Zitat

    Naja... schlecht wird mir dadurch nicht aber wenn ich mal antworten darf dann finde ich es skandalös, dass die Vorteile die für eine Familiengründung gedacht waren nun auf die Menschen angewendet werden die nachweislich (aus eigenem Antrieb) keine Familie gründen können. Dadurch wird eine Ausnahme geschaffen, ein Präzedenzfall auf die sich dann auch alle anderen berufen können. Du willst z.b. deine Ziege heiraten und auch gerne Kinder adoptieren? Kein Problem. Du möchtest gerne deine Mutter heiraten? Auch kein Problem. Deinen Schrank? Yay... Ehe für alle.

    Du vergleichst eine Liebesbeziehung unter Menschen mit Zoophilie?

    Zitat

    Du vergleichst eine Liebesbeziehung unter Menschen mit Zoophilie?

    Ist schräg klar... aber warum nicht? Die Liebe zu Tieren oder anderen Dingen ist doch völlig natürlich und kommt auch im Tierreich vor. Und wer sagt denn das Hans uns seine Ziege / sein Tisch schlechte Eltern sind? In der Schule müsste viel mehr aufgeklärt werden darüber, dass die Verbindung von Mensch und Tier / Objekt eine sehr lange Tradition hat und es ungerecht ist wenn diese Menschen, die so leben, benachteiligt werden. Was können die die denn dafür dass sie nunmal so empfinden?

    Tja, wann wurde zuletzt mit welchem Minderheitenthema Wahlkampf gemacht und welchen Erfolg hatte man damit überhaupt?


    Wie kleingeistig sind eigentlich jene Leute, die bei dem Wort Homo-Ehe sofort in Panik ausbrechen und so tun, als würde sie übermorgen von homosexuellen Ehepaaren und ihren adoptierten Kindern um ihren Seelenfrieden beraubt?


    Vielleicht mal die relevanten Statistiken anschauen.


    Soll doch jeder heiraten dürfen. Wie die Kiste dann heißt, ist mir völlig Schnuppe. Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle.


    Unter welchen Kriterien Kinder einem adoptionswilligen Paar zugesprochen werden, steht auf einem ganz anderen Blatt.


    Wie gesagt, wieder mal ein Minderheitenthema.


    War nicht die Maut-Diskussion das Ablenkungsthema der letzten Jahre? Um von der desaströsen Rentenpolitik abzulenken, muss eben diesmal die Homo-Ehe herhalten.

    Zitat

    Wie kleingeistig sind eigentlich jene Leute, die bei dem Wort Homo-Ehe sofort in Panik ausbrechen und so tun, als würde sie übermorgen von homosexuellen Ehepaaren und ihren adoptierten Kindern um ihren Seelenfrieden beraubt?


    Vielleicht mal die relevanten Statistiken anschauen.

    Wie kleingeistig muss man denn sein wenn man Kritik als Panik fehlinterpetiert?

    Zitat

    Soll doch jeder heiraten dürfen. Wie die Kiste dann heißt, ist mir völlig Schnuppe. Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle.

    Yay. Genau. Und keine Vorteile für niemanden! Keine Vorteile für Paare, keine für Behinderte... ich freu mich auch.

    Zitat

    Soll doch jeder heiraten dürfen.

    Ja, es darf schon lange jeder Erwachsene heiraten. Heiraten bedeutet, eine Lebenspartnerschaft zwischen Mann und Frau einzugehen.


    Nur die politische Propaganda mit ihren Begriffsverdrehungen hat es geschafft, den Leuten einzureden, Homosexuelle dürften nicht heiraten.

    Bei manchen frage ich mich echt, ob sie hier satirisch schreiben oder das echt ernst meinen, was sie von sich geben.


    Warum sollen bisexuelle Menschen eine Ehe zu dritt brauchen? Glaubt ernsthaft jemand, dass sie immer zugleich in einen Mann und eine Frau verliebt sind?! Sie haben lediglich die volle Auswahl, was jedoch noch lange nicht heißt, dass sie in mehr als einen verliebt sind. Was für eine Logik...


    Abgesehen von allen steuerlichen Vorteilen (welche mir noch nie aufgefallen wäre, ich wohne in Ö), sollte man auch daran denken, dass es vor allem um Absicherung geht. Man kauft vielleicht gemeinsam eine Wohnung, will vielleicht auf die Intensivstation, wenn etwas passiert etc. etc. etc.


    Und warum kommen manche ständig damit, wann man endlich Gegenstände, Tiere etc. heiraten kann?


    ES GEHT EINFACH DARUM, DASS ZWEI SICH LIEBENDE MENSCHEN HEIRATEN WOLLEN! MONOGAM!


    Meine Güte!

    Thema Benachteiligung(Um das mal ganz simpel darzustellen):


    Um jemanden zu bevorteilen muss ich zwangsläufig jemand anderen benachteiligen. Das sieht man z.b. sehr schön bei der Frauenquote. Wenn ich darauf verdonnert bin eine Frau einzustellen dann wird zwangsläufig ein Mann benachteiligt. Wenn jetzt die Männer gegen diese Benachteiligung klagen, recht bekommen und denselben Vorteil bekommen z.b. eine Männerquote dann habe ich auf einmal 2 geltende Dinge: Eine Frauen und eine Männerquote. Wer hat denn jetzt dabei gewonnen? Die Frauen?

    Zitat

    Man kauft vielleicht gemeinsam eine Wohnung, will vielleicht auf die Intensivstation, wenn etwas passiert etc. etc. etc.

    Dafür gibt es tolle Dinge. Verträge und Vollmachten.

    Zitat

    Und warum kommen manche ständig damit, wann man endlich Gegenstände, Tiere etc. heiraten kann?


    ES GEHT EINFACH DARUM, DASS ZWEI SICH LIEBENDE MENSCHEN HEIRATEN WOLLEN! MONOGAM!


    Meine Güte!

    Wo ist denn der Unterschied wenn Klaus z.b. seinen Hund liebt und den heiraten möchte? Ganz monogam. Der nimmt auch nur den einen Hund. (Okay... manchmal holt er sich vielleicht Appetit beim Nachbarsdackel aber gegessen wird zuhause!). ]:D

    Zitat

    Ist schräg klar... aber warum nicht? Die Liebe zu Tieren oder anderen Dingen ist doch völlig natürlich und kommt auch im Tierreich vor. Und wer sagt denn das Hans uns seine Ziege / sein Tisch schlechte Eltern sind? In der Schule müsste viel mehr aufgeklärt werden darüber, dass die Verbindung von Mensch und Tier / Objekt eine sehr lange Tradition hat und es ungerecht ist wenn diese Menschen, die so leben, benachteiligt werden. Was können die die denn dafür dass sie nunmal so empfinden?

    Liest sich logisch. Wenn Hans ausfällt, bringt der Tisch am Montag einfach die Kinder in die Schule. Das nenn ich eine Beziehung auf Augenhöhe.

    Zitat

    Dafür gibt es tolle Dinge. Verträge und Vollmachten.

    Und es gibt Dinge wie gesetzliche Erbfolge.

    Zitat

    Wo ist denn der Unterschied wenn Klaus z.b. seinen Hund liebt und den heiraten möchte? Ganz monogam. Der nimmt auch nur den einen Hund. (Okay... manchmal holt er sich vielleicht Appetit beim Nachbarsdackel aber gegessen wird zuhause!).

    Du stellst mich ernsthaft mit einer Sodomistin gleich?!

    Zitat

    Warum stellst du nicht einfach den am besten qualifizierten ein?

    Genau! Du hast es verstanden: Die Quote ist damit hinfällig bzw gestrichen, der gesetzlich vorgeschriebene Vorteil hinfällig und es zählt nur noch die absolut verwertbare Leistung. Wollte der Gesetzgeber das? Nein, er wollte Frauen bevorteilen weil einige meinen, die wären benachteiligt.

    Zitat

    Liest sich logisch. Wenn Hans ausfällt, bringt der Tisch am Montag einfach die Kinder in die Schule. Das nenn ich eine Beziehung auf Augenhöhe.

    ;-D


    Och... wieso sollte diese "Ehe" nicht gleichwertig sein? Wenn dein Ehepartner morgen einen Unfall hat und 90% behindert ist dann kann der die Kinder auch nicht in die Schule fahren.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, hier wird 'das Pferd von hinten aufgezäumt' oder noch eine andere Redewendung: 'Lasst die Kirche mal im Dorf'.


    Es geht doch letztendlich nur darum, dass zwei Menschen die sich partnerschaftlich lieben und so auch (zusammen)leben wollen, einen auch rechtlichen Bund eingehen, dies einheitlich für "Alle" - können/dürfen, eben egal welchen Geschlechts sie sind.


    Und dieser "rechtliche Bund" auch "Ehe" genannt, hat bei Weitem nicht nur Steuervorteile. Er hat einen nicht zu unterschätzenden emotionalen Aspekt, doch davon abgesehen auch den, dass man das Recht hat im Falle eines Unfalls etc. seinem Partner(in) beistehen zu können, mitreden zu dürfen was Entscheidungen angeht usw...


    Mir ist durchaus klar, dass solche Dinge bisher auch durch eine "eingetragene Lebensgemeinschaft" teilweise abgedeckt wird - aber ich finde es ebenso verständlich, dass gleichgeschlechtliche Paare dies als nicht gleichberechtigt empfinden, sondern eher noch als Brosamen die ihnen so hingeworfen werden. Nach dem Motto "Seid froh, dass Ihr überhaupt irgendwelche Rechte habt".


    Diese zum Teil hier doch recht spöttischen Beiträge finde ich persönlich nicht ok, anzubringen man könne ja auch eine "Ziege" heiraten; oder was soll das mit der Vielehe? Das ist doch in der Tat finanziell/steuerlich eine ganz andere Baustelle, da es steuerlich neu geregelt werden müsste.


    Es geht darum, dass gleichgeschlechtliche Paare verschiedengeschlechtlichen Paaren in Allem gleichgestellt werden - um nicht mehr und nicht weniger.