Schwangerschaftsbetrug

    Hallo...

    Ich bin vermutlich Opfer eines Schwangerschaftsbetrugs geworden.


    Ich habe vor einer Woche, die Post erhalten für den Unterhaltsvorschuss und das man mich als Vater angegeben hat. Ich wusste weder von der Schwangerschaft, noch von der Geburt etwas



    Wenn es so ist, das ich der Vater bin, ok zahle ich den Unterhalt... ABER

    ich bin mir 100% Sicher, dass man mir die Verhütung (3 Monatsspritze) vorgetäuscht hat.




    Situation:

    -Sie wurde zeitgleich mit der Besten Freundin schwanger (Aussage die 3 Monatsspritze hat ebenfalls nicht gewirkt.) und ist dadurch mit jemanden zusammen gekommen.
    -Obwohl sie die 3 Monatsspritze bekommen hat, war sie jede 3 Wochen beim Frauenarzt.

    -Es gab 3 mal GV innerhalb 3 Monaten und trotzdem ist sie direkt Schwanger geworden.

    -Eines Abends schrieb sie das Sie in der 7 SSW ist, obwohl sie öfters beim Frauenarzt war?!

    -Sie wollte unbedingt mit mir zusammen sein, aber ich wollte keine Beziehung. (Zwangsbindung)

    -Sie hat nichts im Leben erreicht (kein Abschluss)

    - Ich verdiene nicht grad wenig..... (Gutes Geld)


    Zwangsbindung, Unterhaltsgeld?!


    Zu meiner Frage:

    Ich habe Verläufe, das sie die laut Ihrer Aussage die 3 Monatsspritze bekommen hat.

    Als ich sie nach dem Brief nochmal geschrieben habe (Dumm gefragt) Mit welcher Methode sie Verhütet hat, schreib sie die 3 Monatsspritze (Wo die Antwort aber innerhalb 3 Minuten wieder gelöscht war).


    Mein Anwalt sagte wenn ich schriftliche Beweise mit der Aussage der Verhütung habe, könnte er beim Frauenarzt die Protokolle der Verhütung anfordern. Sollte sich herrausstellen das sie keine Verhütung bekommen hat. Könnte man sie auf Schadensersatz anklagen. Geht diese Anklage durch oder sind wir Männer in der Hinsicht einfach nur die zahlenden Opfer?

  • 80 Antworten

    Erstmal steht wohl ein Vaterschaftstest an. Denn wenn du diese nicht anerkannt hast und ihr nicht verheiratet warst, wirst du nicht ohne es zu wissen rechtlich gesehen Vater.


    Soltlest du der Vater sein: Vergiss es, da kommst du nicht raus. Solltest du dem Kind zuliebe evtl. auch nicht wollen.
    Nach dem Motto "Die hat mich getäuscht!" brauchst du gar nicht kommen, das bringt dir nichts. Wer ohne Kondom fickt, weiß, worauf er sich einlässt.

    Selbst wenn die Frau dich belogen hat, kann dem Kind dadurch nicht sein Anspruch auf Unterhalt abgesprochen werden.

    pimpalord schrieb:

    -Obwohl sie die 3 Monatsspritze bekommen hat, war sie jede 3 Wochen beim Frauenarzt.

    Man geht nicht nur wegen Verhütung zum Frauenarzt. Die Aussage sagt nichts.

    pimpalord schrieb:

    -Eines Abends schrieb sie das Sie in der 7 SSW ist, obwohl sie öfters beim Frauenarzt war?!

    Passt. Die (pi mal Daumen) ersten 2 Wochen ist man nicht schwanger und direkt nach der Befruchtung sieht man noch nix.

    pimpalord schrieb:

    -Sie wollte unbedingt mit mir zusammen sein, aber ich wollte keine Beziehung. (Zwangsbindung)


    -Sie hat nichts im Leben erreicht (kein Abschluss)

    - Ich verdiene nicht grad wenig..... (Gutes Geld)

    Rechtlich irrelevant. Moralisch dem Kind gegenüber auch.

    pimpalord schrieb:

    Mein Anwalt sagte wenn ich schriftliche Beweise mit der Aussage der Verhütung habe, könnte er beim Frauenarzt die Protokolle der Verhütung anfordern.

    "Dein" Anwalt verdient auch an einem Mandat, das zum Scheitern verurteilt wird:=o

    Was wenn sie zb tatsächlich die Spitze hatte und trotzdem schwanger wurde? Du hast dich darauf verlassen, das Kondom weg gelassen (der einzige Weg wie der Mann da wirklich was kontrollieren kann), und jetzt hast du denn Salat.


    Nein, es ist keinesfalls richtig von ihr, sollte sie so gehandelt haben. Aber erst alle Verantwortung auf die Frau schieben (Krankheiten gibt es auch noch), dann aber nach Hilfe schreien... Ein Schritt nach dem anderen. Vaterschaftstest.

    PS: Dass man erstmal eine Vaterschaft nachweisen bzw. anerkennen muss, um was fordern zu können, sollte ein Anwalt dir aber gesagt haben. Insofern ist deine Schildung n bisschen unglaubwürdig, Lord Pimper.

    Du bist dem Kind unterhaltspflichtig, nicht ihr. Dafür dass du keinen Gummi benutzt hast kann das Kind ja nix ;)

    Das ist mir bewusst. Andere Frage.

    Ich habe den Brief zum Unterhaltsvorschuss bekommen, aber stehen nur Angaben drin, aber nicht was jetzt folgt?


    Bekomme ich vom Jugendamt noch bescheid einen Vaterschaftstest zu machen oder muss ich das selber in die Wege leiten?

    Der Anwalt wollte direkt die Schwangerschaft anfechten. Dann würde es ja direkt vor Gericht gehen.


    Nur ich möchte halt außerherichtlich einen Test machen. (Kosten sparen)

    Und im Brief steht: "Sobald sie als Vater festgestellt werden, muss ich den Forderungen nachkommen"


    Aber da steht weder irgendwas vom Test oder sonst was drinne..

    pimpalord schrieb:

    Mein Anwalt sagte wenn ich schriftliche Beweise mit der Aussage der Verhütung habe, könnte er beim Frauenarzt die Protokolle der Verhütung anfordern. Sollte sich herrausstellen das sie keine Verhütung bekommen hat. Könnte man sie auf Schadensersatz anklagen. Geht diese Anklage durch oder sind wir Männer in der Hinsicht einfach nur die zahlenden Opfer?

    Das ist alles völliger Blödsinn. Der Frauenarzt wird deinem Anwalt keinerlei Infos geben und eine Schadensersatzklage hat null Erfolgsaussicht.

    Uuuh, Drama.;-D

    Wenn du der Vater bist, bist du unterhaltspflichtig. Ich denke, es gab einen Vaterschaftstest? Wenn der sagt, dass du der Vater bist, kommst du aus der Nummer nicht raus, dann wirst du Unterhalt zahlen müssen - für das Kind, wohlgemerkt, nicht für die Mutter.


    Jo, Kollege, da hast du Mist gebaut. Ohne Kondom ficken kann zu Nachwuchs führen, der dann leider auch irgendwie ernährt und aufgezogen werden muss.

    Nein es gab noch kein Vaterschaftstest....

    Die Frage ist ja grad... Ob das Jugendamt einen freiwilligen macht oder ob das erst vor Gericht gehen muss

    pimpalord schrieb:

    Der Anwalt wollte direkt die Schwangerschaft anfechten. Dann würde es ja direkt vor Gericht gehen.

    Das soll wohl heißen: Vaterschaft anfechten. Ja, damit würde die Sache vor Gericht gehen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder Vaterschaft annehmen (was auch durch Nichtstun passiert!) oder anfechten.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dein Anwalt dich da so beraten hat.


    Den Unterhalt gibt es nicht für die Frau, sondern für das Kind. Das Kind kann seine Unterhaltsrechte nicht verlieren, weil es eventuell durch Verhütungsbetrug gezeigt wurde.

    Das hat vor Gericht (zu Recht) noch nie funktioniert. Du kannst das Kind nicht dafür bestrafen, dass die Frau bei der Verhütung nachlässig war und dir die Folgen zumindest soweit egal waren, dass du die Verhütung nicht in die eigenen Hände genommen hast.

    Solltest du die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennen, wird ein Vaterschaftstest angeordnet (was ich dir empfehlen würde, man weiß ja nie) und dann wirst du zahlen müssen.