Möglichkeiten von Trump sind aber auch begrenzt. Er ist schließlich ein Kandidat der Republikaner und nicht parteilos. Daher kann er auch nur Politik im Sinne der Republikaner machen und die haben auch ihre Abhängigkeiten. Ich hoffe aber trotzdem, dass eine republikanische Regierung in den USA vielleicht einen Gegenpol zum "unbegrenzten Grenzenöffnen" bildet...

    Zitat

    Die Möglichkeiten von Trump sind aber auch begrenzt. Er ist schließlich ein Kandidat der Republikaner und nicht parteilos. Daher kann er auch nur Politik im Sinne der Republikaner machen und die haben auch ihre Abhängigkeiten. Ich hoffe aber trotzdem, dass eine republikanische Regierung in den USA vielleicht einen Gegenpol zum "unbegrenzten Grenzenöffnen" bildet...

    allgemein wird in europa die macht des amerikanischen präsidenten massiv überschätzt. im tagesgeschäft kann er nur relativ wenig aus eigener kraft regeln, siehe obamas verzweifelten und oftmals erfolglosen kampf gegen die blockadepolitik der republikaner im kongress. wirklich spielfilmreife macht hat der präsident nur im falle eines militärischen angriffs auf die usa.


    was das andere angeht: ich denke nicht, dass die migrationspolitik der amerikaner und der europäer sich gegenseitig allzu sehr beeinflussen. wobei auch gerade die republikaner in der zuwanderungsfrage sehr zerissen sind. entweder voll dagegen oder verschämt dafür. vielen republikanischen abgeordneten sitzt die angst vor der sich verändernden wählerstruktur im nacken.


    generell spielen stand heute die demografischen trends voll den demokraten in die hände, weshalb die republikaner perspektivisch zu größeren programmänderungen gezwungen sein werden als die demokraten.


    beispielsweise wählen schon heute fast alle texanischen counties entlang der grenze zu mexiko demokratisch und nicht mehr republikanisch. das ganze geht sogar so weit, dass der ur-republikanische staat texas in 15-30 jahren zu einem swing state werden könnte, falls die reps ihre politik nicht stärker an den belangen der latinos ausrichten. new mexiko ist schon längst gekippt, genauso wie nevada und colorado swing states geworden sind. in bezug auf florida gilt: die exilkubaner in florida waren jahrzehntelang eine bank für die republikaner, weil diese eine harte linie gegenüber dem regime auf kuba repräsentierten. falls obamas entspannungspolitik gegenüber kuba langfristig von erfolg gekrönt sein sollte und/oder falls das castro-regime auf kuba in absehbarer zeit abdanken sollte, könnten die republikaner in florida diese wählergruppe verlieren. dann würde florida von einem spitz-auf-knopf-swing-state zu einem relativ verlässlich blauen staat.

    Zitat

    Ich hoffe aber trotzdem, dass eine republikanische Regierung in den USA vielleicht einen Gegenpol zum "unbegrenzten Grenzenöffnen" bildet...


    Cocada

    Trump hat ja schon gesagt, (sinngemäß) dass die Merkel verrückt sei.


    :)^ :)=

    Zitat

    Ich hoffe aber trotzdem, dass eine republikanische Regierung in den USA vielleicht einen Gegenpol zum "unbegrenzten Grenzenöffnen" bildet...

    Klar, da haben sie leicht reden, schließlich war es deren Vor-Vorgänger-Regierung, die Europa den ganzen Schlamassel eingebrockt haben. Sollte man die USA nicht mal zu Reparationszahlungen bewegen?

    Zitat

    Klar, da haben sie leicht reden, schließlich war es deren Vor-Vorgänger-Regierung, die Europa den ganzen Schlamassel eingebrockt haben. Sollte man die USA nicht mal zu Reparationszahlungen bewegen?

    reparationen an wen? die indianer, die nachfahren der verschleppten und versklavten schwarzen? oder etwa reparationen den mexikanern für den dreisten landraub im mexikanisch-amerikanischen krieg, den opfern der durch die USA installierten oder geputschten diktatoren in südamerika, den opfern des vietnamkriegs, den opfern des irakkriegs? die liste ließe sich wahrscheinlich noch erheblich ausweiten. ]:D

    Zitat

    Sollte man die USA nicht mal zu Reparationszahlungen bewegen ?

    Es so zu formulieren, muss man

    etwas vorsichtig sein...


    Was aber durchaus political correct wäre, die USA an ihre Verantwortung für ihr weltpolitisches und militärisches Handeln zu erinnern und in die Pflicht zu nehmen.


    Dies geschieht, zumindest auf offener Bühne, meines Erachtens zu wenig. Wahrscheinlich deshalb, weil man dann sofort als Nestbeschmutzer, Linker, Destabilisierer, Russlandfreund etc. niedergemacht wird. :=o

    naja, sie nur an ihre verantwortung zu erinnern ist eine ziemlich hohle sache, solange man keine konstruktiven alternativen aufzeigen kann und solange man sich selbst seiner verantwortung für die welt entzieht.


    hussein nach dem golfkrieg der 90er an der macht zu lassen war angeblich ein fehler, in afghanistan einzumarschieren war angeblich ein fehler, verfrüht aus afghanistan abgezogen zu sein war angeblich ein fehler. das chaos im nahen osten ist wahlweise die folge des fehlgeleiteten irakkriegs von george dablju, oder die folge von obamas zaudern und inkonsequenz in syrien. clinton wird die intervention in lybien vorgeworfen, aber hätten die amis dabei zugesehen, wie gaddafi in einem blutigen bürgerkrieg all seine militärs und polizisten in die waagschale wirft, um den aufstand seines volks niederzuknüppeln, hätte man den amis genau dieses nicht-eingreifen auch wieder als herzloses dem-leid-zusehen kritisiert.


    wie die amis es auch machen, ist es falsch. dass sie dann irgendwann die schnauze voll haben von den besserwissern in europa und san francisco, wundert mich nicht. wäre die welt wirklich besser dran, wenn sie nach dem vorbild der russen oder chinesen geführt würde, denen alle kriege und verbrechen gegen die menschlichkeit egal welchen ausmaßes unverhohlen am arsch vorbei gehen, solange diese nicht ihre wirtschaftlichen oder geostrategischen interessen tangieren? dass auch hinter den interventionen der amis meist solche interessen stehen, bezweifle ich nicht. ich kaufe den amis aber wenigstens ansatzweise ab, dass ihnen menschenrechte und leid zwar nicht so wichtig sind wie sie immer gerne behaupten, aber eben auch nicht völlig egal.

    Ich weis nicht, ob Hillary die erste Wahl ist... DT wäre auf jeden Fall die letzte.... ich drücke Hillary alle meine Daumen, und wenn es tatsächlich jemanden gibt, der die Geschicke unseres Planeten steuert... so möge er oder sie auf jeden Fall verhindern, dass dieser Made-by-Daddy-Milliardär Präsident wird... das kann einfach nur in die Hose gehen. G8-Treffen waren bis jetzt schon eine Show-Veranstaltung, man stelle sich vor.. DT mit seiner Plastik-Ehefrau kommt zu so einem Gipfel dazu ... der letzte Rest jeglicher Seriösität wäre dahin. Dieser Mensch hat keine Ahnung von Politik und wie man sich auf internationalem Parkett bewegt.. Lächeln und Winken wird da nicht ausreichen.

    Zitat

    der letzte Rest jeglicher Seriösität wäre dahin

    Exakt. Ich empfinde ihn als Unseriös.

    Zitat

    Dieser Mensch hat keine Ahnung von Politik und wie man sich auf internationalem Parkett bewegt.

    Exakt. Aber das hat Hillary Clinton und hat daher einen unschätzbaren Vorteil. Ich hoffe, dass das die Wähler auch so sehen...vielen imponiert aber das für meine Begriffe "starke" Großmaul... :-/ %-|

    Zitat

    und wie man sich auf internationalem Parkett bewegt.

    Okay. Er würde es allmählich auch lernen. Aber Hillary beherrscht es schon. Außerdem weiß man nicht, ob er in seiner tumben Art nicht dabei Porzellan zertreten würde... :-/ das würde ich nämlich befürchten.


    Die Presse müsste sich indes im Sommerloch keine Sorgen mehr machen, Trump würde sie vermutlich jederzeit beliefern, mit verbalen und sonstigen "Schmankerl"... :-X

    Zitat

    ich kaufe den amis aber wenigstens ansatzweise ab, dass ihnen menschenrechte und leid zwar nicht so wichtig sind wie sie immer gerne behaupten, aber eben auch nicht völlig egal.

    Ich kaufe das der Bevölkerung ab, der Regierung nicht. Dafür gehen sie schon mit ihren eigenen Leuten zu beschissen um. Allein die Fürsorge für Veteranen, die medizinische Versorgung nach Verletzungen im Kriegseinsatz (nimm noch ein paar Schmerzmittel), von der psychischen Versorgung der Kinder die sie da in den Krieg geschmissen haben mal ganz zu schweigen.


    Wenn ihnen Menschenrechte wichtig wären dürften sie als Gesellschaft nicht ganze Teile ihrer eigenen Leute als "Trash" abqualifizieren.


    Ich glaube das sie glauben das ihnen das alles wichtig ist, aber sie scheinen den Sinn nicht mal wirklich verstanden zu haben.


    Und natürlich wirft es sich immer leicht mit Dreck, so aus der Deckung heraus und hinterher ist man immer klüger. Aber es würde sicherlich schon sehr helfen wenn man sich mit seinen Verbündeten mal absprechen würde und dann ein gemeinsames Konzept verwirklichen würde, statt immer alleine durchzuziehen was einem gerade passend dünkt.


    Nehmen wir Afghanistan. Man kann über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes sicher streiten, aber wenn man sich dafür entscheidet, dann sollte man es schon richtig machen. Dann muss man von Anfang an klar kommunizieren das es mehr als einen Durchmarsch braucht um ein Land zu stabilisieren und zu demokratisieren, dass jahrzehntelang von Warlords regiert wurde. Und wenn einem klar ist das man wirklich lange da bleiben wird, sollte man sein eigenes Verhalten entsprechend abstimmen und sich nicht wie die Axt im Wald aufführen. Dann sollte man darauf verzichten mit Drohnen rumzuballern, besonders wenn die Verbündeten das nicht so tolle finden. Langfriste Aufbauprogramme.


    Und Syrien wurde deshalb zum Problem weil man sich weder entschließen konnt was zu tun, noch dazu nichts zu tun. Einfach irgendwo Geld reinstecken ohne den Durchblick zu haben ist einfach in der heutigen Politik so häufiger kurzfristiger Aktionismus, nur zahlen halt andere hier für den Wahlkampf und die politischen Streitigkeiten in einem ganz anderen Land die Rechnung.


    Ich hätte ja die Einrichtung bewachter, entmilitarisierter Gebiete am Rand bevorzugt. Plätze in die geflohen werden kann, wo die Versorgung gesichert ist, vielleicht, wenn möglich Fluchtkorridore in diese Gegenden. Dann hätte man was getan ohne irgendwelche undurchsichtigen Strukturen zu stützen, hätte den Krieg nicht durch Waffen verlängert, darauf hätte man sich wohl auch mit den Russen einigen können und die Flüchtlingskrise wäre kein solches Thema geworden.


    Also, noch nicht, denn irgendwann werden die Klimaflüchtlinge uns da eh vor interessante Herausforderungne stellen.


    Alles in allem wäre die Devise im Ausland noch mehr als im Innland, und egal ob EU oder USA, erst denken, dann machen. Weniger Werbung für sich selbst, mehr reale und handfeste Arbeit. Gott wäre das schön!

    Zitat

    G8-Treffen waren bis jetzt schon eine Show-Veranstaltung, man stelle sich vor.. DT mit seiner Plastik-Ehefrau kommt zu so einem Gipfel dazu ... der letzte Rest jeglicher Seriösität wäre dahin. Dieser Mensch hat keine Ahnung von Politik und wie man sich auf internationalem Parkett bewegt.. Lächeln und Winken wird da nicht ausreichen.

    Ich fürchte, dass solche Überlegungen bei amerikanischen Wählern wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen.


    Fremdschämen ist nicht so sehr das Ding eines US-Bürgers. Aber das ist jetzt nur ein Vorurteil von mir, ähnlich dem, dass für die meisten US-Amerikaner der Rest der Welt eh nicht so wichtig ist, weil die haben ihren eigenen "Weißwursthorizont".

    Zitat

    Einfach irgendwo Geld reinstecken ohne den Durchblick zu haben ist einfach in der heutigen Politik so häufiger kurzfristiger Aktionismus, nur zahlen halt andere hier für den Wahlkampf und die politischen Streitigkeiten in einem ganz anderen Land die Rechnung.

    das in syrien war in meinen augen kein aktionismus sondern ein völlig absurder, vollends gescheiterter plan: man dachte, man könne sich dank finanzieller unterstützung und waffenlieferungen eine art "franchise-armee aus der lokalen bevölkerung" rekrutieren, die die drecksarbeit für einen erledigt und alle risiken trägt. man wollte sich den zu teuer und in der eigenen bevölkerung zu unpopulär gewordenen einsatz von bodentruppen sparen... indem man allen möglichen islamisten und halsabschneidern waffen liefert. nannte sich dann in der offiziellen sprachregelung "moderate opposition" - gemeint waren so herzchen wie die nusra-front. jetzt ist die situation noch schlimmer verkackt als jemals zuvor.


    wobei man aber nicht nur den amis die schuld dafür geben sollte. gerade im irak und syrien ist auch der uralte konflikt zwischen schiiten und sunniten eine der haupttriebfedern der konflikte, mit tatkräftiger unterstützung durch teheran, katar, ankara und riad.

    Zitat

    Fremdschämen ist nicht so sehr das Ding eines US-Bürgers. Aber das ist jetzt nur ein Vorurteil von mir, ähnlich dem, dass für die meisten US-Amerikaner der Rest der Welt eh nicht so wichtig ist, weil die haben ihren eigenen "Weißwursthorizont".

    man frage zufällige amis mal, ob sie den unterschied zwischen austria und australia kennen. oder bitte sie, auf einem globus zu zeigen wo der irak liegt - um dann zu prüfen, ob wenigstens die grobe weltgegend getroffen wurde. ]:D

    Und wenn man den außenpolitischen Aspekt einmal weiter betrachtet, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es eine Menge US-Bürger gibt, die von Außenpolitik erst mal die Schnauze voll haben. Denn alles was die USA, mit welch ehren- oder unehrenwerten Zielen auch immer, die letzten Jahre unternommen haben, ist mehr oder weniger in die Hose gegangen. Ein Grund mehr für einige Leute, Clinton nicht zu wählen.