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    5. Warum dürfen wir den Afrikanern (salopp formuliert) das Essen wegnehmen? Das tun wir ja. Bananen, Kaffee, Mais, Hanf, etc. pp.

    Jetzt musste ich doch ein bisschen lachen ;-) . Wo nehmen wir Afrikanern das Essen weg? Bananen kommen zu 95% aus Südamerika, Kaffee aus Südamerika und Indonesien (und die Äthiopier trinken mehr selbst als sie exportieren), Mais kommt aus USA und China ... Hanf? Ernsthaft?


    Was wir den Afrikanern wegnehmen sind Bodenschätze. Aber sicher nichts zu essen.


    Der Faden endet am Stammtisch, ich sehe es schon. Vor allem ist es verblüffend, auf wieviele Arten man eine Frage stellen kann, die nachher sowieso in der Nationalstolz-Diskussion endet. :)D

    @ nevertheless

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    Die Kerngedanken einer konservativ-traditionellen nationalistischen Gesellschaft passen einfach nicht in die Welt.

    Warum nicht? Klappt in Japan doch auch!?

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    Nur weil ich das Glück hätte, in einem nationalistischen Staat geboren zu sein, wäre ich ja nicht automatisch etwas besseres als "die anderen". Genauso wie der eine Teil der Weltbevölkerung Reisefreiheit, Sozialversicherungen, Arbeit, Demokratie, etc. genießen darf, nehme ICH mir als Bürger eines egozentristischen Staates heraus, anderen genau diese positiven Dinge einer Gesellschaft zu untersagen?

    Was ist die Alternative? Alle, denen es schlechter geht als in DE, hier reinlassen? ???

    @ kleiner_drachenstern

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    Bei den Diskussionen, die du ansprichst geht es meist nicht um rechts, im Sinne von konservativ, sondern sehr rechts/ rechtsextrem im Sinne von herabsetzend, erniedrigen, ausgrenzen.

    Ich meine RECHTS im Sinne von "konservativ".


    Nicht rechtsextrem, nicht nazi, nicht ultra-nationalistisch.


    Wobei "konservativ" ja auch so ein täuschender Begriff ist. Die meisten Menschen verstehen unter "konservativ": veraltet, überkommen, hinterwäldlerisch. Dabei bedeutet "konservativ" ja nix anders als "bewahren(d)". Wenn ich z.B. den Sozialstaat bewahren möchte, dann wäre ich sogesehen auch konservativ, während die FDPler, die den Sozialstaat liquidieren möchten, progressiv wären... ;-)

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    Wenn jemand klassisch rechts (von der Mitte) ist, ist das für mich ein (sehr) konservativer Mensch, der z.B. sehr auf klassische, althergebrachte Rollenvertreilunge etc. steht.

    Jo, das meinte ich mir "rechts".

    rechtsradikales gedankengut ist immer schlecht und abzulehnen. genauso wie linksradikales.


    aus historischen gründen wird in deutschland jedoch "rechts" sprachlich immer mit "rechtsradikal" gleichgesetzt und erfährt dadurch als begriff ein stigma, mit dem sich der gegenbegriff "links" nicht rumschlagen muss. diese historisch bedingte und speziell deutsche begriffsverengung wird natürlich von den gegner genuin recht[]er politik als waffe eingesetzt, um die verbreitung und akzeptanz solcher rechter-aber-nicht-rechtsextremer gedanken zu erschweren.


    es ist wohl zweckdienlicher, andere begrifflichkeiten als "rechts" zu verwenden, zb das weder positiv noch negativ konnotierte "konservativ".

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    aus historischen gründen wird in deutschland jedoch "rechts" sprachlich immer mit "rechtsradikal" gleichgesetzt und erfährt dadurch als begriff ein stigma, mit dem sich der gegenbegriff "links" nicht rumschlagen muss. diese historisch bedingte und speziell deutsche begriffsverengung wird natürlich von den gegner genuin recht[]er politik als waffe eingesetzt, um die verbreitung und akzeptanz solcher rechter-aber-nicht-rechtsextremer gedanken zu erschweren.

    So ein Quatsch!


    Frag mal in Bayern einen CSU Anhänger ob er rechts ist, er wird dir selbstverständlich mit "ja" antworten.


    In den 80er Jahren hat die CDU/CSU auf Plakaten für "eine rechte Politik für Deutschland" geworben und sie sitzt auch nicht umsonst im Parlament rechts.


    Für links orientierte Menschen ist rechts natürlich schon immer ein Kampfbegriff, genau wie anders rum auch, aber rechts = rechtsradikal stimmt definitiv nicht und wird auch nicht so verwendet oder behauptet jemand ernsthaft, die CDU/ CSU wäre rechtsradikal?


    Im Moment ist es doch eher so, dass Menschen absolut menschenverachtende Dinge posten und dazu immer behaupten, sie wären nicht rechts, dabei haben sie ihren Jargon bei Goebbels abgeschrieben und wenn man sie als rechtsextem bezeichnet heulen sie wegen der Nazikeule.


    Meine Definition von "rechts", die Zanderomi als auch seine bejaht ist stinknormal konservativ und wird bestimmt nicht mit rechtsradikal verwechselt.

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    So ein Quatsch!


    Frag mal in Bayern einen CSU Anhänger ob er rechts ist, er wird dir selbstverständlich mit "ja" antworten.


    In den 80er Jahren hat die CDU/CSU auf Plakaten für "eine rechte Politik für Deutschland" geworben und sie sitzt auch nicht umsonst im Parlament rechts.

    in den letzten 10, 15 jahren ist es definitiv so, dass an den meisten orten der republik NPD und co gemeint sind, wenn man von "den rechten" spricht. dass das in einer konservativeren zeit an den konservativsten orten der republik anders war, mag sein. aber wir leben nicht mehr in den 80er-jahren und heute würde die union niemals mehr "für eine rechte politik" werben, und die allermeisten CSUler, die ich persönlich kenne, würden sich auch im leben nicht als "rechte" bezeichnen sondern als konservativ, heimatverbunden und sowas.