;-D ;-D ;-D Manchmal ist der Wurm drin.


    Wie wärs mit Gleichstand? Zwar mehr Mädchen geboren, dafür kommen mehr männliche Flüchtlinge.


    Ich glaube nicht, dass es ein Geschlecht insgesamt leichter hat als das andere. In einzelnen Aspekten des Lebens vielleicht. So wie schwächliche, hässliche Männer es ja auch schwerer haben als Bratt Pitt zum Beispiel. Aber allgemein hat vermutlich beides gleich viele Vor- wie Nachteile.

    Ja ich denke auch, dass sich das in Zukunft mit dem Frauenüberschuss ein bisschen ausgleicht, eben durch die männliche Zuwanderung. Aktuell seh ich da "für die deutschen Männer kaum Konkurenz" weils niemand so hart am Partnermarkt hat wie Flüchtlinge (Einzelschicksale ausgenommen).

    Zitat

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung


    Ich meine es richtig, habe es falsch geschrieben. In Deutschland werden mehr Mädchen als Frauen geboren, dadurch gibt es einen Frauenüberschuss

    wo steht das denn da? im ersten absatz steht ja was von 1.05 jungs auf 1 mädchen (sekundäres geburtsverhältnis) ":/

    Zitat

    Aktuell seh ich da "für die deutschen Männer kaum Konkurenz" weils niemand so hart am Partnermarkt hat wie Flüchtlinge (Einzelschicksale ausgenommen).

    Der Mädchenüberschuss muss ja auch erst noch alt genug werden zum ( X- jetzt hab ich fast paaren geschrieben...) Partnerschaften eingehen.

    ah, hab's, wir haben beide recht. es werden zwar mehr jungs geboren, aber bis zum alter von 15 jahren hat es sich schon gedreht https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung#/media/File:Sex_ratio_below_15_per_country_smooth.png (die farbe ist kontraintuituv: blau=mehr frauen)

    Zitat

    Interessant, wie letztlich nahezu jeder Thread zur einer Flüchtlingsdebatte umgestaltet wird, was in diesem Fall m.E. überhaupt nicht zur Themenstellung passt.

    ":/ Auf welchen Faden beziehst du dich? Scheinbar ist dein Post im falschen gelandet, denn hier ist nirgendwo eine Debatte in Sicht.

    es gibt in allen menschlichen gesellschaften einen männerüberschuss bei den lebendgeburten. in früheren jahrhunderten hat sich das durch die größere gesundheitliche anfälligkeit von jungen im vergleich zu mädchen ausgeglichen. heutzutage setzt sich dieser männerüberschuss jedoch bis ins rentenalter fort - das heisst, wir haben in deutschland bei allen "heiratsrelevanten" jahrgängen einen männerüberschuss.


    durch die höhere lebenserwartung von frauen sterben im alter dann die männer früher weg, es bleiben viele witwen übrig. dieser frauenüberschuss bei der ü70-generation ist so massiv, dass er den moderaten männerüberschuss bei den jüngeren jahrgängen überkompensiert und wir auf die gesamtbevölkerung bezogen einen leichten frauenüberschuss haben. bei den heiratsrelevanten alterskohorten liegt aber, wie gesagt, grundsätzlich ein leichter männerüberschuss vor.


    siehe zb folgende grafik:


    https://www.lernhelfer.de/site…image/BWS-GEO-0426-01.jpg




    zum eigentlichen thema: ich denke junge frauen haben es auf dem "partnermarkt" etwas leichter als junge männer, einfach weil bei frauen die jugend an sich in stärkerem maße ein attraktivitätsfaktor ist. im alltag haben es junge frauen vielleicht auch etwas leichter, hilfe vom fremden zu finden oder anschluss in einem neuen sozialen umfeld. im ausbildungsbereich (schulen/FOS/FHs/Unis) dürften sich die geschlechter nichts nehmen, im berufsleben haben dann die männer wohl leichte vorteile. zum einen wegen noch bestehender vorurteile, zum anderen wegen der handfesten nachteile, die arbeitgebern entstehen, wenn eine mitarbeiterin schwanger wird und in elternzeit geht.


    alles in allem halte ich die chancenunterschiede zwischen den geschlechtern für überschaubar. die unterschiede zwischen den individuen (klug vs dumm, hübsch vs hässlich, belastbar vs fragil) haben definitiv einen größeren effekt als der geschlechterunterschied.

    Zitat

    Partnersuche ist für alle ziemlich gleich schwer, die keinen Partner haben (wenn man nicht zu den schönsten, klügsten, glücklichsten und reichsten 10% gehört)

    Hmm ":/ , ich glaube nicht das Schönheit, Klugheit und Reichtum die Partnersuche erleichtert, weil am Ende müssen immer zwei Menschen zusammenpassen.

    Hast du die verlinkte Grafik richtig gelesen?


    Die ist von 2007, da wundert es nicht, wenn die über Achtzigjährigen Männer in der Minderheit waren.


    Bei der Berechnung der durchschnittlichen Lebenserwartung senken vor allem alle früh verstorbenen männlichen Personen (Unfälle, insgesamt riskanteres Gesundheitsverhalten, in deiner veralteten Grafik auch Kriegsereignisse) den Durchschnitt. Das heißt nicht, dass Männer grudsätzlich eine niedrigere Lebenserwartung haben als Frauen. Außerdem haben die Frauen mittlerweile eh aufgeholt, was ungesunde Lebensweise betrifft.

    Zitat

    Das heißt nicht, dass Männer grudsätzlich eine niedrigere Lebenserwartung haben als Frauen. Außerdem haben die Frauen mittlerweile eh aufgeholt, was ungesunde Lebensweise betrifft.

    Männer arbeiten ja kaum noch körperlich hart, das machen jetzt die Frauen in der Altenpflege ]:D .

    @ lian-jill:

    Zitat

    Hast du die verlinkte Grafik richtig gelesen?


    Die ist von 2007, da wundert es nicht, wenn die über Achtzigjährigen Männer in der Minderheit waren.


    Bei der Berechnung der durchschnittlichen Lebenserwartung senken vor allem alle früh verstorbenen männlichen Personen (Unfälle, insgesamt riskanteres Gesundheitsverhalten, in deiner veralteten Grafik auch Kriegsereignisse) den Durchschnitt. Das heißt nicht, dass Männer grudsätzlich eine niedrigere Lebenserwartung haben als Frauen. Außerdem haben die Frauen mittlerweile eh aufgeholt, was ungesunde Lebensweise betrifft.

    hier mal die altersstruktur deutschlands für 2013, ich hoffe das ist dir aktuell genug. es ergibt sich das exakt selbe bild wie bei der grafik von 2007: leichter männerüberschuss von 0 bis circa 60 jahren, massiver frauenüberschuss bei den über 70-jährigen.


    https://www.pflegeversicherung…evo%CC%88lkerung.2013.png


    unterm strich ist es halt nach wie vor so, dass männer bei unfalltodesfällen durch risikoreiches verhalten in jungen jahren (sufffahrten, risikosportarten) deutlich überrepräsentiert sind, ebenso wie bei gesundheitsschädlichen berufen. und sie liegen auch weiterhin bei gesundheitsschädlicher ernährung, rauchen, alkohol und co deutlich vor den frauen, auch wenn die frauen aufholen. des weiteren werden männer deutlich öfter als frauen opfer von gewaltverbrechen.

    Ich glaube, daß es Mädchen in der Schule heutzutage leichter haben, als Jungen. Das liegt wohl hauptsächlich daran,daß das Aufpassen und Stillsitzen Mädchen einfach leichter fällt! Und die heute meistens weiblichen Lehrer und Erzieher haben heute leider oft wenig Verständnis für den größeren Bewegungsdrang der Jungen. Diese werden dann manchmal sogar als schlecht erzogen oder gar hyperaktiv abgestempelt!


    In der Arbeitswelt haben aber immer noch Männer Vorteile, Mal abgesehen von den typischen Frauenberufen. Die Fragen eines Chefs im Bewerbungsgespräch nach Kinderwunsch und Familie sind bei Bewerberinnen auch heute noch üblich!


    Allerdings trauen sich Frauen oft nicht, hohe Lohnforderungen zu stellen und sind oft zu bescheiden...


    Daß Männer mehr rtauchen, Alkohol trinken, öfter im Besitz von Waffen sind usw, stimmt natürlich auch! Und leider gehen viele Männer auch heute noch im Krankheitsfall zu spät oder gar nicht zum Arzt! Da hält sich dann immer noch das alte Vorurteil, daß ein echter Kerl das nicht nötig hat....


    Und wie Black Gun schon schrieb, werden Männer tatsächlich häufiger Opfer von Straftaten wie Raub oder Körperverletzung, als Frauen! Nur im häuslichen Bereich ist es dann wieder andersherum.


    Und was die Lebensqualität angeht, bin ich mir nicht sicher. Frauen bekommen öfter Depressionen als Männer. Das liegt wohl daran, daß Frauen so oft ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie irgendwelchen Ansprüchen oder Schönheitsidealen nicht entsprechen....das kann auf Dauer sehr anstrengend sein! Ich kenne auch so manche Frauen, denen es schwer fällt, einfach mal locker zu lassen und Nein zu sagen.


    Interessant finde ich, daß allein lebende Männer eine geringere Lebenserwartung haben sollen, als Verheiratete.... ;-D

    @ Aedgiva,

    bei allem Respekt, aber deine Annahmen sind mind 20 Jahre veraltet. Mädchen sind nicht automatisch ruhiger, Jungs haben nicht mehr Bewegungsdrang.


    Dass Frauen öfter Depressionen bekommen wird von der Wissenschaft stark angezweifelt, eher stimmt es damit überein, dass Männer weniger zum Arzt gehen.


    Dass Frauen Depressionen bekommen, weil sie sich nicht hübsch genug fühlen ist totaler Unsinn. Wenn du das wirklich glaubst hast du keine Ahnung von Depressionen.