Krypto und die Welt

    Hallo Leute,


    vielleicht habt ihr schon mal was von Bitcoin, alternativen Kryptowährungen = Altcoins, und "disruptiver Technologie" gehört.


    Manche schwärmen von ungeahntem Reichtum und einer noch nie da gewesenen Revolution.


    Möchtet ihr dazu etwas sagen?


    Habt ihr dazu Fragen?


    Nur zu. :-)

  • 1 Antworten

    In der c't war da mal ein Artikel über die praktisch-technische Seite des "Krypto-Mining", also mit Computertechnik virtuelles Geld erzeugen. Basis waren meist Eigenbau-Rechner, die mehrere der besten verfügbaren Grafikkarten enthielten, da nur die GPU's der GraKas die erforderliche Rechenleistung für die BlockChain-Operationen liefern können.


    *:)

    Mobula

    Zitat

    Was hast du uns denn zu sagen? Denn irgendwas muss dich doch zu diesem Faden motiviert haben. An sich macht das nur der, der selbst ein Anliegen oder eine Frage hat.

    Okay, dann lege ich mal etwas unstrukturiert vor.


    Persönliches Update:


    Argh, was für ein Gewurschtel. Das macht mich noch wahnsinnig. Neuerdings bietet auch bitFlyer - größter japanischer Kryptohandelsplatz und viertgrößter der Welt - seine Services in/für Europa an. Habe mich registriert. Natürlich habe ich in meiner "Sichtverpeilung" mein ganzes "Zeug" erst mal direkt nach Japan geschickt. Auch die werden sich am Kopf kratzen, so nach dem Motto "Was will der GBT (Germany-Born-Taiwanese) hier bei uns?" Na ja, habe die Sachen jetzt an die richtige Stelle geschickt - Luxemburg oder so.


    Eine "kleine Falschangabe" habe ich bei der Registrierung auch gemacht, aber wohl eine verzeihliche. Im Endeffekt haben sie jetzt einfach mehr Informationen/Dokumente, als sie eigentlich angefordert hatten.


    Insgesamt sehen die Internetseite, das System und auch der Verifizierungsprozess ziemlich gut aus. Hinzu kommt, dass es wohl der erste Kryptohandelsplatz ist, der allen Regularien in Japan, den USA und Europa entspricht. Es sieht so aus, als wüssten die Japaner, was sie da tun.


    Na ja, mal abwarten, was daraus wird.

    Das klingt ja interessant, ich habe mir vor kurzem ein Hardware Wallet aus Paris schicken lassen, dann habe ich bei Binance ordentlich interessante Altcoins eingekauft, teilweise kann man diese auf den Stick transferieren, die anderen lasse ich dort, mal in 2-3 Jahren sehen, was bei herum kommt.


    Im Moment finde ich alles interessant, was einen Namen hat, einen geringen Wert hat und eine relativ geringe, aber nicht zu geringe Marktkapitalisierung. Ob noch mal was durchstartet wie Bitcoin oder Ethereum, weiß ich allerdings nicht.


    Bezüglich des Mining, in Zeiten, wo sich Leute ganze Flugzeuge voller Computer kaufen fürs Mining und Server für Tausende Euro im Monat anmieten, denke ich, das lohnt sich nicht mehr. Da kann ich nicht mithalten.


    Mir ists egal was draus wird aus der Krypto-Währung, ich bin auch zufrieden mit der Bank, da werden auch Leute durch bezahlt.


    Aber wenn ich durch Krypto-Währungen reich werde, nehm ich das Geld auch gern an.

    Ich persönlich bezeichne das Ganze ja gerne als Aktienmarkt/Zockermarkt 2.0, aber wer nicht hinter die Hintergründe schaut, hat den Hahn wohl noch nicht pfeifen gehört.


    ~~~


    Thomas


    Wenn ich das das fragen darf, bei welchem Handelsplatz hast du dein Fiat/EUR in Krypto getauscht?

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    Zitat

    Möchtet ihr dazu etwas sagen?

    Ich sehe zu, wie viel Geld den Besitzer wechselt und am Schluss einige mit recht wertlosen Blockchains im Wallet lange Gesichter machen. Unser Auszubildender hat schon 3000 Euro verloren, weil er zu gierig war :)D .

    Zitat

    Ich hab 4 Katzen. Aber zu wenig Onlineguthaben für Gas um mit ihnen was zu machen.

    Was sagt denn der Tierschutz dazu? %:|

    Kulturschaffender

    Zitat

    Frage eines Unwissenden: Zahlt ihr da wie auf ein Tagesgeldkonto ein und hofft auf Zinsen?

    Nein, Kryptowährungen sind so ähnlich wie Aktien, nur sehr viel volatiler, und mit dem Unterschied, dass du keine Unternehmensanteile bekommst, sondern eher nichts, außer vielleicht deinem Glauben und ein bisschen Geld. Alternativ Abfall vom Glauben und Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Das nur, um mal die Extremfälle zu beschreiben.

    Da es mir aus gesundheitlichen Gründen schwer fällt, viel zu schreiben bzw. zu lesen, erst mal ein "Rundumblick" aus der Konserve:


    Ich würde sagen, dass das als Währung akzeptiert wird, was als Währung akzeptiert wird. ;-) Und da sind die Menschen ganz offensichtlich recht erfinderisch.


    Es stimmt aber, dass gerade Bitcoin heutzutage als Zahlungsmittel nur bedingt tauglich ist, aufgrund inhärenter Technologieschwächen, die mit der Zeit aber vielleicht oder sogar wahrscheinlich (bis zu einem gewissen Grad) ausgebügelt werden können und auch werden. Zumindest ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass die Bitcoin-Community, insbesondere die ganzen Entwickler, sich ihr "Baby" einfach so kaputt machen lassen.


    Nach aktuellem Stand wird Bitcoin eher als "store of value" bzw. "Gold des Internets" gesehen und genutzt, und als Einstiegskrypto zum Rest der Kryptowelt.


    Kleinst- der Mikrotransaktionen sind zur Zeit mit einer zu langen Transaktionsdauer und Transaktionsgebühren verbunden. Da muss ggf. im Rahmen der technischen Möglichkeiten nachgebessert werden. Wenn man sich aber beispielsweise ein Schiff oder ein Haus kauft, fällt das nur unbedeutend ins Gewicht.


    Was den Kurs einer Bitcoin in USD betrifft, so pendelt dieser gerade zischen 10.000 und 12.000 USD - aus meiner Sicht Teil einer Konsolidierungsphase, die im Rahmen von 8.000 bis 12.000 USD liegt. Langfristig wird eine Bitcoin aus meiner Sicht nicht unter 8.000 USD fallen, oder wenn, nur kurzfristig.


    Was den gesamten Kryptomarkt betrifft, so liegt dieser gerade bei einer Marktkapitalisation von 500 bis 600 Milliarden USD. Auch hier findet nach diesem gigantischen Hoch im Dezember letzten Jahres und Januar diesen Jahres eine Marktkonsolidierung statt, und ich gehe davon aus, dass der gesamte Kryptomarkt zum Ende des Jahres mindestens eine Marktkapitalisierung von einer Billion USD haben wird, wobei das natürlich nur ein "educated guess" bzw. eine vage Vermutung ist.


    Was dafür spricht, ist, dass sich einige dieser sagenhaften Projekte, die mit Kryptowährungen verbunden sind, weiterentwickeln werden (man betrachte bspw. meine persönliche Watchlist, wobei ich Ethereum und Ripple gar nicht mal so interessant finde, und es sich bei der Auswahl fast ausschließlich um die "Blue Chips" der Kryptowährungen handelt), und, dass Kryptowährungen mehr und mehr Einzug in den Mainstream halten werden, ob nun als Investment oder als Zahlungsmittel, wobei das in den asiatischen Regionen wahrscheinlich schneller und in größerem Maße stattfinden wird, was den Gesamtkryptomarkt bzw. die Gesamtmarktkapitalisierung aber nicht stört, weil der Kryptomarkt wohl so ziemlich der erste 365/24/7-Markt ist. Und so wie ich braucht man dazu im Grunde nicht mehr als ein Handy.


    Was nun staatliche Regulierung betrifft, finde ich das sogar gut, da es vemutlich das Vertrauen in Kryptowährungen befördern würde. Aufgrund der dezentralisierten Natur der Blockchain-Technologie, ist das aber äußerst schwierig bzw. nur in begrenztem Maße möglich. Es sei denn, man könnte einem beliebigen Menschen den Zugang zu einem beliebigen Kryptohandelsplatz auf dieser Welt verbieten, oder unterbinden. China und und Südkorea legen sich da ja gerade mächtig ins Zeug - mit mehr oder minder mäßigem Erfolg. Nun ja, Regulierung ist schon möglich, auch wünschenswert, aber eben nur in begrenztem Maße möglich. Aus meiner Sicht ist die "Kryptobewegung" nicht mehr aufzuhalten.


    Aber ja, es bleibt spannend.


    Was nun vielleicht noch den ökologischen Aspekt betrifft, arbeiten viele Kryptowährungen noch mit dem "proof of work" (Mining, Hardware, Rechenleistung, Stromverbrauch), andere sind schon zum "proof of stake" übergegangen, wobei das alles aber nicht das Ende der Geschichte ist, sondern eher der Anfang.