Zulassung Glyphosat

    Die EU-Mitgliedstaaten haben soeben mehrheitlich beschlossen, das umstrittene Pestizid Glyphosat vom Hersteller Monsanto bedenkenlos zuzulassen für weitere fünf Jahre, obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung in diesen Staaten den Einsatz ablehnt.


    Ich bin gespannt auf eure Einlassung hierzu!

  • 220 Antworten

    @ Schwarz666

    ;-)

    Zitat

    Da wo Geld fließt und Taschen füllt, spielt die Meinung der Bevölkerung absolut keine Rolle.

    Ein sehr prägnante Aussage! Obwohl: es gibt da bestimmt noch andere Interessen und Absichten daneben.

    Ich habs auch in den Nachrichten gehört und bin ziemlich wütend.


    Der Wille der Bevölkerung ist mal wieder unwichtig.


    Jean-Claude Juncker hat mal empfohlen:

    Zitat

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert"


    "Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    Inzwischen fühlen sich viele Menschen überrannt von der Politik in Brüssel und protestieren, aber jetzt heißt es offenbar "wir ignorieren den Aufstand mal, die beruhigen sich auch wieder".

    Zitat

    Zitat

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert"


    "Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    :-o >:(


    weißtdu wo er das schrieb?


    wundern täte mich das nicht


    hast du einen link zu?


    schw....................................!!


    unfassbar!!


    ja er und die restliche politische klasse kaufen ja auch vorallem bio ein


    denen ist es ja egal was wir bürger essen


    außerdem ist er und viele andere schon über 60 jahre alt grob und wissen daß sie sowieso in 15 jahren abkratzen


    dann ist dennen etwas gift egal im körper egal


    seit jahren fahren sie die ablenkugnstour ab


    die lenken uns ab mit Themen wie trump, flüchtlingspolitik und sonstigen Themen wie jetzt auch jamaika Koalition ja oder nein und bla bla bla


    um die für sie wichtigsten Themen wie ceta und glyphosat durchzuboxen durch die Hintertür leise und klammheimlich meine Meinung dazu


    und keine massen von meschen gehen auf die straße


    und die grünen und linken halten auch die klappe


    {:( %:| :|N :-/

    Wenn man den Berichten auf Wikipedia glauben schenken darf, ist die fragliche Substanz wirklich nicht besonders schädlich und wohl auch nicht krebserregend. Mir kommt das alles wie eine recht einseitige Hetze vor.


    Wenn die Bevölkerung wütend ist und Ablehnung verspürt, welche sachlich komplett ungerechtfertigt ist, stellt sich eher die Frage, wie es dazu kommen konnte.


    Eignet sich ja wunderbar für Polemik.. Herbizid, krebserregend, na klar.. gierige Wirtschaft, böse korrpute Politik etc. und der Stammtischwähler schaltet erneut sein Hirn aus und glaubt denjenigen, die seinem Wunsch nach einfachen Feindbilder befüttern.


    Sofern sachlich gerechtfertigt (was die Gesundheitsgefahren und den Nutzen angeht), ist die Entscheidung, das Zeug weiter zu verwenden, doch in Ordnung.


    Und OB das so ist, kann wohl keiner von uns wirklich beurteilen. Man kann nur den bishrigen Untersuchungen glauben schenken, und die haben wohl keine signifikant erhöhte Krebsgefahr feststellen können.

    @ rr2017

    Zitat

    Wenn man den Berichten auf Wikipedia glauben schenken darf, ist die fragliche Substanz wirklich nicht besonders schädlich und wohl auch nicht krebserregend. Mir kommt das alles wie eine recht einseitige Hetze vor.


    Wenn die Bevölkerung wütend ist und Ablehnung verspürt, welche sachlich komplett ungerechtfertigt ist, stellt sich eher die Frage, wie es dazu kommen konnte.


    Eignet sich ja wunderbar für Polemik.. Herbizid, krebserregend, na klar.. gierige Wirtschaft, böse

    Bei wikipedia bist d u gerade richtig! - Ich empfehle dir mal Augen und Ohren da aufzumachen, wo es brennt. Und wenn ich das Wort Hetze schon wieder höre, gerade von dir!

    Zitat

    Man kann nur den bishrigen Untersuchungen glauben schenken, und die haben wohl keine signifikant erhöhte Krebsgefahr feststellen können.

    bitte las das wort: Man


    weg user rr2017


    du kannst für dich selber entscheiden denen zu glauben was du möchtest


    aber überlasse es bitte den anderen menschen ob sie denen glauben wollen oder nicht


    ich für meinen fall glaube denen kein wort


    vorallem das Institut für risikobewertung


    ist ein lachnummer


    hab schon eine doku vor jahren im fernsehen gesehen wo gezeigt wurde


    daß viele Mitarbeiter dort vorher bei den unternehmen/konzernen gearbeitet jahrelang dessen Risiken sie jetzt bewerten sollen.


    ;-D

    @ rr2017,

    es geht hier nicht allein um die umittelbare Gefährlichkeit für uns Menschen, sondern auch um die Auswirkung auf die Planzen und Tiere und hierbei insbesondere um die Insekten. Das geilste Spritzmittel, das der Mensch ohne Schaden essen könnte aber Insekten tötet ist am Ende ebenso gefährlich. Ohne Bienen, Hummeln, Schmetterlinge etc, die Bestäuben, wächst nun mal nicht mehr soviel. (Zumindest bei den Pflanzen, die auf Insektenbetäubung angewiesen sind.)


    Beim DDT war's so, dass die Raubvögel fast ausgestorben sind. Die Schalen ihrer Eier wurden brüchig. In den 70er, 80er Jahren waren Raubvögel relativ selten, heute sieht man sie Gott sei Dank wieder in großer Zahl.


    Außerdem geht's auch um die Kleinlebewesen und Mikroorganismen im Boden. Man darf deren Einfluß auf die Fruchtbarkeit der Böden nicht unterschätzen. Wenn bestimmte Mineralien nicht mehr für die Aufnahme über die Pflanzen freigesetzt werden (weil alles tot gespritzt ist), dann fehlen diese in der Nahrung. Und dann sind nur die Mineralien drin, die der Bauer über den Kunstdünger auf die Felder ausbringt. Und dieses Spektrum entspricht lange nicht dem natürlichen Spektrum an Mineralien.


    Die Befürworter der Spritzerei berückssichtigen viele Zusammenhänge nicht oder/und wollen sie auch gar nicht wahrnehmen.

    @ rr2107

    Zitat

    Und OB das so ist, kann wohl keiner von uns wirklich beurteilen. Man kann nur den bishrigen Untersuchungen glauben schenken, und die haben wohl keine signifikant erhöhte Krebsgefahr feststellen können.

    Da bist du leider sehr schlecht informiert, da hilft auch kein Wikipedia. Untersuchungen hat es schon mehr als genug gegeben, von den verschiedensten Interessengruppen, folglich auch mit den verschiedensten Ergebnissen, die Politik hat dann mal schnell, weils weniger Arbeit macht, die Ergebnisse der Industrie übernommen, alles schwarz auf weiß belegbar.


    Ganz offensichtlich hast du nicht jene Doku-Sendungen gesehen, in denen gezeigt wird, wie in Südamerika, Bewohner nahe den Feldern mit massivem Glyphosateinsatz zunehmend überproportional Krebserkrankungen bekommen.


    Keine Ahnung, für wie blöd uns die Politiker halten. Scheinbar macht ihnen das keine Sorgen. Vielleicht laden sie ja bald zur Glyphosat-Verkostung in Fußgängerzonen ein, obwohl das brauchen sie ja jetzt nicht mehr.


    Monsanto hat nun fünf Jahre Zeit, um an der bestehenden Formel herumzubasteln und dann wird ein "neues" Mittel gewinnbringend vermarktet.

    Zumal die Grenzwerte mal wieder pi mal Augenklappe festgesetzt wurden und sich natürlich immer nur auf ein Lebensmittel beziehen. Man darf also bitte nur ein Bier mit Glyphosat pro Tag trinken und muss dann dafür alle anderen ebenfalls belasteten Produkte, also besonders Getreide, weglassen. Was wir tatsächlich esssen, über den Tag verteilt, findet in den Berechnungen ja keine Berücksichtigung.


    Und was das Krebsrisiko angeht, so verweise ich nur auf die Asse in Niedersachsen. Weil man den Zusammenhang zwischen der erhöhten Krebsrate um den auslaufenden Restmüll des Lagers nicht lückenlos nachweisen kann, kann man da nichts unternehmen. Das ist natürlich total weltfremd, weil es in komplexen Systemen nahezu unmöglich ist eine Korrelationswahrscheinlichkeit von 100% zu erreichen, aber für die Unternehmen ist es super. Sonst müssten die am Ende ja noch Entschädigungen zahlen oder, Gott bewahre, für die Bergung und Neulagerung aufkommen. Und dann wäre so ein Energieriese natürlich sofort finanziell am Ende. Komplett. Total. Nichts zu machen. Und die Arbeitsplätze.


    Ehrlich mal, wso ein zartes Pflänzchen wie die deutsche Wirtschaft zu sein scheint, schenkte man den Politikern Glauben, kann man die wohl nur im vollklimatisierten Gewächshaus mit automatischer Luftbefeuchtung und genauer Lichtregulation wachsen und gedeihen lassen. Die ist ja bei jedem kalten Luftzug vom sofortigen Exitus bedroht.


    Verarschen kann ich mich echt alleine.

    https://amerika21.de/2017/10/188301/proteste-argentinien-gegen-glyphosat

    Zitat

    In Argentinien ist die Anwendung von Glyphosat in der Hauptstadt Buenos Aires und in Teilen einiger Provinzen verboten. Nachdem ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat und dem drastischen Anstieg des Krebsrisikos in der Provinz Santa Fe nachgewiesen werden konnte, ist dessen Verwendung dort seit dem Jahr 2010 im Umkreis von Wohngebieten untersagt. Im selben Jahr legte das Oberste Gericht Argentiniens die Umkehrung der Beweislast fest, der zufolge die Anwender von Agrochemikalien den Sicherheitsnachweis gegenüber der betroffenen Bevölkerung zu erbringen haben

    https://www.mdr.de/investigativ/themen/glyphosat-teratogene-wirkung-100.html

    Zitat

    Missbildungen Neugeborener (teratogene Wirkung) durch Glyphosat?

    http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/news-details/article/arzt-bei-uns-gibt-es-mehr-tote-durch-glyphosat.html?no_cache=1&cHash=dbc265a8fa3ba64d67737fe04e1a7413

    Zitat

    Argentinien, EU, Interview


    Arzt: "Bei uns gibt es mehr Tote durch Glyphosat

    Zitat

    @rr2017


    Bei wikipedia bist d u gerade richtig! - Ich empfehle dir mal Augen und Ohren da aufzumachen, wo es brennt. Und wenn ich das Wort Hetze schon wieder höre, gerade von dir!

    [...]

    Also ist das Problem am Schädlingsbekämpfungsmittel jetzt, dass es Schädlinge bekämpft?


    Das mit dem Krebsrisiko ok, das könnt ich ja noch verstehen, aber etwas zu verbieten, weil es das tut, was es soll ist irgendwie seltsam.

    Evoluzzer

    Zitat

    Keine Ahnung, für wie blöd uns die Politiker halten. Scheinbar macht ihnen das keine Sorgen. Vielleicht laden sie ja bald zur Glyphosat-Verkostung in Fußgängerzonen ein, obwohl das brauchen sie ja jetzt nicht mehr

    sie wissen schon daß wir nicht blöd sind aber sie wissen auch daß wir den mund halten und es mit uns machen lassen und nicht im Massen, z.b. zu hunderttausenden oder in Millonenanzahl, auf die straße gehen und dagegen protestieren, desweiteren nutzen sie zusätzlich das mitteler der Ablenkung, bombardieren die bürger den ganzen tag im fernsehen und presse mit anderen Themen um sie von solchen Themen wie glyphosat abzulenken.