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    Dann kann ich ja bspw. im Hallenbad in der Umkleide ohne weiteres untendurch gucken oder gar ein Loch in die Trennwand bohren und zur Dame nebenan rüberspechten.

    Wenn eine Dame in die Umkleidekabine geht, bedeutet das gleichzeitig, sie möchte nicht von Fremden beobachtet werden, wenn sie kein Problem damit hätte, könnte sie sich auch in aller Öffentlichkeit umziehen- selbst das bedeutet nicht, über die Frau anzügliche Bemerkungen machen zu können oder sie anzugrapschen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

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    Dann kann ich ja bspw. im Hallenbad in der Umkleide ohne weiteres untendurch gucken oder gar ein Loch in die Trennwand bohren und zur Dame nebenan rüberspechten. Womöglich noch die Tür der Damendusche aufstoßen (aber nicht reingehen) und glotzen. Alles nicht so schlimm, man guckt ja nur, oder wie ?

    Wenn du mal 5 Sekunden länger nachdenkst, siehst du sicherlich einen Unterschied im Gucken in einem öffentlichen raum und dem sich Zugang verschaffen zu einem offensichtlich privaten, abgeschlossenen Raum, der einzig und allein mit dem Ziel "nicht gesehen werden können" überhaupt benutzt wird.

    Das war von Anfang an klar und niemand hat etwas anderes geäußert. Du versuchst hier Widersprüche aufzudecken, die es nicht gibt.


    Es entspricht einfach der allgemeinen Lebenserfahrung; wenn du nicht hinterm Mond sozialisiert wurdest, dann weißt du auch, dass du durch eine offene Ladentür gehen darfst, aber nicht durch Nachbars offene Gartentür.

    In die abgeschlossene Privatsphäre von Menschen (Klo, Umkleide, Dusche, privates Schlafzimmer...) einzudringen – mit Blicken oder Kameras usw. – ist meines Wissens schon seit Ewigkeiten strafbar: Voyeurismus.


    Andererseits: alles, was Menschen öffentlich zu gucken geben, darf von anderen Menschen auch angeguckt werden – und zwar völlig ohne wenn und aber! Ansonsten darf man das, was man zu gucken gibt, eben nicht zu gucken geben.


    (Früher hätte ich das letztere vielleicht noch ein bisschen differenzierter gesehen. Meine Erfahrung sagt aber: nicht wenige Frauen neigen zu selten dummen Spielchen - gerade bei diesem Thema.)

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    Jaja, als Primatenmann, so ohne Selbstkontrolle, hat man es schon schwer. (Reizende)

    Dieser (typische) Satz ist in meinen Augen purer blanker Sexismus – und zwar Sexismus gegen Männer.

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    Nach dieser Logik wirst du auch von hässlichen Menschen belästigt, durch ihre pure Existenz.

    Wird man ja auch, aber eben nicht sexuell belästigt. Und darum geht es hier.

    Ehrlich, so denkst du? Bist du denn selbst so eine Augenweide, dass du meinen kannst, wer mit welcher Optik wen belästigt? Sogar ich finde das bedenklich. Und das will verdammtnochmal was heißen ;-D

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    Nö. Das richtet sich an alle, die meinen, durch etwas zum Starren genötigt zu werden. Das ist lächerlich. (Reizende)

    Ich sage da immer: Frauen tragen tiefe Dekoltées nicht, weil sie zwischen den Brüsten so schrecklich schwitzen. Sie tragen tiefe Dekoltées, weil sie das Gefühl des Begehrt-Werdens lieben. Das ist legitim. Nur: wer begehrt werden will, muss auch mit dem Begehren klar kommen. Wenn er/ sie das nicht tut, ist das Scheinheiligkeit. Und Scheinheiligkeit ist in meinen Augen sexistisch.

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    Ehrlich, so denkst du? Bist du denn selbst so eine Augenweide, dass du meinen kannst, wer mit welcher Optik wen belästigt? Sogar ich finde das bedenklich. Und das will verdammtnochmal was heißen ;-D

    Aha? Du weißt also nicht wer hässlich ist? Na dann..

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    Ich sage da immer: Frauen tragen tiefe Dekoltées nicht, weil sie zwischen den Brüsten so schrecklich schwitzen. Sie tragen tiefe Dekoltées, weil sie das Gefühl des Begehrt-Werdens lieben. Das ist legitim. Nur: wer begehrt werden will, muss auch mit dem Begehren klar kommen. Wenn er/ sie das nicht tut, ist das Scheinheiligkeit. Und Scheinheiligkeit ist in meinen Augen sexistisch.

    Sie wollen aber von den Richtigen begehrt werden und nicht von jedem Typen. Sie können sich also aussuchen, wann sie sich belästigt fühlen und das ohne in irgendeiner Form sexistisch zu sein.