@ maletsa

    das hört sich echt hart an eine solche diät zu machen aber ich würde sagen das es nicht bei jedem gut ausgeht es wird bestimmt nicht schlechter davon aber besser muss es nicht bei jedem werden aber es freut mich das es dir geholfen hat....


    viel glück weiterhin ;-)

    @Einzeller

    HI, ich hab mir deine Geschichte durchgelesen - das hört sich wirklich krass an. Einerseits kann ich dich sehr sehr gut verstehen, andererseits macht es mich traurig, zu lesen, wie du dir durch die Akne jegliche Lebensfreude nimmst. Ich denke, du müsstest deine Probleme wirklich erstmal von der psychischen Seite her angehen. Aber das haben dir ja auch schon andere geraten. Also entweder du gewinnst eine positivere Lebenseinstellung (ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist) oder du machst wirklich den letzten Schritt und findest einen Arzt, der dir Roa verschreibt. Es gibt ja auch Leute, die das mit leichter Akne verschrieben bekommen haben. Auf jeden Fall musst du so schnell wie möglich dich aus dieser Situation befreien.. Lg

    Akne und Psyche

    Psychosomatische Aspekte bei Hauterkrankungen:


    Grundsätzlich sollte im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung bei jeder Hauterkrankung abgeklärt werden, inwieweit ein zusätzlicher psychosomatischer Diagnostik-oder Betreuungsbedarf vorhanden ist.


    Bei folgenden Hauterkrankungen liegen nach der Literaturübersicht methodisch gesicherte Daten zum psychosomatischen Behandlungsaspekt vor:


    8.1 Akne vulgaris


    Anamnese und Diagnostik: Das subjektive Krankheitserleben der Akne-Patienten korreliert in keiner Weise mit dem objektiven ärztlichen Befund (ebmII). Akne-Patienten sind häufig non-compliant, so dass das Krankheitskonzept der Patienten in die Therapie mit einbezogen werden muß (ebm II). Akne-Patienten neigen häufig zu depressiven und sozialphobischen Tendenzen (ebmIII) und haben die höchsten bekannten Suicidraten unter den Hautpatienten, vor allem männliche jugendliche Akne conglobata-Patienten (ebmII), so daß hier in der Diagnostik vor allem depressive Tendenzen abgeklärt werden müssen. Die Krankheitsverarbeitung und das Selbstwertkonzept der Patienten ist häufig gestört (ebmII).


    Psychotherapie: Für die Entstellungsprobleme und das Selbstwertkonzept haben sich sowohl tiefenpsychologische wie verhaltenstherapeutische Therapien bewährt (ebmIII). Bei der Sozialphobie konnte die Wirksamkeit manualisierte Programme in Form von Video-Feedback nach Hünecke und Selbstsicherheitstraining im Rahmen einer Verhaltenstherapie belegt werden (ebmIII).


    Psychopharmaka: haben sich bisher nicht bewährt, Studien liegen keine vor (ebmIII).

    Psyche und Akne II

    Indikationen zur Psychotherapie in der Dermatologie


    Eine Indikation zur Psychotherapie besteht grundsätzlich dann, wenn eine die Lebensqualität des Betroffenen nachhaltig einschränkende psychische Symptomatik (im Sinne einer ICD-10 Diagnose) besteht. Bei Hautpatienten sind dabei folgende Konstellationen häufig (ebm III):


    ? Ausgeprägte, subjektiv mit der Hauterkrankung begründete soziale Ängste und Vermeidungsverhalten (Sozialphobie etc.)


    ? Entstellungsbefürchtungen (Körperdysmorphe Störung)


    ? Exzessive Manipulationen an der Haut (Kratzen, Excoriationen etc.)


    Darüber hinaus kann sich bei Hautpatienten eine Indikation zur Psychotherapie stellen, wenn im individuellen Fall davon auszugehen ist, dass psychische Belastungen regelhaft (akut oder chronisch) eine Verschlechterung der Symptomatik provozieren.


    Wenn die Indikation zur Psychotherapie gestellt werden kann, so stellt sich die Frage, welche Form der Psychotherapie geeignet ist. Wissenschaftliche Befunde, anhand derer eine differentielle Psychotherapieindikation rational begründet werden könnte, gibt es bislang nicht, so dass hier vielfach die individuellen Modell von Patienten und deren Ärzten/Therapeuten den Ausschlag geben dürften (ebmIII).


    Bei der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie und Psychoanalyse werden beeinträchtigende Erlebnismuster bearbeitet, die aus Kindheitserfahrungen entstanden sind und die im täglichen Leben immer noch wirksam sind. Durch die Erfassung von Übertragung und Gegenübertragung unter Berücksichtigung des Widerstandes und der Abwehrmechanismen wird beispielsweise ein Durcharbeiten unbewusster Beziehungskonflikte versucht, die im Hintergrund der Hauterkrankung ausgemacht werden können. Dabei ist die empathische Einfühlung des Psychotherapeuten eine wesentliche Voraussetzung für Klärungsprozesse und schafft die Möglichkeit auch wenig motivierten Patienten einen Zugang zu ermöglichen


    Die Verhaltenstherapie strebt eine zielgerichtete Veränderung dysfunktionaler Erlebens- und Verhaltensmuster an. Beispiele sind das Einüben von Selbstsicherheit oder einer besseren Kontrolle über das Kratzen. Grundlage ist hier ein empatisch einfühlender Therapeut, der zunächst gemeinsam mit dem Patienten eine Analyse der aktuell relevanten Probleme erarbeitet. Hiervon ausgehend, im "hier und jetzt", werden Strategien zur konstruktiven Problemlösung entwickelt. Dabei wird von lerntheoretisch begründeten Modellen ausgegangen, die der stützend und fachkompetente Therapeut auf Situation und Möglichkeiten des Patienten adaptiert. Das zielorientierte und dabei auch für den Patienten transparente Vorgehen bedeutet die Möglichkeit auch für den tendentiell zunächst eher unmotivierten Patienten einen Zugang zu schaffen. Es werden Zwischenschritte definiert, die dann nach entsprechender theoretischer Vorbereitung, im Rahmen von Übungen avisiert werden. Im positiven Fall bedeutet dies für den Patienten Erfolg, im negativen Fall gibt es Anlaß zu einer Überprüfung der Problem. bzw. Bedingungsanalyse. Studien belegen die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Ansätze u.a. in Bezug auf die Juck-Kratz-Problematik (Stimuluskontrolle), Stigmatisierung (Exposititionstherapie), Angst- und somatoforme Störungen, Depressionen u.a..


    In der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie fördert der Therapeut durch "Wertschätzung", "einfühlendes Verstehen" und "Echtheit" die Bestrebungen des Patienten, Inkongruenzen zwischen den Erfahrungen und seinem Selbstkonzept auszugleichen. Auch wenn letztere Psychotherapieform in Deutschland zur Zeit kein krankenkassenrechtlich anerkanntes Verfahren ist, soll es dennoch genannt werden, da es eines der verbreitesten Therapieverfahren in der Welt ist.


    Die Studienlage zur Wirksamkeit bestimmter Psychotherapieverfahren bei einzelnen Hauterkrankungen ist uneinheitlich.

    Akne und Psyche III

    Hallo,


    das waren ein paar Infos zum Thema Akne und Psyche.


    Ich mache gerade selber eine Therapie, die starke Akne, die ich ab der Pubertät hatte, ist sicher auch ein Grund für meine auch jetzt noch bestehenden Probleme, Hemmungen und Ängste, mit Menschen (Gleichaltrigen) in Kontakt zu treten.


    Ich möchte nur sagen, es ist abolut keine Schande, sich helfen zu lassen, wenn man merkt, daß man Hilfe benötigt, sich total sozial zurückzieht usw., sich total haßt usw.


    Leider habe ich mich erst jetzt, mit 27, dazu durchringen können, da ich so einsam nicht mehr weiterleben kann.


    Wartet nicht so lange!


    Die obigen Infos stammen übrigens aus folgender Quelle:


    AWMF online


    Arbeitsgemeinschaft der


    Wissenschaftlichen


    Medizinischen


    Fachgesellschaften




    Leitlinien der Dt. Dermatologischen Ges. (DDG),


    des Dt. Kollegium f. Psychosomatische Medizin (DKPM),


    der Dt. Ges. f. Psychotherapeutische Medizin (DGPM),


    der Allg. Ärtzl. Ges. f. Psychotherapie (AÄGP) und


    des Berufsverbands Dt. Dermatologen (BVDD)

    meine Therapie

    Bin 23 und Habe seit 6 Jahren Akne. Anfangs hat mir Benzoylperoxid sehr gut geholfen. Später hat meine Haut sehr stark gefettet und es hat die Haut sehr rot werden lassen. Vor einem 3/4 Jahr habe ich eine Isotretinoin Therapie begonnen. Allerdings sehr low dosed (15mg/Kg Körpergewicht, 20mg pro Tag, 50 Tage lang). Die Therapie hat sofort angeschlagen. 2 Monate nach Absetzen hat die Haut wieder langsam begonnen zu fetten. Leide nun nur noch an sehr leichter Akne und der Zustand hat sich auch stabilisiert. Lasse übrhaupt keine Cremes etc. mehr an mein Gesicht und wasche es nur jeden 2. Tag. Dann gibts auch wenig Rückfettung und die Haut ist schön weich.

    @ aki

    ich würd sagen die haut muss mindestens einmal den tag gereinigt werden nioch mehr nicht weniger...


    vorallem in den letzten tagen wo es so heiß war.


    aber ich wünsche dir das du dann weiterhin so gut wie von der akne verschopnt bleibst ;-)


    *:)

    Hi, hier is ja gar nix mehr los in meinem super-threat, den ich vor fast 1 Jahr aufgemacht hab!


    also ich hab mich auch lang nimmer gemeldet, weil ich jetz laaange zeit nix mehr gegen meine akne unternommen hab. war auch 5 monate nimma beim HA.


    also dacht ich mir heute: hey, schaust bei der einfach mal wieder rein und lässt dich begutachten.


    gesagt, getan! hab spontan nen termin bekommen und kam auch relativ bald dran. dann hab ich sie halt zugelabert mit dem üblichen. dass ich bald scho 18 werde und immer noch so viel pickel und das ich des als total störend finde jetz scho 3 jahre und dass äußerlich einfach nichts dauerhaft hilft. ja dann meinte sie eben, dass wirs jetz nochmal mit isotrexin (äußerliches schälmittel) versuchen sollen. und zwar soll ich da jetz einfach mal bissl mehr draufschmieren und "an die grenze gehn".


    naja und wenn des nichts helfen sollte und ich im winter dann größere knoten bekomm, will sie mir roa nicht vorenthalten. dann laberte sie noch was von 70%igem fruchtsäurepeeling und bla. aber mal schaun wie des weiter geht.


    grüße und meldet euch mal wieder und schreibt wies euch ergeht..

    @ einzeller

    ja siehst du gratulier dir das du es endlich fast zu roa geschafft hast....


    jetzt gibt es ja zwei dinge die du denken kannst....jetzt kannst du zum einen hoffen das es nicht hilft das du roa bekommst und zum anderen kannst du hoffen das es hilft....


    viel glück auf jeden fall bei dem was du tust;-)


    *:)

    @ Einzeller

    Ich habe mir mal den langen Text in dem anderem Forum durchgelesen und ich fühle mit Dir...


    Hört sich bescheuert an aber mir geht es sehr ähnlich.


    Nach dem ich mehr als 3 Jahre damit gekämpft habe geht es wieder abwärts.


    Ich wollte meine vielen(!) Aknenarben mit Aloe Vera wegbekommen was supger gut nach hinten los ging, folge ich verkramm mich wieder zu Hause während alles andere wieder schlimmer wird, irgendwer muss ja mein Leben regeln, wenn nich ich wer dann?!


    Also häufen sich Problem und Briefe...


    Ich hab aufgehört anderen was vor zu jammern au den Gründen die du ja schon gut kennst. Viele Bekannte und Freunen ziehen weg wegen Job oder Studium und man selbst hängt ncoch hier rum und bemitleidet sich selbst, blöd ist nur dass ich meine "Schule" weiter machen muss.. und in dem Zustand wird das nichts.. bzw wirds nicht lustig.


    Ich könnte noch so einiges schreiben... "mit sich selbst reden/schreiben" aber das bringt ja auch nichts... :-(

    @Bekaen

    schön dass du meine "aknestory" durchgelesen hast. nachdem ich die geschrieben hab, gings mir auch n bissl besser.


    also schreib doch du auch von dir. vielleicht hilfts ja ein bisschen! ich würd gern mehr von dir erfahren.


    zur zeit bin ich gerade wieder in einer phase, aus der ich keinen ausweg finde.ich hab stress in jedem lebensbereich, den man sich nur vorstellen kann. allem voran die akne und die schule..


    das is echt nicht lustig... ich hab überhaupt keine lust mehr :-(


    grüße