Haben junge Frauen es einfacher im Leben als junge Männer?

    Bezogen auf alle Aspekte des Lebens im Durchschnitt.


    Wer hat es schwerer? Junge Frauen oder junge Männer? (bezogen auf Deutschland! Also nicht Saudi-Arabien oder Pakistan ;-) )

  • 312 Antworten

    J_B, musst du ständig Fäden kapern?

    @ TE:

    Zitat

    Bezogen auf alle Aspekte des Lebens im Durchschnitt.

    Bezogen auf alle Aspekte des Lebens im Durchschnitt? Auf welche Aspekt des Lebens? Und wie definierst du "es schwer haben"?


    Zu wenig präzise und ziemlich merkwürdige Fragestellung. Nimm dir doch mal einen Lebensbereich (Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Fianzen, etc.pp.) raus, der dich interessiert, und recherchiere. Pauschalantworten wie du sie suchst, wirst du vermutlich aber nicht finden.

    Ich gebe mal zu bedenken, dass das Empfinden der Einfachheit oder auch der Schwere des Lebens nicht messbar ist. Somit gibt es auch keinen echten Vergleich. Es ist wie mit dem halb vollen bzw. halb leeren Wasserglas. Je nachdem wie man gestrickt ist, sagt der eine halb voll, der andere halb leer.


    Und ehrlich, man sagt ja immer es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Ich frage mich, mal angenommen, selbst dann wenn die Frage einigermaßen zufriedenstellend beantwortet werden würde, welchen Nutzen kann man aus der Antwort ziehen?


    Gefühle lassen sich nicht demokratisch lösen. Wenn ich z.B. das Leben als schwer empfinde, egal als Mann oder Frau, was nützt es mir dann, wenn ich erfahre, dass z.B. die Mehrheit es anders empfindet? Kann ich dann mein Empfinden einfach "umswitchen", nur weil es eben mehrheitlich anders empfunden wird? Ich glaube kaum.

    Geschlechtsbezogene Zahlen für junge Menschen (z.B. Alter 18-35, oder wie auch immer du "jung" konkret abgrenzen willst) in Deutschland ließen sich sicherlich jede Menge zusammenstellen. "Auf alle Aspekte des Lebens im Durchschnitt" bezogen wäre dann sowas wie:


    * Körper und Gesundheit: Verteilung von Krankheiten, Suchtraten, Schwangerschaftsrisiken, usw.


    * Familie/Soziales: Familienstand, Kinder, Freunde


    * persönliche Entwicklung/innere Haltung: abstrakte Zufriedenheitsscores aus Umfragen, Einschränkungen eigener Freiheit durch gesellschaftliche Häufungen, Betroffen sein von Kriminalität oder Gewalt


    * Arbeit+Leistung: Erfolge, Abschlüsse, Bildung


    * materielle Sicherheit, Finanzen: Einkommensverteilung, Vermögensverteilung, Wohnsituation: Obdachlosenrate, finanzielle Verpflichtungen


    Das alles kann man dann irgendwie mit einer Wichtung zusammenrechnen und einen "es leichter haben oder es schwerer haben"-Score ausrechnen. Aber ob das wirklich einen Wert hätte? Denn die Wichtungen und Annahmen der Person(en), die die ganzen Erhebungen macht, fließt ja auch dort rein.


    Schon "es leichter haben" und "es schwerer haben" ist so abstrakt, dass ich finde, dass es sich wirksam einer universalen Metrik entzieht.


    Mein Gefühl sagt mir für meine Metrik von "es leichter oder schwerer haben", dass junge Männer und junge Frauen in Deutschland relativ dicht beieinander liegen und es über "alles" gesehen kaum einen Unterschied im "es leichter haben" oder "es schwerer haben" zwischen jungen Frauen und Männern in Deutschland gibt.

    Zitat

    Frauen sind besser, haben es aber schwerer. Immer.

    Dem würde ich zustimmen, bis auf das "immer". Ich behaupte mal das Menschen die es schwerer haben am Ende immer besser sind und manchmal können das auch junge Männer sein.

    Kann man nicht pauschalisieren.


    Wie sieht es aus mit die Abeitslosigkeitsstatistik aus? Gibt es da ein Unterschied?


    In der Uni haben es beide Geschlechte genauso leicht oder schwer.


    Verdiensttechnisch sind aber Männer allgemein immer noch besser dran.


    Also finanziell sind besonders Ü30 Männer besser dran.

    Zitat

    * Körper und Gesundheit: Verteilung von Krankheiten, Suchtraten, Schwangerschaftsrisiken, usw.

    frauen sind bis zu einem gewissen alter hübscher, aber ansonsten ist der weibliche körper stärker fehlkonstruiert als der männliche (schwangerschaften & monatsregel). das längere lebensalter von frauen resultiert auch nicht aus körperlichen eigenschaften, sondern aus dem lebenswandel (klosterbrüder- und schwestern leben im mittel gleichlang).

    Zitat

    Verdiensttechnisch sind aber Männer allgemein immer noch besser dran.

    in dingolfing ja, in cottbus nein (aktuelle studie ;-) ).

    Im Beruf haben es Frauen schwerer, das liegt ein bisschen an den Frauen selbst, aber als Personaler gehe ich bei der Einstellung einer jungen Frau auch immer von einem möglicherweise kommenden mehrjährigen Ausfall aus (Schwangerschaft und Elternzeit und noch schlimmer danach Teilzeit, wenn überhaupt)


    Im Alltag haben es Frauen je nach Optik zum Teil leichter. Einer "schönen" Frau wird oft unter die Arme gegriffen, geholfen, sie wird bereitwillig eingeladen, etc. "schöne" Männer profitieren hier nicht in dem gleichen Maße. Nicht so "schöne" Frauen profitieren hier allerdings kaum


    Bei der Partnerwahl ist es Ansichtssache. Ansich haben e Männer leichter, da aktuell mehr Männer als Frauen geboren werden und am Ende irgendwann eigentlich so gut wie jeder einen festen Partner haben will. Andererseits ist kulturell begründet, dass ein Mann bei der Kontaktaufnahme mehr Initiative ergreifen muss. Auch kommt es (mir persönlich) so vor, als wären Frauen wählerischer als Männer. Zudem kann man abwarten, ob mit der Zuwanderung die Geschlechterverteilung nicht in die andere Richtung abdriftet.


    Wenn man Richtung Kommunikation denkt, werden Frauen ganz gern mal nicht so ernst genommen, wie ihre männlichen Kollegen. Wenn es beispielsweise um Fachmeinung geht. Aber das mag auch subjektives Empfinden ist.


    Beim Thema Gesundheit haben Frauen ganz klar die Arschkarte gezogen. Menstruation und Geburt, ständige Hormonschwankungen im Zyklus machen keinen Spaß. Die bei Männern häufiger vorkommenden Krankheiten sind meist schlechter Lebensführung zuzuweisen und das geschlechtsunspezifisch ;-)

    Zitat

    An sich haben es Männer leichter, da aktuell mehr Männer als Frauen geboren werden und am Ende irgendwann eigentlich so gut wie jeder einen festen Partner haben will.

    irgendwas hast du verdreht, oder? mwn gibt es bis zu einem gewissen alter einen männerüberschuss (also wie du schreibst), und damit haben es männer doch schwerer? und die zuwanderung verstärkt den trend.

    Zitat

    aber ansonsten ist der weibliche körper stärker fehlkonstruiert als der männliche (schwangerschaften & monatsregel)

    hab auch schon mal die Theorie gehört, in der TCM, dass die Männer fehlkonstruiert sind, weil ihnen das Zentrum fehlt,


    meridianmässig(Gebärmutter).

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung


    Ich meine es richtig, habe es falsch geschrieben. In Deutschland werden mehr Mädchen als Frauen geboren, dadurch gibt es einen Frauenüberschuss


    Zudem ab einen bestimmten Alter noch die Kriegsverluste bei den Männern gibt.