Erfahrungen mit Gott

    Frohes Neues Jahr und Hallo!


    Meine Frage richtet sich ausschließlich an gläubige Menschen!!! Mich würde interessieren, wie Euch Gott begegnet bzw. wie Ihr mit Gott in Kontakt tretet. Ich meine an dieser Stelle ausdrücklich nicht den Gott, wie er in den Schriften (Bibel, Koran, Thora) beschrieben wird, sondern Eure persönlichen Begegnungen/Erfahrungen mit Gott, JHWH, Allah, Manitou, Brahman oder wie auch immer in den unterschiedlichen Sprachen benannt. Für mich persönlich ist immer dasselbe gemeint, nur in den jeweiligen Religionen unterschiedlich verpackt. Dies ist meine ureigene These, der Ihr auch gerne widersprechen dürft.


    Natürlich habe ich eigene Erfahrungen, aber zunächst möchte ich Euch zu Wort kommen lassen.


    Danke für einen inspirierenden Austausch und liebe Grüße!

  • 186 Antworten

    Ich mußte immer wieder feststellen im Laufe des Lebens, daß irgendeine Macht mich geschützt und geführt hat.


    So viele glückliche Zufälle, gibt es nicht!


    Vor über 50 Jahren wurde ich von einem Auto angefahren - die Ärzte gaben mich schon fast auf.


    Mein Lebenslauf insgesamt war bemerkenswert 'zielführend' - um manche Ecken gelenkt.


    Habe eine Familie, Kinder, Enkel und bin im Ruhestand


    Fast alle früheren Freunde sind verstorben und alle waren jünger als ich (71) - warum sollte gerade ich alle überleben, frage ich mich manchmal. Ist da irgendwelche Absicht dahinter, daß ich noch eine Aufgabe im Leben habe und somit noch eine 'Daseinsberechtigung' habe?!


    Ich bin deshalb auch dankbar, bin auch Kirchgänger. Habe einfach das Bedürfnis, Gott nicht zu vergessen!

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    Ich habe mehrere unangemessene, nicht hilfreiche Beiträge gelöscht.

    Zitat

    Meine Frage richtet sich ausschließlich an gläubige Menschen!

    -- beachtet bitte diesen Hinweis der TE.
    Diejenigen, welche die Religionen kritisieren oder ablehnen und dem Ausdruck verleihen möchten, finden bei med1 leicht einige Threads, in denen sie sich entsprechend äußern können.

    Brisantes Thema!


    Die Wortmeldungen sind ja auch entsprechend. Wie kann man Erfahrungen mit Gott haben? Woher weiß man, daß Gott etwas gelenkt oder unterlassen hat?


    Ist es nicht viel mehr eine Frage des "Glaubens"?


    Es geht um den Glauben an Gott, nicht um das Wissen um seine Existenz. Wer weiß es denn tatsächlich?


    Wohl nicht einmal der Papst in Rom. Auch er glaubt nur… .


    Es gibt Beweise, Überlieferungen… vielleicht.


    Ich habe kürzlich mehrere Filme über Hexenverbrennungen etc. gesehen. Es ist der Wahnsinn, was unter dem Deckmäntelchen des "Glaubens" für furchtbare Dinge geschehen sind. Aber das ist ja nicht das Thema.


    Es ist schlimm, wenn sich Menschen Macht anmaßen und Unrecht tun. Das hat grundsätzlich nichts mit Kirche oder Gott zu tun. Solche Menschen gibt es in allen Schichten, in allen Glaubensrichtungen.


    Manchem macht es Mut, sich an etwas festzuhalten, zu orientieren. Es kann dem Leben einen Sinn verleihen, an etwas zu glauben. Mut aus diesem Glauben zu schöpfen. Zu versuchen, ein besserer Mensch zu sein. Was ist verwerflich daran? Fanatismus jeglicher Art hingegen ist gefährlich.


    Sollte es nicht jedem Menschen erlaubt sein, sich auszusuchen, woraus er Mut und Kraft schöpfen kann, dieses Leben mit allen Sorgen, Nöten und Problemen zu meistern?


    Zwangsläufig verbindet man Glauben und Kirche. Aber ist das nicht eigentlich falsch?

    Zitat

    Eure persönlichen Begegnungen/Erfahrungen mit Gott

    Ich persönlich kenne keinen Menschen, der etwas Derartiges vorzuweisen hat. Man kann vielleicht etwas als Fügung Gottes interpretieren, weil man daran glaubt. Das irgend etwas kein Zufall sein kann. Nun, warum nicht? Wem schadet es?

    Zitat

    Wie kann man Erfahrungen mit Gott haben? Woher weiß man, daß Gott etwas gelenkt oder unterlassen hat?


    Ist es nicht viel mehr eine Frage des "Glaubens"?

    Rennfloh, ihr hängt euch viel zu sehr an dem Wort Gott auf und an der Vorstellung einer göttlichen Person.


    Hier haben sich ja viele sehr abfällig geäußert, die mit dem Wort Gott irgendwelche Spinner verbinden.


    Darum verwende ich das Wort Gott auch nicht gern.


    Ich gehöre keiner Kirche an und bin auch nicht gläubig.


    Ich weiß aber, dass es eine Kraft gibt, die in jedem von uns ist und alles erschaffen hat.


    Alles ist mit allem verbunden.


    Wodurch entsteht Leben? Wodurch entsteht Tod?


    Es ist die Lebensenergie, die der Ei- und der Samenzelle das Leben einhaucht.


    Es ist die Lebensenergie, die dem Körper beim Tod entweicht.


    Woher wissen eine Eizelle und eine Samenzelle, wie sie einen Körper erschaffen sollen?


    Wie kann es sein, dass ein gebrochener Knochen wieder zusammenwächst.


    Das ist ein sehr komplexer Prozess. Woher hat der Knochen die Anweisung und das Wissen?


    Der gesamte Körper und seine Funktionen sind ein Wunderwerk der Schöpfung.


    Genauso wie die Natur ein Wunder der Schöpfung ist.


    Wie sehr alles aufeinander abgestimmt ist, sieht man immer dann, wenn man in die natürlichen Vorgänge eingreift. Selbst ein Wurm hat eine Rolle im Ganzen, wie ein kleines Rädchen in einem Uhrwerk.

    Zitat

    Wie kann es sein, dass ein gebrochener Knochen wieder zusammenwächst

    ein Beispiel für (biologisches) vielfältiges Re-Arrangement bereits VOR-HANDENER Materie, das ist heutzutage schon sehr genau untersucht. Das eigentliche "Wunder" ist dass es den Kosmos "AN SICH" gibt ;-) *:)

    Es geht nicht darum, dass wir um einen Begriff streiten.


    Ich habe mich auf deine Aussage bezogen:

    Zitat

    Wie kann man Erfahrungen mit Gott haben? Woher weiß man, daß Gott etwas gelenkt oder unterlassen hat?


    Ist es nicht viel mehr eine Frage des "Glaubens"?

    Erfahrungen mit "Gott" kann man haben, wenn man sich mit der Kraft/Lebensenergie in sich selbst verbindet.


    Ich nehme mal das Wort Gott auch wenn es mir nicht gefällt. Gott ist einfach eine Energie.


    Eine Energie ist nicht persönlich und gibt uns auch keine Regeln vor.


    Nach meiner Erfahrung ist Gott Teil von uns und wir sind Teil von ihm.


    In unserer modernen Welt, die sehr von der materiellen Wissenschaft geprägt ist, haben wir oft keinen Zugang zu dem göttlichen in uns.


    Manche Menschen bemerken erst diesen Zugang, wenn sie ein Wunder erleben, wie zum Beispiel eine außergewöhnliche Rettung vor dem Tod.


    Aber die Verbindung ist immer da, im Großen wie im Kleinen.

    Zitat

    Ich mußte immer wieder feststellen im Laufe des Lebens, daß irgendeine Macht mich geschützt und geführt hat.


    So viele glückliche Zufälle, gibt es nicht!

    Das bräuchte ich jetzt auch sooooooo existenziell dringend. Nie war ich in so einer grausamen, für mich unlösbaren Situation. :°(


    Wie ich Gott begegne: ich bete, aber ich rede auch mit dem Kosmos und mit den Engelchen, nicht "nur" mit Gott. Ich bete Standardgebete und auch meine eigenen Worte.


    Einen Namen habe ich für Gott nicht, außer Gott und ein Bildnis mache ich mir auch nicht von ihm, da er kein Mensch ist und ich auch gar keine Vorstellung von einem Bildnis hätte.

    Als Kind war ich gläubig. Für Kinder-Gottesdienste gab es kleine Heftchen mit Illustrationen. Eine davon zeigte, wie ein Mensch die Hand in die Höhe reckte, um Gott oder Christus näher zu kommen.


    Das habe ich nach dem Abendgebet auch gemacht und spürte sowas wie eine Berührung. Wenn ich das heute als Ungläubiger wieder mache, spüre ich auch etwas, das Blut läuft in den Adern herunter. Wenn man danach beide Hände vergleicht, ist die zuvor erhobene blasser.