Inkassobüro einschalten?

    Guten Abend!


    Ich bin Freiberuflerin und ein Kunde behauptet nach Rechnungsstellung, daß ich meine Leistung nicht erbracht hätte, was aber nicht der Wahrheit entspricht.


    Am liebsten würde ich die Sache natürlich einem Anwalt übergeben, aber als Freiberuflerin kann ich mir eine Berufsrechtschutzversicherung nicht leisten (läge lt. Versicherer im vierstelligen Bereich/Jahr), zumal sich das für mich nicht lohnen würde, da ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit noch nie solch nen Fall hatte. Ich meine sogar mal gehört zu haben, daß sich Freiberufler gar keine Rechtsschutzversicherung haben können, weiß allerdings nicht, ob das überhaupt richtig ist.


    Es geht nur um eine kleine Summe, ca. 450 Euro ohne MwSt., aber mir geht es ums Prinzip, könnte ja jeder kommen, zumal ich 100% weiß, daß der Kunde meine Dienstleistung genau so umsetzen wird, wie ich das geplant hatte.


    Meine Frage daher also: würde zur "Einschüchterung" ein Inkassobüro schon reichen? Ist das etwas kostengünstiger als ein RA und wie hoch sind die Chancen, zu meinem Geld zu kommen? Eigentlich darf das ganze Null auf Null aufgehen, möchte nur nicht draufzahlen müssen.


    Hat jemand Erfahrungen mit solchen Büros und evtl. auch schon Erfolge eingefahren? Oder ist eher davon abzuraten?

  • 24 Antworten

    Ich sehe keinen Bedarf für ein Inkassobüro geschweigedenn einen Anwalt. In solchen Fällen bietet sich ein Mahnbescheid an, der relativ simpel selbst stellbar ist. Sollte dem widersprochen gehen und ein Verfahren folgen und man sich dies nicht mehr im Alleingang zutraut, kann man sich immernoch anwaltlich beraten lassen.


    Voraussetzung für alles ist natürlich, dass du Auftragserteilung, Lieferung und korrekte Rechnungsstellung nachweisen kannst. Davon hängt auch das ab:

    Zitat

    wie hoch sind die Chancen, zu meinem Geld zu kommen?

    Wenn du im Recht bist, bekommst du dein Honorar und deine Auslagen für die Eintreibung; wenn nicht, nicht.


    Wenn nicht (weil du nicht alles nachweisen kannst), kann dir auch kein Anwalt helfen.

    Zitat

    daß sich Freiberufler gar keine Rechtsschutzversicherung haben können

    Doch, können sie. Ist aber nicht für jeden sinnvoll.

    Zitat

    Meine Frage daher also: würde zur "Einschüchterung" ein Inkassobüro schon reichen?

    Das ist ganz individuell und kommt auf die Person an. Mich persönlich (wäre ich jemand, der zahlungsunwillig ist) würde weder Inkasso noch Anwalt einschüchtern. Wenn dein Kunde auch nur minimal abgebrüht ist, juckt ihn nichts, außer Post vom Gericht.

    Ein Inkassobüro ist nicht zielführend wenn der Schuldner die Leistung als nicht erbracht sieht.


    Das Inkasso kann anmahnen, wenn der Schuldner nicht zahlt kannst du ein Gerichtliches Mahnverfahren in die Wege leiten. Die Kosten dafür trägst du erstmal.


    Wenn der Schuldner dem Mahnverfahren widerspricht mit der Angabe dass du die Leistung nicht erbracht hast, passiert da nichts seitens des Gerichtsvollziehers.


    Dann bleibt nur ein Zivilverfahren .. Wenn du nicht bereit bist das auch letztendlich zutun dann würd ich es gleich lassen.


    Falls du das Geld innerlich abgeschrieben hast und kein Bockauf Rechtliches geplänkel hast könntest du einen Vergleich anbieten .. Er soll dir 50% zahlen und die Sache ist erledigt.


    Das allerdings nur dann machen wenn du Wirklich alles abgeschrieben hast ..

    Zitat

    Falls du das Geld innerlich abgeschrieben hast und kein Bockauf Rechtliches geplänkel hast könntest du einen Vergleich anbieten .. Er soll dir 50% zahlen und die Sache ist erledigt.


    Das allerdings nur dann machen wenn du Wirklich alles abgeschrieben hast ..

    Ich hab es innerlich eigentlich abgeschrieben, die Fronten sind komplett verhärtet. Zudembin ich mir ziemlich sicher, daß er eine Rechtsschutzversicherung hat, von daher würde er es sicherlich recht gelassen drauf ankommen lassen, wenn ich weitere Schritte gehen würde. Vielleicht bin ich da auch etwas zu naiv rangegangen mit dem Inkassobüro, vor meinem inneren Auge hatte ich solch nen "Kleiderschrank" von "Moskau Inkasso", mit dem ich eben Einschüchterung hoffte.

    Zitat

    Voraussetzung für alles ist natürlich, dass du Auftragserteilung, Lieferung und korrekte Rechnungsstellung nachweisen kannst.

    Alles da, sowohl in schriftlicher Form, als auch konkret. Ich bin Architektin und kann sowohl Beauftragung, als auch meine Planung und die korrekt gestellte Rechnung vorweisen.

    Zitat

    vor meinem inneren Auge hatte ich solch nen "Kleiderschrank" von "Moskau Inkasso", mit dem ich eben Einschüchterung hoffte.

    Die Schränke von Moskau Inkasso haben auch nur mit Wasser gekocht. Da haben sich die meisten auch nicht einschüchtern lassen.


    Das Glück dieser Institution war das sie in der Presse als düsterer dargestellt wurden als sie letztendlich waren.


    Ich denke ein gerichtliches Mahnverfahren wird nur dazu führen das er dem Widerspricht. Du hast dann bisschen Geld in Sand gesetzt und bist keinen Schritt weiter.


    Deswegen wie gesagt: Wenn du eh nicht mit Erfolg rechnest biete ihn 50% Erlass an um die Zahlungsbereitschaft dadurch ggf. zu fördern.


    Und bei künftigen Kunden am besten per Vorkasse oder Milestone Zahlungsmodul arbeiten.

    Warum lässt Du Dich nicht anwaltlich beraten? Die Erstberatung kann doch nicht sooo wahnsinnig viel kosten und mir persönlich wäre es das wert. Der Anwalt wird Dir ja dann sagen können, welche Erfolgsaussichten Du hast und dann kannst Du immer noch entscheiden.


    Dein Kunde wird darauf spekulieren, dass Du den relativ geringen Betrag abschreibst. Solche Typen darf man nicht durchkommen lassen mit ihrer Masche.

    Ich würde bei nachweislich erbrachter Leistung:


    1. Mahnen (rechtssichere Zustellung beachten)


    2. einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken


    3. Wenn dann ein widerspruch kommt, anwaltlich beraten lassen wie es weiter geht.


    Lass ihn nicht davonkommen, damit machst Du Dich gegenüber Deinen ehrlichen Kunden unglaubwürdig.


    Gruß, die Berberitze

    Zitat

    Was ist ein Milestone Zahlungsmodul

    Weiß nicht in welchen Bereich du Arbeitest und ob dies Möglich ist aber ein Milestone Zahlungsmodul ist eine Variante bei welcher die Zahlung in festgelegten Schritten erfolgt.


    Man unterteilt das "Projekt" in beispielsweise 4 Schritte.


    Als Auftragnehmerin weist du nach das du mit dem Projekt so und so weit bist, der Auftraggeber bezahlt den Milestone. Erst dann beginnt deine Arbeit mit dem nächsten Schritt.


    Und so geht es weiter bis das Projekt fertiggestellt wurde.


    Das ist zwar Aufwand aber es gibt halt Sicherheit.


    Ansonsten auf eine Anzahlung bestehen um den Schaden zu begrenzen falls der Auftraggeber nicht zahlt


    Zu den anderen Postings:


    Sicher ist es eine gute Sache solche "Kunden" nicht ungestraft davon kommen zu lassen aber man sollte auch beachten das ein Mahnverfahren meines Wissens Geld kostet (zwar nicht viel aber ist trotzdem Geld) und ein Anwalt meistens auch Vorkasse möchte.


    Und im schlimmsten Fall kann das Gericht der Argumentation des Angeklagten folgen und ihm Recht geben das die Arbeit nicht so erbracht wurde wie verlangt ..


    Und dann sitzt die TE auf einige Kosten ..


    Heutzutage ist die Zahlungsmoral mancher Kunden schlecht. Deswegen sollte man auf eine Anzahlung bei Kunden mit welchen man keine Erfahrungen gesammelt hat bestehen.


    Wenn er dies Ablehnt sollte einem das zu denken geben.


    Wegen 450€ (was für eine junge Unternehmerin sicher viel Geld ist) jetzt nen Rabatz zu machen um "Ihn nicht damit durchkommen zu lassen" ist blödsinn.


    Die Zeit welche die TE investieren muss (Mahnverfahren beantragen, zum Anwalt rennen, ggf. Gerichtsverfahren) steht bei dem geringen Betrag in keinem Verhältnis.


    Würde die Zeit eher in andere Aufträge investieren oder um neue Kunden zu akquirieren

    Zitat
    Zitat

    Voraussetzung für alles ist natürlich, dass du Auftragserteilung, Lieferung und korrekte Rechnungsstellung nachweisen kannst.

    Alles da, sowohl in schriftlicher Form, als auch konkret. Ich bin Architektin und kann sowohl Beauftragung, als auch meine Planung und die korrekt gestellte Rechnung vorweisen.

    Wieso hast du es dann innerlich abgeschrieben? Wenn das alles so in trockenen Tüchern ist, ist ein Titel kein Problem und da brauchst du dann auch keinen Schrank zum Einschüchtern. Den Gerichtsvollzieher interessiert nur, was er pfänden kann, sollte es so weit kommen.

    Zitat

    Ich denke ein gerichtliches Mahnverfahren wird nur dazu führen das er dem Widerspricht. Du hast dann bisschen Geld in Sand gesetzt und bist keinen Schritt weiter.


    Kanga

    Dann geht man eben ins streitige Verfahren über. Und wenn alles eindeutig und nachweisbar ist - und das wird die TE ja sicher selbst am besten einschätzen können - zahlt der Schuldner alles, auch die durch seinen Widerspruch verursachten Mehrkosten (sofern er solvent ist).

    Zitat

    Und im schlimmsten Fall kann das Gericht der Argumentation des Angeklagten folgen und ihm Recht geben das die Arbeit nicht so erbracht wurde wie verlangt ..

    Was will er denn argumentieren? Nach den Beiträgen der TE bringt er gar keine Argumente. Soweit muss man seine eigene Arbeit schon selbst einschätzen können. Ein "hat Arbeit nicht erbracht, ich sag das jetzt einfach mal so" reicht nicht, um eine nachweisbar erbrachte Leistung wegzuwischen.

    Ja, genau so.


    Erstmal alles erledigen was man selber einfach und kostenlos selber erledigen kann. Vielleicht zieht der Kunde dann schon den Schwanz ein.


    Oder er versäumt die Widerspruchsfrist. Dann hat er wohl eh verloren.


    Wichtig: Die Schreiben so juristisch formulieren, dass es aussieht, als hätte ein Anwalt dabei geholfen. Das macht Eindruck. Ich hatte so schon einmal Erfolg.


    Und Fristsetzung für die Zahlung nicht vergessen. Sowie Säumniszinsen, oder wie man das nennt.

    Es sei aber auch erwähnt, dass ein Handeln "zwecks Genugtuung" an sich sinnfrei ist, nur dem gekränkten Ego dient und für Selbständige eigentlich keine gute Handlungsmotivation ist. Wenn Du generell so tickst ist das auf Dauer sicher eher schädlich fürs Geschäft.

    Zitat

    Ein "hat Arbeit nicht erbracht, ich sag das jetzt einfach mal so" reicht nicht, um eine nachweisbar erbrachte Leistung wegzuwischen.

    Und eine einfach mal so "Hab die Leistung erbracht" wischt auch keine vorherige Absprache weg.


    Das empfinden der TE ist subjektiv, mag sein das sie der Ansicht ist die Leistung so wie gefordert erbracht zu haben. Ob das Objektiv genauso ist können wir nicht sagen.


    Und ein Gericht würde sich da nen eigenes Bild machen. Da nützt es nichts wenn du der TE gute Aussichten suggerierst wenn wir noch nicht mals Wissen was da besprochen wurde und was im Endeffekt geliefert wurde.


    Und so einfach wie du es darstellst ist es auch nicht einen Titel zu erwirken. Das Gerichtliche Mahnverfahren prüft nicht ob die Forderung gerechtfertigt ist, wenn der Schuldner einen Widerspruch einlegt dann hat sich die Sache mit dem Titel erstmal erledigt und die TE muss anderweitig handeln.


    Wenn du in einem einzigen Thread irgendwem mal nicht widersprichst schlacht ich zur Feier nen Hahn, ohne Witz.

    Und nur so nebenbei: Viele Selbstständige sind hopps gegangen weil se sich statt auf die Zukunft zu sehr auf die Vergangenheit konzentriert haben.


    Wenn man in der Zeit wo man ne alte Sache hinterher jagd 2 neue Kunden akquirieren kann die auch Zahlen und langfristig Kunden bleiben, bringt es einem viel mehr als einen Kunden blechen zu lassen der bestimmt nie wieder Kunde sein wird.

    Zitat

    Am liebsten würde ich die Sache natürlich einem Anwalt übergeben

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    Ich hab es innerlich eigentlich abgeschrieben, die Fronten sind komplett verhärtet.

    Frage: was hast du denn selbst unternommen? Als Freiberuflerin kennst du ja den Umgang mit Zahlungsverzug bis hin zum Mahnverfahren. So kompliziert ist das nicht und ein Anwalt ist nur die ultima ratio.


    Auf Diskussionen würde ich mich gar nicht einlassen, sondern einfach dein Geld einfordern. Erinnern, korrekt mahnen, Mahnbescheid ankündigen, Mahnbescheid beantragen.


    Ich habe auch ein Nebengewerbe und zum Glück erst 3x zahlungsunwillige Kunden in 18 Jahren gehabt. Spätestens bei der Ankündigung des Mahnbescheids in der Mahnung hatte ich immer mein Geld.

    Zitat

    Es sei aber auch erwähnt, dass ein Handeln "zwecks Genugtuung" an sich sinnfrei ist, nur dem gekränkten Ego dient und für Selbständige eigentlich keine gute Handlungsmotivation ist. Wenn Du generell so tickst ist das auf Dauer sicher eher schädlich fürs Geschäft.

    Nein, so ticke ich per se natürlich nicht. Und mir gehts auch nicht ums gekränkte Ego, sondern, daß dem mit seiner unfairen Art eine vor den Latz geknallt gehört. Wenn ich nur auf Krawall aus wäre, dann wäre ich schon längst beim Anwalt gestanden.

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    Und eine einfach mal so "Hab die Leistung erbracht" wischt auch keine vorherige Absprache weg.


    Das empfinden der TE ist subjektiv, mag sein das sie der Ansicht ist die Leistung so wie gefordert erbracht zu haben. Ob das Objektiv genauso ist können wir nicht sagen.

    Das ist wohl richtig. Aus diesem Grunde hab ich die Sache auch etlichen Freunden vorgetragen, die mit mir nicht zimperlich umgehen, nur um mich zu schonen. Alle haben unisono nur den Kopf geschüttelt, weil der so dreist die Zahlung verweigert. Das blöde ist, daß einige der Absprachen vor Ort besprochen wurden und ich dazu nix Schriftliches habe. Aus dem Mailverlauf geht zwar auch einiges hervor, aber halt nicht alles.


    Ich bin beauftragt worden, einen Telearbeitsplatz einzurichten und dazu gibt es mannigfache Arbeitsschutzauflagen, die ich bei der Planung zu berücksichtigen habe. Am Ende kam nur eine einzige Möglichkeit, solch einen Arbeitsplatz in dem Zimmer unterzubringen raus, alles andere hätte den Auflagen widersprochen. Blöd nur, daß ihm diese Lösung jetzt nicht gefällt und er meint, ich hätte ihn vor der Ausarbeitung des Entwurfs in Kenntnis setzen müssen, daß es nur so und nicht anders ginge, dann hätten sie (er und seine Frau) sich generell gegen einen Homeofficeplatz entschieden. Da kann ich aber nur herzlich dazu lachen, weil seine Frau auf jeden Fall von zu Hause aus arbeiten möchte, das sagte sie mir bei dem Vor-Ort-Termin.

    Zitat

    Frage: was hast du denn selbst unternommen? Als Freiberuflerin kennst du ja den Umgang mit Zahlungsverzug bis hin zum Mahnverfahren. So kompliziert ist das nicht und ein Anwalt ist nur die ultima ratio.


    Auf Diskussionen würde ich mich gar nicht einlassen, sondern einfach dein Geld einfordern. Erinnern, korrekt mahnen, Mahnbescheid ankündigen, Mahnbescheid beantragen.


    Ich habe auch ein Nebengewerbe und zum Glück erst 3x zahlungsunwillige Kunden in 18 Jahren gehabt. Spätestens bei der Ankündigung des Mahnbescheids in der Mahnung hatte ich immer mein Geld.

    Ich habe bis jetzt nur die Rechnung gestellt und, nach zwei ziemlich emotionalen Telefonaten ihm, zwei Wochen später in einer Mail noch mal in Ruhe meine Situation geschildert, warum ich nur so und nicht anders planen konnte. Im Schlußsatz hab ich formuliert, daß ich die Sache leider meinem Anwalt übergeben muss, wenn nicht gezahlt wird, woraufhin ich eine Antwortmail mit den haarsträubendsten Argumenten von ihm kam und daß er eine Zahlung total verweigert. Das war's bis jetzt.

    Zitat

    Im Schlußsatz hab ich formuliert, daß ich die Sache leider meinem Anwalt übergeben muss, wenn nicht gezahlt wird, woraufhin ich eine Antwortmail mit den haarsträubendsten Argumenten von ihm kam und daß er eine Zahlung total verweigert. Das war's bis jetzt.

    Du hast also noch nicht einmal gemahnt?


    Das würde ich jetzt schleunigst tun (mit Fristsetzung und Ankündigung des gerichtlichen Mahnverfahrens).

    Der gerichtliche Mahnbescheid ist kein großer Akt, geht online. Vorherige Mahnung muss auch nicht sein, wenn es eine eine (beweisbar zugegangene) Rechnung mit Angabe zur Fälligkeit gab und die Forderung seit mindestens 30 Tagen fällig ist.


    Aber: Der Schuldner wird vermutlich widersprechen und es wird ein teures Verfahren geben, über dessen Erfolgsaussichten dir hier niemand was definitives sagen kann.


    Inkasso hat einen Vorteil : manche arbeiten auf der Basis von Erfolgsprovision: zahlt der Schuldner nicht, hast wenigstens du kein Geld ausgegeben. Anwälte dürfen das nicht, da bleibst du auf den Kosten sitzen wenn er nicht zahlen muss oder nicht zahlen kann.