Starker Haarausfall, extrem beim Haarewaschen

    Hallo zusammen,


    meine Schwester hat seit kurzem starken Haarausfall.


    Am stärksten macht er sich beim Haare waschen bemerkbar.


    Der Hautarzt wollte ihr eine cortisonhaltige Salbe verschreiben. Ich habe Ihr davon abgeraten, weil ich denke, dass es nicht gut für sie ist und auch nicht die Ursache beseitigen wird.


    Meine Schwester ist total verzweifelt und hat Angst, dass sie bald keine Haare mehr hat.


    Habt Ihr Tipps für mich, was helfen könnte?

  • 12 Antworten

    Hallo Gänseblümlein,


    vielen Dank für Deine Hilfe!


    Meine Schwester ist 42 Jahre alt.


    Sie fühlte sich in letzter Zeit nicht so fit, ist öft müde.


    Denkst Du es hat mit einem geschwächten Immunsystem zu tun?

    huhu, deine schwester sollte auf jeden fall ein blutbild machen lassen.


    schilddrüsenwerte(TSH, ft3, ft4), eisen-wert(nicht nur ferritin), vitamin d sollten da auf jeden fall mit bei sein.


    vitamin d kann sein, dass sie es selbst zahlen muss, aber leider kommt vitamin d mangel immer häufiger vor, vor allem übern winter (vitamin d wird mithilfe des sonnenlichts gebildet).

    Hallo frankwolf,


    hatte mit Anfang 40 das selbe Problem.


    Mir sind nicht nur beim Haare waschen die Haare büschelweise ausgefallen, sondern ich hatte auch jeden Morgen etliche Haare auf dem Kopfkissen liegen :°(


    Hatte nichts mit Wechseljahre zu tun, sondern mit dem Ferritinwert. Der war total im Keller.


    Habe dann verschreibungspflichtige Eisentabletten bekommen und es hat sich wieder stabilisiert.

    Hallo frankwolf,


    schön, dass Du Dich so um das Problem Deiner Schwester annimmst. @:)


    Ich habe selbst starken Haarausfall und leide unsäglich darunter.


    Die genannten Werte und vieles mehr wurde bei mir abgecheckt; rein medizinisch gesehen bin ich völlig gesund.


    Der Haarausfall trat bei mir ganz abrupt und extrem auf – im Rahmen einer psych. Schocksituation, und nach vorangegangener langjähriger psych. Belastung.


    Leider bedingt der Haarausfall als solcher wieder eine massive Belastung, so dass bei mir ein Teufelskreis entstanden ist.


    Checkt also auch ab, ob psychische Faktoren in Frage kommen.


    Liebe und solidarische Grüße an Deine Schwester! :)*

    Es wurde schon vieles genannt frankwolf, Hormone checken lassen, Schilddrüse, aber was sehr wichtig ist, ist der Ferretinwert und auch andere Mineralstoffe, genauso wie B12. Auch wenn Ärzte hier bei mittleren Werten meinen das wäre noch normal, so ist es dass für viele Frauen nicht. Ich kenne Frauen bei denen hört der Haarausfall auf ab einem Ferretinwert von 70, genauso wenn Zink, Kupfer, Selen (Schilddrüse) ect. genügend vorhanden sind. Hier ein Link der das klar erläutert. Zink und Selen sind zudem wichtig für die Hormone, gleiches gilt für Vitamin A und D. Viele in Deutschland haben einen Vitamin D-Mangel. Kann man googeln. Kupfer ist wichtig, damit Eisen überhaupt aufgenommen werden kann.


    Aussagekräftige Blutuntersuchungen liefert eine Intrazelluläre/Vollblutuntersuchung bei einem entsprechenden Labor. Normale Blutuntersuchungen leider nicht.


    http://haarpflegeohnechemie.xobor.de/t11f11-Ernaehrungsbedingter-Haarausfall.html


    Wenn die Ursache bekannt ist, dann kann man handeln. Und vor allem dahinter bleiben was die Werte angeht und sich nichts schönreden lassen. Sogar an Unikliniken ist man da nicht auf dem neuesten stand. Kenne eine Frau die sogar bei einem Hausarzt gearbeitet hat. Der hat das bei ihr auch übersehen.


    Viel Glück für deine Schwester. @:)