Seltsames Zusammentreffen beim ICE-Brand heute zw. Köln und Frankfurt

    Im Kölner Stadtanzeiger finde ich heute folgende Meldung dazu:


    "Ein mitfahrender Beamter der Bundespolizei nahm die Evakuierung des brennenden ICE maßgeblich in die Hände. Nach den Worten des Sprechers Christian Altenhofen bemerkte sein uniformierter Kollege den Rauch in dem Wagen und leitete die Rettung ein.

    Die Schwierigkeit zu dem Zeitpunkt sei unter anderem gewesen, dass der Zug im Westerwald noch an der Stromleitung hing. Der Bundespolizist habe um diese Gefahr gewusst und auch im Blick gehabt, dass in der Gegenrichtung noch Züge unterwegs sein könnten.

    Bundespolizist leitete Rettung ein

    Er habe daher die Menschen in einem bestimmten Korridor und in eine bestimmte Richtung aussteigen lassen. Nach den Worten des Kreisfeuerwehrinspekteurs Werner Böcking waren zudem weitere Mitglieder von Hilfsorganisationen an Bord, sie konnten die Evakuierung routiniert begleiten. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht."


    https://www.ksta.de/panorama/n…sonntag-gesperrt-31429148


    Das hört sich für mich fast wie ein inszenierter Rettungstest an; das Zusammentreffen von dem Brandausbruch und der gleichzeitigen Anwesenheit von professionellen Rettern und weiteren Hilfspersonen verwundert auf jeden Fall, mich zumindest, zumal über die Ursache der Brandentstehung noch nichts bekannt gegeben wurde.


    Ich möchte auf keinen Fall jemanden ungerechtfertigt ins Unrecht setzen, deshalb interessiert mich die Meinung von anderen Foristen dazu: haltet Ihr es für möglich, dass dies von offiziellen staatlichen Stellen als Test geplant gewesen sein könnte?

    Das wäre wirklich erschreckend.


    Vielleicht war dies alles ja auch nur großes Glück im Unglück, hoffen wir es.



  • 25 Antworten

    Na, die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Zug mit über 500 Menschen Polizisten sind, Ärzte, Krankenschwestern etc. ist doch wohl keine Seltenheit.


    Wenn ich mal Zug fahre, habe ich i m m e r Polizei gesehen. Seit Jahren schon.


    Und klar, in einem handlungswürdigen Fall übernehmen die da auch das Ruder.

    Die Bundespolizei ist für sämtliche Polizeiaufgaben im Bereich der Bahn zuständig, also ist es nicht ungewöhnlich, dass auf einer der meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands einer mitfährt. Bundespolizisten haben mit Sicherheit ein entsprechendes Sicherheitstraining durchlaufen und wissen dann natürlich was zu tun ist.

    BenitaB. schrieb:

    Na, die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Zug mit über 500 Menschen Polizisten sind, Ärzte, Krankenschwestern etc. ist doch wohl keine Seltenheit.

    Eben. Zusätzlich gibt es auch viele Menschen, die neben ihrem normalem Beruf in der freiwilligen Feuerwehr, THW oder ähnlichem aktiv sind und ein bißchen Erfahrung mit Gefahrensituationen haben.


    In der Lokalpressen liest man auch ständig von zufällig anwesenden Polizisten oder Ärzten, die sich um etwas gekümmert haben. Die haben halt die Routine und wissen sofort was zu tun ist.


    Warum sollte der Staat überhaupt geplante heimliche Tests machen?

    Zitat

    Warum sollte der Staat überhaupt geplante heimliche Tests machen?

    Naja, falls die Russen kommen. Oder Aliens. In dem Falle weiß man dann zumindest schon mal, wie man einen Personenzug ordnungsgemäß evakuiert.;-D

    Der Brand war ganz real. Es ist undenkbar, dass für eine Übung Feuer gelegt wird. Ein Trafo soll in Brand geraten sein. Da fragt man sich, wie das sein kann. Für jeden billigen Haushaltstrafo ist eine eingebaute Temperatursicherung vorgeschrieben.

    zuerst > OT :_D

    clairet schrieb:

    Warum sollte der Staat überhaupt geplante heimliche Tests machen?

    gauloise schrieb:

    Naja, falls die Russen kommen. Oder Aliens.


    ... the truth is out there - THE X-FILES X-\


    Zu sehr Serien-verwöhnt (?) ... sorry, konnte die Finger nicht mehr halten ;-D


    [ ... ]


    zurück zum Thema:
    Hervorzuheben ist - dass es wohl auf Grund des umsichtigen, besonnenen Verhaltens und der unmittelbaren Reaktion der vor gen. "SicherheitsKundigen" Personen keine tatsächlich schwerwiegenden Personenschäden gegeben hat und/oder es gar zu Totesfällen gekommen ist. :)^:)=:)_


    Der Sachschaden wird zu beheben sein ...

    und die hochdotierten Damen&Herren Dipl.Ingenieure werden daraus lernend, hoffentlich in die bestehende und v.a. in künftige ICE-Generationen entspr. techn. Änderungen bzw. bessere Sicherheitskonzepte für deren Bord- u. Antriebselektronik (weiter)entwickeln bzw. verbauen ... :)*


    In diesem Sinne -

    ... v.a. den Verletzten Personen erst noch alles Gute und eine schnelle Genesung! @:):)*@:)

    Fynn

    Fynn

    Es gibt mir in letzter Zeit einfach zu viele Pannen, spannungsgeladene Vorkommnisse, die umfangreiche Einsätze von Polizei und Rettungsorganisationen notwendig machen, ... gerade auch in Köln wie jetzt heute die Geiselnahme am Hauptbahnhof. ]:D


    Mögen wir unsere gesellschaftlichen Ressourcen vermehrt für das Schaffen von gesunden und harmonischen Lebensbedingungen einsetzen.