Wie interpretiert ihr die Evolutionstheorie, nach Darwin?

    Meine persönliche Meinung dazu: man kann die Existenz Gottes nicht beweisen, aber man kann auch die Nichtexistenz Gottes, nicht beweisen. Für mich persönlich ist der Glaube relevant. Die Konfession spielt keine Rolle, man kann an Gott glauben, ohne Konfession. In unserer Gemeinde ging die Zahl der Gottesdienstbesucher immer mehr zurück. Seit wieder Messen, unter den nötigen Schutzmassnahmen, zelebriert werden dürfen, füllen sich die Kirchen, man sieht Menschen beten, die vorher keine Kirche von innen kannten. Wie an Weihnachten, an solchen Festtagen sind die Kirchen überfüllt von Menschen, die sonst das ganze Jahr, keine Kirche betreten. Ich finde das irgendwie seltsam. Heutzutage ist es üblich, Menschen, die an Gott glauben, zu verspotten oder auszulachen, ich sehe daran nichts lächerliches. Über eure Meinungen dazu, würde ich mich freuen. Zu meiner Meinung stehe ich. :)=

  • 2 Antworten

    Es geht mir nicht um eine genaue Interpretation der Evolutionstheorie nach Darwin, sondern um den religiösen Aspekt. Wissenschaft - Theologie( Religion). Ich habe das Thema aus Interesse gewählt. Meinungen dazu von Atheisten, Agnostikern, Menschen, die an Gott glauben ( Gott erschuf den Menschen), wären für mich, von Interesse.

    Naja....meiner Meinung nach sollte Darwin auch zu Gottes Schöpfung gehören, oder?

    Also hat er entweder Mist gebaut und ist gar nicht so mächtig oder es war ihm wurscht!

    Oder es gibt ihn gar nicht - was ich für deutlich am wahrscheinlichsten halte! :=o

    Hyazynthe schrieb:

    man kann die Existenz Gottes nicht beweisen, aber man kann auch die Nichtexistenz Gottes, nicht beweisen

    Da wird dir wohl kaum jemand widersprechen können.


    Ich finde, dass sich Glaube und Wissenschaft gut ergänzen und durchaus vereinbar sind.

    Lieselotte40 schrieb:

    Naja....meiner Meinung nach sollte Darwin auch zu Gottes Schöpfung gehören, oder?

    Also hat er entweder Mist gebaut und ist gar nicht so mächtig oder es war ihm wurscht!

    Wieso Mist gebaut?

    Gläubige Menschen stehen der Evolutionstheorie, des öfteren zweifelnd gegenüber. Darwin lieferte die wissenschaftliche Erklärung zur Entstehung des Universums, des Lebens und des Menschen.In dieser Theorie wird die Schöpfungsgeschichte nicht erwähnt. Für mich ist die Evolutionstheorie eine wissenschaftliche These und die Schöpfungslehre eine Sache des Glaubens, daher schrieb ich, man kann die Existenz Gottes nicht beweisen, aber auch für die Nichtexistenz Gottes gibt es keinen Beweis.

    Gott ist tot, das hat schon Nietzsche festgestellt.

    Wer mag, soll an Gott (oder wen auch immer) glauben, mich aber bitte nicht missionieren.

    Die Evolution ist kein Gottesgeschenk, sondern eine Million Jahre dauernde Entwicklung, die nach wie vor anhält. Wäre es nicht so, würde der Mensch seit 250.000 Jahren Auto fahren und Flugzeug fliegen, weil das wäre dann ja gottgewollt.

    Wer den sogenannten Kreationismus ins Bildungsprogramm seiner Schulen aufnimmt, darf sich nicht wunden, wenn man einen gelernten Sohn zum Präsidenten bekommt.

    Hyazynthe schrieb:

    Darwin lieferte die wissenschaftliche Erklärung zur Entstehung des Universums

    Nee, die hat er nicht geliefert.

    Naja, man muss das auch im zeitlichen Konktext betrachtet. Was heutzutage als "Glaube" bezeichnet wird, war ja früher eine Art Universalwissenschaft. Die Bibel war an sich ja mal eine Art "wissenschaftliche Welterklärung" genauso wie auch Psychologie- und Lebenshilfebuch.


    Was mir auffällt, ist, dass man Gott nicht braucht - es gibt keine Phänomene auf Erden, zumindest sind mir noch keine begegnet, für die man einen Gott als Erklärung braucht, und ausserdem erklärt Gott auch nichts, denn wenn man die Entstehung der Welt als "von Gott geschaffen" bezeichnet und das was passiert als "Gottes Wille", ist man auch nicht schlauer - dann leuten die Fragen "und wer hat Gott erschaffen, und wieso? Und warum ist das alles nun sein Wille?" Führt also auch zu nichts.

    Ich bin der letzte, der missioniert, kein Interesse. Gott ist tot, das wußte ich noch nicht. Ich dachte immer, Jesus Christus, Gottes Sohn, wäre tot. Ich wußte auch nicht, daß Gott ein lebendiger Mensch war und gestorben ist, so, wie jeder Mensch sterben muß. Ich dachte immer, es gebe die Dreifaltigkeit. Kann ja ein Irrtum sein.

    Sein Wille? Jeder Mensch hat einen freien Willen und ist für sich selbst verantwortlich. Ich verlor binnen 11 Monaten 3 geliebte Menschen, meinen Vater, meinen Mann und meinen Onkel. Bei diesen Schicksalsschlägen hat mein Glaube mir Kraft und Trost gegeben. Das ist keine Missionierung, sondern meine persönliche Meinung.