Dysplastisches Muttermal / Bindehautnaevus

    Hallo zusammen,


    ich habe auf einer Ärzte-Internetseite gelesen, dass ein dysplastischer Naevus als Vorstufe des Melanoms diagnostiziert werden muss. Ich habe vor einem Jahr ein Bindehautnaevus entfernen müssen, der dysplastisch war. Nun wurde aber nicht alles erwischt und ich muss alle drei Monate zur Kontrolle. Jetzt habe ich tierische Angst, dass diese "Restzellen" ein Melanom bilden könnten.


    Wird denn aus jedem dysplastischen Muttermal automatisch einmal ein Melanom?

  • 2 Antworten

    Hallo Brigä,


    ich habe sehr viele dysplastische Muttermale am ganzen Körper, da ich das Dysplastische Naevus Syndrom habe, und bin überall übersät mit sehr vielen Leberflecken und muss auch alle drei Monate zur kompletten Muttermaluntersuchung. Mir sind schon etliche Muttermale weg gemacht worden, die auch dysplastisch waren, weil sie sich verändert haben; dabei war eines leider ein Melanom. Es entsteht also nicht aus jedem dysplastischen Muttermal auch ein Melanom, aber die Wahrscheinlichkeit und das Risiko sind halt viel höher; Melanome können aber auch aus ganz normalen Muttermalen und sogar auf vorher "reiner" Haut entstehen. Wenn Du also Veränderungen an irgendwelchen Muttermalen bemerkst gehe lieber gleich zum Hautarzt. Wenn Du sonst regelmäßig alle Muttermale beobachtest brauchst Du keine Sorgen zu haben; und wenn Du eh auch alle drei Monate zur Kontrolle gehst wird man Veränderungen in einem ganz frühzeitigen Stadium erkennen.


    LG Simone