• Wer lebt mit 65+ ohne Medikamente?

    Ich (69) hatte gerade eine Diskussion. Die Aussage war, dass niemand bekannt ist, der mit 65+ ohne Medikamente auskommt. Kann das sein? Ist das Leben mit 60 zuende und hängt dann am Tropf der Pharma-Konzerne?
  • 266 Antworten

    Ich kenne Deine spezifische erbliche Stoffwechselstörung nicht. Für einige dieser Art von Störung ist indes ein Kraut gewachsen, welche sich "ketogene Diät" nennt. Nein, es geht hier nicht um Fitnesswahn oder so, es geht z.B. um das Überleben von Kindern.

    Zitat

    Aber Achtung: Auch wenn sie – richtig ausgeführt – gesundheitliche Vorteile bringen soll, ist diese Art der Ernährung nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Bei bestimmten Stoffwechselstörungen, Vorerkrankungen der Gallenblase oder gar des Herzens kann sie negative Auswirkungen haben

    .


    Habe ich gefunden. :-o

    Zitat

    15.05.18 17:27

    Zitat

    Habe ich gefunden

    Dein Versuchsballon ist übrigens als "fallacy of moving the goalposts" bekannt.

    Irren ist menschlich , sprach der Igel und sprang von der Haarbürste.


    Mal im Ernst, für mich gibt es nur FDH und Ausdauersport,


    ich schick dir mal eine PN, nur wenn du möchtest.

    Mal ganz provokant:


    Naja Gene und Veranlagung hin oder her. Der normale mit 20 Jahren gesunde Mensch bewegt sich im allgemeinen heutzutage einfach zu wenig. Rolltreppen, Aufzüge, sich elektrisch öffnende Türen und Kofferraumklappen am Auto. Und dann der Spruch auf dem Auto:


    "Die paar Meter zum Zigarettenautomaten kann ich auch fahren."


    Dann das Überangebot an Essen und vor allem immer schön viel Zucker.


    Der Körper ist geduldig und macht viel mit und das über einen langen Zeitraum hinweg. Das täuscht das Gehirn und den Verstand mächtig. Wenn dann irgendwann mal mit 50 die Zipperlein anfangen, dann will's der Mensch nicht mehr selber gewesen sein, der das verursacht hat. Wieso, ich hab' mich doch jahrelang so verhalten und nix ist passiert. Das kann nicht sein, dass das jetzt von mir verursacht wurde.


    Und ab zum Arzt, der soll mich wieder gesund machen, aber bitte so, dass ich möglichst nichts dafür tun muß.


    Dieses von mir hier so provokant geschilderte Verhalten trifft sicherlich nicht auf alle Menschen zu, aber wenn ihr ehrlich seid, dann gibt's diese Menschen schon.

    Zitat

    Wieso, ich hab' mich doch jahrelang so verhalten und nix ist passiert

    Wohl gesprochen! :)^


    Ein Beispiel ist die Leber. Erst wenn von der nicht mehr viel übrig ist, funktionell gesehen ]:D


    dann meldet se söch...

    Zitat

    Mal ganz provokant:

    Find ich gar nicht so provokant. Dass auch penibel gesund lebende Menschen krank werden können, während katastrophal ungesund lebende Menschen fit und munter über 90 werden, ist sicherlich auch mal so - unter'm Strich ernten aber eben auch viele einfach nur das, was sie säen.

    Zitat

    Es kommt auch drauf an WAS man isst. Gesunde Mittelmeerkost mach da Sinn.

    Ja. Besonders frustrierend ist es nur, wenn man sich sehr gesund und bewusst ernährt, 3 mal die Woche Sport macht, und dann trotzdem mit 20 nicht mehr ohne Betablocker auskommt. Und mit Mitte 30 dann noch mehr Medikamente dazukommen.


    Meine Oma Ü80 braucht keine Medikamente.


    Man kann sich noch so sehr anstrengen mit dem gesunden Lebenswandel, das meiste ist genetisch vorgegeben und damit Glücksache, bin ich fest von überzeugt.

    Es hat doch auch etwas mit der Umgebung zu tun. Da nicht alle im Dorf auf dem Land leben, ist davon auszugehen, dass alleine das Einatmen von Schadstoffen noch mal was anderes ist. Klar können dann alle auf's Land ziehen, nur wird dann aus dem Dorf halt eine Stadt und die Belastung steigt wieder. Selbiges gilt für Kinder, die im Raucherhaushalt groß werden, und das sind leider einige. Natürlich könnte man dann argumentieren, selbst Schuld, warum haben sie auch rauchende Eltern ( %-| ), aber damit ist eben der Grundstock für eventuelle spätere Krankheiten schon einmal gelegt - ohne, dass die Kinder Einfluss nehmen konnten.


    Neben Genetik gibt es eben auch weitere externe Faktoren, die sich theoretisch ändern lassen, praktisch aber nicht. Dann ist es schon ein wenig höhnisch, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und anderen vorzuhalten, sie müssten halt gesünder leben.

    Zitat

    Ja. Besonders frustrierend ist es nur, wenn man sich sehr gesund und bewusst ernährt, 3 mal die Woche Sport macht, und dann trotzdem mit 20 nicht mehr ohne Betablocker auskommt. Und mit Mitte 30 dann noch mehr Medikamente dazukommen.

    Solche Fälle sind aber trotzdem eher die Ausnahme als die Regel (gesetzt den Fall, die Ernährung ist wirklich so gesund, da gibt es teilweise auch klaffende Unterschiede zwischen Selbstwahrnehmung und Realität)